Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Mehr als 40 sollten es bitte nicht sein.

Da könnte man mit Skripniks Taktik und dem vorhandenen Personal aber auch noch hinkommen.

Halte ich für dieser Saison noch etwas überambitioniert. Mit 40 Gegentoren (1,18 / spiel) hatte man in den letzten 3 Spielzeiten Platz 3 bzw. 4 in den Tabellen mit den wenigsten Gegentoren belegt. Um das hinzubekommen, müßten schon sehr viele Zahnräder ineinandergreifen.
 
Halte ich für dieser Saison noch etwas überambitioniert. Mit 40 Gegentoren (1,18 / spiel) hatte man in den letzten 3 Spielzeiten Platz 3 bzw. 4 in den Tabellen mit den wenigsten Gegentoren belegt. Um das hinzubekommen, müßten schon sehr viele Zahnräder ineinandergreifen.
:beer:
Stimmt!

Ich habe aber durchaus die Hoffnung, dass wir über die entsprechenden Zahnräder verfügen und Skrippo versteht, diese Zahnräder entsprechend zu schmieren.

Was die Viererkette in Bezug auf die Defensivstärke angeht, sehe ich Werder aber durchaus unter den ersten 3 oder 4 in der Bundesliga. Das Problem bleibt dabei aber die Sechserposition bzw. das Umschaltverhalten.
 
Schön wärs, aber wenn man z.B. auch in dieser noch jungen Saison die Anzahl an Gegentoren zu Beginn einer HZ sieht, dann schwinden meine dahingehenden Hoffnungen ziemlich schnell.

:beer:
 
Aber sowas von :tnx::tnx::tnx:!
80 % der BuLi- Trainer inklusive Gurken- Dutt hätten nur Galvez für Ulisses gebracht. Dass er Pizza bringt...mutig!!!! Und dieser Mut wurde belohnt!

Ich fand es auch mutig, aber richtig. Im Dreipunktesystem muß man einfach mehr riskieren, da bringen einen Unentschieden nicht groß weiter.
Im früheren Zweipunktesystem wäre ich eher für die Sicherung des Unentschiedens bei so einem Spiel gewesen.

Aber machen wir uns doch nichts vor: Wäre es schiefgegangen und wir hätten noch verloren, wäre der Aufschrei hier groß gewesen, warum Skripnik nicht Galvez für U. Garcia gebracht hätte. Hinterher ist man eben immer klüger...
 
Zitat von neuegrünewelle;3174323:
Ich fand es auch mutig, aber richtig. Im Dreipunktesystem muß man einfach mehr riskieren, da bringen einen Unentschieden nicht groß weiter.
Im früheren Zweipunktesystem wäre ich eher für die Sicherung des Unentschiedens bei so einem Spiel gewesen.

Aber machen wir uns doch nichts vor: Wäre es schiefgegangen und wir hätten noch verloren, wäre der Aufschrei hier groß gewesen, warum Skripnik nicht Galvez für U. Garcia gebracht hätte. Hinterher ist man eben immer klüger...
Nicht nur hinterher. Hier im Forum hinter seiner Tastatur ist man grundsätzlich vorher, während und hinterher so verdammt viel klüger und auch noch schneller als die tatsächlich handelnden Personen.:ugly:
 
Zitat von neuegrünewelle;3174323:
Ich fand es auch mutig, aber richtig. Im Dreipunktesystem muß man einfach mehr riskieren, da bringen einen Unentschieden nicht groß weiter.
Das sehe ich nicht 100% so.

Gegen "direkte Konkurrenten" - und da sehe ich Hoffenheim momentan, bis der Hopp es sich dann wieder mal andersrum überlegt - ist das Verhindern eines gegnerischen Sieges von daher noch mehr wert als im 2-Punktesystem.
Insofern finde ich ein Unentschieden gegen "direkte Konkurrenten" gleichwertig, ob nun im 2- oder 3- Punktesystem.
 
Schön wärs, aber wenn man z.B. auch in dieser noch jungen Saison die Anzahl an Gegentoren zu Beginn einer HZ sieht, dann schwinden meine dahingehenden Hoffnungen ziemlich schnell.

:beer:

dass werder diese saison nur 40 gegentore kassiert, halte ich auch für ziemlich ausgeschlossen. das wäre schon nah an einem wunder.
skripnik hat es aber bereits hinbekommen den gegentorschnitt von 1,93 auf 1,66 pro spiel im vergleich zu seinem vorgänger zu verringern. und das ist schon eine deutliche steigerung. gleichzeitig wurde der schnitt der erzielten tore von 1,21 auf 1,59 gesteigert. der punkteschnitt von 1,0 auf 1,59. skripnik hat in 29 spielen 3 punkte mehr geholt als dutt in 43 (!). ich will hier gar nicht einen weiteren dutt/skripnik diskurs anzetteln, sondern vielmehr aufzeigen, was für eine enorme entwicklung die mannschaft unter skripnik genommen hat. das ist ziemlich sensationell, finde ich.
 
@tsubasa
Das ist ja alles gut und schön. Aber 65 Gegentore wie in der vergangenen Saison und ein Torverhältnis von -15 sollte es bitte nicht wieder sein.

Da gibt es hoffentlich noch erhebliches Steigerungspotential.

Für völlig utopisch halte ich 40 Gegentore nun auch nicht. Köln hat das in der vergangenen Saison zum Beispiel geschafft (natürlich bei extrem defensiver Spielweise, die ich mir für Werder nicht wünsche).

Ein positives Torverhältnis und höchstens 50 Gegentore sollten schon das Minimalziel sein.
 
die 65 gegentore letzte saison gab es ja vorallem, weil skripniks ausgangspunkt bei 23 toren aus 9 lag.
 
klar kann man das verbessern aber der verbesserungsprozess ist bereits eingetreten. unter dutt hatte man übrigens doch 2,07 gegentore pro spiel gefressen (danke mick für die korrektur). mittlerweile sind es 1,66. unter schaaf waren es exakt 2,00 (auch hierfür danke an mick).
 
dass werder diese saison nur 40 gegentore kassiert, halte ich auch für ziemlich ausgeschlossen. das wäre schon nah an einem wunder.
skripnik hat es aber bereits hinbekommen den gegentorschnitt von 1,93 auf 1,66 pro spiel im vergleich zu seinem vorgänger zu verringern. und das ist schon eine deutliche steigerung. gleichzeitig wurde der schnitt der erzielten tore von 1,21 auf 1,59 gesteigert. der punkteschnitt von 1,0 auf 1,59. skripnik hat in 29 spielen 3 punkte mehr geholt als dutt in 43 (!). ich will hier gar nicht einen weiteren dutt/skripnik diskurs anzetteln, sondern vielmehr aufzeigen, was für eine enorme entwicklung die mannschaft unter skripnik genommen hat. das ist ziemlich sensationell, finde ich.

:tnx:
 
Für völlig utopisch halte ich 40 Gegentore nun auch nicht. Köln hat das in der vergangenen Saison zum Beispiel geschafft (natürlich bei extrem defensiver Spielweise, die ich mir für Werder nicht wünsche).

Ein positives Torverhältnis und höchstens 50 Gegentore sollten schon das Minimalziel sein.

Letzte Saison waren auch nur 10 Spiele notwendig, um die 40er Kiste voll zu kriegen :roll:
Auswärts(Bayern 6)
Auswärts(Frankfurt 5)
Auswärts(Gladbach 4)
Auswärts(Auxburg 4)
Auswärts(Leverkusen 3)
Auswärts(Dortmund 3)

Heim(Wolfsburg 5)
Heim(Bayern 4)
Heim(Schalke 3)
Heim(Hannover 3)
 
dass werder diese saison nur 40 gegentore kassiert, halte ich auch für ziemlich ausgeschlossen. das wäre schon nah an einem wunder.
skripnik hat es aber bereits hinbekommen den gegentorschnitt von 1,93 auf 1,66 pro spiel im vergleich zu seinem vorgänger zu verringern. und das ist schon eine deutliche steigerung. gleichzeitig wurde der schnitt der erzielten tore von 1,21 auf 1,59 gesteigert. der punkteschnitt von 1,0 auf 1,59. skripnik hat in 29 spielen 3 punkte mehr geholt als dutt in 43 (!). ich will hier gar nicht einen weiteren dutt/skripnik diskurs anzetteln, sondern vielmehr aufzeigen, was für eine enorme entwicklung die mannschaft unter skripnik genommen hat. das ist ziemlich sensationell, finde ich.

... 1,59 zu 1,66 Tore?
Statistisch gesehen verlieren wir also jedes Spiel, macht am Ende null Punkte und damit ABSTIEG!!!
Sofortiger Trainerwechsel, das muss besser werden!
Ich hasse Statistik ...
:schal:
 
Viel interessanter als die Statistik finde ich, dass VS sich seine Jungprofis zur Brust genommen und die in die U23 dauerhaft versetzt hat.
Gefällt mir, weil es auch ein klares Zeichen an die U23 setzt.
In Bremen und unter VS herrscht das Leistungsprinzip, zumal diese Versetzung keine Einbahnstrasse ist. :daumen:
 
Man weiß ja als Außerstehender nie, wie das da abläuft. Aber natürlich ist es kein gutes Zeichen, wenn eine Truppe von Nachwuchstalenten mit Bundesliga-Perspektive es nicht schafft, namhaften Teams wie Großaspach und co. Paroli zu bieten. Vielleicht hat das Trainerteam (Profis und U23) auch festgestellt, dass eine gewisse Eingespieltheit helfen würde, so dass man die U23-Spieler lieber erstmal beisammen lässt. Gehört wohl auch zum Lernprozess.
 
Man weiß ja als Außerstehender nie, wie das da abläuft. Aber natürlich ist es kein gutes Zeichen, wenn eine Truppe von Nachwuchstalenten mit Bundesliga-Perspektive es nicht schafft, namhaften Teams wie Großaspach und co. Paroli zu bieten. Vielleicht hat das Trainerteam (Profis und U23) auch festgestellt, dass eine gewisse Eingespieltheit helfen würde, so dass man die U23-Spieler lieber erstmal beisammen lässt. Gehört wohl auch zum Lernprozess.

Naja, man schwächt das u23 Team ja auch, wenn man die besten Spieler ständig im Profikader hat. Insofern ist es nicht verkehrt, wenn man sie zurückschickt und diese sich erstmal stabilisiert.
 
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