Was nervt euch gerade?

Ich habe gerade Google bemüht. Da liest es sich so, als gäbe es Kantinen, die Fleisch anbieten und andere, die es nicht tun. Heisst, der Mitarbeiter muss vielleicht ein paar mehr Meter in Kauf nehmen für sein Schnitzel. Das ist nicht so absolut wie von Dir dargestellt und ergibt damit für mich ein anderes Bild. Und zwar eins, das ich okay finde, weil niemand auf Fleisch verzichten muss. Bist Du also einer reisserischen Überschrift aufgesessen oder hast Du diese Info bewusst weggelassen?

Nein, im Videotext stand das nicht so ausführlich und da war von den Alternativkantinen keine Rede. Habe gerade eben selbst etwas gegoogelt und bin zum selben gekommen wie Du.
Reisserisch war dann eben der Videotext....
 
Eine Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Kantine-streicht-Currywurst-von-Karte-article22732008.html
In dem Artikel heißt es u.a., wie weiter oben schon zitiert:
"Auf die Wurst verzichten muss bei VW aber niemand. In der Kantine wenige Meter entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird es sie weiterhin geben."
Wie so oft, wenn ich statt unmittelbar in den Empörungsmodus zu verfallen, die jeweilige Geschichte etwas differenzierter betrachte, stellt es sich doch etwas anders dar. Statt Bevormundung sehe ich dann vieleicht: Marktgeschehen, der eine Anbieter positioniert sich fleischfrei, der andere nicht.
So, what?
 
Als ob man auf eine Kantine angewiesen wäre.
Man kann sich doch alles mögliche liefern lassen.

Das ist richtig. Aber wenn so ein großes Unternehmen mit so vielen Mitarbeitern und so einer großen Kantine mit so etwas anfängt, dann finde ich das sehr bedenklich und könnte viele Nachahmer finden.
Aber es hat sich ja etwas relativiert. Und letztlich wird HOFFENTLICH immer noch der Verbraucher entscheiden, was sich durchsetzt.
 
Eine Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Kantine-streicht-Currywurst-von-Karte-article22732008.html
In dem Artikel heißt es u.a., wie weiter oben schon zitiert:
"Auf die Wurst verzichten muss bei VW aber niemand. In der Kantine wenige Meter entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird es sie weiterhin geben."
Wie so oft, wenn ich statt unmittelbar in den Empörungsmodus zu verfallen, die jeweilige Geschichte etwas differenzierter betrachte, stellt es sich doch etwas anders dar. Statt Bevormundung sehe ich dann vieleicht: Marktgeschehen, der eine Anbieter positioniert sich fleischfrei, der andere nicht.
So, what?

Siehe Beitrag über diesen...

Alles gut, habe noch einen vollen Bauch von meinem superleckerem Abendessen, (kräutermarinierte Schweinefiletstücke mit selbstgemachten leckeren frischen Bratkartoffeln und Broccoli)...:)
 
Reisserisch war dann eben der Videotext....
... was nicht für den Videotext spricht. Und mich zu etwas bringt, was mich nicht nur an diesem Beispiel nervt...

Reisserische Überschriften, anhand derer Leute sich eine Meinung bilden und diese herausblöken, ohne die Sinnhaftigkeit der Überschrift zu hinterfragen oder weitere, ausführlichere Quellen zu lesen.
 
... was nicht für den Videotext spricht. Und mich zu etwas bringt, was mich nicht nur an diesem Beispiel nervt...

Reisserische Überschriften, anhand derer Leute sich eine Meinung bilden und diese herausblöken, ohne die Sinnhaftigkeit der Überschrift zu hinterfragen oder weitere, ausführlichere Quellen zu lesen.

Naja, wenn ich jede Videotextnachricht anschließend noch ausführlich durchgoogeln muß und auf Richtigkeit prüfen muß, dann bräuchte mein Tag 100 Stunden.
Das ist ja das praktische am Videotext, das man binnen kürzester Zeit alles wesentliche an tagesaktuellem kurzgefasst erfährt. Insofern finde ich dieses schon sehr alte Medium immer noch sehr nützlich.
 
Reisserische Überschriften, anhand derer Leute sich eine Meinung bilden und diese herausblöken, ohne die Sinnhaftigkeit der Überschrift zu hinterfragen oder weitere, ausführlichere Quellen zu lesen.

Das sind die Werkzeuge des Boulevards. Dieser hat weniger bis kein Interesse an sachlich fundierte Informationen, sondern zielt darauf, die Emotionen anzusprechen ggf. sogar anzuheizen.
 
Naja, wenn ich jede Videotextnachricht anschließend noch ausführlich durchgoogeln muß und auf Richtigkeit prüfen muß, dann bräuchte mein Tag 100 Stunden.
Das ist ja das praktische am Videotext, das man binnen kürzester Zeit alles wesentliche an tagesaktuellem erfährt. Insofern finde ich dieses schon sehr alte Medium immer noch sehr nützlich.
Wenn man das Wesentliche derart unvollständig erfährt wie in diesem Fall ist es aus meiner Sicht eher schädlich als nützlich.
 
Wenn man das Wesentliche derart unvollständig erfährt wie in diesem Fall ist es aus meiner Sicht eher schädlich als nützlich.
Der Videotext ist ein Spiegelbild der jeweiligen Sender bzw. Sendergruppen. Sprich, die ÖR auf der einen, und die Privaten auf der anderen Seite. Und aufgrund der reißerischen Überschrift gehe ich davon aus, dass diese ihren Ursprung bei einem der boulevardlastigen Privatkanälen hat.
 
Der Videotext ist ein Spiegelbild der jeweiligen Sender bzw. Sendergruppen. Sprich, die ÖR auf der einen, und die Privaten auf der anderen Seite. Und aufgrund der reißerischen Überschrift gehe ich davon aus, dass diese ihren Ursprung bei einem der boulevardlastigen Privatkanälen hat.

Ich schaue mir immer nur die von ARD und NTV an, und in beiden kam diese "Meldung"...

...und bekanntermaßen auch der Propaganda.

Propaganda im Videotext der ÖR? Na gut, ich glaube, ich schreibe besser nichts mehr dazu. Corona und seine Folgen scheinen hier deutliche Spuren hinterlassen zu haben...
 
Verstehst du mich absichtlich falsch? Mein Hinweis bezog sich auf die strukturelle Ähnlichkeit der Wirkmechanismen von Boulevardpresse und Propaganda. Nicht auf deinen Bohei wegen einer Teletextmeldung (die ich auf ARD und n-tv nachgelesen habe und selbst nicht so 'bevormundend' wahrgenommen habe wie du oder 'reißerisch'). Teletext ist 'textmengenbegrenzt'; so etwas kann schon mal missverständlich rüberkommen, meist ist das aber der Werteskala der Lesenden geschuldet.
 
Es liegt dann an den Mitarbeitern, einfach mal flächendeckend die Kantine boykottieren.
Dann können die den Laden dicht machen.
Vor dem Werk können sich doch nun mobile Läden mit Burgern, Pizza, Döner, etc. abwechseln.
Es dürfte genug Leute geben, so dass sich das lohnt.
Das Problem ist, das VW-Werk ist ein wenig weitläufiger. Da biste nicht mal eben aus dem Werkstor gehuscht zum "Schmierigen Löffel" :D
 
Es liegt dann an den Mitarbeitern, einfach mal flächendeckend die Kantine boykottieren.
Dann können die den Laden dicht machen.
Vor dem Werk können sich doch nun mobile Läden mit Burgern, Pizza, Döner, etc. abwechseln.
Es dürfte genug Leute geben, so dass sich das lohnt.
Ich habe selbst 1.5 Jahre in der Hafenstraße in Wolfsburg gearbeitet .
Da kamen Food-Trucks. Die hatten auch die VW-Currywurst im Menü. Ich habe sie nie probiert :D
 
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