Was macht euch gerade traurig?

Ich habe gerade Bilder aus Blessem gesehen.
Auch heftig.
Zum Glück gibt es hier "nur" ab und zu Schauer.
Ich muss gleich mal gucken, wie der Fluss hier in der Nähe aussieht.
Das letzte Hochwasser hier gab es 2010.
 
Noch widerlicher als die Plünderer sind Katastrophentouristen, was sind das für Menschen, die da hinfahren und das filmen?
Kranke Welt.
Das sind private Journalisten.
Jeder Mensch der für die Aufnahmen den Fernseher einschaltet, handelt m.A. aus derselben Intention.
Der Unterschied ist eben, ob eine Person sich den Fisch selber fängt, oder ihn alternativ lieber in sein Wohnzimmer servieren lässt.
Wenn ich mir jedoch ein Fischgericht im Supermarkt kaufe, dann werde ich mich nicht über die Hochseefischer aufregen.
 
Das sind private Journalisten.
Jeder Mensch der für die Aufnahmen den Fernseher einschaltet, handelt m.A. aus derselben Intention.
Der Unterschied ist eben, ob eine Person sich den Fisch selber fängt, oder ihn alternativ lieber in sein Wohnzimmer servieren lässt.
Wenn ich mir jedoch ein Fischgericht im Supermarkt kaufe, dann werde ich mich nicht über die Hochseefischer aufregen.
Ernst gemeint?!
 
Da ist meine Frage auch noch offen. Leuchtet mir noch nicht ein.

Mh, wenn es dann nicht mehr mir gehört, sondern dem Entsorgungsbetrieb, warum nimmt der seinen Scheiss nicht komplett mit, sonder selektiert dabei noch?
Die Mitarbeiter nehmen in der Regel allen Sperrmüll mit den du freigegeben hast. Befindet sich "Unrat" zwischen deinem Sperrmüll den du nicht mit angegeben hast, dann hast du auch mit dem Entsorgungsbetrieb keine Übereignungserklärung abgegeben.
 
Es kommt drauf an was du als einen "Katastrophentouristen" bezeichnest.
Wenn @Chrissi282 schreibt:
"Ich muss gleich mal gucken, wie der Fluss hier in der Nähe aussieht"
Macht es ihn dann schon zu einem Katastrophentouristen?
Oder muss er dazu nur noch kurz zu seiner Smartphone-Kamera greifen, um einer zu werden?
Wieso?
Wenn hier keine Überschwemmung ist, wo ist das dann Katastrophentourismus, wenn ich zu dem Fluss hier in der Nähe gehe?
 
Die Frage ist, ab wann eine Katastrophe vorliegt.
Mit welcher Erwartung bist du zum Fluss gegangen?
Sollte er mit einem normalen Wasserstand aussehen wie immer, oder hättest du ihn dir lieber etwas höher vorgestellt?
Wäre dir vielleicht ein noch höherer Wasserstand lieber, wenn es an der Grenze zum Hochwasser dafür mehr zu berichten gibt?
 
Mir ist alles lieb, solange es nicht überläuft.
;)
Kommt drauf an was für Erwartungen man hat.
Man muss aber auch wissen, dass der Fluss hier nicht groß ist. Wenn er Mal "überläuft" sind die Felder (oder mehr) dann auch überflutet.
Hier fließt die Düte her. Das ist nicht der Rhein....
 
Die Frage ist, ab wann eine Katastrophe vorliegt.
Mit welcher Erwartung bist du zum Fluss gegangen?
Sollte er mit einem normalen Wasserstand aussehen wie immer, oder hättest du ihn dir lieber etwas höher vorgestellt?
Wäre dir vielleicht ein noch höherer Wasserstand lieber, wenn es an der Grenze zum Hochwasser dafür mehr zu berichten gibt?
Ja okay, mir gehen Leute auf den Sack die da runter fahren um sich geil zu finden denen es besser geht um genau das zu feiern.
Das hat gar nichts mit Journailsmus zu tun.
Der Chrissie ist da hin um zu sehen ob er Stress kriegt
Die Anderen....
 
Man muss aber auch wissen, dass der Fluss hier nicht groß ist. Wenn er Mal "überläuft" sind die Felder (oder mehr) dann auch überflutet.
Hier fließt die Düte her. Das ist nicht der Rhein....
Grundsätzlich richtig. Aber am Donnerstag (?) wurde im ARD-Brennpunkt ein durchaus nachvollziehbarer Aspekt erwähnt. Die Städte und Gemeinden, die an den großen Flüssen liegen, wissen auch aufgrund der Routine damit mit höheren Pegelständen umzugehen und somit wissen, wo und wie wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind. Bei den Anrainern an kleineren Flüssen kann das durchaus weniger gewährleistet sein.

Und bei Fluten ist nicht nur die Größe des Flusses entscheidend, sondern u.a. auch die Topographie der Gegend. Denn dass die Opferzahlen und Schäden in der Eifel so hoch sind, hängt auch damit zusammen, dass durch die hügelige Landschaft die Wassermassen kanalisiert und dadurch die Zerstörungskräfte der Strömungen potenziert wurden.
 
Städte und Gemeinden, die an den großen Flüssen liegen, wissen auch aufgrund der Routine damit mit höheren Pegelständen umzugehen und somit wissen, wo und wie wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.
Insofern ist Bremen mit einer größeren Weser ohne hügelige Landschaft und nichtsdestotrotz verpflichtenden Deichbeitrag relativ gut geschützt.
 
Grundsätzlich richtig. Aber am Donnerstag (?) wurde im ARD-Brennpunkt ein durchaus nachvollziehbarer Aspekt erwähnt. Die Städte und Gemeinden, die an den großen Flüssen liegen, wissen auch aufgrund der Routine damit mit höheren Pegelständen umzugehen und somit wissen, wo und wie wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind. Bei den Anrainern an kleineren Flüssen kann das durchaus weniger gewährleistet sein.

Und bei Fluten ist nicht nur die Größe des Flusses entscheidend, sondern u.a. auch die Topographie der Gegend. Denn dass die Opferzahlen und Schäden in der Eifel so hoch sind, hängt auch damit zusammen, dass durch die hügelige Landschaft die Wassermassen kanalisiert und dadurch die Zerstörungskräfte der Strömungen potenziert wurden.
Mhmm, schon. Aber wieso war man trotzdem nicht darauf vorbereitet? Die Gegend ist doch nicht erst seit gestern hügelig. Zumindest das Katastrophenwarnsystem hätte deutlich besser funktionieren können, das Unwetter kam ja nicht aus dem Nichts, zumindest kann ich mich erinnern, dass am Tag vorher der Wetterbericht vor schweren Unwettern und starken Niederschlägen warnte und zwar explizit für den Westen und Südwesten der Republik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Insofern ist Bremen mit einer größeren Weser ohne hügelige Landschaft und nichtsdestotrotz verpflichtenden Deichbeitrag relativ gut geschützt.
Einerseits ja, auch wegen der für den Ernstfall vorgesehenen Überschwemmungsgebiete. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen dass > 80% des Landes Bremen hochwassergefährdet sind und die Situation durch den Klimawandel immer weiter verschärft wird.
 
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