Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Das Beispiel Effenberg wird von Kritikern insbesondere Lemkes gern herangezogen, obwohl eine Verpflichtung Effenbergs keinerlei Garantien für irgendetwas gegeben hätte. Wie hätte sich das Gesamtpaket amortisiert, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hätte?

Ob eine Verpflichtung von Effenberg damals für Werder von Nutzen gewesen wäre, weiß niemand.

Was aber FAKT ist: Otto wollte Effenberg unbedingt, um jeden Preis. Und dank Otto hatte Werder schon so viele tolle Ablösen generiert, das man ihm diesen Wunsch niemals hätte abschlagen dürfen. Genau das tat aber WL und das in erster Linie, um endlich mal dem Mann eins auszuwischen, der ihn immer klein gemacht hat. Nur, dieser Schuß ging gewaltig nach hinten los! Letztendlich war die durch WL im Alleingang vereitelte Effenberg-Verpflichtung der Grund für Otto, Werder zu verlassen...
 
Zitat von neuegrünewelle;3189284:
Ob eine Verpflichtung von Effenberg damals für Werder von Nutzen gewesen wäre, weiß niemand.

Was aber FAKT ist: Otto wollte Effenberg unbedingt, um jeden Preis. Und dank Otto hatte Werder schon so viele tolle Ablösen generiert, das man ihm diesen Wunsch niemals hätte abschlagen dürfen. Genau das tat aber WL und das in erster Linie, um endlich mal dem Mann eins auszuwischen, der ihn immer klein gemacht hat. Nur, dieser Schuß ging gewaltig nach hinten los! Letztendlich war die durch WL im Alleingang vereitelte Effenberg-Verpflichtung der Grund für Otto, Werder zu verlassen...

Ich vermute, dass Otto nach insgesamt 14 Jahren in Bremen Werder ohnehin zeitnah verlassen hätte.

Dass Lemke Otto Rehhagel, dem Werder damals alles zu verdanken hatte, bewusst einen auswischen wollte, habe ich so nicht in Erinnerung, möchte es aber keinesfalls ausschließen.

Dass man Effenberg damals nicht geholt hat, hatte nach meiner Erinnerung aber durchaus mehrere Gründe.
 
Ich vermute, dass Otto nach insgesamt 14 Jahren in Bremen Werder ohnehin zeitnah verlassen hätte.

Dass Lemke Otto Rehhagel, dem Werder damals alles zu verdanken hatte, bewusst einen auswischen wollte, habe ich so nicht in Erinnerung, möchte es aber keinesfalls ausschließen.

Dass man Effenberg damals nicht geholt hat, hatte nach meiner Erinnerung aber durchaus mehrere Gründe.

Das machst du woran fest? Ehrlich gesagt habe ich da keine Anzeichen erkennen können?
 
Es ist nicht die Rolle des Aufsichtsrats, die derzeit klein ist, sondern dessen Handlungsspielraum!

Die Berichterstattung des Beispiels "Effenberg" kenne ich noch aus eigener Eriinerung. Es lässt sich derzeit sehr anschaulich für Kritik am Aufsichtsrat heranziehen. Dass es mit Klose und diversen anderen Spielerverpflichtungen nach 2004 auch diverse Gegenbeispiele gibt, hast Du geflissentlich unterschlagen.

Vor dem Double-Sieg hat Werder nach der hanseatischen Maxime gehandelt, nur planbare Einnahmen in das Kaderbudget einzukalkulieren. Damit ist man gut gefahren, auch wenn ein Effenberg damals lieber nach Gladbach gegangen ist.

Das Beispiel Effenberg wird von Kritikern insbesondere Lemkes gern herangezogen, obwohl eine Verpflichtung Effenbergs keinerlei Garantien für irgendetwas gegeben hätte. Wie hätte sich das Gesamtpaket amortisiert, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hätte?

Du verlangst Garantien? Die wirst Du in diesem Geschäft nicht bekommen. Man arbeitet dort mit Wahrscheinlichkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass mit einem Klassespieler Effenberg man Erfolg hat. Zudem hat Lemke dem Erfolgstrainer Rehagel mit dieser Aktion massiv gegen sich aufgebracht. Rehagel war alles nur kein verständnisvoller, kritikfähiger Trainer. Lemke wusste oder hätte es besser wissen müssen, dass nach dieser Geschichte actio = reactio erfolgen wird. Das war ihm und KDF egal.
Wenn wir schon dem Gremium ASR und deren Zuarbeitern eine kleine Rolle zuweisen, wird das ihnen nicht gerecht. Deren Handlungsspielraum liegt zum großen Teil in ihrem eigenen Ermessen von totaler Schuldenpolitik bis zur maximalen Kostendämpfung.
Und zum Vergleich nenne ich exemplarisch Vereine wie Mainz, Gladbach und Köln, die in der jüngeren Vergangenheit abgestiegen sind und dabei noch einen Stadionumbau (Mz & BMG) vollzogen haben. Die stehen finanziell und sportlich besser da. Augenscheinlich gibt es ja Lösungsmöglichkeiten, oder? Nur in Bremen lässt sich das nicht darstellen. Ich vergleiche Werder nicht mit Bayern, Lev oder WOB sondern mit Vereinen, mit denen wir mal auf Augenhöhe waren oder sogar darüber. Wo wir einig sind in der Analyse ist, dass CL sich an diesem Standort nicht mehr abbilden lässt. Wahrscheinlich noch nicht einmal EL. Aber ein gesicherter MF-Platz sehr wohl.

Es geht nicht darum, ihn für die Stärkung der Defensive zu kritisieren, sondern dafür, dass er es auf Kosten der Offensive tat. Wie vor kurzem schon mal beschrieben, wäre die Verpflichtung eines Offensiven wesentlich dringlicher gewesen als beispielsweise die eines Vestergaard./QUOTE]
Ohne Vestergaard wäre letzte Saison niemals diese Serie entstanden und der Abstiegskampf hätte Werder bis zum Schluss ereilt. Man hätte natürlich einen Offensivmann noch dazu verpflichten müssen. War denn überhaupt ein Budget dafür da? Mussten nicht erst die Altlasten weg?
Dass sich Skripnik mit der Generation Y auskennt, hat er schon bewiesen. Die Generation Z ist bisher nur eine Vision. Dass die derzeitige Offensivleistung Werders nicht mit der vor 5 Jahren, nicht mal mit der vor 3 Jahren zu vergleichen ist, weißt Du genauso gut wie ich.
Als Jugendtrainer musste er mit dieser Generation Y umgehen. Das war sein JOB. Und ich sehe derzeit überhaupt kein Konzept, jungen Spieler dauerhaft Vertrauen zu schenken und sie kontinuierlich an die große Fußballbühne heranzuführen. Was Kohfeldt theoretisch zu den einzelnen Spielen ausführt, bleibt Theorie. Die Praxis sieht nach schlechter Passquote und ungenügender Offensive in allen Bereichen aus.
Es ist keinesfalls nur der Trainer verantwortlich oder der Aufsichtsrat. Unterschiedliche öffentliche Stellungnahmen der Protagonisten sprechen Bände darüber, woran es bei Werder am stärksten mangelt: An einem durchgängigen sportlichen Konzept. Von Eichin ist da nichts zu erwarten, Skripniks (hoffentlich nicht einziges) Konzept wurde durch die Verkäufe des letztjährigen Sturmduos zerschlagen.
Hier sind wir nahe beieinander. Nur bin ich überzeugt, dass TE und RS nicht im luftleeren Raum arbeiten, sondern ihre Ideen mit ASR, den anderen GF sowie dem Trainerteam abstimmen.
Das Konzept, was nach Außen vertreten wird, scheint doch dergestalt zu sein, dass man Jahr für Jahr seine Leistungsträger mit Überschuss verkauft und sie durch preiswerte und/oder eigene Nachwuchsspieler ersetzt???
Was wir auch nicht wissen, warum die VVL von TE sich so elendig lange hingezogen hat? Vielleicht hat TE ja einen Forderungskatalog auf den Tisch gelegt der von Dir zurecht skizzierten Problemfelder ? Die Internas kennt hier Keiner.
Ich persönlich glaube, dass Werder seinen Weg der niedrig kalkulierten Risikostratefizierung auf Kosten der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit seit Jahren verfolgt und damit scheitern wird.
 
@Syker:

Da ich derzeit "nur" per Smartphone online bin, kann ich Dir einen Beitrag, den ich gerade im Kopf habe, nicht verlinken. Aber, vielleicht erinnerst Du Dich selbst: Es ging um ein, vor dem Heimspiel Werders im letzten Jahr (oder ist es schon noch länger her?) gegen Borussia Dortmund von deren Geschäftsführer Watzke gegebenes Interview zum Sparzwang bei Werder und seinen eigenen Erfahrungen beim BVB. Es ist interessant zu lesen. Ich hoffe, ich finde es zeitnah wieder.

Quintessenz ist, dass er die Kostenreduktion bei Werder, sicherlich nicht nur aus Sicht eines Konkurrenten, für absolut notwendig und richtig erachtet. ;)
 
Ist das hier noch der Skripnik-Thread? Bei mir hat er ja eigentlich einen Stein im Brett weil ich ihn mag und meine Kinder halbe Ukrainer sind.

Diese letzten 5 Spiele allesamt zu verlieren, muss man als Trainer aber auch erstmal "schaffen".

Wenn wir in Mainz nicht gewinnen, ist er nicht mehr zu halten. Leider.

Dann ist er gescheitert und Eichin auch. Der aber schon länger.
 
...Quintessenz ist, dass er die Kostenreduktion bei Werder, sicherlich nicht nur aus Sicht eines Konkurrenten, für absolut notwendig und richtig erachtet. ;)

Kostenreduktion ist notwendig und richtig. Aber die Balance zwischen Sparen und Mannschaftsverstärkungen stimmt nicht. Dort liegt das Problem. Man kann es zwar von Vereinsseite ignorieren, aber es liegt Woche für Woche auf dem Tisch, sprich Platz.

VS Erfolgsserie beruhte u.a. darauf, dass Standards zum Erfolg geführt haben. Aus dem Spiel heraus war das letzte Saison schon zu wenig.
Jetzt haben einige wichtige Spieler Formkrisen und schon geht gar nichts mehr. Sie haben und produzieren kaum Torchancen. Spielkultur und Spielzüge Fehlanzeige.

Zudem hat VS mit seinen gestrigen Aussagen auf der PK die GF und den ASR quasi gezwungen, Ultimaten zu setzen, weil er seine Ablösung zum DO-Spiel in Aussicht gestellt hat. Völlig überflüssig, denn Werder will ja mit ihm weitermachen. Aber so wird es nicht gehen...
 
Kostenreduktion ist notwendig und richtig. Aber die Balance zwischen Sparen und Mannschaftsverstärkungen stimmt nicht. Dort liegt das Problem. Man kann es zwar von Vereinsseite ignorieren, aber es liegt Woche für Woche auf dem Tisch, sprich Platz.

VS Erfolgsserie beruhte u.a. darauf, dass Standards zum Erfolg geführt haben. Aus dem Spiel heraus war das letzte Saison schon zu wenig.
Jetzt haben einige wichtige Spieler Formkrisen und schon geht gar nichts mehr. Sie haben und produzieren kaum Torchancen. Spielkultur und Spielzüge Fehlanzeige.

Zudem hat VS mit seinen gestrigen Aussagen auf der PK die GF und den ASR quasi gezwungen, Ultimaten zu setzen, weil er seine Ablösung zum DO-Spiel in Aussicht gestellt hat. Völlig überflüssig, denn Werder will ja mit ihm weitermachen. Aber so wird es nicht gehen...

Hier sind wir, seit Langem mal wieder, fast vollständig einer Meinung. ;)

Im Gegensatz zu Dir sähe ich aber überhaupt kein Problem für den Verein, mit Skripnik weiterzuarbeiten, so denn beide Seiten möchten.

Es wirkte gestern aber leider eher so, dass Skripnik spätestens nach einer womöglichen Niederlage in Mainz selbst hinzuschmeissen droht. Das erinnert derzeit stark an Gladbach und Favre. :(
 
Kostenreduktion ist notwendig und richtig. Aber die Balance zwischen Sparen und Mannschaftsverstärkungen stimmt nicht. Dort liegt das Problem. Man kann es zwar von Vereinsseite ignorieren, aber es liegt Woche für Woche auf dem Tisch, sprich Platz.

VS Erfolgsserie beruhte u.a. darauf, dass Standards zum Erfolg geführt haben. Aus dem Spiel heraus war das letzte Saison schon zu wenig.
Jetzt haben einige wichtige Spieler Formkrisen und schon geht gar nichts mehr. Sie haben und produzieren kaum Torchancen. Spielkultur und Spielzüge Fehlanzeige.

Zudem hat VS mit seinen gestrigen Aussagen auf der PK die GF und den ASR quasi gezwungen, Ultimaten zu setzen, weil er seine Ablösung zum DO-Spiel in Aussicht gestellt hat. Völlig überflüssig, denn Werder will ja mit ihm weitermachen. Aber so wird es nicht gehen...

:tnx:

Es fehlt die Balance und ohne sportliche Erfolge wird es keine finanzielle Konsolidierung bei Werder geben.
Man mag immer mehr sparen, aber die Bundesliga wird einfach teurer und wettbewerbsintensiver. Das merken wir doch sehr deutlich.

Nicht von ungefähr habe ich der verpassten Chance EL in der letzten Saison nachgetrauert. Durch das Mehr an spielen, wären wir wenigstens bei der Stadionfinanzierung ein Geschäftsjahr mal im Plan.

Werder hat zwei Möglichkeiten: Entweder halbwegs gesund in die in die zweite Liga abzusteigen und dann dort endgültig in die finanzielle Schieflage zu kommen oder man nimmt das Risiko und ordnet alles dem sportlichen Erfolg unter.
Dazu gehört eben auch ein weiterer Trainerwechsel.
 
:tnx:

Werder hat zwei Möglichkeiten: Entweder halbwegs gesund in die in die zweite Liga abzusteigen und dann dort endgültig in die finanzielle Schieflage zu kommen oder man nimmt das Risiko und ordnet alles dem sportlichen Erfolg unter.
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Es gibt auch die Möglichkeit die Einnahmen zu steigern, statt immer nur auf die Ausgabenseite zu schauen ! Die Bremer Wirtschaft hat ein paar sehr Finanzstarke Unternehmer, diese ins Boot zu holen wie zu Zeiten Jürgen L. Borns muss das Ziel sein. Mit noch weniger Etat wird es schwer.

Zu VS : Endlich zeigt mal jemand Emotionen und nicht diese vorgefertigten Statements wie sonst immer !!
5 mal in Folge verloren ist Scheiße, Punkt !
Auch ein 0:1 gegen die Bayern ist in der Statistik eine Niederlage, mehr nicht !
Der Turnaround muss jetzt kommen, sonst hat Viktor leider Recht und er ist der falsche Mann !
 
@drakr
interessant TE dafür zu kritisieren dass er den fokus auf die defensive richtet und dies auf kosten der offensive tut aber dennoch seit seinem amtseintritt mehr offensive spieler verpflichtet hat als defensive (9 zu 7; torhüter mal ausgeklammert) und für die spieler auch mehr geld ausgegeben hat...
hinzu noch den transfer von Vestergaard zu erwähnen obwohl, wie schon von syker gut beschrieben, evtl sogar durch diesen transfer die serie in der letzten RR gestartet werden konnte?? des weiteren hat TE bestätigt, dass sie im sommer auf der suche nach einem weiteren "spielstarken" MF ausschau gehalten haben, jedoch anders entschieden haben (keinen passenden spieler gefunden; spieler zu teuer; spieler wollte nicht zu Werder; ASR hat keine gelder freigegeben; trainerteam gegen spieler entschieden; auf eigenen nachwuchs gesetzt; geld lieber für Piza genommen)
aber interpretier gerne alles nach deiner "nase", zeigst es ja wie gut du es kannst indem du hier immer wieder auf aussagen von usern zurückgreifst, die anscheinend TE fehlerloses handeln beschreiben (obwohl die es offensichtlich nicht tun; es dir auch zig mal schon gesagt haben)
 
ich glaube skripnik hat einen ganz entscheidenden fehler gemacht. das zu frühe und vorallem zu starke / radikale abrücken der bisherigen umschaltsspielidee. das wäre nur möglich gewesen mit dem einbau des ein oder anderen jungen spielers. die sind aber offenbar noch nicht so weit. und dann muss man akzeptieren, dass man nicht so viel wert auf ballbesitzphasen legen kann. das geht mit einem mittelfeld aus junuzovic, fritz und bargfrede einfach nicht. auch die restlichen spieler, die aktuell am häufigsten erste mannschaft und startelf spielen, haben ihre stärken nunmal eher in einem schnellen vertikalen spiel aus einer kompakten defensive heraus. bartels, ujah, öztunali und co.. so hat es letzte saison geklappt und so sah das letzte saison sogar sehr ansehnlich aus. auch gegen hoffenheim und gladbach war das der weg zum erfolg. plötzlich hat man es gegen die aufsteiger mit dem ansatz der dominanz und vermehrt eigenen ballbesitzphasen versucht. für mich ein experiment / ein austesten aus einer vermeintlich und trügerisch komfortablen position heraus (2 siege in folge, 7 punkte aus 4 spielen). wenn man seinem eigenen spiel diese neue komponente erfolgreich hinzufügen will, dann aber nur mit einer entsprechenden änderung für diese spiele in der startelf. dann muss das mittelfeld auf mindestens einer oder zwei positionen für dieses spiel anders aufgestellt werden. mit einigen der spielstarken jungen (eggestein, zander zb.). traut man ihnen das noch nicht zu und spielt dort lieber mit bargfrede, fritz, bartels und co., dann ist die idee mehr eigenen ballbesitz ins spiel zu bringen, keine besonders gute. nicht mit diesen spielern, denen es an übersicht fehlt, die vorallem in der dynamik ihre stärken haben und an deren vorderster front auch noch jegliche kreativität fehlt. auf dieser fehlentscheidung in der taktischen ausrichtung bauen die 2 niederlagen gegen ingolstadt sowie darmstadt auf. und das sind die 2 niederlagen die diesen abwärtsstrudel eingeleitet haben. bei den spielen gegen bayern und gegen hannover gabs wieder einen klaren aufwärtstrend und der muss fortgesetzt werden. ich verspüre definitiv wieder hoffnung.
 
@drakr
interessant TE dafür zu kritisieren dass er den fokus auf die defensive richtet und dies auf kosten der offensive tut aber dennoch seit seinem amtseintritt mehr offensive spieler verpflichtet hat als defensive (9 zu 7; torhüter mal ausgeklammert) und für die spieler auch mehr geld ausgegeben hat...

Wieviele Spieler er schon verpflichtet und wieder verkauft hat, ist relativ unerheblich, wenn man den derzeitgen Kader anschaut. Dessen Zusammensetzung spricht Bände.

Torhüter einfach mal auszuklammern, um sich Zahlen "passend" zu rechnen, entspricht ja dann wohl zusätzlich noch ziemlich genau dem von Dir weiter unten formulierten Vorwurf...

...aber interpretier gerne alles nach deiner "nase"


...hinzu noch den transfer von Vestergaard zu erwähnen obwohl, wie schon von syker gut beschrieben, evtl sogar durch diesen transfer die serie in der letzten RR gestartet werden konnte??

Hätte, könnte, evtl, vielleicht? Das ist eine grandiose Diskussionsgrundlage. ;)

...des weiteren hat TE bestätigt, dass sie im sommer auf der suche nach einem weiteren "spielstarken" MF ausschau gehalten haben, jedoch anders entschieden haben (keinen passenden spieler gefunden; spieler zu teuer; spieler wollte nicht zu Werder; ASR hat keine gelder freigegeben; trainerteam gegen spieler entschieden; auf eigenen nachwuchs gesetzt; geld lieber für Piza genommen)

Eichin wird, wie Du offenschtlich auch, lernen müssen, dass "reine Ankündigungen" nicht ausreichen. Handeln statt Reden. Es wird nicht ausreichen, wenn der vordringliche Plan darin besteht, bestehende Strukturen zu zerschlagen, ohne eigene tragfähige Alternativen zu haben.

Im übrigen hat Eichin, schon unisono mit dem Trainer Dutt verlauten lassen, dass das Hauptaugenmerk auf der Defensive liege. Was meint er denn nun?

Wollen wir uns tatsächlich daran orientieren, was Eichin wann gesagt hat, oder daran, was wir aktuell beobachten? Der Kader, ich wiederhole es (un)gern, spricht Bände.

aber interpretier gerne alles nach deiner "nase", zeigst es ja wie gut du es kannst indem du hier immer wieder auf aussagen von usern zurückgreifst, die anscheinend TE fehlerloses handeln beschreiben (obwohl die es offensichtlich nicht tun; es dir auch zig mal schon gesagt haben)

Wenn Du glaubst, Dich dazu äußern zu müssen/wollen, lies Dir die Beiträge und Stränge besser nochmal durch! ;)
 
Im Gegensatz zu Dir sähe ich aber überhaupt kein Problem für den Verein, mit Skripnik weiterzuarbeiten, so denn beide Seiten möchten.
Es wirkte gestern aber leider eher so, dass Skripnik spätestens nach einer womöglichen Niederlage in Mainz selbst hinzuschmeissen droht. Das erinnert derzeit stark an Gladbach und Favre. :(

Wir leben nun einmal in einer medialen Welt. Wenn in dieser Situation VS bei zu erwartenden Niederlagen seinen potentiellen Abschied nach und zum DO-Spiel ankündigt, steigt der Druck auf den Verein immens an. Getreu dem Motto: warum ist VS immer noch im Amt? Der hat doch seinen Abschied quasi angeboten?
Zudem hat auch ein MB ein klares Treuebekenntnis zu VS unlängst vermissen lassen. Da wäre ein: durch dick und dünn, notfalls auch in die 2. Liga mit ihm hilfreich gewesen.
Ob MB das dann am Ende macht, steht auf einem anderen Blatt. Aber so hätte er zumindest ein bisschen den Druck vom Kessel genommen.
 
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