Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

hältst du es denn für wahrscheinlich, dass eichin tatsächlich so lange bei uns bleibt, wenn er in solchen wichtigen fragen bevormundet wird und leute dauernd in seine arbeit reinreden? ist es nicht weitaus wahrscheinlicher, dass der aufsichtsrat zu diesen themen vielleicht doch nicht die letzte entscheidungsgewalt hat, sondern eben doch eichin, so wie es sein sollte? und wie wird sonst erklärt, dass eichin schaaf entlassen konnte, wenn der aufsichtsrat doch so sehr an den verdienten werderanern hängt?

TS wurde nicht alleine von TE entlassen. Das ist damals auch so ganz offen kommuniziert worden. Genauso wie alle drei GF sich damals mit RD getroffen haben, bevor dieser verpflichtet wurde. Auch dies wurde offen kommuniziert.

Allerdings hat es für die Entscheidung TS zu entlassen, den Impuls von Außen bedurft. Werder schmorrt gerne im eigenen Saft wie wir jetzt gerade wieder feststellen konnten. Nach dem Augsburgspiel war zu lesen, dass TE dem AR keine "passende Alternative" zu VS habe präsentieren können. Es ist auch offen kommuniziert worden, dass es für die Entlassung zumindest einen Beschluss aller GF braucht. Wenn dieser Beschluss dann noch vom AR abgesegnet werden muss, dann ist dies eben so. Ich halte diese Struktur für falsch.

Allerdings die ist die Hoheit über die Cheftrainerpersonalie nur ein Aspekt der Aufgabe des GF-Sport. Dies wird in der Diskussion gerade ausgeklammert, da wir uns in diesem Thread über den Cheftrainer der Bundesligamannschaft unterhalten.
 
Wieso wenn? Mit Rückblick auf die Ereignisse letzten Jahre, beginnend mit dem Intrigenspiel gegen Jürgen L. Born, hat die alte Garde doch des Zepter schon längst in der Hand

zum Thema Jürgen Born: da muss ich zwangsläufig denken: in dem Fall gibt es einen WAHREN, FEIGEN, Königsmörder! ist einem von Euch schon mal aufgefallen seit wann es mit Werder bergab geht und der Klüngel sich Jahr für Jahr selber in die Tasche lügt??? naaaa? kommt jemand darauf? nun haben wir mit TE ENDLICH mal nen frischen, dynamischen, loyalen Mann im Verein der auch mal Kante gibt und Dinge hinterfragt und schon bremst man ihn wieder aus ...
 
Die einzige Hoffnung bzgl. VS bleibt, dass der Verein in der nächsten Saison früher handelt als in der vergangenen, falls die Hinrunde wieder so verläuft.
 
zum Thema Jürgen Born: da muss ich zwangsläufig denken: in dem Fall gibt es einen WAHREN, FEIGEN, Königsmörder! ist einem von Euch schon mal aufgefallen seit wann es mit Werder bergab geht und der Klüngel sich Jahr für Jahr selber in die Tasche lügt??? naaaa? kommt jemand darauf? nun haben wir mit TE ENDLICH mal nen frischen, dynamischen, loyalen Mann im Verein der auch mal Kante gibt und Dinge hinterfragt und schon bremst man ihn wieder aus ...

Dass der Beginn des sportliche und wirtschaftliche Niedergangs Werders mit der Entmachtung Borns zusammenfällt, ist hier ja schon mehrfach angesprochen worden.
Man hat ja damals nicht mal den vakanten GF-Posten neu besetzt, sondern KA mit den zusätzlichen Aufgaben belastet. Inwieweit das seine Leistung im Bereich des GF-Sport beeinträchtigt hat, kann man dann auch nur mutmaßen.
 
@Minko

Daher bin ich der Meinung, dass in diesem Sommer nicht nur über die Person des Trainers gesprochen werden muss.

Viel mehr müssen auch dringend Strukturen hinterfragt werden. Dann die dahinter stehenden Persönlichkeiten. In meinen Augen muss der GF Sport beispielsweise in seinem Bereich auch die alleinige Personalhoheit haben. Dann zeichnet er auch für die entsprechenden Entscheidungen verantwortlich. Was bedeutet, dass er dann auch die Verantwortung für die Mißerfolge übernehmen muss und für die Erfolge übernehmen darf. Wobei natürlich ein gutes Miteinander absolut erforderlich ist.
Werder muss zu jeder Zeit handlungsfähig sein. Und zwar in allen Bereichen.

Aber man scheint ja nicht mal die Trainerpersonalie sauber aufzuarbeiten.

Solange die Altvorderen das Zepter in der Hand halten bzw. diese über ausreichend Rückhalt in der Basis verfügen wird das leider utopisch bleiben. Man hat es ja schon in den letzten Jahren bei den JHV gesehen, daß trotz des sportlichen und wirtschaftlichen Verfalls von der Basis kaum kritische Fragen aufkamen. Und auch im bzw. am Weserstadion hat sich kaum großer Unmut bei den Fans breit gemacht, welcher in den oberen Etagen zu einem Umdenken hätte anregen können. Um Mißverständnisse vorzubeugen; der bedingungslose Rückhalt der Fans auch besonders in diesem Jahr möglicherweise das Zünglein an der Waage für den Klassenerhalt, welcher auch landesweit Anerkennung fand. Aber solange selbst in sehr schlechten Phasen noch so leidenschaftlich zugejubelt bzw. bei der JHV applaudiert wird, desto weniger könnten Verantwortliche sich dazu animiert fühlen, über ihre Strategien und Vorgehensweisen selbstkritisch nachzudenken, so daß sie ihren (Irr-)Weg so weiter gehen wie bisher-
 
Solange die Altvorderen das Zepter in der Hand halten bzw. diese über ausreichend Rückhalt in der Basis verfügen wird das leider utopisch bleiben. Man hat es ja schon in den letzten Jahren bei den JHV gesehen, daß trotz des sportlichen und wirtschaftlichen Verfalls von der Basis kaum kritische Fragen aufkamen. Und auch im bzw. am Weserstadion hat sich kaum großer Unmut bei den Fans breit gemacht, welcher in den oberen Etagen zu einem Umdenken hätte anregen können. Um Mißverständnisse vorzubeugen; der bedingungslose Rückhalt der Fans auch besonders in diesem Jahr möglicherweise das Zünglein an der Waage für den Klassenerhalt, welcher auch landesweit Anerkennung fand. Aber solange selbst in sehr schlechten Phasen noch so leidenschaftlich zugejubelt bzw. bei der JHV applaudiert wird, desto weniger könnten Verantwortliche sich dazu animiert fühlen, über ihre Strategien und Vorgehensweisen selbstkritisch nachzudenken, so daß sie ihren (Irr-)Weg so weiter gehen wie bisher-

Glaube dies ist nicht nur bei Werder ein Problem. Ganz generell sehe ich in unserer Gesellschaft kaum noch die Fähigkeit zur kritischen und zugleich sachlichen Auseinandersetzung, da jede solcher Diskussionen gleich in einen handfesten Streit und ein tiefes Zerwürfnis umgedeutet werden. Daher schließen sich dann gerade in kritischen Phasen, wo eine Auseinandersetzung und der Streit um den richtigen Weg dringend geboten wäre, die Reihen und das Gegenteil passiert.
Das ist ein Phänomen welches ich schon an anderer Stelle erlebt habe. ;) Das Ergebnis ist bekannt....
 
Solange die Altvorderen das Zepter in der Hand halten bzw. diese über ausreichend Rückhalt in der Basis verfügen wird das leider utopisch bleiben. Man hat es ja schon in den letzten Jahren bei den JHV gesehen, daß trotz des sportlichen und wirtschaftlichen Verfalls von der Basis kaum kritische Fragen aufkamen. Und auch im bzw. am Weserstadion hat sich kaum großer Unmut bei den Fans breit gemacht, welcher in den oberen Etagen zu einem Umdenken hätte anregen können. Um Mißverständnisse vorzubeugen; der bedingungslose Rückhalt der Fans auch besonders in diesem Jahr möglicherweise das Zünglein an der Waage für den Klassenerhalt, welcher auch landesweit Anerkennung fand. Aber solange selbst in sehr schlechten Phasen noch so leidenschaftlich zugejubelt bzw. bei der JHV applaudiert wird, desto weniger könnten Verantwortliche sich dazu animiert fühlen, über ihre Strategien und Vorgehensweisen selbstkritisch nachzudenken, so daß sie ihren (Irr-)Weg so weiter gehen wie bisher-

das schlimmste an der ganzen Sache ist: unsere "Altvorderen" wie Du sie sinniger Weise nennst scheinen es nicht ins Hirn zu bekommen das die Menschen nicht jubeln und alles geben weil sie mit ihrer Arbeit ja ach so zufrieden sind, sondern weil es ihnen um das Wohl und die SEELE des SV Werder Bremen geht!!!!
 
Also das bewährte Werderprinzip ausgepackt = Kontinuität. Hat ja beim Thema Klassenerhalt wunderbar geklappt.
:tnx:

Gerade für wirtschaftlich benachteiligte Bundesligisten ist Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg, welches Werder seit dem Wiederaufstieg auch oft unter Beweis stellte. Aber in den letzten ca. 8 Jahren entwickelte sich bei Werder Bremen jedoch ein Paradebeispiel dafür, wie Kontinuität auch negative Folgen haben kann.
 
:tnx:

Gerade für wirtschaftlich benachteiligte Bundesligisten ist Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg, welches Werder seit dem Wiederaufstieg auch oft unter Beweis stellte. Aber in den letzten ca. 8 Jahren entwickelte sich bei Werder Bremen jedoch ein Paradebeispiel dafür, wie Kontinuität auch negative Folgen haben kann.

Kontnuität darf nicht zum Selbszweck werden. Genauso darf es nicht zum Selbstzweck werden partout gegen den Strom zu schwimmen und alles anders machen zu wollen wie die Konkurrenz. Man muss seinen eigenen Weg finden. Dabei kann man sich durchaus bei der Konkurrenz etwas abschauen.
 
Ich bin mal gespannt, ob sich der SV Werder zum Bericht in der Kreiszeitung Syke äußert. Ich bin mir nicht sicher, welche Motivation der KZS dahintersteckt sich jetzt so zu äußern. Sie waren ja schon lange gegen Skripnik eingestellt. Zum anderen bin ich immer vorsichtig, wenn aus angeblich sicherer Quelle berichtet wird.Es kann auch ein Spieler (oder dessen Berater) sein, der mit seinen Einsetzen unzufrieden war. Ist ja klar, dass dann die VS-Kritiker dies als Bestätigung ihrer Meinung sehen. Das sich etwas ändern muss bei Werder ist deutlich (wie schon mal von mir geäußert: Neue Geldquellen generieren, Stadionname vermarkten). Doch die Misere in der Vergangenheit hauptsächlich am Trainer festzumachen, halte ich für falsch. Nochmals: Er hat sicher seine Fehler gemacht, doch er hat auch daraus gelernt, auch wenn er hier und da vielleicht mal einen Anstoß benötigt. Die Tendenz war zuletzt positiv. Auch die Mannschaft selbst oder einzelne Spieler sind für schlechte Leistungen verantwortlich gewesen.
 
hältst du es denn für wahrscheinlich, dass eichin tatsächlich so lange bei uns bleibt, wenn er in solchen wichtigen fragen bevormundet wird und leute dauernd in seine arbeit reinreden? ist es nicht weitaus wahrscheinlicher, dass der aufsichtsrat zu diesen themen vielleicht doch nicht die letzte entscheidungsgewalt hat, sondern eben doch eichin, so wie es sein sollte? und wie wird sonst erklärt, dass eichin schaaf entlassen konnte, wenn der aufsichtsrat doch so sehr an den verdienten werderanern hängt?
Zunächst einmal Dank an @Felissilvestris für Post #9762!

Außerdem gehen wir offensichtlich von unterschiedlichen Voraussetzungen aus: Du unterstellst mir, ich nähme eine Bevormundung durch den AR an. Ich schrieb allerdings von einem einstimmigen Beschluss – wie Felis oben ausführte – der Geschäftsführung... ;) Außerdem ist es doch so, dass – selbst wenn der AR diesen Beschluss noch absegnen muss (Diese Struktur hielte ich für ebenso falsch wie Felis.) – es noch andere Arbeitsbereiche für TE als GF Sport gibt und er sich (a) vielleicht (impliziert eine Vermutung meinerseits) nicht in Allem bevormundet fühlt, (b) evtl. deswegen (noch) die Hoffnung hat, hier etwas bewegen/verändern zu können und (c) vielleicht (wieder eine Vermutung) dem Verein verbundener ist, als Einige hier annehmen/unterstellen...

Wir kommen in dieser Diskussion aber sicherlich nicht weiter, wenn sie (vornehmlich) daraus besteht, anderen Teilnehmern Annahmen zu unterstellen und alle in zwei Lager aufzuspalten... :ugly: :beer:
 
Ich bin mal gespannt, ob sich der SV Werder zum Bericht in der Kreiszeitung Syke äußert. Ich bin mir nicht sicher, welche Motivation der KZS dahintersteckt sich jetzt so zu äußern. Sie waren ja schon lange gegen Skripnik eingestellt. Zum anderen bin ich immer vorsichtig, wenn aus angeblich sicherer Quelle berichtet wird.Es kann auch ein Spieler (oder dessen Berater) sein, der mit seinen Einsetzen unzufrieden war. Ist ja klar, dass dann die VS-Kritiker dies als Bestätigung ihrer Meinung sehen. Das sich etwas ändern muss bei Werder ist deutlich (wie schon mal von mir geäußert: Neue Geldquellen generieren, Stadionname vermarkten). Doch die Misere in der Vergangenheit hauptsächlich am Trainer festzumachen, halte ich für falsch. Nochmals: Er hat sicher seine Fehler gemacht, doch er hat auch daraus gelernt, auch wenn er hier und da vielleicht mal einen Anstoß benötigt. Die Tendenz war zuletzt positiv. Auch die Mannschaft selbst oder einzelne Spieler sind für schlechte Leistungen verantwortlich gewesen.


Wichtiges Detail: Das ist kein Bericht der SKZ sondern ein Kommentar und somit die private Meinung des Autors. Meine Meinung: Journalismus aus der untersten Schublade, im Prinzip Hetze. Willkürliche Behauptungen, teilweise wie wörtlich hier aus dem Forum abgeschrieben, da bewirbt sich jemand für eine Stelle bei der Bild.
 
TS wurde nicht alleine von TE entlassen. Das ist damals auch so ganz offen kommuniziert worden. Genauso wie alle drei GF sich damals mit RD getroffen haben, bevor dieser verpflichtet wurde. Auch dies wurde offen kommuniziert.

Allerdings hat es für die Entscheidung TS zu entlassen, den Impuls von Außen bedurft. Werder schmorrt gerne im eigenen Saft wie wir jetzt gerade wieder feststellen konnten. Nach dem Augsburgspiel war zu lesen, dass TE dem AR keine "passende Alternative" zu VS habe präsentieren können. Es ist auch offen kommuniziert worden, dass es für die Entlassung zumindest einen Beschluss aller GF braucht. Wenn dieser Beschluss dann noch vom AR abgesegnet werden muss, dann ist dies eben so. Ich halte diese Struktur für falsch.

Das ist richtig. Aber es ist schon allein bedenklich, daß es überhaupt eines Inputs von außen bedurfte, um den Stein der überfälligen Trennung von TS ins Rollen zu bringen und unterstreicht somit die These, daß persönliche Verbindungen über die sachlichen Erfordernissen steht. Und wenn man bedenkt, daß das heutige AR-Mitglied WL den Spieler VS verpflichtete, der wiederum mit dem heutigen AR-Chef MB über viele Jahre zusammen in einer Mannschaft spielte, dann läßt sich der Eindruck, daß weiterhin persönliche Verbindungen über die sachlichen Erfordernissen stehen, nicht von der Hand weisen.
 
zum Thema Jürgen Born: da muss ich zwangsläufig denken: in dem Fall gibt es einen WAHREN, FEIGEN, Königsmörder! ist einem von Euch schon mal aufgefallen seit wann es mit Werder bergab geht und der Klüngel sich Jahr für Jahr selber in die Tasche lügt??? naaaa?

Wer seinerzeit nicht durch die grün-weiße Brille blickte, dem ist es schon sehr schnell aufgefallen ;)
 
Kontnuität darf nicht zum Selbszweck werden. Genauso darf es nicht zum Selbstzweck werden partout gegen den Strom zu schwimmen und alles anders machen zu wollen wie die Konkurrenz. Man muss seinen eigenen Weg finden. Dabei kann man sich durchaus bei der Konkurrenz etwas abschauen.

Eben, dieses "über den Tellerrand blicken", um Betriebsblindheit zu vermeiden. Zumal es wesentlich leichter, über einen Tellerrand als über eine Wagenburg hinweg zu blicken.
 
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