VfB Stuttgart

Ja ja, der Rasen von Nachbars Garten war schon immer grüner.

Das Tor war keine verunglückte Standartsituation, die glücklich und zufällig reinrutschte, sondern das Ergebnis eines sehr gelungenen Angriffs.

Was uns in dieser Saison noch nicht gelungen ist?

Das einzige was man Stuttgart "vorwerfen" kann, ist , daß man es versäumte den 2. Treffer nachzulegen. Chancen waren da.

Guter Punkt und er erinnert mich an unseren letzten internationalen Auftritt.
 
Es geht gar nicht um den Vergleich Entschede/Barca, sondern vielmehr ging es mir darum, daß der VFB in der 1. HZ einfach guten Fußball gespielt hat.
.....zeigte Stuttgart temporeiches Direktspiel, was mir irgendwie mal bekannt vorkam.
Das war eine Art Spiel - besonders über die Flügel - wie ich sie bei uns vermisse. Mit unserer zum Teil recht umständlichen Spielführung, die spätestens vor dem 16er in die dichte Mitte drängt und wenig zielstrebiges bietet, war das in der Tat nicht zu vergleichen.
Zum zitierten Teil: :tnx: Vollste Zustimmung.

Und dabei ist es unerheblich, ob der Gegner Barca oder Enschede heisst. Es geht darum, Fussball mit Verstand zu spielen, zwar die taktische Spielausrichtung dem Gegner anzupassen, darüber hinaus aber eine geschickte Spielführung beizubehalten.

Trotz guter Individualisten schafft es Werder seltenst, einen gut sortierten und die Grundordnung haltenden Gegner über spielerische Mittel und strategische Variabilität in Bedrängnis zu bringen.

Die erforderliche, gedankliche Handlungsschnelligkeit auf dem Platz, die Du zum flinken Umschalten in beiderlei Hinsicht brauchst, geht uns oftmals trotz Lauf- und Kampfbereitschaft völlig ab. Diese haben lediglich Marin, wenn er denn mal abzuspielen bereit ist (!), sowie mit einigen Abstrichen Özil (in Normalform!) und Pizarro. Dazu kommt dann meist mangelnde Gegnerorientierung, sowohl (scheinbar) schon in der Spielvorbereitung als auch im Verlauf der Partie, um die Stärken und Schwächen des Kontrahenten über passives oder aktives Verschieben mit Ball oder Richtung Ballnähe, clevere Spielverlagerung im Raum und ähnlichem erkennen und selbst nutzen zu können.

Die Mannschaft wirkt bei schlechter oder mittelmäßiger Tagesform in schöner Regelmäßigkeit erschreckend hilflos, sowohl gegen limitierte Mannschaften (Frankfurt, Schalke, Köln, Gladbach), die uns so mit einfachsten Mitteln in Schach halten, als auch gegen besser besetzte Teams (Enschede, HSV, Wolfsburg, Dortmund). Weil unsere Techniker auf zuverlässige Weise genau die falschen Entscheidungen auf dem Platz treffen. Statt das Spielfeld bei Ballbesitz zu vergrössern, wird auf engstem Raum hin und her kombiniert, mit drei oder vier Leuten auf einer Seite rumgefummelt, aber der verlagernde Diagonalball oder der Pass an die Aussenlinie erst gar nicht versucht. Das Ergebnis sind zig Prozent Ballbesitz, eine extrem langsame Spielentwicklung mit zunehmender Berechenbarkeit und daher von Minute zu Minute abnehmendem Erfolg. Und bei Ballverlust wird dadurch auch noch der Raum für uns selbst zu gross, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmen nicht, der Gegner gewinnt Zeit und Luft, uns mit simplen Steilpässen oder direktem Abschluss aus der Distanz zu knacken. Dazu erfordert dieses unintelligente und unökonomische Spiel zusätzlichen läuferischen, generell physischen Aufwand. Bei einer Dreifachbelastung fatal.

Aber genau das sieht bei Stuttgart seit Gross völlig anders aus.

Zwar gibt es immer mal wieder Phasen, wo Werder`s Mannschaft das, auch über mehrere Spiele, besser hinbekommt, aber im Grunde verfällt sie immer wieder in dieses Schema.
Kurz: Es fehlt an strategischem Denken, sowohl beim Team mangels Fähigkeiten selbst, als auch offenbar beim Trainerstab, der dieses nicht vermitteln kann.
 
Schade, etwas mehr agrumentatives Entkräften meines Posts hätte ich mir von Dir schon gewünscht...

Argumentatives Entkräften?

Ich habe doch schon geschrieben, wie ich das sehe: Stuttgart hat einen Lauf. Erfolgreicher Fußball ist immer schöner anzusehen. Nichtsdestoweniger haben wir den Fußball in dieser Saison auch schon gezeigt.

Was möchtest Du überhaupt mit der Aussage

Es geht gar nicht um den Vergleich Entschede/Barca, sondern vielmehr ging es mir darum, daß der VFB in der 1. HZ einfach guten Fußball gespielt hat.
Das Tor war keine verunglückte Standartsituation, die glücklich und zufällig reinrutschte, sondern das Ergebnis eines sehr gelungenen Angriffs. Auch danach zeigte Stuttgart temporeiches Direktspiel, was mir irgendwie mal bekannt vorkam.
überhaupt sagen?

Ich will das ja gar nicht widerlegen, aber temporeiches Direktspiel haben wir gezeigt, zeigen wir derzeit nicht. Das hat weder etwas mit der Qualität unseres Kaders zu tun, noch mit der Anweisung des Trainers, der ganz sicher und liebend gerne, auch wieder diesen Fußball spielen lassen würde.

Nur waren die Voraussetzungen gegen Barca völlig andere, als unsere in Enschede. Barca spielt immer Kombinationsfußball, Enschede steht hinten drin, überlässt uns das Spielfeld und verteilt sich vor dem Sechzehner. Genau das wirst Du heute Abend auch wieder zu sehen bekommen. Wundere Dich dann nicht, wenn der Spielablauf ähnlich sein wird, wie bei der letzten Begegnung.

Im Übrigen spielt Stuttgart am Wochenende gegen Frankfurt. Wird sicher ein interessantes Spiel, was die Spielgestaltung angeht. ;)
 
Zitat von Lothar Matthäus;897961:
Ich habe doch schon geschrieben, wie ich das sehe: Stuttgart hat einen Lauf. Erfolgreicher Fußball ist immer schöner anzusehen. Nichtsdestoweniger haben wir den Fußball in dieser Saison auch schon gezeigt.
Ja. Gegen Freiburg, Hannover...
Ich glaube nicht, daß wir momentan in der Lage sind, so gegen Barca aufzutreten, wie der Vfb es tat.
Jedenfalls nicht in der Art und Weise.
Ich will das ja gar nicht widerlegen, aber temporeiches Direktspiel haben wir gezeigt, zeigen wir derzeit nicht. Das hat weder etwas mit der Qualität unseres Kaders zu tun, noch mit der Anweisung des Trainers, der ganz sicher und liebend gerne, auch wieder diesen Fußball spielen lassen würde.
Temporeiches Direktspiel zeigen wir momentan nicht, weil wir zur Zeit so spielen, wie es bereits schrob: recht umständliche Spielführung, die spätestens vor dem 16er in die dichte Mitte drängt und wenig zielstrebiges bietet.
Das wir in anderer Form gute Spiele abliefern können, steht außer Frage. Nur sind wir zur Zeit nicht in der Lage eben jenen schnellen, temporeichen und direkten Ball zu spielen, wir der VFB am Dienstag. Egal gegen welchen Gegner.

Ob Stuttgart diese Leitung kompensieren und ernbeut abrufen kann, bleibt natürlich abzuwarten. Gross hat aber scheinbar bisher recht gute Arbei geleistet.
 
Was diskutieren wir denn dann eigentlich? Über die Frage, ob wir gegen die europäische Spitze auch gut aussehen können? Wir können. Haben wir schon gezeigt.
 
Zitat von Lothar Matthäus;898017:
Was diskutieren wir denn dann eigentlich? Über die Frage, ob wir gegen die europäische Spitze auch gut aussehen können? Wir können. Haben wir schon gezeigt.
Nein, es ging darum, daß wir es momentan nicht schaffen, derart schnell, schnörkellos und zielgerichtet zu spielen, wie der VFB Dienstag. Das habe ich respektvoll anerkannt und genussvoll am TV verfolgt. Nicht mehr, nicht weniger.
 
Zitat von Lothar Matthäus;897961:
Das hat weder etwas mit der Qualität unseres Kaders zu tun, noch mit der Anweisung des Trainers, der ganz sicher und liebend gerne, auch wieder diesen Fußball spielen lassen würde.
Jein.
Denn den Kader dahin zu bringen, diese zweifelsohne vorhandene, hohe Qualität möglichst konstanter abzurufen, hat schon etwas mit der Arbeit aller Beteiligten zu tun. Den Handlungsrahmen gibt der Trainer vor, klar und deutlich. Und wenn der in Enschede hiess, unbedingt das Spiel machen zu müssen, was Schaaf letztlich im Interview vorher noch erzählte, dazu unter Berücksichtigung der derzeitigen Formschwäche bspw. eines Özils, welche sich spielerisch auswirkt, .... aber lassen wir das.

Barca spielt immer Kombinationsfußball, Enschede steht hinten drin, überlässt uns das Spielfeld und verteilt sich vor dem Sechzehner.
Twente wird in Holland mit als das spielstärkste Team gesehen, hat auch gegen uns kaum einmal gebolzt. Uns das Spielfeld überlassen und sich verbarrikadieren konnten sie, weil wir es ermöglicht haben. Da hilft es auch nicht, die erste HZ als gut verkaufen zu wollen. Die war schön, nicht gut, weil dumm.

Genau das wirst Du heute Abend auch wieder zu sehen bekommen.
Sicher. Aber eben genau das wäre uns evtl. erspart geblieben, wenn wir in den ersten 90 Minuten schlauer gespielt hätten.

Nein, es ging darum, daß wir es momentan nicht schaffen, derart schnell, schnörkellos und zielgerichtet zu spielen, wie der VFB Dienstag. Das habe ich respektvoll anerkannt und genussvoll am TV verfolgt. Nicht mehr, nicht weniger.
:tnx: :tnx: :tnx:
 
Noch ein kurzer Nachtrag:
Zitat von Lothar Matthäus
Nur waren die Voraussetzungen gegen Barca völlig andere, als unsere in Enschede. Barca spielt immer Kombinationsfußball, Enschede steht hinten drin, überlässt uns das Spielfeld und verteilt sich vor dem Sechzehner
Ganz ehrlich, Barca stand grade zu Beginn im Grunde auch "hinten drin", überließ Stuttgart das Spiel und zeigte alles andere als offensiven Komb.fußball.
Stuttgart hat es in meinen Augen nur sehr clever geschafft, insbesondere über die Außen jedesmal clever durchzubrechen und das Spiel breit gehalten.
Im Grunde haben sie sich in der 1. HZ taktisch nicht wirklich viel anders verhalten, als Twente. Nur mit dem Unterschied, daß sie individuell mit anderen Fähigkeiten gesegnet sind.
 
Nein, es ging darum, daß wir es momentan nicht schaffen, derart schnell, schnörkellos und zielgerichtet zu spielen, wie der VFB Dienstag. Das habe ich respektvoll anerkannt und genussvoll am TV verfolgt. Nicht mehr, nicht weniger.

Und wir schaffens doch. ;)

@Mick und 5vor12:

Wenn es so einfach wäre. Schaaf ist doch nun wirklich einer, der das schnörkellose, schnelle Direktspiel fordert und fördert.

Ich hoffe, Ihr habt das gestern auch genussvoll verfolgen dürfen.

Ich denke, das war der Fußball den sich viele hier und sicherlich auch die sportliche Leitung vorstellt.
 
Ich finde diesen Quervergleich ohnehin ziemlich daneben.

Spiele gegen Mannschaften wie Barcelona sind eben für so gut wie jeden Gegner Feiertage - da wächst man dann auch gerne mal über sich hinaus.

Ich kann mich genauso auch an absolut tolle Heimspiel Auftritte unserer Werdermannschaft gegen echte europäische Topmannschaften erinnern.

Übertragen auf den normal Ligaalltag kann man das dann doch eher selten.


Aber wer es unbedingt will, kann das ja tun...
 
Zitat von Lothar Matthäus;900603:
Wenn es so einfach wäre. Schaaf ist doch nun wirklich einer, der das schnörkellose, schnelle Direktspiel fordert und fördert.
Das sicherlich. :tnx: Wie ich schon mehrfach schrieb, hat Schaaf ganz genau den mordernen Fußball im Kopf und verfolgt/verfolgte schon immer ein klares Konzept. Das Problem liegt mMn aber darin, dass er dieses "schnörkellose, schnelle Direktspiel" noch "fordert und fördert", auch systematisch so aufstellt, wenn sein Kader dieses gar nicht ermöglicht.

Ich denke, das war der Fußball den sich viele hier und sicherlich auch die sportliche Leitung vorstellt.
Glaube ich nicht.
Wir mussten auf Tore spielen. Soweit war die anfängliche Marschroute nachvollziehbar. Aber spätestens nach dem zweiten Tor, nach zwanzig Minuten, wäre es angebracht gewesen, einen Gang zurückzuschalten in der Form, explizit die Staffelung im Mf nicht nur beizubehalten, sondern die Abstände zu verringern und so die Räume mehr zu verengen. Aber Werder tat, wie es so oft auf zuverlässige Weise geschieht, wieder genau das Gegenteil. Wir "überdrehten", gaben teilweise die Ordnung auf, Frings/Niemeyer hatten alle Hände voll zu tun, die Vorstösse Naldo`s abzuschotten, was beiden nur mäßig gelang, da sich insbesondere Frings auch parallel dazu mit einschaltete und erschreckend viel Raum im Mf anbot. Dass wir nach dem 3:0 dreimal in Kontersituationen gerieten, mit dem Gegentor als logischer Folge, spricht erneut Bände. Das war unklug - Werder eben. Schaaf ist zugute zu halten - ich habe im Stadion drauf geachtet - dass er schnell auf diese Harakiri-Manier einwirken wollte und sehr aktiv an der Seitenlinie unterwegs war. Glücklicherweise ging der "TS-Gedächtnisfussball" gestern wieder auf. Doch es bleibt dabei - wir machen uns selbst einfach zu oft und unnötigerweise davon abhängig, dass allein jede zweite oder dritte Chance unbedingt sitzen MUSS, dass der Gegner nicht zufällig trifft (exemplarisch bei der Entstehung der Chance mit dem Pfostenschuss) kennen auf dem Platz zu wenige spieltaktische Mittel wie Dosieren der Kräfte (hoffentlich rächt sich`s nicht morgen), den Gegner spielen statt kontern zu lassen usw., usf. - die es bei diesen Spielen auf diesem Nieveau normalerweise erfordert. Ich denke, gegen Valencia wird`s so nicht funktionieren.
 
Wir "überdrehten", gaben teilweise die Ordnung auf, Frings/Niemeyer hatten alle Hände voll zu tun, die Vorstösse Naldo`s abzuschotten, was beiden nur mäßig gelang, da sich insbesondere Frings auch parallel dazu mit einschaltete und erschreckend viel Raum im Mf anbot. Dass wir nach dem 3:0 dreimal in Kontersituationen gerieten, mit dem Gegentor als logischer Folge, spricht erneut Bände. Das war unklug - Werder eben. Schaaf ist zugute zu halten - ich habe im Stadion drauf geachtet - dass er schnell auf diese Harakiri-Manier einwirken wollte und sehr aktiv an der Seitenlinie unterwegs war. Glücklicherweise ging der "TS-Gedächtnisfussball" gestern wieder auf.

Du sagst es doch selbst: Schaaf wollte diesen Harakiri-Fußball doch überhaupt nicht. Der Vorwurf ist hier der Mannschaft zu machen, die sich zu sehr von der Euphorie hat mitreissen lassen.

Von daher finde ich den Ausdruck "TS-Gedächtnisfußball" in diesem Zusammenhang unpassend abwertend.
 
Du sagst es doch selbst: Schaaf wollte diesen Harakiri-Fußball doch überhaupt nicht. Der Vorwurf ist hier der Mannschaft zu machen, die sich zu sehr von der Euphorie hat mitreissen lassen.

Von daher finde ich den Ausdruck "TS-Gedächtnisfußball" in diesem Zusammenhang unpassend abwertend.

Das sicher. Allerdings hätte man das Spiel natürlich nach dem 3-0 ökonomischer gestalten können. Man wird gleich sehen, ob es sich rächt, es liegen ja gerade gut 40 Stunden zwischen den Spielen. Aber auch das, was Du sagst, ist sicher nicht falsch: Ob es TS´s Direktive war,90 Minuten Vollgas zu gehen, darf angezweifelt werden.

Mal ganz davon ab: Wir liefern nun schon seit Jahren (Ausnahmen bestätigen die Regel), hervorragende KO-Spiele ab und die Mannschaft ist in der Lage, sich auf den Punkt auf die Aufgabe zu fokussieren und zielgerichtet der Aufgabe nachzugehen. Das ist auch eine Qualität, auch wenn sie teils auf Kosten anderer Wettbewerbe, bzw. auf Kosten der Kraft, ausgespielt wird. Aber wie willst Du eine euphorisierte Mannschaft während des Spiels bremsen? Auch das kann nach hinten losgehen. Die Mannschaft lebt zu großen Teilen von ihrer Spielfreude, von ihrem Fluss. Das sieht man immer wieder, wenn es besonders gut oder besonders schlecht läuft. Es ist natürlich auch eine Charakterfrage, ob sie dann in der Lage ist, einen Gang zurück zu schalten und sich darauf auszurichten, nur noch dem Gegner das Spielen schwer zu machen und damit evtl. sogar Kräfte zu schonen.

Letztlich bleibt aber, dass die Vorstellung am Donnerstag meine Vorstellung vom idealen Spiel schon recht gut trifft - auch wenn es nicht immer vernünftig ist, so zu agieren. Letztlich geht es mir als Zuschauer auch, nicht nur, darum, unterhalten zu werden. Diese Spielweise ist auch ein Markenzeichen und sie ist auch eine Qualität, die die Mannschaft auf den Punkt Außergewöhnliches leisten lässt.
 
Cacaus Moment Tore zu schießen ist genau der Richtige, kommt seinen Forderungen bzgl. eines neuen Vertrages garantiert entgegen. Dazu steht die WM vor der Tür. Sollte er weiterhin seine Tore schießen und starke Leistungen zeigen, hätte er sich das Ticket für die WM auch verdient. Jogi hat ja noch ein paar Tage Zeit.
 
Cacau hat sowohl letzte Saison als auch die Saison davor gute Leistungen gezeigt (ob "gut" reicht um bei der WM dabei zu sein, weiss ich nicht), nur stand er immer im Schatten von Mario Gomez - fungierte eher als Torvorbereiter.
 
Am Samstag stutzen wir euch die Flügel. Dann ist erst mal Schluss mit großspurigen Träumen von der internationalen Bühne. Dort hat der VFB Stuttgart nämlich mal gar nichts zu suchen....
 
Der VFB schlägt sich dieses Jahr doch recht beachtlich auf internationaler Bühne, also ich sehe Deutschland lieber von denen als von manch anderem vertreten. Ich denke auch, dass der VFB noch ganz nah an Platz 5 herankommen wird und ihn sich wohl sogar noch schnappen wird.
 
Du sagst es doch selbst: Schaaf wollte diesen Harakiri-Fußball doch überhaupt nicht. Der Vorwurf ist hier der Mannschaft zu machen, die sich zu sehr von der Euphorie hat mitreissen lassen.

Von daher finde ich den Ausdruck "TS-Gedächtnisfußball" in diesem Zusammenhang unpassend abwertend.
Letzteres war auch nur im Zusammenhang mit einigen anderen Auftritten gemeint. Da hast Du mich ein bisschen falsch verstanden bzw. habe ich mich falsch ausgedrückt.

Zitat von Lothar Matthäus:
Das sicher. Allerdings hätte man das Spiel natürlich nach dem 3-0 ökonomischer gestalten können. .... Aber auch das, was Du sagst, ist sicher nicht falsch: Ob es TS´s Direktive war,90 Minuten Vollgas zu gehen, darf angezweifelt werden.
Genau das schrieb ich... ;)

Letztlich bleibt aber, dass die Vorstellung am Donnerstag meine Vorstellung vom idealen Spiel schon recht gut trifft - auch wenn es nicht immer vernünftig ist, so zu agieren. Letztlich geht es mir als Zuschauer auch, nicht nur, darum, unterhalten zu werden. Diese Spielweise ist auch ein Markenzeichen und sie ist auch eine Qualität, die die Mannschaft auf den Punkt Außergewöhnliches leisten lässt.
Tja, da werden unsere Meinungen immer auseinander gehen. Ist auch okay so. Meine Vorstellung von einem idealen Spiel sind jedenfalls nicht das, wie über weite Strecken gegen Enschede vorgetragen wurde. Diese Deiner Meinung nach "Qualität" dürfte uns insbesondere am kommenden Wochenende gegen Stuttgart das Genick brechen, sollten wir so agieren. Gerade gegen diesen Kontrahenten ist eine viel cleverere, ergebnisbezogene und gegnerorientierte Spielweise von Nöten...
 
Back
Top