@ Exciter:
Sorry, aber manche sind sowas von festgefahren das diskutieren keinen Sinn mehr macht. Hat man mal sein Feindbild und kann in der Masse seinen Frust raus lassen, sind andere Dinge völlig egal.
Wie man es macht, es wird von den Hopp-Hassern sowieso gedreht wie es in den Kram passt. Hauptsache gegen eine Person wettern. Und wieso? Das kapieren die meisten nicht mal. Hauptsache man springt auf den Zug auf.
Im Umkehrschluss sind die Verteidiger von Hernn Hopp (dich eingeschlossen) auch nicht anders, die Wiederholung derselben Argumente macht sie nicht besser.
Dann kommt: eh, der könnte mit seinem Geld doch lieber was spenden. Tut er das, wird es gleich wieder abgeschwächt in Sinne von: tut dem ja auch nicht weh. Dann spendet mal monatlich einen Teil eures Gehaltes anstatt euch Luxusartikel zu gönnen bevor ihr den Mund aufmacht. Immerhin tut er was.
Mache ich sogar, aber das Argument der Spender habe ich auch verwendet.

Jedoch sollte man auch die negative Anreizwirkung die durch so eine Maßname geschieht beachten. Wenn man als Verein in einer (unterklassigen) Liga spielt, in der nur der Spitzenreiter aufsteigt, kann so etwas die Liga kaputt machen. Denn egal wie gut man den Verein führt, die Chance gegen ein Team wie Hoffenheim zu bestehen liegt nahe Null, ergo lohnt sich der Aufwand nicht und man kann getrost noch ne Saison warten. Natürlich ist Hoffenheim (vor allem in der Wahrnehmung) in Deutschland noch ein Einzelfall, auf jeden Fall in dieser Ausprägung.
http://www.zeit.de/2007/20/Millionaere_im_Dorfclub
Dann bekommt er Androhungen von Gewalt und Mord (nichts anderes ist so ein Plakat) und ist natürlich ein Weichei weil er sich dagegen beschwert und um seine Gesundheit fürchtet. Hätte gern mal gesehen wenn ein Bremer auf dem Plakat gewesen wäre.
Morddrohung sind generell nicht aktzeptabel, man sollte darauf selbstverständlich reagieren. Jedoch ist fraglich, ob es sich im vorliegenden Fall nicht um eine Überreaktion handelt. (siehe "Offener Brief an Hopp auf SPOX")
Jedoch reagierte imO Herr Hopp schon vollkommen überzogen beim ersten Spiel gegen Gladbach und da habe ich keine Aufruf zur Gewalt gegen Herrn Hopp mitbekommen. Des Weiteren stinkt es mir, dass er versucht Verhaltensweisen aus der Geschäftswelt (wie es ihm passt) auf den Fußball zu übertragen und es ihm (überraschenderweise) auch noch gelingt.
Hätten die Lauterer damals nicht angefangen, wodurch das Thema erst hochkam, auch ein wenig von Heidel angestachelt (aber ungewollt) würde es diesen Thread hier gar nicht geben. Niemand würde was sagen.
Unwahrscheinlich!
Steinkogler schrieb:
Viel Negatives können wir uns als Fans gegen Hoffenheim eh nicht leisten, nachdem der DFB angekündigt hat die gegnerischen Fans der nächsten Hoffenheim-Begegnungen zu beobachten und Strafen auszusprechen. Das ist es was ich meine: Irgendwann entscheiden Herr Hopp und seine Handlanger beim DFB was man gegen Hoffenheim singen darf und was nicht. So wie er definiert was Tradition ist ..........
Meister Schale schrieb:
Zeitgleich wurde Maik Franz übrigens auch so beschimpft.
Entschuldigungen? Stadionverbote? Nein, denn der Franz muss das ja abkönnen...
Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass besagter, in München schmerzlich vermisster Torwart auch in Bremen mit Regenschirmen zum Spielfeld begleitet werden musste, an ähnliche Reaktion seitens des DFB kann ich mich indes nicht erinnern.
Des Weiteren finde ich vor diesem Hintergrund die persönliche Verflechtung von Hernn Zwanziger mit Hoffenheim bedenklich, er sollte zumindest viel viel vorsichtiger agieren. Genauso ist es in meine Augen verwerflich, wenn einer der größten deutschen Medienkonzern, der zufällig diesen Verein sponsert, dermaßen einseitig und auch verfälscht berichtet.
Marcoman schrieb:
Ich finde diese Niedermacherei und die Anfeindungen gegen den neuen virtuellen Klassenfeind Hopp sowas von strunzdumm und infantil, dass ich es mit Worten kaum ausdrücken kann.
Fakt ist, dass Hopp sich mit seiner Philisophie absolut von Gestalten wie Abramovitsch, Glazer oder al-Fahim unterscheidet. Nur sind viele sogenannte Fans einfach zu dämlich, das zu raffen. Hopp sieht seine Investitionen als Anschubfinanzierung. Sobald der Club schwarze Zahlen schreibt, wird er sich nach nund nach zurückziehen...
Bla bla blubb. Fast niemand hat was von Klassenfeind geschrieben oder gemeint, aber sowas zu bringen kommt immer gut. Außerdem finde ich die Differenzierung von Herrn Hopp und Herrn Abramovitsch auch sehr witzig. Schließlich sagt er auch, dass Chelsea bald schwarze Zahlen schreibt und er dann kein weiters Geld mehr investieren wird...
Diego°Love schrieb:
zu den sprechchören gegen hopp. meiner meinung nach hat sich das erst so entwickelt, als hoffenheim 4:0 geführt hat und der torschütze (meiner meinung nach) etwas provozierend vor den bvb fans gefeiert hat.
Hey, dies war eine meiner Lieblingsszenen im Spiel. Der Block gehört schließlich zu den Heimblöcken, jedoch waren 2/3 schwarz-gelb gekleidet. Als hoffenheimer Spieler ist es halt schwerer vor lauter Tradition die eigenen Fans zu finden.
