VS hat einen Berater und das ist dann wohl TS. Genau da liegt das Problem. Beide sind sich tatsächlich in vielerlei Hinsicht zu ähnlich.
Aber davon ab, wäre es eine Katastrophe wenn die "alte Garde" um KDF, Lemke und der offensichtlichen Mehrheit im AR sich durchsetzen würde. Diese Leben in längst vergangenen Zeiten und versuchen in meinen Augen nur sich selbst zu "schützen".
Inwieweit VS wirklich von TS beraten wird, lässt sich allenfalls mutmaßen. Fakt ist allerdings, dass VS keinerlei Defensivkonzept hat und dem auch keine Bedeutung beimisst. Und das ist für einen Abstiegskandidaten wie Werder Harakiri. Da sind aber auch die Fans nicht unschuldig daran, die zB nach dem 6:2 vs VfB schon eine Weiterbeschäftigung von VS eingefordert haben. Man will Offensivspektakel und das nicht nur auf der Führungsebene.
TE ist sicher nicht frei von Fehlern, aber er macht hier einen guten Job, wenn man sich überlegt unter welchen Bedinungen er den Club von seinem Vorgänger übernommen hat und ihm gleichzeitig bei fast jeder Gelegenheit Steine in den Weg gelegt werden. Sollten wir Ihn verliere und die "Alten" sich auch eine Marionette auf den Posten des GF-Sport setzen, dann werden wir ähnlich wie Stuttgart in die zwote Liga gehen und am Ende wohl ähnliches Chaos wie in Lautern erleben, was den Club auf Jahre lähmen wird.
Bei der Bewertung von TE gehen unsere Meinungen auseinander. Die Ausgangslage bei Übernahme war sicher schlecht. Aber TE ist nunmehr seit 2013 im Amt und hat die Aufgabe den Kader kontinuierlich unter Einsparmassnahmen zumindest nicht zu verschlechtern. Der ASR hat ihm die Kostendämpfung klar vorgegeben, welcher er auch nachgekommen ist. Die Aufgabe war gestellt und der ist er nachgekommen.
Nehmen wir mal den vergangenen Sommer und die Transferaktionen:
- Wiedwald wäre schon im Winter gekommen, lag an F
- UG war für die U23 eingeplant
- Ujah als Selkeersatz, guter Transfer
- dann wollte er mit FDS den Vertrag zu kolportierten 4 Mio€/a verlängern!!! Schalke bot mehr und schon war der weg. (Was können wir da froh sein!)
- Panikkauf des damals schon verletzten AJ , der seitdem für Werder kaum noch in Erscheinung getreten ist und dessen Leidenszeit noch lange nicht beendet ist.
- Pizarro war noch nicht da und Lorentzen zu der Zeit verletzt, so dass man letztendlich mit einem (!) gesunden Stürmer in die Saison geht. Weitsicht???
- altbekannte Probleme auf D6 und der 10er Position nicht angegangen. Nachwuchskonzept???
- im Laufe der HR dann ganz schlimme Vorstellungen und ein Trainer der öffentlich seinen Rücktritt in den Raum stellt. TE begleitet das, moderiert es, ändert aber an VS Verhalten nichts.
These: ich behaupte, dass ein Heidel, Eberl oder Schmadtke (Köln hat auch viele Ex-Spieler im näheren Umfeld und in der Verantwortung) da interveniert und die Reißleine an der einen oder anderen Stelle gezogen hätten. Hat er alles nicht getan.
Als "Krönung" wirft ihm jetzt noch der Ex-GF KDF indirekt vor, dass er VS zu wenig gestützt hätte, was ein bezeichnendes Licht auf sein Standing innerhalb des SVW wirft.
Positiv ist, dass er in der WP nachjustiert hat, was auch bitter notwendig war. Die entscheidende Frage ist, ob der Saisonverlauf zwangsläufig war oder man ihn nicht mit einer klareren Transfer-Politik hätte abmildern können? Daher meine provokante Fragen: ist TE nicht längst eine Marionette des ASR? Verkauft er sich als der starke Mann, der er letztendlich gar nicht ist?