EDIT: Teil des Zitats mit "Kleinkrieg" gelöscht.
By the way
Ist dir eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, bevor du hier auf die ganzen Kinderlosen draufhaust, das es bei dem ein oder anderen, durchaus medizinische Gründe geben könnte, das sie Kinderlos sind??? Oder muss man das dem Dorfbewohner explizit aufs Auge drücken, damit er sich seinen Bullshit sparen kann??
Es müssen ja nicht mal medizinische Gründe sein. Es ging hier in der Diskussion auch schon um Verantwortung. Ich finde es sehr gut, wenn Menschen aufgrund ihrer Lebenseinstellung oder aufgrund ihrer Lebensumstände bewusst auf Kinder verzichten. Wer nicht 100% Elternteil sein kann, sollte niemals Kinder in die Welt setzen. Damit bewusst umzugehen, ist in meinen Augen richtig!
Ich kann derzeit nur beurteilen, dass ich noch keine Kinder will, weil sie absolut (noch) nicht in meine Lebensplanung passen (ob es denn aus gesundheitlichen Gründen überhaupt klappt, weiß ich nicht). Ein Schritt nach dem anderen... Und ich gebe Dir
@boxmulla1 Recht: Es ist und bleibt anmaßend, die Beiträge von kinderlosen Personen so abzubügeln. Vorallem ist das Draufhauen allein schon sinnfrei, weil die Begründung bzw das "Argument" KINDERLOS nichts zu sagen hat bzw kein Argument ist. Ich muss ja auch kein Verkehrspolizist sein um die Behauptung aufzustellen, dass Fahren unter Alkoholeinfluss eine Gefährdung für einen selbst und andere ist. 1+1 ergibt bekanntlich 2.
Ich denke, jeder kann sich selbst aufgrund seiner Erfahrung und seiner Erziehung ein eigenes Bild machen! Vorallem rückblickend, weil man nun den Verstand besitzt um zu sehen, dass Eltern doch oft richtig lagen, was man im gewissen Alter nicht eingesehen hat.
Und noch zur Sache, damit ich noch offene Fragen beantworte: für mich spielt es keine große Rolle in der Beurteilung, ob die Eltern davon wussten oder nicht, ob sie in der Nähe waren oder nicht. Ein Kind sollte so gut erzogen sein, dass es Fremde nicht einfach so anspricht oder gar anbettelt. Und auch die Uhrzeit und die Tatsache, dass es opalo alleine angesprochen hat, zeugen eben nicht von elterlicher Fürsorge. Ich hatte in dem Alter auch ganz klare Grenzen und ich hatte klare Uhrzeiten. Zudem wussten meine Eltern, wo ich bin. Wir haben nämlich immer Bescheid gesagt. Schon alleine darum, damit sich die Eltern keine Sorgen machen!
Noch ein kleiner Nachtrag: Natürlich müssen Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen und natürlich muss man ihnen den Freiraum dafür gewähren. Klar, sie müssen auch lernen selbstständig zu sein. Doch der Rahmen dafür sollte nicht sein, dass man sie rumstreunen lässt. Man kann ein Unglück auch unbewusst provozieren (ich rede nicht davon, dass ein Elternteil mal ganz kurz wegschaut)... Man stelle sich mal vor, das Kind hätte nicht opalo sondern wen anders angesprochen...