Sorry, dass es etwas länger gedauert hat... Ich werde nächste Woche spontan einen Raum renovieren und habe online Schränke geplant....Oops, gar nicht gesehen, ich habe Spiegel Plus.... Später dann 2, 3 Zitate vom PC...

Aus dem oben verlinkten Spiegel-Artikel:
Die Ermittler von Esecon bemängelten, dass
- die Präsidiumsmitglieder Bernd Gaiser und Rainer Mutschler »zahlreiche Versuche« unternommen hätten, Esecons Mandat zu beschneiden, sie hätten damit »erhebliche Verzögerungen des Untersuchungsablaufs« verursacht,
- der AG-Vorstand sowie das Vereinspräsidium »nachhaltig« Einfluss »auf die Untersuchung genommen« hätten. Unter den zahlreichen Beispielen, die Esecon auflistet, finden sich E-Mails, in denen Hitzlsperger VfB-Mitarbeiter darüber informierte, dass sie sich der Befragung durch die Ermittler verweigern könnten,
- eine unabhängige Aufarbeitung beim VfB »nicht gewährleistet« gewesen sei. Denn in den Vereinsgremien säßen Personen, die »direkt mit den zu untersuchenden Vorgängen in Verbindung stehen«. Daher seien »Glaubwürdigkeit und Verwertbarkeit der Untersuchungsergebnisse« eingeschränkt.
Zur Abstimmung über die Ausgliederung des Profifußballs:
Es ist auffällig, wie viel Energie die Vereinsbosse seinerzeit investierten, um die Ausgliederung des Profifußballs in die AG voranzutreiben. So gab es bei der entscheidenden Mitgliederversammlung von mehr als 12.000 Stimmberechtigten im Juni 2017 im Stuttgarter Stadion weitere Ungereimtheiten. Rund ein Viertel der Anwesenden beteiligte sich nicht an der wohl wichtigsten Abstimmung der Vereinsgeschichte. Warum Tausende ihr Stimmrecht nicht wahrnahmen, ist schleierhaft.
Eine mögliche Erklärung geben zwei Augenzeugen, von denen sich einer nun an die Esecon-Ermittler gewandt hat. Schriftlich berichtet er von »massiven Problemen« bei den elektronischen Geräten, mit denen die Abstimmung durchgeführt wurde, »zahlreiche Mitglieder« hätten sich deshalb vor Ort beschwert. Besonders dort, wo die eher kommerzkritischen VfB-Anhänger saßen, habe die Technik gestreikt. »Obwohl das Problem weiterhin flächendeckend bestand und Offizielle darüber informiert waren«, sei die Veranstaltung fortgesetzt worden, heißt es in dem Schreiben.
Alles nur Zufall – oder waren die Wahlgeräte manipuliert, um das Abstimmungsergebnis zu beeinflussen? Der Verein schweigt auch dazu.
Jetzt soll der Esecon-Bericht rechtlich bewertet werden, und Vogt laut dem Artikel dazu gebracht werden, der Mandatierung einer Daimler nahestehenden Kanzlei zuzustimmen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt....
Das ist ja schon Stoff für einen Wirtschaftskrimi-Roman. 

