Was nervt euch gerade?

hab gerade anne will gesehen. zumindest nen bisschen. ging auch um die ergebnisse der landtagswahlen heute. afd 2 mal 2t stärkste partei. vieleicht verstehe ich demokratie falsch aber mal vereinfacht ausgedrückt bedeutet es für mich das die mehrheit entscheidet. in sachsen z.b. würde cdu und afd zusammen die mehrheit haben. jetzt wird natürlich ausgelotet wie es immer so ist wer mit wem regieren kann. alle versuchen jetzt ein bündnniss mit der afd zu umgehen. begründung der spd tante da im studio war das die mehrheit ja alle anderen parteien gewählt hat und deswegen die mehrheit ja die afd nicht will. ist ja soweit auch richtig aber wenn es nach der mehrheit geht würde ich ja verstehen das das volk in sachsen will das cdu und afd regieren. so würde meiner meinung nach ein schuh draus werden. worauf ich hinaus will ist das mich doch stark das gefühl beschleicht das man nicht gewillt ist sich mit dem problem afd auseinander zusetzen und das immer irgendwie umgehen will. obwohl die mehrheit ja irgendwie auch für die afd gestimmt hat. ich erwarte doch aber von meiner politik das man sich mit dem thema auseinander setzt und wenn das volk gewählt hat da auch mal drauf einzugehen. damit die diskusion( wenn denn eine entsteht) nicht in die falsche richtung geht will ich noch sagen ich würde die afd nicht wählen, worum es mmir geht ist das die politik doch auch mit parteien mit anderer meinung arbeiten muss ob man die jetzt gut oder schlecht findet. hoffe das war verständlich.
 
hab gerade anne will gesehen. zumindest nen bisschen. ging auch um die ergebnisse der landtagswahlen heute. afd 2 mal 2t stärkste partei. vieleicht verstehe ich demokratie falsch aber mal vereinfacht ausgedrückt bedeutet es für mich das die mehrheit entscheidet. in sachsen z.b. würde cdu und afd zusammen die mehrheit haben. jetzt wird natürlich ausgelotet wie es immer so ist wer mit wem regieren kann. alle versuchen jetzt ein bündnniss mit der afd zu umgehen. begründung der spd tante da im studio war das die mehrheit ja alle anderen parteien gewählt hat und deswegen die mehrheit ja die afd nicht will. ist ja soweit auch richtig aber wenn es nach der mehrheit geht würde ich ja verstehen das das volk in sachsen will das cdu und afd regieren. so würde meiner meinung nach ein schuh draus werden. worauf ich hinaus will ist das mich doch stark das gefühl beschleicht das man nicht gewillt ist sich mit dem problem afd auseinander zusetzen und das immer irgendwie umgehen will. obwohl die mehrheit ja irgendwie auch für die afd gestimmt hat. ich erwarte doch aber von meiner politik das man sich mit dem thema auseinander setzt und wenn das volk gewählt hat da auch mal drauf einzugehen. damit die diskusion( wenn denn eine entsteht) nicht in die falsche richtung geht will ich noch sagen ich würde die afd nicht wählen, worum es mmir geht ist das die politik doch auch mit parteien mit anderer meinung arbeiten muss ob man die jetzt gut oder schlecht findet. hoffe das war verständlich.
Nur weil viele Menschen die AfD gewählt haben, muss man das noch lange nicht gut finden, auch wenn man es akzeptieren muss in einer Demokratie. Von daher kann man auch nicht gezwungen werden, mit dieser Partei gemeinsam zu regieren, erst recht nicht, wenn die politischen Forderungen weit auseinander liegen. Die CDU hadert gerade damit, dass einige durchaus gerne wollen würden, um eine klare Mehrheit zu haben. Aber ob das viele CDU-Wähler so gut finden würden, wage ich zu bezweifeln. Ich habe schon von einigen CDU-Wählern gehört: "Wenn die mit der AfD gemeinsame Sache machen, wähle ich die nie wieder."
Man kann auch an Probleme herangehen, ohne dass man die AfD dazuholt. Dafür müssten die Politiker dafür sorgen, dass der Standort im Osten wieder attraktiver wird, Löhne gerechter werden und die Leute sich nicht mehr vergessen fühlen. Dann fallen sie auch nicht mehr auf die Lügen der AfD rein und sehen den "bösen Mann aus Afrika" als Gefahr, sondern haben Arbeit und Kohle wie die meisten im Westen.
Ob die AfD das mit der Trump-Taktik, den Kohleausbau weiter zu fördern, so hinkriegt, bezweifle ich irgendwie, da der Ausstieg aus der Kohle, glaube ich, bundesweit läuft und keine Ländersache ist. Kann mich da aber vertun. Dennoch ist das kein zukunftsorientierter Markt. Und wenn du alle Ausländer aus Sachsen rausschmeißt, haben die übrigen Leute keinen Cent mehr Geld in der Hand.

Das war jetzt nur ne Antwort auf dich. Ich werde darüber sonst mit niemandem hier diskutieren. Bringt nix und soll ja nicht...
 
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wenn es nach der mehrheit geht würde ich ja verstehen das das volk in sachsen will das cdu und afd regieren. so würde meiner meinung nach ein schuh draus werden.

Das ist doch Unsinn. Die Mehrheit in Sachsen hat die CDU "bestimmt" (aus guter politischer Gepflogenheit) eine Regierung zu bilden. Und das war es dann auch schon mit Volkes Stimme, wie sich die CDU ihre Mehrheiten holt, bleibt ganz allein ihr überlassen. Du erklärst hier gerade, daß die beiden stärksten Parteien immer regieren müssen. Also eine ewige GroKo. Das kann aber nicht so wirklich dein ernst sein oder hast du übersehen welchen Schaden die Dauer-GroKo im Bund angerichtet hat weil wir seit gefühlt 100 Jahren keine echte Opposition mehr haben?
 
dafür sorgen, dass der Standort im Osten wieder attraktiver wird, Löhne gerechter werden und die Leute sich nicht mehr vergessen fühlen.

Ich kann dieses Selbstmitleid dort nicht mehr hören. In Sachsen liegen mit Leipzig und Dresden zwei der Boomstädte überhaupt, Geld ohne ende ist dorthin geflossen, aber jetzt einen auf Pegida und Co. machen und die Schuld, ganz wie früher gegen die große SED, immer in Berlin suchen. Fast würde ich ihnen gönnen mal ein paar Monate von der AfD regiert zu werden, wenn nicht so viele Unschuldige darunter leiden müssten weil Rechtsradikale Regierungsverantwortung haben. Einfach nur zum kotzen.
 
Ich kann dieses Selbstmitleid dort nicht mehr hören. In Sachsen liegen mit Leipzig und Dresden zwei der Boomstädte überhaupt, Geld ohne ende ist dorthin geflossen, aber jetzt einen auf Pegida und Co. machen und die Schuld, ganz wie früher gegen die große SED, immer in Berlin suchen. Fast würde ich ihnen gönnen mal ein paar Monate von der AfD regiert zu werden, wenn nicht so viele Unschuldige darunter leiden müssten weil Rechtsradikale Regierungsverantwortung haben. Einfach nur zum kotzen.
In beiden Städten sieht das Wahlergebnis aber auch ganz anders aus als auf dem Land.
 
Das ist doch Unsinn. Die Mehrheit in Sachsen hat die CDU "bestimmt" (aus guter politischer Gepflogenheit) eine Regierung zu bilden. Und das war es dann auch schon mit Volkes Stimme, wie sich die CDU ihre Mehrheiten holt, bleibt ganz allein ihr überlassen. Du erklärst hier gerade, daß die beiden stärksten Parteien immer regieren müssen. Also eine ewige GroKo. Das kann aber nicht so wirklich dein ernst sein oder hast du übersehen welchen Schaden die Dauer-GroKo im Bund angerichtet hat weil wir seit gefühlt 100 Jahren keine echte Opposition mehr haben?
nein ich erkläre nicht das die stärksten parteien immer regieren müssten. irgendwie bin ich mir auch nicht sichdr ob du verstanden hast worum es mir geht. mich nervt es einfach das von den normalen parteien immer gesagt wird das man mit der afd sich nicht zusammen setzt. aber sollte politik sich nicht damit auseinander setzen statt das problem irgendwie immer zu ignorieren in dem man sagt mit den nicht. mir geht es hier nicht darum partei für afd zu ergreifen oder wer mit wem regiert sondern um ne allgemeine einstellung der politik. gleiches gilt natürlich auch wenn z.b. cdu sagt, wir arbeiten nicht mit den grünen zusammen.
 
nein ich erkläre nicht das die stärksten parteien immer regieren müssten.

Naja du hast u.A. geschrieben

vieleicht verstehe ich demokratie falsch aber mal vereinfacht ausgedrückt bedeutet es für mich das die mehrheit entscheidet. in sachsen z.b. würde cdu und afd zusammen die mehrheit haben.
und das ist nunmal schlicht und ergreifend falsch. Große Koalitionen sollten in einer Demokratie immer die Ausnahme bleiben. Wir erleben zur Zeit was passiert wenn sie nicht mehr die Ausnahme sind. Was die AfD anbetrifft so bekommt von mir jeder Applaus der dieser Partei den Zutritt zu politischer Verantwortung verwehrt. Du scheinst nämlich etwas zu vergessen: Regierende Parteien besetzen Ämter, entscheiden über Staatssekretäre, verfügen langfristige (Personal)Entwicklungen die Außerhalb ihrer Legislaturperiode liegen. Schon jetzt zeigen sich Probleme mit rechtem Gedankengut in Justiz und Polizei im Osten. Bevor ich also Nazis in Verantwortung lasse, würde ich anstelle der CDU lieber eine Koalition mit den Linken eingehen.
 
In beiden Städten sieht das Wahlergebnis aber auch ganz anders aus als auf dem Land.

Bei der Europawahl hat die AfD in Dresden die meisten Stimmen geholt, vor CDU, Grünen, Linke und der abgeschlagenen SPD. In Leipzig war es nicht ganz so schlimm aber immer noch 15.5% (Bei der Landtagswahl haben sie sich offenbar noch mal verbessert auf 17,X%). Und diese 15.5% in der am schnellsten wachsenden Stadt Deutschlands bzw. die 20% in Dresden (bei der LTW bis zu 27% zB in Dresden 3 und 7, nur zwei Wahlkreise unter 20%) sind für mich nichts anderes als lupenreine Rassisten. Denn mit "abgehängt" sein kann man diese Städte wohl kaum bezeichnen.
 
Naja du hast u.A. geschrieben

vieleicht verstehe ich demokratie falsch aber mal vereinfacht ausgedrückt bedeutet es für mich das die mehrheit entscheidet. in sachsen z.b. würde cdu und afd zusammen die mehrheit haben.
und das ist nunmal schlicht und ergreifend falsch. Große Koalitionen sollten in einer Demokratie immer die Ausnahme bleiben. Wir erleben zur Zeit was passiert wenn sie nicht mehr die Ausnahme sind. Was die AfD anbetrifft so bekommt von mir jeder Applaus der dieser Partei den Zutritt zu politischer Verantwortung verwehrt. Du scheinst nämlich etwas zu vergessen: Regierende Parteien besetzen Ämter, entscheiden über Staatssekretäre, verfügen langfristige (Personal)Entwicklungen die Außerhalb ihrer Legislaturperiode liegen. Schon jetzt zeigen sich Probleme mit rechtem Gedankengut in Justiz und Polizei im Osten. Bevor ich also Nazis in Verantwortung lasse, würde ich anstelle der CDU lieber eine Koalition mit den Linken eingehen.
zum einen habe ich viel mehr geschrieben als diesen satz aber egal. was die afd anbetrifft kannst du jedem gerne applaudieren der dehnen die politische antwortung verwehrt aber so lange diese partei nicht verboten ist und in der politik mitmischt bin ich der meinung das man auch mit ihr umgehen muss. was nicht bedeutet das man ihrer meinung sein muss aber hat in einer demokratie nicht irgendwie jeder recht auf eine partei. drehen wir den spiess doch mal um. du bist zum beispiel hartgesottener spd wähler. jeder 4te will das die spd mit regiert und alle anderen sagen ,nee mit der spd setzen wir uns nichtmal zusammen. wozu gehst du dann eigendlich wählen wenn deine partei nie die selbe chance bekommt wie alle anderen. wenn das folk jetzt zum grossen teil afd wählt kannst du als politiker doch nicht einfach sagen mach ich nicht, den die politiker sollen doch das volk vertreten und nicht ihren eigenen kampf wegen irgendwelcher gesinnungen austragen.
 
du bist zum beispiel hartgesottener spd wähler. jeder 4te will das die spd mit regiert und alle anderen sagen ,nee mit der spd setzen wir uns nichtmal zusammen. wozu gehst du dann eigendlich wählen wenn deine partei nie die selbe chance bekommt wie alle anderen.

Wenn die AfDler nicht mehr wählen gehen weil niemand mit der AfD gemeinsame Sache macht, dann ist doch allen geholfen ;)

so lange diese partei nicht verboten ist und in der politik mitmischt bin ich der meinung das man auch mit ihr umgehen muss

Tut man doch. Sie haben alle Rechte und Pflichten in einem Parlament wie andere Parteien auch. Ein Recht zum Regieren gibt es aber nicht. Frag mal bei PDS/WASG/LINKE nach, da hat es doch auch niemanden gestört. Wenn sich eine Partei "normalisiert", dann kann man ja gerne noch mal gucken. Aber um bei der AfD zu bleiben, so lange Rechtsradikale wie Höcke den Ton (mit) angeben, braucht man aus meiner Sicht über eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit dieser Partei nicht diskutieren. Hat übrigens schon einmal nicht funktioniert, nur damals nannte sich das Kind NSDAP und sollte von den Konservativ-Bürgerlichen Parteien mit Regierungsarbeit eingefangen und "gezähmt" werden. Hat, wie wir alle wissen, wunderbar funktioniert. Wehret den Anfängen und so.
 
Wenn die AfDler nicht mehr wählen gehen weil niemand mit der AfD gemeinsame Sache macht, dann ist doch allen geholfen ;)



Tut man doch. Sie haben alle Rechte und Pflichten in einem Parlament wie andere Parteien auch. Ein Recht zum Regieren gibt es aber nicht. Frag mal bei PDS/WASG/LINKE nach, da hat es doch auch niemanden gestört. Wenn sich eine Partei "normalisiert", dann kann man ja gerne noch mal gucken. Aber um bei der AfD zu bleiben, so lange Rechtsradikale wie Höcke den Ton (mit) angeben, braucht man aus meiner Sicht über eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit dieser Partei nicht diskutieren. Hat übrigens schon einmal nicht funktioniert, nur damals nannte sich das Kind NSDAP und sollte von den Konservativ-Bürgerlichen Parteien mit Regierungsarbeit eingefangen und "gezähmt" werden. Hat, wie wir alle wissen, wunderbar funktioniert. Wehret den Anfängen und so.
ich merk schon du willst lieber beim thema rechtsradikalität bleiben deswegen muss ich die diskusion jetzt beenden.
 
ich merk schon du willst lieber beim thema rechtsradikalität bleiben

Weil doch aber genau das das Problem bei der AfD ist, offene Rechtsradikalität in der obersten Führung. Was sonst sollte das Thema sein? Ich bringe doch extra noch die ex-SED ins Spiel der ihre mangelnde Distanzierung zur eigenen Vergangenheit zum Verhängnis wurde und später dann Extrempositionen einzelner Flügel, die sie für jede Regierungsverantwortung lange Zeit disqualifiziert haben. Und ich persönlich kann mich tatsächlich nicht über die Inhalte einer Partei unterhalten deren Landeschef einen Führerkult um sich herum aufbaut der sogar der Bundespartei unheimlich wird (Der Kult um ihn, nicht das was er sagt).
 
Weil doch aber genau das das Problem bei der AfD ist, offene Rechtsradikalität in der obersten Führung. Was sonst sollte das Thema sein? Ich bringe doch extra noch die ex-SED ins Spiel der ihre mangelnde Distanzierung zur eigenen Vergangenheit zum Verhängnis wurde und später dann Extrempositionen einzelner Flügel, die sie für jede Regierungsverantwortung lange Zeit disqualifiziert haben. Und ich persönlich kann mich tatsächlich nicht über die Inhalte einer Partei unterhalten deren Landeschef einen Führerkult um sich herum aufbaut der sogar der Bundespartei unheimlich wird (Der Kult um ihn, nicht das was er sagt).
Es gibt aber auch die Partei, wo der Personenkult um die Ex-Chefin bis in die Medien reicht. Unterhältst Du dich dort auch nicht über Inhalte, so sie denn sichtbar werden?
 
Es gibt aber auch die Partei, wo der Personenkult um die Ex-Chefin bis in die Medien reicht. Unterhältst Du dich dort auch nicht über Inhalte, so sie denn sichtbar werden?

Merkel baut um sich herum einen Führerkult auf? Ich mag ihren Politikstil nicht, aber ihr vorzuwerfen sie würde sich wie Höcke verhalten, halte ich für eine krasse Beleidigung ihr gegenüber als Person und Politikerin.
 
Merkel baut um sich herum einen Führerkult auf? Ich mag ihren Politikstil nicht, aber ihr vorzuwerfen sie würde sich wie Höcke verhalten, halte ich für eine krasse Beleidigung ihr gegenüber als Person und Politikerin.
Ob sie sich wie Höcke verhält, weiß ich nicht, denn ich habe ihn nie beobachtet, Was ich aber beobachte sind die Hofschranzen um sie herum, die ihr nach dem Mund reden und berichten, viertelstundelange Standing ovations auf Parteitagen. Wenn Du es Führerkult nennen willst, bleibt dir überlassen, ich nenne es Personenkult.
 
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