Naja, wenn nach einem Last-Minute-Klassenerhalt sowie kurz nach dem Amtsantritt des neuen GF Sport gleich öffentlich eine VVL in den Raum gestellt wird statt die abgelaufene Spielzeit in Ruhe zu durchleuchten, dann erweckt das nicht gerde den Eindruck, daß man sich mit den Dingen ausreichend befasst hat, die zu kolportieren Bruch zwischen Trainer und Teilen der Mannschaft führten.
1. Man hat sie in den Raum gestellt, noch ist sie nicht vollzogen.
2. Ein Frank Baumann ist gerade dabei, sich mit jedem Spieler auszutauschen, was für mich eine Art des "Durchleuchtens" darstellt.
3. Scheinbar ist ein Eichin - warum auch immer, vermag ich nicht zu beurteilen, ob einzig und allein die "Causa" Skripnik der Grund seiner Demission war oder ob es andere Kritikpunkte gab, da ich keinen internen Einblick habe - einem Durchleuchten zum Opfer gefallen.
Was hier wieder allgemein auffällt, dass sich wieder diverse Leute auf einen Artikel stürzen, und sich wieder in ihren Annahmen bestätigt fühlen.
Hier wird der Vereinsführung unterstellt, einen Trainer halten zu wollen, der bei 80% der Spieler unten durch ist. Teilweise werden Parallelen zu dem ehemaligen DDR-Regime gezogen, indem den Verantwortlichen Klüngelei und Kritikresistenz unterstellt werden.
Wenn dem so wäre und der Verein tatsächlich bei Kritik so handeln würde, wie es bei .o.g Referenz der Fall war, wäre dieses Forum und diverse soziale Medienkanäle dicht gemacht worden oder aber zumindest wären hier zuletzt 80% der Beiträge von einem vom Verein eingesetzten Zensor gelöscht worden. So viel zu dem Vergleich.
Und ich führe noch mal an, dass sich doch einfach die Unzufriedenen, die, falls die Zahlen bei den Umfragen in den sozialen Medien in Hülle und Fülle existieren, zusammenschließen sollen und gemeinsam einen Kritik- und Fragenkatalog in konstruktiver Form zusammenstellen und bei der JHV vortragen.
Wenn als Gegenargument wie zuletzt wieder kommen sollte, dass man auf der JHV nicht erhört wird, dann muss ich entgegenstellen: Hat man es denn überhaupt mal versucht als geschlossene Gruppe konstruktiv dort aufzutreten und Kritikpunkte vorzutragen? Ich kann mich nicht daran erinnern. Das, wenn natürlich nur Leute dort sind, die nix vorzutragen haben, anwesend sind und wegen es Rahmenprogrammes und Verköstigung da sind, dazu kann der Verein ja nix. Wie der Verein bei og. Szenario reagieren würde, ist eine Annahme von Leuten bzw ein Vorwand, da es natürlich auch einen gewissen Aufwand mit sich bringt sich dementsprechend zu organisieren. Da dies aber scheinbar zu anstrengend ist, mault man lieber weiter einfach nur rum und unterstellt, dass es nix bringt.
Und es ist natürlich selbstredend, dass nur Mitglieder dort aufschlagen können. Diese haben mit einem Beitrag, den sie zahlen das Recht erwirkt, vereinspolitische Themen mitzubestimmen und dadurch auch mitzugestalten.
Gegenüber einem Mitglied hat der Verein auch Pflichten, denn er wird von diesen Leuten bezahlt, Ein "Normaler" Fan dagegen hat einem Verein gegenüber 0 Einforderungsrechte, es ist ein rein altruistisches Verhältnis. Letztendlich kann er nur ein Zeichen setzten,indem er seine Unterstützung verwehrt oder aber mittels "Demos", Boykotte offenen Briefen etc seinen Unmut kundtut.
Daher würde ich allen empfehlen, die so unzufrieden sind, sich zusammenzuschließen und in einer großen Gruppe aktiv zu werden. Wenn man dies in einer konstruktiven Art und Weise getan hat und dann noch nicht mal erhört wird und komplett abgebügelt wird, dann hat man wirklich einen Grund stinkig zu sein.
Durch reine Unterstellungen und Rumjammern im Internet, kann man nicht erwarten vom Empfänger erhört zu werden...