Warum gewinnt Werder keine "engen" Spiele?

Die Frage ist berechtigt und - wie ich finde - auch einen eigenen Thread wert.

Wir verzeichnen nun nach 20 Spielen sieben Siege, ebenso viele Unentschieden sowie sechs Niederlagen. Dazu kommt eine deutlich positive Tordifferenz (plus 13).

In der vergangenen Saison war es ähnlich. Punktemäßig war Werder eine graue Maus im Mittelfeld, die Tordifferenz jedoch hätte einer Spitzenmannschaft zur Ehre gereicht.

Das erklärt sich so: seit geraumer Zeit gewinnt Werder keine "engen" Spiele mehr. Also die Spiele, wo es Spitz auf Knopf steht, in denen Leidenschaft gefragt ist. Damit mich keiner missversteht. Werder zeigt Leidenschaft, auch und gerade heute in Mönchengladbach. Nur, am Ende gewinnen immer die anderen. Oder es reicht nur zu einem Unentschieden.

Das war (in der Bundesliga) auch schon in der vergangenen Saison so. Und in dieser: Nur einer der sieben Siege war einer mit einem Tor Differenz. Der in Berlin. Aber dort fiel das 2.3 für Hertha erst mit dem Schlusspfiff. Umgekehrt war nur eine der sechs Niederlagen nicht knapp, das 0:2 gegen Schalke. Die anderen fünf Niederlagen waren mit nur einem Tor Differenz, auch die gegen Bayern. In jedem dieser Spiele rannte Werder mit unglaublichen Aufwand an. Vergeblich.

Woran liegt das und was könnte man ändern? Was meint ihr? Oder seht ihr das anders? Könnte ja auch sein.
 
Die Frage ist berechtigt und - wie ich finde - auch einen eigenen Thread wert.

Wir verzeichnen nun nach 20 Spielen sieben Siege, ebenso viele Unentschieden sowie sechs Niederlagen. Dazu kommt eine deutlich positive Tordifferenz (plus 13).

In der vergangenen Saison war es ähnlich. Punktemäßig war Werder eine graue Maus im Mittelfeld, die Tordifferenz jedoch hätte einer Spitzenmannschaft zur Ehre gereicht.

Das erklärt sich so: seit geraumer Zeit gewinnt Werder keine "engen" Spiele mehr. Also die Spiele, wo es Spitz auf Knopf steht, in denen Leidenschaft gefragt ist. Damit mich keiner missversteht. Werder zeigt Leidenschaft, auch und gerade heute in Mönchengladbach. Nur, am Ende gewinnen immer die anderen. Oder es reicht nur zu einem Unentschieden.

Das war (in der Bundesliga) auch schon in der vergangenen Saison so. Und in dieser: Nur einer der sieben Siege war einer mit einem Tor Differenz. Der in Berlin. Aber dort fiel das 2.3 für Hertha erst mit dem Schlusspfiff. Umgekehrt war nur eine der sechs Niederlagen nicht knapp, das 0:2 gegen Schalke. Die anderen fünf Niederlagen waren mit nur einem Tor Differenz, auch die gegen Bayern. In jedem dieser Spiele rannte Werder mit unglaublichen Aufwand an. Vergeblich.

Woran liegt das und was könnte man ändern? Was meint ihr? Oder seht ihr das anders? Könnte ja auch sein.

Wir lassen einfach zu viele chancen aus z.B Marin nicht falsch verstehen der hat super gespielt aber er muss in der 42 oder 43 minute als er aus schwren winkel einfach abzieht obwohl Pizza am 5er frei stand. Wir müssen die Chancen nutzen gladbach hat 4 mal gekontert und 4 tore erziehlt also ich mein in der ersten hälte die waren eiskalt vor dem tor und wir halt nicht.Aber Trozdem haben die Jungs gut gekämpft und nach nem 4:1 nochmal zurück zu kommen ist einfach eine irre moral.
 
Definiere eng. Irgendwann stand es 4-1 und wenn man inner 85. das 4-3 macht wirds schwer noch zu gewinnen.Also eng war das in meinen Augen nicht.Letze Woche auch nicht,wenn wir schon dabei sind.
 
Als "ENG" definiere ich Spiele, die entweder unentschieden enden oder bei denen die siegreiche Mannschaft beim Schlusspfiff einen Vorsprung von NUR EINEM Tor hat.

Spiele, bei denen die siegreiche Mannschaft am Ende einen Vorsprung von zwei, drei, vier oder mehr Toren hat, definiere ich als NICHT ENG.

Ist es nur Zufall, dass Werder immer NICHT ENG gewinnt und immer ENG verliert? Oder nicht? Und wenn nicht, woran liegt das?
 
Wenn Werder zur Halbzeit 4:2 hinten liegt und zuvor 3:0 hinten lag ist das kein enges Spiel.
Was Werder gemacht hat war Schadensbegrenzung und das wenigstens haben sie ja geschafft.
 
Ich denke, dass hängt oft damit zusammen, dass wenn wir erstmal führen sich Räume ergeben, die wir gut zu nutzen wissen. Uns liegt einfach, wenn der Gegner kommen muss.
In dieser Saison haben wir erst einmal nach 1:0-Führung verloren, gg. München letzte Woche. München bildet jedoch (gerade zur Zeit) wohl eine Ausnahme, da die Bayern stark genug sind, um auch mit einem Rückstand in Bremen umzugehen, und wenig zulassen. Wenn wir führen sind wir halt oft in der Lage ein 2:0 (und manchmal sogar das 3:0) nachzulegen, das hat bis auf gegen Dortmund beim 1:1 immer geklappt. Daher kommt wohl auch unser immernoch sehr gutes Torververhältnis.
Wir sind in 20 Spielen nur 9 mal 1:0 in Führung gegangen, und haben daraus 6 Siege, 2 Unentschieden (Bayern, Dortmund) und 1 Niederlage Bayern) geholt.
Hingegen sind wir 8 mal 1:0 in Rückstand geraten, und haben daraus daraus nur 1 Sieg (Bochum) und 2 Unentschieden geholt (Wolfsburg, Nürnberg) und 5 mal verloren.
Wenn wir erstmal in Rückstand sind, laufen die Spiele meist nach dem gleichen Motto ab: Werder hat ca. 70% Ballbesitz und erspielt sich aber wenige Torchancen. Der Gegner sieht sich jedoch auch nicht genötigt noch auf eine höhere Führung zu drängen, und wartet auf die Konterchancen, die Werder sowieso immer zahlreich zulässt. Manche Gegner vergeben diese Chancen auf eine höhere Führung, was evtl. noch in den Schlussminuten bestraft wird (Nürnberg, Wolfsburg und auch Bochum hätte zu Beginn höher führen müssen).
Ähnliches gilt auch für die drei 0:0 in denen wir nicht wirklich in der Lage waren viele Chancen rauszuspielen.

Aber ob man nun ein Spiel gegen Hamburg (Anschlusstor in der Nachspielzeit) als eng und gegen Schalke als nicht eng bezeichnet, ist wirklich egal. Die Spiele liefen doch irgendwie ähnlich.
Positiv ist einzig und allein, dass sich die Mannschaft auch bei höheren Rückständen nicht aufgibt, z.B. heute von 1:4 auf 3:4, dazu das Spiel in Nürnberg, und auch in Hamburg hatten wir in der zweiten Halbzeit einige gute Chancen um noch einen Punkt zu retten.
 
In Wahrheit war weder das heutige noch das Spiel zuvor eng. Bayern und Gladbach hätten normalerweise beide deutlich höhrer gewinnen müssen. Wirklich enge Spiele haben wir oft genug gewonnen, z.B. letzte Saison die Spiele gegen Hamburg oder im Pokalfinale. Dass unsere Tordifferenz meist gut ist, liegt daran, dass wir uns nach einem 3:0 nicht ausruhen und aufhören nach vorne zu spielen, so wie es die anderen Teams machen.
 
In Wahrheit war weder das heutige noch das Spiel zuvor eng. Bayern und Gladbach hätten normalerweise beide deutlich höhrer gewinnen müssen. Wirklich enge Spiele haben wir oft genug gewonnen, z.B. letzte Saison die Spiele gegen Hamburg oder im Pokalfinale. Dass unsere Tordifferenz meist gut ist, liegt daran, dass wir uns nach einem 3:0 nicht ausruhen und aufhören nach vorne zu spielen, so wie es die anderen Teams machen.

:tnx: (und ich hab doch nochmal reingeschaut;))
 
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