VfL Wolfsburg

Wird der VFL Woflsburg auf Dauer die Nummer 2 in Deutschland?

  • Ja ich denke schon

    Votes: 18 4,1%
  • Nein, das werden sie nie schaffen

    Votes: 339 76,5%
  • Hm Ich denke sie werden auch die Bayern hinter sich lassen

    Votes: 13 2,9%
  • Mir egal

    Votes: 73 16,5%

  • Total voters
    443
Zitat von Flutlicht82;3074400 Grundsätzlich kann im Profi-Fussballgeschäft von einem Fachkräftemangel gesprochen werden. Eigentlich mag ich das Wort nicht:
Talentförderung müsste weiter gesteigert werden[/B]. Wenn es europaweit 3000 sehr gut ausgebildete Fußballer gibt, die dem heutigen Titel Weltklasse entsprechen, dann hätte Geld nicht mehr diesen Einfluss auf die Spielergehälter, wie es heute der Fall ist.
Wenn es dann viele Fussballer auf hohem Niveau gibt, dann drosseln sich die Gehälter, und wir müssen nicht zum Retorten-Club mutieren :D
In der Talentförderung hat sich in den letzten 10 Jahren unglaublich viel getan und das trägt auch schon sichtbare Früchte.

Es gibt immer mehr DFB-Stützpunkte mit hervorragenden Trainern für immer mehr Talente. Die Talentsichtung wird immer engmaschiger. Es gibt zum Beispiel Sichtungsturniere für die E-Jugend, bei denen die Teilnahme für alle Vereine mit einer E-Jugend-Mannschaft verpflichtend sind. In Niedersachsen ist das z.B. der EWE-Cup. Für die Mädchen gibt es auch schon ein ähnliches Turnier mit einem anderen Sponsor. Da geht kaum noch ein Talent durch die Maschen.

Auch 3000 sehr gut ausgebildete Fußballer gibt es in Europa längst. Das ist allerdings eine Frage des Maßstabs. Das Grundniveau ist immer weiter gestiegen.

Der heutige durchschnittliche Drittligaspieler wäre vor 20 oder 30 Jahren ein durchschnittlicher Erstligaspieler gewesen und es gibt immer wieder einige wenige, die auch aus dem gestiegenen Grundniveau noch herausragen. Das sind dann die Topverdiener. Da wird sich nichts ändern.
 
Scheiss drauf, Profifußball ist schon lange tot und wenn noch Leipzig, Ingolstadt und Konsorten ganz oben mitmischen, dürfte das sogar nochmals offensichtlicher werden.

Mich interessiert es schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Bohne ob wir absteigen, denn die einzige Frage dürfte doch eigentlich nur noch lauten wann dies passiert. Mittlerweile bin ich mir sogar nicht mal mehr sicher ob ich es nicht sogar begrüßen würde.

Seien wir ehrlich... wenn wir nicht zeitnah entweder als SV Wiesenhof Bremen oder Afri Cola Werder auflaufen, uns einen Zuhälter wie Kühne suchen der dann diktiert was Sache ist, oder anderweitig alles verhökern wofür wir stehen, dann werden wir nie wieder die Chance haben auch nur annähernd oben mitzuspielen. Diese Zeiten sind vorbei.

Verkaufen wir jedoch all unsere Werte, dann sind wir in der Lage wie alle anderen Clubs, jedweden Spielern welche einigermaßen geradeaus laufen können irrwitzigste Summen zu bezahlen und so dieses völlig aus jeglichen Fugen geratene Spielchen mitspielen. Dann könnten wir vielleicht irgendwann mit Glück und guter Arbeit sogar mal wieder die Euro League erreichen, allerdings ist es dann eigentlich egal ob wir das sind, Hannover, Gladbach oder wer auch immer, denn es unterscheidet sich ja sowieso nichts mehr.

Ich persönlich habe da keinen Bock drauf! Da sage ich lieber schön wars all die Jahre, steige in Würde ab und schaue mir geile Spiele vor Zehntausenden treuen Fans gegen Clubs wie 1860, Pauli, Union Berlin, Lautern, Nürnberg und viele viele mehr an... Traditionsclubs wie der VFB, HSV und Konsorten werden auf kurz über lang auch da landen wenn nichts Gravierendes passiert, können sich auch gerne dazugesellen! Ich bin dafür...

Dann lass die da oben Ihre "Liga" ausspielen, sollen die Bayern vor 20.000 gegen Leverkusen spielen, sollen Mateschitz und Hopp sich vor dem Duell zum Golfen treffen und ausmachen wer den Längeren hat und sollen die Eventfans ihre Klatschpappen schwingen, wenn der 21-jährige Neuzugang, welcher nach einer Saison in Frankreich mit 5 Toren für 35 Millionen geholt wurde und 6 Millionen verdient, auf den Platz kommt.

Ich wäre dann allerdings lieber am Millerntor oder an der alten Försterei...

Den HSV kannst Du zukünftig wohl eher auf die Seite von Leverkusen & Co. stellen. Die Millionen von Kühne und Otto haben den Verein stabilisiert. Wenn ich allein daran denke, wie Eichin verkaufen und verleihen musste, um neue Spieler zu verpflichten. Der HSV hätte eigentlich nicht mal einen Cent ausgeben dürfen, aber Dank Kühne ging es dann doch, selbst wenn es "nur" 2 Mio Ablöse für Olic sind. Zukünftig wird Kühne das Portemonnaie sicherlich nicht zu lassen, gerade wenn der Verein jetzt wieder eine positive Entwicklung nimmt (wofür, so viel sei fairerweise gesagt, auch durch gute Personalentscheidungen die Weichen gestellt wurden).

Wenn wir den Anschluss halten wollen, muss ein potenter Geldgeber her. Leider nur macht sich da wirklich unser Standortnachteil im Vergleich zu Hamburg etc. bemerkbar, auch ein Großunternehmen wie Mercedes, Volkswagen, Audi, SAP, Bayer,... gibt es hier nicht (zumindest nicht mit Stammsitz). Beck's hatte noch nie Interesse und das wird sich unter Inbev sicherlich nicht mehr ändern.
 
Ein weiteres Problem ist dieser übermäßige Verleih von Spielern. Bayern lebt sehr davon, dass Spieler wie Toni Kroos / Phillip Lahm auf Leihbasis woanders Erfahrung sammeln konnten, und anschließend für Bayern attraktiv wurden.
Große Clubs profitieren von solchen Leihen stärker als kleinere Vereine wie z.B wir, weil durch ein höheres Kapital deutlich mehr Spieler auf höherem Niveau ihre Erfahrung in anderen großen Vereinen sammeln können, um später gewinnbringend zu ihrem Mutterclub zurück zu kehren.

Ich wäre für einen kompletten europaweiten Verbot von solcher Art von Arbeitnehmerüberlassung im Fussballgeschäft, um die eigentlichen Probleme zu lösen, die das Financial Fairplay lösen soll.

Das Leihgeschäft an sich ist nicht der Punkt, der für mich gravierend ist, vielmehr die Art und Weise, wie manche Vereine das praktizieren.
Siehe Chelsea oder Real.
Da werden zig junge hochkarätige Talente mit Geld gelockt und Verträgen ausgestattet und dann bei anderen Vereinen "geparkt".
Eine Begrenzung der Leihen eines Vereins auf eine bestimmte Anzahl pro Saison und ebenso eine Obergrenze eines Kaders wäre da durchaus eine Überlegung wert.
Wie viele Spieler von Chelsea sind im Moment irgendwohin verliehen? Waren das ein oder zwei Dutzend?

Würde es da eine Obergrenze geben, dann müsste Chelsea diese entweder im eigenen Kader behalten, wo sie dann kaum spielen würden oder bei einer Kaderobergrenze eben erst gar nicht verpflichten können.
So würden sich manche Spieler dann nicht so leicht mit Geld locken lassen bzw. hätten die Vereine das Geld für den Spieler investiert würden daraus wenn er nicht spielt aber keinen Mehrwert erzielen, bis auf das er eben nicht beim Gegner gegen sie spielen kann.
Jedenfalls hätten bei einer Begrenzung auch kleinere Vereine wieder mehr Chancen Zugriff auf junge Talente zu bekommen, diese an sich zu binden und dann wenigstens Transfererlöse erzielen zu können, sollte er doch einmal zu einem Großen wechseln wollen.
 
In der Talentförderung hat sich in den letzten 10 Jahren unglaublich viel getan und das trägt auch schon sichtbare Früchte.

Es gibt immer mehr DFB-Stützpunkte mit hervorragenden Trainern für immer mehr Talente. Die Talentsichtung wird immer engmaschiger. Es gibt zum Beispiel Sichtungsturniere für die E-Jugend, bei denen die Teilnahme für alle Vereine mit einer E-Jugend-Mannschaft verpflichtend sind. In Niedersachsen ist das z.B. der EWE-Cup. Für die Mädchen gibt es auch schon ein ähnliches Turnier mit einem anderen Sponsor. Da geht kaum noch ein Talent durch die Maschen.

Auch 3000 sehr gut ausgebildete Fußballer gibt es in Europa längst. Das ist allerdings eine Frage des Maßstabs. Das Grundniveau ist immer weiter gestiegen.

Der heutige durchschnittliche Drittligaspieler wäre vor 20 oder 30 Jahren ein durchschnittlicher Erstligaspieler gewesen und es gibt immer wieder einige wenige, die auch aus dem gestiegenen Grundniveau noch herausragen. Das sind dann die Topverdiener. Da wird sich nichts ändern.
:tnx:
Okay, habe ich verstanden, aber warum wird sich nichts ändern ?
Wenn der Abstand zwischen Grundniveau & Oberste Weltklasse immer kleiner wird, dann sollte doch auch der Abstand zwischen den Kaderqualitäten der einzelnen Vereine kleiner werden ?

Also quasi der Schürrle zum Preis eines Junus in etwa zehn Jahren.
Irgendwann fehlt doch komplett die Einschätzung was besser/schlechter ist.

Man gehe z.B. in ein Dartgeschäft und kauft sich Darts für 30 bis 60 € und die haben dann das gleiche Weltklasseniveau wie die Darts die während der PDC WM fliegen.
Könnte sich soetwas nicht auch im Fussballgeschäft bei den Spielern durchsetzen ?
 
1. In welchem CL-Finale soll denn Özil gestanden haben? ;)

2. Dass Schalke immer wieder solche großen Talente rausbringt liegt ja in erster Linie nicht (nur) an der Fußballverrücktheit der Einwohner, sondern einfach daran, dass Schalke einfach eine verdammt gute Jugendarbeit macht.
:tnx:

Das mit Özil habe ich falsch in Erinnerung gehabt. Ein Halbfinale ist nun für mich kein Unterschied gewesen ;)
 
Das Leihgeschäft an sich ist nicht der Punkt, der für mich gravierend ist, vielmehr die Art und Weise, wie manche Vereine das praktizieren.
Siehe Chelsea oder Real.
Da werden zig junge hochkarätige Talente mit Geld gelockt und Verträgen ausgestattet und dann bei anderen Vereinen "geparkt".
Eine Begrenzung der Leihen eines Vereins auf eine bestimmte Anzahl pro Saison und ebenso eine Obergrenze eines Kaders wäre da durchaus eine Überlegung wert.
Wie viele Spieler von Chelsea sind im Moment irgendwohin verliehen? Waren das ein oder zwei Dutzend?

Würde es da eine Obergrenze geben, dann müsste Chelsea diese entweder im eigenen Kader behalten, wo sie dann kaum spielen würden oder bei einer Kaderobergrenze eben erst gar nicht verpflichten können.
So würden sich manche Spieler dann nicht so leicht mit Geld locken lassen bzw. hätten die Vereine das Geld für den Spieler investiert würden daraus wenn er nicht spielt aber keinen Mehrwert erzielen, bis auf das er eben nicht beim Gegner gegen sie spielen kann.
Jedenfalls hätten bei einer Begrenzung auch kleinere Vereine wieder mehr Chancen Zugriff auf junge Talente zu bekommen, diese an sich zu binden und dann wenigstens Transfererlöse erzielen zu können, sollte er doch einmal zu einem Großen wechseln wollen.
:tnx:
Dem Post unterschreibe ich sofort.
An eine Beschränkung von Leihen hatte ich garnicht gedacht :)
 
:tnx:
Okay, habe ich verstanden, aber warum wird sich nichts ändern ?
Wenn der Abstand zwischen Grundniveau & Oberste Weltklasse immer kleiner wird, dann sollte doch auch der Abstand zwischen den Kaderqualitäten der einzelnen Vereine kleiner werden ?

Also quasi der Schürrle zum Preis eines Junus in etwa zehn Jahren.
Irgendwann fehlt doch komplett die Einschätzung was besser/schlechter ist.
Dass das Grundniveau sich verbessert, heißt ja nicht unbedingt, dass sich der Abstand zwischen diesem Grundniveau und der Weltklasse verändert. Da haben von je her eigentlich nur Nuancen und bestimmte Charaktereigenschaften den Unterschied ausgemacht, die man oft nicht erklären kann.

Nehmen wir doch mal die Kroos-Brüder, von denen viele Jugendtrainer behauptet haben, Felix sei der talentiertere. Warum ist Toni jetzt Weltklasse und Felix höchstens Bundesliga-Durchschnitt?
 
Den HSV kannst Du zukünftig wohl eher auf die Seite von Leverkusen & Co. stellen. Die Millionen von Kühne und Otto haben den Verein stabilisiert. Wenn ich allein daran denke, wie Eichin verkaufen und verleihen musste, um neue Spieler zu verpflichten. Der HSV hätte eigentlich nicht mal einen Cent ausgeben dürfen, aber Dank Kühne ging es dann doch, selbst wenn es "nur" 2 Mio Ablöse für Olic sind. Zukünftig wird Kühne das Portemonnaie sicherlich nicht zu lassen, gerade wenn der Verein jetzt wieder eine positive Entwicklung nimmt (wofür, so viel sei fairerweise gesagt, auch durch gute Personalentscheidungen die Weichen gestellt wurden).

Wenn wir den Anschluss halten wollen, muss ein potenter Geldgeber her. Leider nur macht sich da wirklich unser Standortnachteil im Vergleich zu Hamburg etc. bemerkbar, auch ein Großunternehmen wie Mercedes, Volkswagen, Audi, SAP, Bayer,... gibt es hier nicht (zumindest nicht mit Stammsitz). Beck's hatte noch nie Interesse und das wird sich unter Inbev sicherlich nicht mehr ändern.

:tnx:

Sehr guter Beitrag!

Irgendwie wächst, nicht zuletzt durch das "Aufsprießen" dieser Plastik-Clubs, in unserem Umfeld die Erkenntnis, es allein auf traditionelle Art (K.D. Fischer nannte es glaub ich "ohne fremde Hilfe") mit den "Großen" der Branche nicht mehr aufnehmen zu können. Das war aber eigentlich schon immer so. Der Standort Bremen war im Vergleich zu Millionen-Städten schon immer benachteiligt. Was die Lage zunehmend verschärft, ist eben leider, dass sich immer mehr Milliardäre (Hopp, Kühne) einen Verein als privates Hobby, bzw. Konzerne (Bayer, VW, AUDI, RedBull) als Marketing-Instrument leisten. Der Markt Fußball-Bundesliga wird immer umkämpfter. Diese "künstliche Aufblähung" ist auch für mich alles andere als interessant und erstrebenswert.

Dennoch halte ich es (noch) für eine Zeiterscheinung, die es irgendwie zu überleben gilt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die TSG Hoffenheim auch ohne Hopp Bundesligist bleiben kann. Ähnliches gilt für Leipzig ohnr RedBull. Ich kann mir ebenso wenig vorstellen, dass eine Bundesliga überleben kann, wenn sich dort tatsächlich nur noch Vereine mit maximal 10.000 Zuschauern (zwangsverpflichtete Konzern-Bedienstete?) tummeln. Ich habe die, vielleicht naive, Hoffnung, dass sich gerade dann, in den sogenannten Traditions-Vereinen die Kräfte bündeln, genau eher hier die notwendigen innovativen Prozesse zur Rettung des Produkts "Fußball-Bundesliga" angeschoben werden als in den "Plastik-Vereinen", dass evtl. auchpotentielle Geldgeber "aufwachen", die jetzt noch gar nicht dran denken, den Fußball zu unterstützen.

Ich bin auch, wie Manolo dafür, dass wir als Werder Bremen unsere Werte nicht verkaufen dürfen, zur Not auch auf Kosten der Ligazugehörigkeit. Vor kurzem sprach Ex-Vorstandsvorsitzender Ludger L. Born davon, Werder könne es "nur auf bremische Art" schaffen, die Krise zu überstehen. Genauso sehe ich es auch!

PS: Ein erster Schritt, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen, wäre es, das heutige "Top-Spiel" als Fan anderer als der beteiligten Mannschaften nicht anzuschauen.
 

aus dem worum-blog:

Während Bruder Toni mal “der ist talentierter als ich” sagte, schränkte Vater Roland (Trainer der Rostocker U17) ein: “Ich sehe in ihm kein Wundertalent.”

und von radiobremen:

"Toni hat sicherlich das etwas größere Talent, ihm ist einiges leichter gefallen. Felix musste sich vieles vielleicht ein bisschen härter erarbeiten", sagt Papa Roland über seine Söhne
 
Die sind heute richtig stark. ich kann diese ganzen Konzernvereine nicht ab, da diese den Fußball kaputt machen/kaufen, aber wenn es gegen die Bauern geht, ist mir ein Sieg jeder Teams dieser Kategorie recht...
 
Die sind heute richtig stark. ich kann diese ganzen Konzernvereine nicht ab, da diese den Fußball kaputt machen/kaufen, aber wenn es gegen die Bauern geht, ist mir ein Sieg jeder Teams dieser Kategorie recht...

Bei mir ist es anders rum. Gegen so eine Drecksverein wie die Radkappen
drücke ich sogar den Bauern die Daumen (und das ist echt bitter)

Am besten wäre ein Remis.
 
Na ja. Nun hat Herr Allofs sein ideales Umfeld gefunden. Er kann sehr viel Geld ausgeben und die Gegenfinanzierung läuft über den Mutterkonzern. VW hat kein Problem damit, seine Arbeiter in die Kurzarbeit zu schicken. Hauptsache ihre Mannschaft spielt oben mit. Da werden schon mal gerne moralische Bedenken ad acta gelegt.
Alleine der Schürrle Deal mit 32 Mio€ Ablöse und 6 Mio€/a Gehalt stößt in die Dimension ca. 40 Mio€ inclusive Handgeld vor.
Interessant fand ich von Allofs, dass er in einem Interview vor Weihnachten das FFP als Korrektiv angegeben hat. Wie passt dann dieser Transfer dazu?
Das gesamte FFP ist ein zahnloser Tiger, der immer den jeweiligen Situationen angepasst wird.
 
Na ja. Nun hat Herr Allofs sein ideales Umfeld gefunden. Er kann sehr viel Geld ausgeben und die Gegenfinanzierung läuft über den Mutterkonzern. VW hat kein Problem damit, seine Arbeiter in die Kurzarbeit zu schicken. Hauptsache ihre Mannschaft spielt oben mit. Da werden schon mal gerne moralische Bedenken ad acta gelegt.
Alleine der Schürrle Deal mit 32 Mio€ Ablöse und 6 Mio€/a Gehalt stößt in die Dimension ca. 40 Mio€ inclusive Handgeld vor.
Interessant fand ich von Allofs, dass er in einem Interview vor Weihnachten das FFP als Korrektiv angegeben hat. Wie passt dann dieser Transfer dazu?
Das gesamte FFP ist ein zahnloser Tiger, der immer den jeweiligen Situationen angepasst wird.
:tnx:
Allerdings könnte der Schürrle-Transfer den Radkappen noch auf die Füße fallen.
Damit bewegen sie sich FFP-mäßig auf verdammt dünnem Eis.

Vielleicht sollte man mal ein Fanbewegung gründen, die derartige Dinge bei der UEFA anzeigt, weiter verfolgt und öffentlich macht.
 
Na ja. Nun hat Herr Allofs sein ideales Umfeld gefunden. Er kann sehr viel Geld ausgeben und die Gegenfinanzierung läuft über den Mutterkonzern. VW hat kein Problem damit, seine Arbeiter in die Kurzarbeit zu schicken. Hauptsache ihre Mannschaft spielt oben mit. Da werden schon mal gerne moralische Bedenken ad acta gelegt.
Alleine der Schürrle Deal mit 32 Mio€ Ablöse und 6 Mio€/a Gehalt stößt in die Dimension ca. 40 Mio€ inclusive Handgeld vor.
Interessant fand ich von Allofs, dass er in einem Interview vor Weihnachten das FFP als Korrektiv angegeben hat. Wie passt dann dieser Transfer dazu?
Das gesamte FFP ist ein zahnloser Tiger, der immer den jeweiligen Situationen angepasst wird.

Wo schickt VW denn seine Arbeiter in Kurzarbeit? Aktuell macht der Konzern Kohle ohne Ende und gibt diese auch an die Mitarbeiter weiter. Letztes Jahr wurde allein bei einem Tochterunternehmen von VW eine Prämie von 7.500 Euro an jeden Mitarbeiter gezahlt. Die gleiche Summe wurde wohl auch an alle Mitarbeiter bei VW bezahlt.
Das Argument würde greifen, wenn es dem Konzern schlecht ginge und man dann noch solche Summen für Spieler verpulvert.
Wenn du das Argument gebracht hättest, VW würde seine Kosten auf externe Dienstleister und Zulieferer abwälzen, gingen wir konform. Doch aktuell kann dir finanziell fast nichts Besseres passieren, als Mitarbeiter bei VW zu sein.
Man muss VW und den Vfl nicht mögen, doch deine Schilderung ist so leider nicht richtig.
 
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