Völliger Blödsinn, diese Aussage.
Als unsere erste Windhündin starb, ist nach einer Woche unsere Pina eingezogen. Da unsere Hunde immer aus dem Tierschutz kommen, habe ich damit zwei Hunden das Leben gerettet, dem einen, der in Spanien aus der Tötungsstation raus durfte und einen Platz im Tierheim bekommen hat, und dem, der nach Deutschland kommen durfte und bei uns eingezogen ist.
Man kann ein Tier mit dem anderen nicht ersetzen, denn jedes Tier hat einen eigenen Charakter. Jeder muß für sich selber entscheiden, ob und wie lange er trauert. Ich wollte schnell einen neuen Hund, weil ich diese Leere nicht ertragen konnte und eben auch, damit im spanischen Partnertierheim unseres Vereines ein Platz frei wird. Nichts desto Trotz werde ich unsere Ambar nicht vergessen.
Um so ein Handeln zu verstehen, muß man aber mal vor Ort gewesen sein und sich die Umstände, unter denen die Windhunde in Spanien in den Tötungsstationen landen, vor Augen geführt haben.
Wenn man diese Deine Aussage zugrunde legt, dürfte ja auch keine Frau, die ein Kind verloren hat, je wieder ein Baby bekommen. Und jetzt komm bitte nicht damit, daß man das nicht vergleichen kann. Denn wenn Du ethisch/moralische Gründe bei Tieren anführst, hinkt der Vergleich zum Menschen nicht.
Sehe ich auch so!
Außerdem trauert man verdammt lang, wenn ein Tier verstorben ist. Scheißegal wann man sich ein neues Tier holt.
Und man kann niemanden ersetzen!
Ich habe damals, 3 Tage nachdem Katzki überfahren wurde, Kimi aus dem Tierheim geholt. Ich sah die traurigen Augen von der Tierheimkatze. Das Tierheim ist voll, die Tiere haben es dort nicht so gut, wie wenn sie ein Zuhause haben. Und so kam Kimi dann zu uns. Kein Ersatz für Katzki, aber ein neues Familienmitglied. Katzki konnte keiner ersetzen, aber das hatte auch keiner vor... Und es ist schön, wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt. Denn die Tiere sind glücklich, wenn sie dort nicht sein müssen...




Man könnte meinen, wir seien die Griechen.
