Unterwegs... mit dem Flugzeug

So wie ich das gelesen habe, haben die aber erst ganz kurz vor dem Aufprall was mitbekommen. Ich glaube da bleibt nicht mehr viel Zeit zu filmen, außerdem werden wohl die Handys jetzt eher Schrott sein...

laut staatsanwalt waren erst kurz vor dem aufprall schreie aus der kabine zu hören. wenn der pilot aber immer heftiger gegen die tür des cockpits hämmert, dürften manche schon vorher mitbekommen haben, dass irgendwas nicht in ordnung ist.

könnte mir aber auch vorstellen, dass die meisten oder sogar alle handys eh schrott sind.
 
Sinnvoll, mit 2 Klicks habe ich die komplette Adresse im Internet recherchieren können, und auf N24 wurde das Haus auch bereits gezeigt :face:

Sagt, was ihr wollt. Aber ich fühle auch mit den Angehörigen des Co-Piloten. Die trifft das ganze am härtesten. Alle Welt macht ihnen Vorwürfe und erwartet jetzt wahrscheinlich, sich von ihrem Sohn loszusagen. Dabei litt der Mann womöglich unter Depressionen oder schlimmerem...
 
Sinnvoll, mit 2 Klicks habe ich die komplette Adresse im Internet recherchieren können, und auf N24 wurde das Haus auch bereits gezeigt :face:

Wenn ich vor Ort wäre, müssten die eher das Journalistenpack vor mir beschützen...welchen journalistischen Grund gibt es zum Beispiel, dass die N24-Reporterin so steht, dass man hinter ihr die trauernden Menschen vor der Schule sieht, die vor dem Kerzenmeer stehen?!:mad:
 
Das Schlimmste kommt noch. Bild und RTL werden alles ausschlachten! :kotz:

Und andere machen mit = Trittbrettfahrer

Oh ja.

War schon in den ersten Minuten nach dem Absturz so.

Da hatte jemand bei fb gepostet, dass er den Flug ursprünglich für seinen Chef gebucht hatte, der sich dann aber vor kurzem unentschieden hatte.
Sofort fragten Journalisten nach seiner Mailadresse.

Sein Antwort:

"Bitte schreiben sie an: essindmenschengestorben@ihrsensationsgeilenaffen.de"
 
Oh ja.

War schon in den ersten Minuten nach dem Absturz so.

Da hatte jemand bei fb gepostet, dass er den Flug ursprünglich für seinen Chef gebucht hatte, der sich dann aber vor kurzem unentschieden hatte.
Sofort fragten Journalisten nach seiner Mailadresse.

Sein Antwort:

"Bitte schreiben sie an: essindmenschengestorben@ihrsensationsgeilenaffen.de"
Noch schlimmer fand ich die mediengeilen Idioten, die sich da heute so ins Programm gedrängt haben. U.a. war da eine, die 2014 bei der Maschine gleich ein mulmiges Gefühl hatte und sie (angeblich) vom Start abgehalten hat. :crazy:
 
Vollkommen Verständlich, würde ich wohl auch tun.

Aber hoffentlich nur aus blinder Wut vor Schmerz und nicht, weil du das Verhalten rational für begründet hältst :unfassbar:

Bei einem terroristischen Motiv würde ich eher erwarten, dass der CoPi den Flieger in eine Stadt, auf der Route käme z.B. Monaco infrage, setzen würde.

:tnx:

könnte mir aber auch vorstellen, dass die meisten oder sogar alle handys eh schrott sind.

Sag das nicht. Die Daten sind ja auf Flashspeichern abgelegt. Die gehen nicht so schnell kaputt.

Sagt, was ihr wollt. Aber ich fühle auch mit den Angehörigen des Co-Piloten. Die trifft das ganze am härtesten. Alle Welt macht ihnen Vorwürfe und erwartet jetzt wahrscheinlich, sich von ihrem Sohn loszusagen. Dabei litt der Mann womöglich unter Depressionen oder schlimmerem...

:tnx:
 
Ja, die lieben Journalisten. Sie werden argumentieren, sie "machen nur ihren Job".

Irgendwelche ethischen oder moralischen Grenzen sind da wohl nur was für Idioten.
 
Ja, die lieben Journalisten. Sie werden argumentieren, sie "machen nur ihren Job".

Irgendwelche ethischen oder moralischen Grenzen sind da wohl nur was für Idioten.

Kai Diekmann weist zumindest darauf hin, dass man - wenn man entgegen der hiesigen Empfehlungen unverpixelte Opferbilder zeigt und diese bei fb geklaut hat o.ä. - sich an "internationale Standards" hält.

Man kann also nur hoffen, dass Chefredakteure aus anderen Ländern mit Schmackes ihren Kopf auf den Schreibtisch hauen, damit Herr Diekmann auch diesem Trend folgt.
 
Kai Diekmann weist zumindest darauf hin, dass man - wenn man entgegen der hiesigen Empfehlungen unverpixelte Opferbilder zeigt und diese bei fb geklaut hat o.ä. - sich an "internationale Standards" hält.

Man kann also nur hoffen, dass Chefredakteure aus anderen Ländern mit Schmackes ihren Kopf auf den Schreibtisch hauen, damit Herr Diekmann auch diesem Trend folgt.

Bei Kai Diekmann weiß ich manchmal wirklich nicht mehr, ob ich lachen, weinen oder ihn einfach nur verachten soll.

Zum Journalismus hat dwdl.de einen in meinen Augen sehr guten Artikel geschrieben.
 
Ich habe einen Kumpel, der gerade ein Pilotenausbildung absolviert. Der meinte, dass - seinem Kentnissstand nach - das psychologische Gutachten nur einmalig durchgeführt wird und danach nur routinemäßige Gesundheitschecks folgen. Das kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Und selbst, wenn es regelmäßige Untersuchungen gibt: Psychologische Gutachten werden auch von Menschen erstellt und sind somit fehleranfällig. Wie oft muss man lesen, dass Sexualstraftäter als "geheilt" bezeichnet wurden und später dann trotzdem wieder zuschlugen. Man könnte vielleicht mit regelmäßigen psycholigischen Gutachten einige potentielle Kandidaten "rausfiltern", eine hundertprozentige Sicherheit, solche Dinge zu verhindern, wird man nie haben.

Zitat von eisendieter:
es ist den unmittelbar betroffenen unbedingt zu wünschen, dass die Motive ans Tageslicht kommen.

Wenn er keinen Brief irgendwo hinterlassen hat, wird das wohl leider schwer werden. Sollte er sich im Vorfeld irgendjemandem anvertraut haben, dann wird derjenige dies wohl kaum öffentlich machen, er hätte das Unglück ja letztendlich verhindern können, wenn er Meldung gemacht hätte.
 
Hat jemand gerade die Pressekonferenz von Germanwings verfolgt?

Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, aber es wird schon so gesprochen, als wäre ein absichtlich durch den Co-Piloten herbeigeführter Absturz Fakt.

Das lässt dann wohl nicht mehr viel Raum für andere Möglichkeiten. Andernfalls würde man sich sicherlich zurückhalten.

Schlimm auch, dass die Eltern des Co-Piloten wohl mit den anderen Hinterbliebenen in Frankreich dabei sind.
 
Ich habe einen Kumpel, der gerade ein Pilotenausbildung absolviert. Der meinte, dass - seinem Kentnissstand nach - das psychologische Gutachten nur einmalig durchgeführt wird und danach nur routinemäßige Gesundheitschecks folgen. Das kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Na ja, wie oft sollen solche intensiven Checks stattfinden, damit es "sicher" ist? Kann ja sein, dass es ein traumatisches Ereignis vom Vorabend war, dass das Geschehen ausgelöst hat.
 
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