Was regt euch gerade auf?

Bei der Digitalisierung in Schulen könnte ich schreien. Z.B.hatten wir eine schulinterne Lehrerfortbildung, um das neue Zeugnisprogramm kennen zu lernen. Dazu musste man sich in das Schul-WLAN einliggen und zwar 60 Leute gleichzeitig. Und zack! WLAN down. Da kamen schon Vorschläge auf, wie zB zhm nächsten MC Doof zu gehen, weil da das WLAN funktioniert.
 
Die Daten liegen eben nicht wirklich vor, weil die deutsche Verwaltung immer noch analog denkt. Und es wäre wohl zu viel verlangt gewesen, proaktiv irgendwelche Dinge anzustoßen und zu vernetzen. So hat man nun 36mio Datensätze abzuarbeiten, die genau so überraschend vor der Tür stehen wie das jährliche Weihnachtsfest.
Die Daten liegen zumindest in NRW vor bis auf die von mir genannten Ausnahmen. Ich tippte sie aus einem Portal der Finanzbehörden in ein Elster-Formular. Das ist lächerlich.
 
Die Daten liegen eben nicht wirklich vor, weil die deutsche Verwaltung immer noch analog denkt. Und es wäre wohl zu viel verlangt gewesen, proaktiv irgendwelche Dinge anzustoßen und zu vernetzen. So hat man nun 36mio Datensätze abzuarbeiten, die genau so überraschend vor der Tür stehen wie das jährliche Weihnachtsfest.

In den Einheitswertakten liegen Kaufverträge, Grundstückszeichnungen usw. Da sind die notwendigen Daten, also zumindest in Niedersachsen ist das so, abgelegt. Die Akten sind teilweise uralt, weil sogar noch Daten jener drin sind, denen das Haus zB in den 60‘er Jahren gehörte.
 
Das nannten/nennen wir EDV zu Fuß, entsprechend: zum Kollegen ins Nachbarbüro und ihm mitteilen, "ich habe dir eben eine e-mail geschickt (aus den Anfängen der EDV)
Japp, das waren damals die typischen Verhaltensweisen zu der Zeit. Beliebt war auch, wenn man bei jemanden telefonisch fragte, die/der in einem anderen arbeitete und einem EDV-Programm nicht weiterwusste, was auf dem Bildschirm steht und man Antworten bekam wie "Blumenvase" oder "Foto von meinen (Enkel-)Kindern"...
 
Mich regt eine Baustelle auf. Folgende Situation: Schmale Durchfahrtsstraße halbseitig gesperrt, auf der anderen Seite stehen Bagger und Lkw und arbeiten und jetzt kommt's: das ganze ist ein Schulweg, die Leute müssen um den Bagger laufen, Absperrungen gibt es nicht...
 
Japp, das waren damals die typischen Verhaltensweisen zu der Zeit. Beliebt war auch, wenn man bei jemanden telefonisch fragte, die/der in einem anderen arbeitete und einem EDV-Programm nicht weiterwusste, was auf dem Bildschirm steht und man Antworten bekam wie "Blumenvase" oder "Foto von meinen (Enkel-)Kindern"...
Der Kollege, der schrieb und schrieb und schrieb, und beklagte sich, das alle seine Briefe weg wären. "Wo hast Du sie gespeichert?"
"Immer unter dokument1.doc" Geschichten, die das Leben schreibt :XD:
 
Der inflationäre Gebrauch des Modewortes "Narrativ". Jeder Schreiberling oder TV- Experte haut das im Moment raus, um schlauer zu wirken. "Das Narrativ des Kreml...", das "Narrativ der Querdenker...", das "Narrativ der Prepperszene..." Herrje, gibt es denn keine Synonyme oder Umschreibungen? Jeder, der dieses Wort verwendet, sollte 5 Euro in ein "Narrativschwein" stopfen, der Erlös geht an den SV Werder Bremen. Zack! Wären die Schulden getilgt.
 
Stellt sich dann die Frage, welche Art von Musik der Schweitzer, Deutsche, Franzose dann jeweils machen darf.

Haben diese Leutchen nichts zu tun, arbeiten, Hausaufgaben, KInder, Haushalt, irgendetwas sinnvolles?
 
Autofahrer, die meinen, Staus auf den Autobahnen damit schneller umfahren können, indem sie auf bereits verstopfte Ausweichstrecken ausweichen.
 
Der inflationäre Gebrauch des Modewortes "Narrativ". Jeder Schreiberling oder TV- Experte haut das im Moment raus, um schlauer zu wirken. "Das Narrativ des Kreml...", das "Narrativ der Querdenker...", das "Narrativ der Prepperszene..." Herrje, gibt es denn keine Synonyme oder Umschreibungen? Jeder, der dieses Wort verwendet, sollte 5 Euro in ein "Narrativschwein" stopfen, der Erlös geht an den SV Werder Bremen. Zack! Wären die Schulden getilgt.
Was mir auch "gut" gefällt, wenn Politiker sagen :"Ich werbe dafür...." auch sehr oft gehört zuletzt, es gibt da bestimmt so ein Phrasenhandbuch.
 
Solche Formulierungen werden u.a. in Rhetorikseminaren gelehrt. Und das aus nachvollziehbaren Gründen. Denn z.B. ein "Ich werbe dafür..." klingt weniger verbindlich als "Ich setze mich dafür ein..."
 
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