Wahl-O-Mat

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Aha, es stehen also Wahlen an?

Naja, wie immer die Linken, die Grünen und die SPD (in der Reihenfolge kenne ich es ja schon gut genug), aber ich gehe natürlich auch wie immer nicht wählen.
 
Weil ich von Politik absolut nichts halte und sie mir am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei geht. Ich bin allerdings auch keiner der meckert, wenn es kommt wie es kommt.

Diese Einstellung mögen hier die meisten für dämlich halten, allerdings komme ich damit gut klar. :)
 
Weil ich von Politik absolut nichts halte und sie mir am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei geht. Ich bin allerdings auch keiner der meckert, wenn es kommt wie es kommt.

Diese Einstellung mögen hier die meisten für dämlich halten, allerdings komme ich damit gut klar. :)

Kritzel auf dem Wahlzettel rum, mach aus den Kreisen Blumen, ein Auto oder Fußbälle. Hauptsache deine Stimme wird gezählt ohne ne Partei angekreuzt zu haben (ungültig)
 
Weil ich von Politik absolut nichts halte und sie mir am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei geht. Ich bin allerdings auch keiner der meckert, wenn es kommt wie es kommt.

Diese Einstellung mögen hier die meisten für dämlich halten, allerdings komme ich damit gut klar. :)

Diese Einstellung halte ich nicht für dämlich, sondern sie ist dämlich.
Wundere mich grad das hier nicht schon auf das Thema eingegangen wurde, aber Nichtwählen ist ganz einfach keine Alternative. Argumente, wie von Politik halte ich nichts, geht mir am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei sind keine Argumente.

Ich würde ja gerne wissen, ob du noch nie über nen Politiker oder eine Partei gemeckert hast. So viel Gleichgültigkeit kann man doch gar nicht besitzen, dass einem unsere Zukunft/die jetzige Situation komplett egal ist.

Meiner Meinung nach ist die Möglichkeit der Wahl ein Recht, aber auch eine Pflicht, wenn man in einer Demokratie lebt. Was jeder Einzelne mit seinem Stimmzettel macht, ist mir dabei echt egal, aber geht wenigstens hin.

Noch ne Frage, warum treibst du dich hier rum, wenn dich das nicht interessiert? Die Zeit, die du für den Wahl-o-mat verwendet hast und für das posten in dieser Gruppe, hättest du genauso gut in 3 Wochen nutzen können, um in dein Wahlbüro zu gehen. Damit hättest du wenigstens was sinnvolles getan.
 
1. SPD
2. Linke
3. Grüne

Wundert mich nicht wirklich. Nur das die Linkspartei jedes Mal so hoch landet beunruhigt mich dann doch! :lol::stirn:
 

Wieso ist die Einstellung dämlich? Von Wahlen kann doch jeder halten, was er will. Dass es keine Leute gibt, die sich für Politik nicht interessieren, glaube ich zwar auch, da jeder zu diversen politischen Diskussionen eine Meinung hat, und wenn's nur um die eigene Müllabfuhr geht. Das impliziert aber nicht zwingend, dass man wählen gehen müsste. Gerade in den südlicheren Ländern, aber auch hier in Niedersachsen fehlt mir z.B. das Gefühl, dass man mit seiner Stimme was bewegen könnte. Am Ende wählen doch wieder alle CDU/FDP. Das ist in Bremen oder Hamburg beispielsweise anders. Da reagieren die Wahlberechtigten nämlich auf gute oder schlechte Leistungen von Parteien und demnach hätte ich dort auch Lust, meine Stimme abzugeben. Darf ich momentan sowieso noch nicht. Und wenn ich das erste Mal wählen darf, werde ich wohl sowieso schon woanders leben. Ich kann's aber nachvollziehen, wenn man etwa eben in Niedersachsen keine Lust hat, zur Wahl zu gehen.
Mir sind Nichtwähler übrigens lieber als Leute, die meinen, zwanghaft ihre Stimme abgeben zu müssen, obwohl sie eigentlich mit keiner Partei richtig zufrieden sind. Davon gibt es leider genug.
 
@Waechter: Wenn du auf Teufel komm raus nicht demokratisch partizipieren willst, ist dir eigentlich nicht mehr zu helfen. Dann gibt's halt nen Diktator hier, macht ja auch nix. Demokratie is' ja eh fürn Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).

@Raynor: :tnx: :tnx:
Die Gleichgültigkeit einiger Leute kotzt mich an.
 
Wieso ist die Einstellung dämlich? Von Wahlen kann doch jeder halten, was er will. Dass es keine Leute gibt, die sich für Politik nicht interessieren, glaube ich zwar auch, da jeder zu diversen politischen Diskussionen eine Meinung hat, und wenn's nur um die eigene Müllabfuhr geht. Das impliziert aber nicht zwingend, dass man wählen gehen müsste. Gerade in den südlicheren Ländern, aber auch hier in Niedersachsen fehlt mir z.B. das Gefühl, dass man mit seiner Stimme was bewegen könnte. Am Ende wählen doch wieder alle CDU/FDP. Das ist in Bremen oder Hamburg beispielsweise anders. Da reagieren die Wahlberechtigten nämlich auf gute oder schlechte Leistungen von Parteien und demnach hätte ich dort auch Lust, meine Stimme abzugeben. Darf ich momentan sowieso noch nicht. Und wenn ich das erste Mal wählen darf, werde ich wohl sowieso schon woanders leben. Ich kann's aber nachvollziehen, wenn man etwa eben in Niedersachsen keine Lust hat, zur Wahl zu gehen.
Mir sind Nichtwähler übrigens lieber als Leute, die meinen, zwanghaft ihre Stimme abgeben zu müssen, obwohl sie eigentlich mit keiner Partei richtig zufrieden sind. Davon gibt es leider genug.

Ich glaub du hast das Prinzip unserer Demokratie nicht verstanden. Ich weiß auch nicht, wie man über den Punkt diskutieren muss, wer in einer Demokratie lebt und nicht wählen geht, ist einfach dämlich, weil er damit seine eigenen Grundrechte gefährdet. Das kann niemand ernsthaft beabsichtigen. Das man in unserer Gesellschaft derzeit nicht wählen gehen muss, weil sich eh die 4-5 großen Parteien durchsetzen, kann zwar sein, ist aber als Begründung überaus schwach und zeigt, dass man mit unserem System nicht vertraut ist.

Die Begründung keine Lust zu haben oder dafür keine Zeit verschwenden zu wollen, machts auch nicht besser, denn für eine solche Aktivität sollte man einfach alle paar Jahre eine halbe Stunde opfern können und am besten auch wollen. Es ist immerhin die einzige Möglichkeit in die Politik wirklich einzugreifen. Das Argument: "es bringt doch eh nichts" in all seinen Variationen ist auch keins, wählen bringt immer etwas und wenn es das ungültig machen der eigenen Stimme ist, um zu zeigen, dass man unzufrieden ist. Jeder Nichtwähler stärkt, so ist es leider nunmal, die Parteien, die unsere Demokratie gefährden.

@achimer: Die Linkspartei ist bei vielen so hoch in der Rangliste, weil sie die populären Themen anspricht und bei diesen auf der Welle der Allgemeinheit schwimmt. Deshalb ist sie (in ihrer jetzigen Form) auch keine regierungsfähige Partei. ;)
 
Mir sind Nichtwähler übrigens lieber als Leute, die meinen, zwanghaft ihre Stimme abgeben zu müssen, obwohl sie eigentlich mit keiner Partei richtig zufrieden sind. Davon gibt es leider genug.

Das ist so nicht korrekt. Wie heißt es immer so schön: Wer nicht wählt, wählt extrem. Das Argument ist wiederum auch nur die halbe Wahrheit, was vor allem die Mathematiker einem um die Ohren hauen würden.
Hier mal ein Zitat aus www.wahlrecht.de
Wer nicht wählt, wählt die Großen

Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem – von der Nichtwahl profitieren alle Parteien proportional zu ihrem Stimmenanteil, also vor allem die großen Parteien CDU und SPD.

Trotzdem stimmt mMn aus zweierlei Gründen auch die Behauptung, dass man extreme Parteien dadurch ungewollt stärker macht:
a) Bei einem Wahlzwang würden sich die Nichtwähler zu einem nicht unerheblichen Anteil auf die vier, vlt. inzwischen auch fünf großen Volksparteien stürzen. Wer rechts ist, wird sich der Wahl garantiert nicht enthalten und dementsprechend auch wählen gehen. Nichtwähler sind mit ziemlich großer Sicherheit keine potenziellen Rechtswähler, den großen Parteien gehen somit Stimmen verloren.
b) Bei einer geringeren Anzahl an abgegebenen gültigen Stimmen brauch man weniger Stimmen auf sich zu vereinigen, um die 5%-Hürde zu knacken.

Wie dem auch sei, wer nicht wählt, wählt irgendwie trotzdem. Also bringt es nichts, sich der Wahl zu enthalten.

Damit unterstell ich niemanden der Nichtwähler, bewußt rechts zu wählen, aber Demokratie ist ein wichtiges Gut, was wir Bürger besitzen - für uns Bürger eine der wenigen Partizipationsmöglichkeiten in der Politik.

Die Demokratie räumt jedem das Recht ein, nicht wählen zu müssen, von daher ist solch ein Wahlverhalten auch völlig legitim und kann das auch akzeptieren und halte es nicht für dämlich. Ich kann`s durchaus nachvollziehen, wenn jemand den Politikern und Parteien nichts abgewinnen kann, aber ich würde dennoch jedem darum bitten, sich irgendwie für eine Partei zu entscheiden. Und wenn nur ein einziger ausschlaggebender Punkt aus den ganzen komplexen Wahlprogrammen die Entscheidung herbeiführt.

Muss natürlich jeder selber wissen, wie er sich bei Wahlen verhält. ;)
 
Mir sind Nichtwähler übrigens lieber als Leute, die meinen, zwanghaft ihre Stimme abgeben zu müssen, obwohl sie eigentlich mit keiner Partei richtig zufrieden sind. Davon gibt es leider genug.

Du wirst KEINE Partei finden, mit der irgendjemand völlig einer Meinung ist.

Im übrigen finde ich schon, dass man im Zweifel das geringere Übel wählen sollte, weil es schon ein Unterschied ist, ob man eine rechts-außen Regierung hat oder eine linke. Wenn man sich damit beschäftigt, dann fallen einem täglich so viele Sachen auf, die völlig bescheuert sind in der Politik, und gerade dann gehe ich doch wählen und versuche möglichst viele in meinem Freundeskreis auch davon zu überzeugen.


@achimer: Die Linkspartei ist bei vielen so hoch in der Rangliste, weil sie die populären Themen anspricht und bei diesen auf der Welle der Allgemeinheit schwimmt. Deshalb ist sie (in ihrer jetzigen Form) auch keine regierungsfähige Partei. ;)

Sehe ich ähnlich. Die Linkspartei kann sehr sehr gut analysieren was schief läuft, aber perfekte Antworten darauf haben sie auch nicht. Auf jeden Fall würde es schonmal helfen, wenn die von der Radikalopposition zu Ihren Inhalten stehen und auch für eine mögliche Regierung bereit stehen. Es ist nämlich z.B. ein Unterschied ob man 7,50 Euro Mindestlohn hat oder gar keinen, weil man sich in den Kopf gesetzt hat, unbedingt 10 Euro zu haben, was im übrigen nichtmal die Gewerkschaften fordern.
 
@Raynor

a) War spät und ich hatte gerade nicht viel zu tun. Also habe ich mir das Ding mal angeguckt.

b) Ich war auf die Reaktionen hier gespannt.

c) Vielleicht schaffen es ja einige hier, dass ich meine Meinung mal ändere und wirklich einen ungültigen Stimmzettel abgebe.
 
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