F
FatTony
Guest
Für mich ist der FC Porto ein eher schlecht gewähltes Beispiel, da wir vorliegend beachten müssen, dass diese sich in einem gänzlich anderen Ligaumfeld bewegen, welches ihnen ermöglich eigentlich durchweg - mit kleineren Ausnahmen - auf einem der ersten drei Plätze die Liga abzuschließen, was gleichbedeuten mit der CL bzw. CL-Quali ist. Hinzu kommt ein anderer Zugriff auf südamerikanische, vor allem aber brasilianische Talente, da eben keine Sprachbarrieren bestehen und eine ganz andere Vernetzung besteht.
Der Verein ist sportliche über Jahre entsprechend erfolgreich, was wirtschaftlich eine gänzlich bessere Ausgangslage bedeutet. Zudem bekamen sie ein Perle von Stadion durch die EM vor die Nase gesetzt. Wenig kann ich sagen wie die politischen Rahmenbedingungen für Fussballclubs (Steuern, Sozialversicherung etc. pp.) in Portugal sind.
In meinen Augen schwer zu vergleichen mit der Situation Werders und vor allem der Bundesliga. In Deutschland hat nur der FC Bayern ein Dauerabo für ein CL-Ticket.
Um all das was du schreibst geht es aber nicht. Porto war als Beispiel gewählt, weil diese es beinahe Jahr für Jahr schaffen Talente groß rauszubringen und immer wieder für extrem viel Geld zu verkaufen und da ist ihre vergleichsweise schwache Liga sogar eher hinderlich als förderlich . Und was soll das überhaupt für ein Argument sein mit dem Zugriff auf südamerikanische Talente? Hat Porto da per Gottes Fügung ein Abo drauf? Wieso haben wir denn keine solche Vernetzung (ich denk Schröder sei so toll vernetzt?), wenn schon nicht nach Südamerika dann z.B. nach Polen und Belgien. Seit Jahren kommen da reihenweise hervorragende Talente her, nur ein gewisser SV Werder hat da seit Jahren, ausgenommen KDB, nichts von mitbekommen. Da gibt es auch kaum Sprachbarrieren und Porto war schon erfolgreich, da hatten sie noch kein neues Stadion. Alles Ausreden wenn wir darüber reden wie ein Ausbildungsverein funktionieren kann.

