Bremen
Moderator
Wow, das ich das noch erleben darf. Ein zustimmender Smilie von Bremen. Das trage ich mit einem roten X in meinen Kalender ein :applaus:
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Wow, das ich das noch erleben darf. Ein zustimmender Smilie von Bremen. Das trage ich mit einem roten X in meinen Kalender ein :applaus:


... der AR ist das Gremium, welches den (finanziellen) Handlungsspielraum festlegt. Und dass der Handlungsspielraum derzeit arg limitiert ist, liegt an den wirtschaftlichen Fehlern der Vergangenheit, die der AR mitzuverantworten hat.

Das Beispiel Effenberg wird von Kritikern insbesondere Lemkes gern herangezogen, obwohl eine Verpflichtung Effenbergs keinerlei Garantien für irgendetwas gegeben hätte. Wie hätte sich das Gesamtpaket amortisiert, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hätte?
Zitat von neuegrünewelle;3189284:Ob eine Verpflichtung von Effenberg damals für Werder von Nutzen gewesen wäre, weiß niemand.
Was aber FAKT ist: Otto wollte Effenberg unbedingt, um jeden Preis. Und dank Otto hatte Werder schon so viele tolle Ablösen generiert, das man ihm diesen Wunsch niemals hätte abschlagen dürfen. Genau das tat aber WL und das in erster Linie, um endlich mal dem Mann eins auszuwischen, der ihn immer klein gemacht hat. Nur, dieser Schuß ging gewaltig nach hinten los! Letztendlich war die durch WL im Alleingang vereitelte Effenberg-Verpflichtung der Grund für Otto, Werder zu verlassen...
Ich vermute, dass Otto nach insgesamt 14 Jahren in Bremen Werder ohnehin zeitnah verlassen hätte.
Dass Lemke Otto Rehhagel, dem Werder damals alles zu verdanken hatte, bewusst einen auswischen wollte, habe ich so nicht in Erinnerung, möchte es aber keinesfalls ausschließen.
Dass man Effenberg damals nicht geholt hat, hatte nach meiner Erinnerung aber durchaus mehrere Gründe.
Es ist nicht die Rolle des Aufsichtsrats, die derzeit klein ist, sondern dessen Handlungsspielraum!
Die Berichterstattung des Beispiels "Effenberg" kenne ich noch aus eigener Eriinerung. Es lässt sich derzeit sehr anschaulich für Kritik am Aufsichtsrat heranziehen. Dass es mit Klose und diversen anderen Spielerverpflichtungen nach 2004 auch diverse Gegenbeispiele gibt, hast Du geflissentlich unterschlagen.
Vor dem Double-Sieg hat Werder nach der hanseatischen Maxime gehandelt, nur planbare Einnahmen in das Kaderbudget einzukalkulieren. Damit ist man gut gefahren, auch wenn ein Effenberg damals lieber nach Gladbach gegangen ist.
Das Beispiel Effenberg wird von Kritikern insbesondere Lemkes gern herangezogen, obwohl eine Verpflichtung Effenbergs keinerlei Garantien für irgendetwas gegeben hätte. Wie hätte sich das Gesamtpaket amortisiert, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hätte?
Es geht nicht darum, ihn für die Stärkung der Defensive zu kritisieren, sondern dafür, dass er es auf Kosten der Offensive tat. Wie vor kurzem schon mal beschrieben, wäre die Verpflichtung eines Offensiven wesentlich dringlicher gewesen als beispielsweise die eines Vestergaard./QUOTE]
Ohne Vestergaard wäre letzte Saison niemals diese Serie entstanden und der Abstiegskampf hätte Werder bis zum Schluss ereilt. Man hätte natürlich einen Offensivmann noch dazu verpflichten müssen. War denn überhaupt ein Budget dafür da? Mussten nicht erst die Altlasten weg?
Als Jugendtrainer musste er mit dieser Generation Y umgehen. Das war sein JOB. Und ich sehe derzeit überhaupt kein Konzept, jungen Spieler dauerhaft Vertrauen zu schenken und sie kontinuierlich an die große Fußballbühne heranzuführen. Was Kohfeldt theoretisch zu den einzelnen Spielen ausführt, bleibt Theorie. Die Praxis sieht nach schlechter Passquote und ungenügender Offensive in allen Bereichen aus.Dass sich Skripnik mit der Generation Y auskennt, hat er schon bewiesen. Die Generation Z ist bisher nur eine Vision. Dass die derzeitige Offensivleistung Werders nicht mit der vor 5 Jahren, nicht mal mit der vor 3 Jahren zu vergleichen ist, weißt Du genauso gut wie ich.
Hier sind wir nahe beieinander. Nur bin ich überzeugt, dass TE und RS nicht im luftleeren Raum arbeiten, sondern ihre Ideen mit ASR, den anderen GF sowie dem Trainerteam abstimmen.Es ist keinesfalls nur der Trainer verantwortlich oder der Aufsichtsrat. Unterschiedliche öffentliche Stellungnahmen der Protagonisten sprechen Bände darüber, woran es bei Werder am stärksten mangelt: An einem durchgängigen sportlichen Konzept. Von Eichin ist da nichts zu erwarten, Skripniks (hoffentlich nicht einziges) Konzept wurde durch die Verkäufe des letztjährigen Sturmduos zerschlagen.
Das Konzept, was nach Außen vertreten wird, scheint doch dergestalt zu sein, dass man Jahr für Jahr seine Leistungsträger mit Überschuss verkauft und sie durch preiswerte und/oder eigene Nachwuchsspieler ersetzt???
Was wir auch nicht wissen, warum die VVL von TE sich so elendig lange hingezogen hat? Vielleicht hat TE ja einen Forderungskatalog auf den Tisch gelegt der von Dir zurecht skizzierten Problemfelder ? Die Internas kennt hier Keiner.
Ich persönlich glaube, dass Werder seinen Weg der niedrig kalkulierten Risikostratefizierung auf Kosten der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit seit Jahren verfolgt und damit scheitern wird.

Das machst du woran fest? Ehrlich gesagt habe ich da keine Anzeichen erkennen können?
...Quintessenz ist, dass er die Kostenreduktion bei Werder, sicherlich nicht nur aus Sicht eines Konkurrenten, für absolut notwendig und richtig erachtet.![]()
Kostenreduktion ist notwendig und richtig. Aber die Balance zwischen Sparen und Mannschaftsverstärkungen stimmt nicht. Dort liegt das Problem. Man kann es zwar von Vereinsseite ignorieren, aber es liegt Woche für Woche auf dem Tisch, sprich Platz.
VS Erfolgsserie beruhte u.a. darauf, dass Standards zum Erfolg geführt haben. Aus dem Spiel heraus war das letzte Saison schon zu wenig.
Jetzt haben einige wichtige Spieler Formkrisen und schon geht gar nichts mehr. Sie haben und produzieren kaum Torchancen. Spielkultur und Spielzüge Fehlanzeige.
Zudem hat VS mit seinen gestrigen Aussagen auf der PK die GF und den ASR quasi gezwungen, Ultimaten zu setzen, weil er seine Ablösung zum DO-Spiel in Aussicht gestellt hat. Völlig überflüssig, denn Werder will ja mit ihm weitermachen. Aber so wird es nicht gehen...


Kostenreduktion ist notwendig und richtig. Aber die Balance zwischen Sparen und Mannschaftsverstärkungen stimmt nicht. Dort liegt das Problem. Man kann es zwar von Vereinsseite ignorieren, aber es liegt Woche für Woche auf dem Tisch, sprich Platz.
VS Erfolgsserie beruhte u.a. darauf, dass Standards zum Erfolg geführt haben. Aus dem Spiel heraus war das letzte Saison schon zu wenig.
Jetzt haben einige wichtige Spieler Formkrisen und schon geht gar nichts mehr. Sie haben und produzieren kaum Torchancen. Spielkultur und Spielzüge Fehlanzeige.
Zudem hat VS mit seinen gestrigen Aussagen auf der PK die GF und den ASR quasi gezwungen, Ultimaten zu setzen, weil er seine Ablösung zum DO-Spiel in Aussicht gestellt hat. Völlig überflüssig, denn Werder will ja mit ihm weitermachen. Aber so wird es nicht gehen...

Dazu gehört eben auch ein weiterer Trainerwechsel.

Und ggf. einer auf dem Posten des Geschäftsführers Sport.![]()
Werder hat zwei Möglichkeiten: Entweder halbwegs gesund in die in die zweite Liga abzusteigen und dann dort endgültig in die finanzielle Schieflage zu kommen oder man nimmt das Risiko und ordnet alles dem sportlichen Erfolg unter.
.
@drakr
interessant TE dafür zu kritisieren dass er den fokus auf die defensive richtet und dies auf kosten der offensive tut aber dennoch seit seinem amtseintritt mehr offensive spieler verpflichtet hat als defensive (9 zu 7; torhüter mal ausgeklammert) und für die spieler auch mehr geld ausgegeben hat...
...aber interpretier gerne alles nach deiner "nase"
...hinzu noch den transfer von Vestergaard zu erwähnen obwohl, wie schon von syker gut beschrieben, evtl sogar durch diesen transfer die serie in der letzten RR gestartet werden konnte??

...des weiteren hat TE bestätigt, dass sie im sommer auf der suche nach einem weiteren "spielstarken" MF ausschau gehalten haben, jedoch anders entschieden haben (keinen passenden spieler gefunden; spieler zu teuer; spieler wollte nicht zu Werder; ASR hat keine gelder freigegeben; trainerteam gegen spieler entschieden; auf eigenen nachwuchs gesetzt; geld lieber für Piza genommen)
aber interpretier gerne alles nach deiner "nase", zeigst es ja wie gut du es kannst indem du hier immer wieder auf aussagen von usern zurückgreifst, die anscheinend TE fehlerloses handeln beschreiben (obwohl die es offensichtlich nicht tun; es dir auch zig mal schon gesagt haben)

Im Gegensatz zu Dir sähe ich aber überhaupt kein Problem für den Verein, mit Skripnik weiterzuarbeiten, so denn beide Seiten möchten.
Es wirkte gestern aber leider eher so, dass Skripnik spätestens nach einer womöglichen Niederlage in Mainz selbst hinzuschmeissen droht. Das erinnert derzeit stark an Gladbach und Favre.![]()