Uni-Thread

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Man sollte Deutsch auf Lehramt studieren, da ist dann gleich gaaaaanz anders :D

@ Dimar
Ich studiere Deutsch auf Realschullehramt. Was bedeuten denn deine Abkürzungen? Die sagen mir leider nix :(
 
Habt ihr nicht Unterscheidung in Neuere Deutsche Literatur, Sprachwissenschaft und Ältere Deutsche Literatur.

Das ist bei uns bei Gymnasisum-Lehramt, als auch bei Fachergänzung so differenziert.

Nein, das gibt es nur bei der Uni, weil man da mit Bachelor oder Magister studiert ;) Bei den Schulformen, die man an der PH studieren kann, muss man froh sein, wenn die Schüler drei Sätze in richtigem Deutsch am Stück schreiben können :p

edit: wir haben Unterscheidung zwischen Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft und Didaktik.
 
Man lernt im Germanistik-Studium ja auch nur wenig über Grammatik, kaum über Rechtschreibung und Zeichensetzung ....

DAS wird beim Studium ja auch vorausgesetzt.

Wir hatten damals einen D-Lehrer in der Oberstufe, der mit uns alle Kommaregeln und alles Wichtige an Grammatik in einem Kurzlehrgang wiederholt hat.
Rechtschreibungsregeln werden eher in der Mittelstufe behandelt. Oder man hats eh drauf. Weil man über das fotografische Gedächtnis lernt und nicht über Regeln. :)

@Loozy

Drei? Was für begabte Schüler habt ihr denn?? :D
 
Zitat von Stürmerbraut;2206416:
Wir hatten damals einen D-Lehrer in der Oberstufe, der mit uns alle Kommaregeln, und alles Wichtige an Grammatik in einem Kurzlehrgang wiederholt hat.
Rechtschreibungsregeln werden eher in der Mittelstufe Behandelt.

Jepp, hat unser Oberstufenlehrer auch gemacht :tnx:
Aber in der Mittelstufe muss ich wohl 3 Jahre Unterricht verpasst haben... Denn da haben wir sogut wie nichts gemacht ;)
 
Schön, dass Du hier fündig geworden bist! Ich hätte mich sonst auch angeboten, wobei die Menge abhängig gewesen wäre von Deinem Zeitfenster, denn gründliches und kritisches Korrekturlesen braucht viel Zeit... Es geht ja nicht nur um Rechtschreibung und Zeichensetzung, sondern auch um einheitliches Formatieren und, nicht zuletzt, logischen Aufbau des Ganzen, verständliche Darstellung etc.

Solltest Du - oder jemand anderes - auf die Idee kommen, mein Angebot anzunehmen, eine Warnung vorweg: ich bin beim Korrekturlesen derart pingelig und gnadenlos, dass manch einer, der mir seine Sachen gegeben hat, es wegen meiner vielen Anmerkungen etc. bereut hat... ;)
 
Schön, dass Du hier fündig geworden bist! Ich hätte mich sonst auch angeboten, wobei die Menge abhängig gewesen wäre von Deinem Zeitfenster, denn gründliches und kritisches Korrekturlesen braucht viel Zeit...

Solltest Du - oder jemand anderes - auf die Idee kommen, mein Angebot anzunehmen, eine Warnung vorweg: ich bin beim Korrekturlesen derart pingelig und gnadenlos, dass manch einer, der mir seine Sachen gegeben hat, es wegen meiner vielen Anmerkungen etc. bereut hat... ;)

Args, wie früher meine Deutschlehrerin... Die hat immer ewig gebraucht um Arbeiten zu kontrollieren...

Ich gehöre eher zu den Typen die froh sind das der Browser, Google Chrome ein Rechtschreibkorrektur hat...! Wobei in meiner Schulzeit, hatte ich keine größeren Probleme mit der Grammatik oder der Rechtschreibung, sondern eher beim Lernen und einsetzten der Fälle o.ä... :D
 
Wie gesagt, wenn man gründlich und gut Korrektur lesen möchte, braucht man eine Menge Zeit. Denn es geht um mehr als um Grammatik, Rechtschreibung und Form - obwohl alle drei natürlich (sehr) wichtig sind.

Gutes Korrekturlesen heißt nich zuletzt, den Inhalt nachzuvollziehen, (Logik)fragen zu stellen und Passagen zu kommentieren, die man nicht versteht bzw. nicht schlüssig findet.

Es kann natürlich sein, dass solche Anmerkungen irrelevant sind, weil sie darauf beruhen, dass dem Korrektor das Fachwissen fehlt (was bei mir bei der Arbeit von Jan0706 der Fall wäre). Ich habe aber häufig die Erfahrung gemacht, dass die Verfasser der Texte, die ich Korrektur gelesen habe, Hinweise angenommen bzw. bei Verständnisfragen Textstellen noch einmal betrachtet und dann überarbeitet haben, weil ihnen erst durch einen Außenstehenden bewusst wurde, dass das, was sie schlüssig fanden, doch nicht so eindeutig war...
 
Aber das Beste, was einem passieren kann ist doch ein Korrektor, der eben nicht im Thema steht- um genau das zu tun, was opalo ausgeführt hat.
Er muss den Text auf Logik und Verständlichkeit prüfen.

Jemandem etwas zu erklären, der selbst vom Thema Ahnung hat ist doch leicht- die Kunst ist, jemandem etwas zu erklären, der keine Ahnung hat!
Ich hab früher immer an meinem kleinen Bruder geübt.
Wer Kindern etwas erklären kann, hat das Thema wirklich verstanden ;)
 
Aber das Beste, was einem passieren kann ist doch ein Korrektor, der eben nicht im Thema steht- um genau das zu tun, was opalo ausgeführt hat.
Er muss den Text auf Logik und Verständlichkeit prüfen.

Jemandem etwas zu erklären, der selbst vom Thema Ahnung hat ist doch leicht- die Kunst ist, jemandem etwas zu erklären, der keine Ahnung hat!
Ich hab früher immer an meinem kleinen Bruder geübt.
Wer Kindern etwas erklären kann, hat das Thema wirklich verstanden ;)

Das trifft vielleicht auf eine kurze Abhandlung zu, aber keinesfalls auf eine wissenschaftliche Abschlussarbeit. Jemand, der keine Ahnung vom Thema hat und dem man alles erklären muss, ist schlicht und ergreifend nicht der Adressat. Darum ist es, je höher das Level, desto wichtiger, es jemandem zu geben, der beurteilen kann, welche Argumentation schlüssig ist und was man beim Korrektor voraussetzen und kann und muss. Alles, was überflüssig, langatmig und selbstverständlich ist, hat in einer solchen Arbeit nichts zu suchen und regt den Korrektor auf, weil er es lesen muss.

Im Übrigen lesen sehr viele Professoren an der Uni die zu korrigierenden Arbeiten ohnehin nur quer und scannen den Text nach den richtigen Literaturverweisen und Schlagwörtern. Um sich ausladende Erklärungen durchzulesen, fehlt ihnen erst Recht die Zeit.
 
Jemand, der keine Ahnung vom Thema hat und dem man alles erklären muss, ist schlicht und ergreifend nicht der Adressat. Darum ist es, je höher das Level, desto wichtiger, es jemandem zu geben, der beurteilen kann, welche Argumentation schlüssig ist und was man beim Korrektor voraussetzen und kann und muss. Alles, was überflüssig, langatmig und selbstverständlich ist, hat in einer solchen Arbeit nichts zu suchen und regt den Korrektor auf, weil er es lesen muss.

Damit hast Du grundsätzlich Recht, aber es ist dennoch nicht schlecht, (ggf. zusätzlich) jemanden lesen zu lassen, der das Thema nicht kennt. Denn ein Nichtfachmann hinterfragt zwangsläufig einen Text aus einem ihm unbekannten Gebiet stärker als jemand, der sich auskennt, und liest damit oftmals genauer und kritischer, wenn es um logischen Aufbau, Schlüssigkeit etc. geht. Ich habe viele fachfremde Arbeiten gelesen, und natürlich zu vielen Hinweisen die Rückmeldung bekommen "das ist fachlich OK so" oder "das muss man nicht erklären, der Empfänger weiß, wovon ich spreche", aber sehr häufig kam auch "mir ist gar nicht aufgefallen, dass das nicht eindeutig/nicht logisch etc. ist" (Stichwort: Fachidiot ;)). Und Aussagen wie "das ist fachlich OK so" rechtfertigen auch keinen schlechten Stil, holprige Ausdrucksweise etc. Darüber denken nur leider viel zu wenig Leute nach, denn wenn mehr darüber nachgedacht würde, gäbe es weniger grottig geschriebene Abschlussarbeiten...

Was natürlich auch (leider) stimmt ist, dass die Profs die in der Regel mit viel Aufwand erstellten Arbeiten nicht gründlich lesen. Mein Prof hatte viele Diplomanden und war gleichzeitig nicht sonderlich motiviert. Ich hatte das Gefühl, dass er die Probeseiten gelesen und mit den Studenten diskutiert hat (das, zumindest in meinem Fall, auch ausgiebig), und wenn er damit zufrieden war, wurde die Note auch gut...
 
Vor einigen Wochen, noch während des letzten Semesters, hat mir eine Komillitonin, die an theoretisch-pädagogischem Gutmenschgesülze ohnehin schwer zu übertreffen ist, mal wieder das Märchen von Prüfungen in Gruppen erzählt, in der sich alle Gruppenmitglieder miteinander ergänzen.
"Jeder kann was gut - der eine hat gute Gedanken, kann sie nicht formulieren, das kann dafür der andere."

Dass das in der Praxis bei weitem oft nicht hinhauen muss, sondern eben nur prinzipiell richtig ist, merkt man in Schule, Uni und Beruf regelmäßig. Sind die Gruppen zu heterogen, wird sich uU eben nicht ergänzt, sondern mitgelaufen. :wall:
 
Den Mist verzapft unsere Schuldidaktik- Dozentin auch die ganze Zeit :wild::rolleyes::wall:

Schlag sie! :ugly:

Natürlich bin ich der aufrichtigen Meinung, dass jeder Mensch seine Gaben hat. Davon profitiert man im Leben. Ich habe z.B. großen respekt vor Handwerkern, die vieles können, was ich nicht kann und möchte sie nicht missen.

Nun ist es aber so, dass z.B. eine universitäre Prüfungsleistung eben nur bedingte Fertigkeiten erfordert. (Zu Forschen, wie man diesen Fakt verbessern kann, wäre mal eine sinnvolle Beschäftigung für schwafelnde Didaktikprofessoren.) Viele dieser Kompetenzen hängen auch miteinander zusammen; dass z.B. Kreativität und Intelligenz in Korrelation zueinander stehen, ist nachweisbar.
Ich schätze es ja, wenn Leute besonders gut häkeln können. Nur nützt mich das bei einer Refaratsausarbeitung nichts. Ich finde Gruppen, wo eine Person alleine besser analysiert, gezielter auswertet, kreativer denkt und besser formuliert als andere gruppenmitglieder. Das muss nicht die Regel sein, kann aber selbstverständlich vorkommen und wird unterschätzt.
 
Ist doch sehr oft der Fall das sich bei Gruppenarbeit darauf verlassen wird das der fähigste das schon macht... weil 1. die anderen entweder bequem sind oder 2. sie sich nicht trauen etwas konstrukives reinzubringen weil es mit Sicherheit falsch ist und A es schon besser wissen wird. Oder Fall 3. A ist dominant und lässt andere Meinungen gar nicht erst zu.

Das man eine Gruppe hat in der sich alle beflügeln habe ich selten erlebt. Aber wenn das mal der Fall ist dann macht Gruppenarbeit richtig Spaß.
Aber kommt zumindest bei mir sehr selten vor. So sieht zumindest meine Ehrfahrung aus.
 
Ist doch sehr oft der Fall das sich bei Gruppenarbeit darauf verlassen wird das der fähigste das schon macht... weil 1. die anderen entweder bequem sind oder 2. sie sich nicht trauen etwas konstrukives reinzubringen weil es mit Sicherheit falsch ist und A es schon besser wissen wird. Oder Fall 3. A ist dominant und lässt andere Meinungen gar nicht erst zu.

Das man eine Gruppe hat in der sich alle beflügeln habe ich selten erlebt. Aber wenn das mal der Fall ist dann macht Gruppenarbeit richtig Spaß.
Aber kommt zumindest bei mir sehr selten vor. So sieht zumindest meine Ehrfahrung aus.

Ich hasse Gruppenarbeit und habe naechstes Jahr 2 Module in denen das ein entscheidender Faktor fuer die Benotung ist - das ging schon dieses Jahr nicht gut. :wall::wall: Ich bin naemlich meistens A, aber nicht weil ich dominant bin, sondern weil einfach sonst keine A**** zu Potte kommt und einen Tag vor Abgabetermin verkuendet, dass er seinen Teil nicht mehr schaffen wird. :wild:

Aber das nur am Rande.... naechsten Mittwoch kriege meine Noten und ich bin jetzt schon meganervoes. :( Ich weiss ich nicht wie ich das aushalten soll.
 
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