Bremen
Moderator
Zitat von Bremervörde;3218492:Spielerische Fortschritte???
Der Glühwein im Stadion muss ja für ziemliche Halluzinationen sorgen.
Oder es lag dort eine herrenlose grün-weiße Brille

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Zitat von Bremervörde;3218492:Spielerische Fortschritte???
Der Glühwein im Stadion muss ja für ziemliche Halluzinationen sorgen.

Das Ding ist ja auch so'n bisschen: "Never change a winning team" ist eine Fan-Weisheit. Nahe dem Aberglauben. Auf einem Level mit "der Gefoulte soll nie selber schießen". Beides lässt sich in Einzelfällen "belegen", siehe Ujahs Elfer gegen Köln oder die Tatsache, dass aus sich selbst heraus funktionierende, ausgewogene Mannschaften ohne Startelfänderungen über längere Zeit erfolgreich sein könnten (These: Mit einem fitten U. Garcia hätten wir nach 6 Spieltagen 11 bis 13 Punkte gehabt, weil man die bis HZ Ingolstadt funktionierende Defensivraute einfach weitergespielt hätte). Dass irgendeine dieser Bauernregeln einen konkreten Nutzen hat, lässt sich allerdings auf überhaupt keine Weise nachvollziehen.
Dementsprechend kurios wirkt auf mich die große Kluft hinsichtlich der Trainerarbeit zwischen dem Gladbach- und dem Frankfurtspiel. Ich war zunächst überrascht, dass man sich personell für Spieler wie Sternberg oder Lukimya entschieden hat, und mich beeindrucken auch so unreflektierte Zahlenargumente wie "hat 100% Zweikampfquote gehabt" oder "hat ein Tor geschossen" nicht wirklich, wenn ihnen der Kontext fehlt. Was mich stattdessen beeindruckt hat: Die Spieler waren teil eines klar definierten Planes. Man hat hinten enorm aufgemacht, um vorne direkt vom Start weg aggressives Pressing gegen die IV zu spielen und das Herz des Gladbacher Aufbaus, Xhaka/Dahoud, mit zwei Kettenhunden (oder, wie es Bargi so distinguiert ausgedrückt hat: mannorientiert) aus dem Spiel zu nehmen. Dabei sind auch die IV ihren direkten Gegenspielern bis weit in deren Hälfte hinein gefolgt, um jede Anspielstation sofort unter Druck setzen zu können. Dabei geht natürlich defensiv einiges an Kompaktheit flöten, das defensive Zentrum war quasi überhaupt nicht mehr absichernd aktiv, es sei denn, man zog sich mal etwas weiter zurück und spielte ein gewöhnliches 4-4-2 mit herkömmlichen Ketten. Das Risiko bestand also darin, im Fall einer Gladbacher Befreiung aus dem Pressingwürgegriff mit einer unsortierten Abwehrkette gegen schnelle Spieler verteidigen zu müssen. Anders ausgedrückt: Selbst, wenn die Gladbacher im Aufbau waren, sähe ihr nächster Angriff aufgrund unseres Aufrückens wie ein Konter aus. Deshalb entschied man sich nicht für den noch im Köln-Spiel ziemlich antizipationsstarken, aber langsamen Galvez, sondern für die schnellere Physismaschine Lukimya und nicht für den kopfballstarken, im Verbund immerhin durchschnittlichen und mäßig antrittsstarken S. Garcia, sondern für Sternberg, dessen Dynamik zu wichtig war, um sie gegen Garcias Stärken einzutauschen. Man erwartete Laufduelle, die gewonnen werden mussten. Das war eine chaotische, hochriskante, aber absolut nachvollziehbare und kreative Taktik.
Vor allem: Es war nicht die Taktik eines Dummkopfs. Diese Art der Gegneranpassung war dermaßen clever, dass ich sogar anhand dieses einen Spiels wieder ein bisschen Hoffnung hatte.
Wieso man dann allerdings unbedingt gegen Frankfurt mit derartigen Anfängerfehlern lachend in die Stichsäge - denn, seien wir ehrlich, diese verunsicherte Veh-Truppe vom Samstag hatte nichts von einer Kreissäge - gelaufen ist, erschließt sich mir null. Es war doch klar, dass das ein völlig anderes Spiel wird. Es gibt da keine berüchtigte Doppelsechs, die du aus dem Spiel nehmen musst, weil die dich sonst kaputtspielt. Davon ab, selbst wenn man es sich zum Ziel gesetzt hätte, Hasebe und Stendera nicht ins Spiel kommen zu lassen, dann hätte man das angehen müssen wie gegen Gladbach und nicht so brav und harmlos. So hat man sich von Frankfurt zu Fehlern zwingen lassen statt umgekehrt und ist regelmäßig über die defensivschwache linke Seite überrannt worden. Derselbe Matchplan funktioniert nicht zweimal bei verschiedenen Gegnern, erst recht nicht, wenn man die "extremen" Elemente des Spiels gegen Gladbach nicht mit ins Frankfurt-Spiel übernimmt, sondern einfach so rumdaddelt wie sonst auch immer. Wenn das der Fall ist, gibt es keine Argumente mehr für Luki und Sternberg - außer "never change a winning team". Der Belohnungskeks aus Prinzip. Und losgelöst vom taktischen Plan (und auf links dann noch in Kombination mit Grillitsch, einem weiteren Jugendspieler, als "Absicherung") ist das dann einfach nicht sinnvoll und ein Rätsel, warum man es dennoch versucht. Wir verlieren immer wieder Spiele, weil man sich nicht, falsch oder unzureichend auf schlagbare Gegner einstellt. Mir will nicht in den Kopf, warum, wenn es doch punktuell immer wieder gute Ideen gibt.
Solche Beiträge müssten vor den entsprechenden Spielen geschrieben werden. Nach einem Sieg können viele etwas zusammenschreiben, warum eine chaotische, hochriskante Taktik die richtige war. Dasselbe gilt für falsche Taktiken die zur Niederlage führen.sehr schöner beitrag von forsten trinks aus dem worum:
Solche Beiträge müssten vor den entsprechenden Spielen geschrieben werden. Nach einem Sieg können viele etwas zusammenschreiben, warum eine chaotische, hochriskante Taktik die richtige war. Dasselbe gilt für falsche Taktiken die zur Niederlage führen.



Es muss doch wohl möglich sein, dass man einen vernünftigen Pass spielen kann. Ich verstehe auch zum Beispiel nicht, warum man sich beim Warmmachen in der Halbzeit (es geht jetzt um die Ersatzspieler) immer solche Kunstpässe spielt und diese dann mit dem Hintern oder irgendeinem anderen Körperteil außer den Fuß annimmt. Das was die zum Warmmachen machen spiegelt genau das auf dem Fußballplatz wieder.Warum sollte sich der beste Werder-Spieler der Hinrunde (zusammen mit Wiedwald) in der Rückrunde auf der Bank wiederfinden?Einen schönen guten Abend allen.
Ich möchte nun mal ein paar Worte zum Trainer und der allgemeinen Situation abgeben. Ich bin zwar erst 15 Jahre Werder Bremen Fan doch so langsam muss sich etwas mal ändern.
Ansicht ist Victor Skripnik ein sympathischer junger Bundesliga Trainer, aber meines Erachtens nicht mehr tragbar. Ich und ich denke es geht einigen so, verstehen ihn einfach nicht mehr. Warum wechselt man innerhalb einer Hinrunde 3 mal die Grundformation. Wir sind mit 4-1-2-1-2 angefangen, haben dann zu 4-1-4-1 gewechselt und spielen seit neusten in einem 4-2-2-2 System.
Das erste System (Raute) ohne richtigen 10ner spielen zu lassen macht mich einfach Fassungslos, vor allem wenn man anfangs-mitte der Hinrunde mit Finn Bartels diese Position besetzt. Auch wenn LA oder Eggestein noch in ihrer Entwicklung sind, so sollte man unsere Jugend nicht gleich bei jedem schlechten Spiel für die nächsten Spiele verprellen. Gerade so junge Spieler brauchen doch den Rückhalt des Trainerteams. Auch ein LÖ wird erst gar nicht berücksichtigt bzw. erst zum Ende der Hinrunde eingesetzt. Man kann nur hoffen, dass Grillitsch sich in der Rückrunde auf der Bank wiederfindet.
In der Systemfrage muss man VS eindeutig einen Vorwurf machen. Ich finde es jetzt auch schwierig neue Leute zu verpflichten, da ein System bis heute nicht erkennbar ist. Was bringen uns zum Beispiel Flügelspieler wenn wir dann auf einmal wieder mit der Raute spielen. Gute Trainer setzten nicht ihr Lieblingssystem durch, sondern richten sich nach dem Spielermaterial.
Der 2. Punkt ist, dass das Spiel unserer Jungs nicht nach Fußball aussieht. Ich finde jeder Spieler, der es in die 1. bzw. 2 Liga geschafft hat ist bzw. sollte in der Lage sein, einen vernünftigen Pass zu spielen. Wenn ich sehe, was da für halbhohe Bälle zu den Mitspielern geschossen werden, könnte ich jedes MalEs muss doch wohl möglich sein, dass man einen vernünftigen Pass spielen kann. Ich verstehe auch zum Beispiel nicht, warum man sich beim Warmmachen in der Halbzeit (es geht jetzt um die Ersatzspieler) immer solche Kunstpässe spielt und diese dann mit dem Hintern oder irgendeinem anderen Körperteil außer den Fuß annimmt. Das was die zum Warmmachen machen spiegelt genau das auf dem Fußballplatz wieder.
Ich bin zwar auch nicht mehr aktiver Fußballer bzw. spiele nur noch Hobbymäßig, aber selbst in der F-Jugend lernt man, dass man den Ball flach halten soll. Aber irgendwie kriegen das unsere Abwehrspieler und Mittelfeldspieler nicht hin. Was eine Konsequenz des folgenden Punktes ist.
Unsere Spieler können sich anscheinend nicht richtig verschieben. Es gibt doch einfachste Methoden um ein Spiel erfolgreich aufzubauen, aber kein gewollter Spielzug ist seit langen zu erkennen.
Und da bin ich der Meinung, dass unser Trainerteam das Team einfach nicht erreicht. Ich bin doch nicht der einzige der das so sieht, oder?
Frohe Weihnachten euch :bier:
Warum sollte sich der beste Werder-Spieler der Hinrunde (zusammen mit Wiedwald) in der Rückrunde auf der Bank wiederfinden?
Das darfst Du mir gerne mal erklären.
Grillitsch ist der mit großem Abstand beste Fußballer in unserem Kader (abgesehen von Pizarro). Willst Du den auf der Bank verstecken, damit er nicht weggekauft wird, oder hast Du einfach keine Ahnung?

Warum sollte sich der beste Werder-Spieler der Hinrunde (zusammen mit Wiedwald) in der Rückrunde auf der Bank wiederfinden?
Das darfst Du mir gerne mal erklären.
Grillitsch ist der mit großem Abstand beste Fußballer in unserem Kader (abgesehen von Pizarro). Willst Du den auf der Bank verstecken, damit er nicht weggekauft wird, oder hast Du einfach keine Ahnung?
Ist er immer noch da...??
Ist er immer noch da...??
Ja leider, die Frage stelle ich mir auch jeden Morgen...
Viel schlimmer finde ich, bis heute, dass Umfrageergebnis. Woher nehmen die Leute diese Hoffnung.

Vielleicht hat es einfach mit der Fragestellung zu tun. Statt einem "muss" ein "sollte" und das Ergebnis könnte schon ganz anders aussehen.
Ich hatte die Frage bei der Abstimmung durch das Wort "muss" so verstanden, wann Skrippo gefeuert wird.
Ein einziges Wort kann manchmal viel verändern.![]()

Als GF Sport bzw. Sportdirektor würde ich wissen wollen, was es genau mit diesem bereits von einem anderen User verlinkten Artikel auf sich hat:
Schaaf kein Berater mehr
VS erzählt den Medien, er habe regelmäßig Beratungen von Thomas Schaaf in Anspruch genommen und könne dieses zukünftig nicht mehr, da TS nun für H96 arbeite.
Wenn diese "Beratungen" über einen losen Austausch hinaus gingen und TS somit einen Einfluss auf Taktik und Aufstellung hatte, kann auch gleich TS hier wieder Trainer werden.
Welche Außendarstellung gibt Viktor Skripnik ab, wenn er als Ergänzung für die hauptverantwortliche Arbeit mit seinem Trainerteam "Beratungen" seines Vor-Vorgängers benötigt?
Als wenn das nicht schon peinlich genug wäre, muss VS das auch noch in der Presse breit treten.
An Peinlichkeit kaum zu überbieten.
Ich verliere auch den letzten Respekt vor Skripnik, wenn ich so etwas lese.
Ist er nun unser Trainer oder eine Marionette?
Merkt in der Vereinsführung irgendjemand noch irgendetwas? Mir fehlen irgendwie die Worte.
Gedankenaustausch unter Trainer, auch mit solchen, die derzeit ohne Anstellung sind, sind absolut üblich.