Hast du dafür irgendeine belastbare Quelle? Dass die Tiere Giftdrüsen haben, ist ja mittlerweile bekannt, aber der Tod mit zwei Jahren Verzögerung erscheint mir doch etwas fragwürdig.
Habe mal nachgesehen. Nun bombadiere ich diese Seite zu... Aber Du wolltest es ja wissen...
Es war wohl ein Franzose:
http://www.news.de/gesellschaft/821/giftzaehne-der-riesenechsen/1/
Ich habe es neulig noch im Fernsehen gesehen. Man konnte die Vieren vom Speichel des Warans wohl nicht in den Griff bekommen, sodass der Mann nach 2 Jahren starb...
Lt. Wikipedia:
Der Komodowaran oder Komododrache (Varanus komodoensis) ist eine Echse in der Familie der Warane (Varanidae). Er wird bis zu drei Meter lang und ist damit die größte lebende Art der Echsen (Unterordnung Lacertilia). Der Artname bezieht sich auf die Insel Komodo (Indonesien), auf der die Tiere leben. Ähnlich wie Giftschlangen und Krustenechsen besitzt der Waran Giftdrüsen.[1]
Als Giftdrüse wird in der Zoologie prinzipiell jede Drüse bezeichnet, die der Produktion und Speicherung von Giften, also für andere Organismen toxischen Substanzen, dient. Es handelt sich entsprechend nicht um homologe Strukturen, die Verwandtschaftsbeziehungen aufzeigen. Giftdrüsen sind immer besonders spezialisierte Organe.
Giftdrüsen finden sich entsprechend bei sehr unterschiedlichen Tieren. So besitzen innerhalb der Spinnentiere die Skorpione Giftdrüsen im letzten Segment ihres Hinterleibs, die mit einem Giftstachel verbunden sind. Bei den ebenfalls zu den Spinnen gehörenden Webspinnen sind die Giftdrüsen mit den Cheliceren, also den Mundwerkzeugen, verbunden. Hundertfüßer besitzen Giftdrüsen an der Basis der Beine der ersten Rumpfsegmente. Unter den Insekten können Giftdrüsen entweder im Bereich der Mundwerkzeuge oder an der Basis des umgewandelten Ovipositors (Legeapparates der Weibchen) bei den Hautflüglern vorkommen. Weichtiere und vor allem Schlangen können über umfunktionierte Speicheldrüsen verfügen, in denen Gifte produziert werden; bei den Giftschlangen stehen diese mit den Giftzähnen in Verbindung. Bei Fischen wie den Stechrochen oder den Feuerfischen stehen Giftdrüsen häufig mit Flossen- oder Kiemenstacheln in Verbindung. Einige Amphibien wie etwa die Pfeilgiftfrösche produzieren ihre Gifte in umgewandelten Hautdrüsen und innerhalb der Säugetiere finden sich Giftdrüsen an den Hinterbeinen beim Schnabeltier.