Uni-Thread

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas eLmo
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Ich bin jetzt auch noch mit einer 3 enttäuscht und war das auch, als ich noch an der Uni war, sei das in Heidelberg oder Galway gewesen.

Bei Lehramt muss man mit guten Noten punkten, weil, wie bereits gepostet, alles schlechter als 1.4 gleich mal die Chancen verschlechtert, einen Beruf in Ba- Wü zu bekommen.

Aber für andere Bundesländer scheints zu reichen.
Ich höre immer wieder von Leute, die ein eher mäßiges Abi haben: "Dann studier ich eben auf Lehramt"

Ich find das traurig - solche Leute bilden aml meine Kinder aus :unfassbar:
In anderen Ländern dürfen das nur die Besten studieren ....
 
Aber für andere Bundesländer scheints zu reichen.
Ich höre immer wieder von Leute, die ein eher mäßiges Abi haben: "Dann studier ich eben auf Lehramt"

Das dürfen sie ruhig studieren. Nur, ob sie dann auch eine Anstellung kriegen, das bleibt die Frage ;) Es wird dann halt in schönen Veranstaltungen wie Pädagogik und Mittelhochdeutsch und Englische Phonetik oder Mittelalter Latein fröhlich ausgesiebt.
 
Aber für andere Bundesländer scheints zu reichen.
Ich höre immer wieder von Leute, die ein eher mäßiges Abi haben: "Dann studier ich eben auf Lehramt"

Ich find das traurig - solche Leute bilden aml meine Kinder aus :unfassbar:
In anderen Ländern dürfen das nur die Besten studieren ....

Jemand, der ein mäßiges Abitur hat, kann später doch trotzdem einen guten Lehrkörper abgeben?!
 
@ Masa
Was verstehst du denn unter mäßigem Abitur überhaupt? Ich habe ein 2,8- Abi, meine Noten an der Uni/PH ergeben aber einen anderen Schnitt.
 
Warum? Müssen die Pädagogen da auch mal was Wissen statt nur Süßholz zu raspeln?

Yupp. Wir müssen 1000 Seiten mehr oder weniger auswendig können, Texte interpretieren, einordnen und Vergleiche mit der heutigen Zeit wissen müssen, Gegenwartsbezug aufstellen zu etwas, das vor 300 Jahren geschrieben wurde. Nicht zu vergessen, dass wir Textstellen erkennen mussten, den Autor, das Jahr und auch noch mit Begründung, warum es nur dieser Autor sein konnte.

Dann noch Texte in die richtige Reihenfolge bringen, nach Jahreszahlen (mit den Jahreszahlen natürlich), genauso wie mit PERsonen.

Für Schulpäda mussten wir Regeln und Gesetzte auswendig wissen.

Das ist die Klausur, wo ausgesiebt wird, Durchfallquote ca 40%.
 
Das setzt absolut falsche Schwerpunkte. Prinzipiell bedarf es aber viel mehr theoretischem Detailwissen über Pädagogik als die Lehrer in OL erfahren.

Seh ich auch so.
Schließlich lassen sich andere, besonders menschliche und charakterbetreffende Qualitäten und Züge, auf die es mit Sicherheit mindestens so stark wie auf fachliches Wissen im Lehrberuf ankommt, nicht in irgendwelchen Noten widerspiegeln.

Erst recht nicht in diesen äußerst fragwürdigen Noten.
 
Das setzt absolut falsche Schwerpunkte. Prinzipiell bedarf es aber viel mehr theoretischem Detailwissen über Pädagogik als die Lehrer in OL erfahren.

Es ist auch faszinierend, zu sehen, dass maches, was Rousseau schon sagte, jetzt noch zutrifft.

Natürlich sind es falsche Schwerpunkte und die Seminare in den höheren Modulen sind dann wieder richtig orientiert, aber das ist halt, wo man die Studis verlieren kann.

An sich für die Klausur zu lernen geht auch, wenn man früh genug startet. Aber wenn man dann noch Englisch (gut, dass war eine Pippifax- Klausur, die ich mit Schmerzmiteln vollgepumpt in 25 Minuten geschrieben habe :D) und Geschichte zu lernen hat, dann wird es schon knapp.

Ich habe nicht beim ersten Mal bestanden :motz:

@ Chrissy
:tnx:
 
Ich will ja ma nix sagen, aber in vielen Studiengängen kannst doch heilfroh sein, wenn du ne 3,0 schaffst!
Das hat ja nix mehr mit der Schule zu tun, wo für viele die 3 schon ne schlechte Note war!

Meine beste Freundin ist Ingenieurin - da lag der Notenschnitt aber in ganz anderen Regionen!

Ja, das ist in unseren Studiengängen wirklich so. Durchfallquoten von 80% lagen bei uns an der Tagesordnung. Wahrscheinlich ist auch deswegen das Studium so abschreckend. Wenn du den Abschluss schaffst, ist das schon mal eine gute Voraussetzung für die spätere Zukunft.
 
@ Masa
Was verstehst du denn unter mäßigem Abitur überhaupt? Ich habe ein 2,8- Abi, meine Noten an der Uni/PH ergeben aber einen anderen Schnitt.

Na ich dneke da so an 3,xy ;)
Wie man mit ner 3,8 drauf kommt Lehrer werden zu wollen, ist mir ein Rätsel.
Da würd ich zusehen nie wieder eine Schule betreten zu müssen.

btw: deine Einrichtung scheint ja extrem hart zu sein, aber das scheint nicht der Durchschnitt zu sein.
Die meisten Lehramtsstudenten, die ich kenne, haben ein sehr entspanntes Studium mit viel Geschwafel.
 
btw: deine Einrichtung scheint ja extrem hart zu sein, aber das scheint nicht der Durchschnitt zu sein.
Die meisten Lehramtsstudenten, die ich kenne, haben ein sehr entspanntes Studium mit viel Geschwafel.

Meine Einrichtung ist eigentlich nur in Päda M1 so hart ;) Ab dan wird es wirklich sehr einfach :zzz: Nur jetzt, mit dem Staatsexamen, da wird die Drehzahl wieder höher geschraubt :unfassbar:

Geschwafelt wird viel. Lehrer hören ja am liebsten immer sich reden ;)
 
Na ich dneke da so an 3,xy ;)
Wie man mit ner 3,8 drauf kommt Lehrer werden zu wollen, ist mir ein Rätsel.
Da würd ich zusehen nie wieder eine Schule betreten zu müssen.

:crazy:

Die meisten Lehramtsstudenten, die ich kenne, haben ein sehr entspanntes Studium mit viel Geschwafel.

Das funktioniert alleine deswegen schon nicht, weil deine Bekannten gar nicht den Studiengang "Lehramt" haben können, sondern in ihren Unterrichtsfächern nahezu identisch das machen, was reine Fachstudenten auch absolvieren. Logischerweise ist das also absolut fächerabhängig, wenn da nur geschwafelt wird. Lehrer in Mathe/Germanistik läuft da anders. ;)
 
Das funktioniert alleine deswegen schon nicht, weil deine Bekannten gar nicht den Studiengang "Lehramt" haben können, sondern in ihren Unterrichtsfächern nahezu identisch das machen, was reine Fachstudenten auch absolvieren. Logischerweise ist das also absolut fächerabhängig, wenn da nur geschwafelt wird. Lehrer in Mathe/Germanistik läuft da anders. ;)

Geschichte war Geschwafel hoch 3, genauso wie Anglistik :zzz: In Galway wurde es dann besser, aber so manche Seminare an der PH sind wieder zum :zzz:
 
@zogggi: ich wollte nun aber nicht alles aufzählen, ich hab heute nämlich noch was anderes vor ;)
Und klar bei "uns" kannst du " xy auf Lehramt" studieren.
Und im Endeffekt sollte auch dir klar sein, was ich damit meine.

Und ja, wenn für dich n Abi mit 3,xy gut ist, ist das deine Sache.
Ich persönlich finde das halt nicht gut. Aber sicher ist das alles ansichtssache - ich hatte nie Lernprobleme, für mich waren gute Noten immer selbstverständlich und es ging mir nicht gut, als ich dann an Mathe gescheitert bin.
Aber trotz des Ausreizens aller Streichresultate und das in nem Abi-Prüfungsfach habe ich nen ziemlich guten Abischnitt hinbekommen.
 
Sind Noten mittlerweile einheitlich zu interpretieren oder kommt es immer noch darauf an, aus welchem Bundesland man kommt und welche Schule man besucht hat?

Es gibt sogar Unterschiede was die Schule betrifft.
Ich würde meinen, dass ein Abitur aus Bayern, BaWü, Sachsen oder Thüringen immer noch nen ganz anderen Stellenwert hat, als zum Beispiel das aus Niedersachsen oder Hessen.
 
Back
Top