Beim letzten Spiel der TSG Hoffenheim in Mannheim gab es wieder "Schmäh-Attacken" gegen Hoffenheim allgemein und natürlich auch gegen Herrn Hopp im speziellen. In der Bild gibt es auch schon einen Bericht darüber:
http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...huldigt-sich-nach-hass-attacken-der-fans.html
Leider ist dies im Moment die einzige Quelle die ich habe und über die Qualität kann man sicherlich streiten. Der Höhepunkt war demnach sogar die Festnahme eines neunzehnjährigen Fans wegen Beleidigung, nunja über die Sinnhaftigkeit kann man sicherlich ebenso streiten.
Da ich im Stadion war, erlaube ich mir auch meine Meinung kundzutun. Vorab muss ich sagen, dass ich vorher nichts gegen den Klub hatte, er hat mich einfach kaum interessiert, aber: Die Organisation im Stadion war so überirdisch gut, dass ich aufgrund überfüllte Plätze (geschlossene Blöcke) mindestens ein Drittel des Spiel verpasst habe (Blöcke geschlossen) und danach Ersatzkarten bekam, die ein Verfolgen des Spiels fast unmöglich machten.
Meines Erachtens ist die Darstellung in der Bild eindeutig übertrieben (wer hätte dies gedacht?) und auch verfälscht.
Die dortmunder Fans hatten sich auch auf das Spiel vorbereitet, nicht nur mit einem Plakat "HASTA LA VISTA HOPP!", sondern es trugen auch sehr viele T-Shirts mit dem Aufdruck "Tradition statt Trend" - trotzdem war es lange Zeit sehr ruhig im Stadion, die Dortmunder sicherlich aufgrund der schnellen hoffenheimer Führung und der desolaten Leistung ihrer eigenen Mannschaft (soweit ich es halt verfolgen konnte). Lauter wurde es meines Erachtens erst, als die Hoffenheimer anfingen "Scheiße, scheiße BVB" und Schalke zu skandieren. Das man bei einem hohen Rückstand gegen einen Aufsteiger dann nicht so gut gelaunt ist, sollte verständlich sein. Danach kamen natürlich aus dem Dortmunder Block auch antworten, darunter auch „Hopp, du Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
".
Das dies nicht die feine Art ist, ist mir bewusst, jedoch kann ich eine so übertriebene Reaktion seitens Herrn Hopp und auch anderen Verantwortlicher von BVB und auch DFB nicht verstehen! Die Reaktion von Herrn Hopp nennt die Bild verständlich: „Unfassbar, dass ausgerechnet die Dortmunder so auftreten, wo ihr Verein doch in der jüngeren Vergangenheit 100 Millionen durch Misswirtschaft verpulvert hat. Ich gönne diesen Fans von Herzen, dass sie sportlich von uns so gedemütigt wurden.“
Da frage ich mich, was daran verständlich ist! Ein angeblich sehr gebildeter und intelligenter Mensch reagiert auch nicht besser als die achso bösen Fans, er ist nur in seiner Wortwahl vorsichtiger! Statt die Rufe der Dortmunder als Neid auf seinen Erfolg anzuerkennen, pöbelt er auch nur zurück und die Verantwortlichen des BVBs entschuldigen sich auch noch. Nach dem ersten Zwischenfall mit Gladbach, befragte die Bild die Fanbeauftragten der anderen Bundesligavereine (kann es leider nicht mehr verlinken), der Bremer reagiert sehr gelassen und ich hoffe, dass dies auch so bleibt und die Vereinsführung nicht ähnlich peinlich reagiert.
Sehr schön finde ich auch die Reaktion von Theo Zwanziger, der sich damals fürchterlich über die gladbacher Fans aufgeregt hat. Jedoch sollte man wissen, dass ein gewisser Ralf Zwanziger (sein Sohn) Leiter (Ansprechpartner) der Hoffenheimer Fußballabteilung ist, nicht uninteressant ist auch dieser Beitrag: http://www.focus.de/sport/fussball/frauen-fussball_aid_137746.html Ich kann verstehen, dass er Herrn Hopp privat schätzt, jedoch sollte er bei Äußerungen immer bedenken, dass er auch als DFB-Vorsitzender spricht.
Meine Einstellung zu Hoffenheim:
Wie gesagt, vorher interessierte mich der Klub überhaupt nicht, da ich in der Gegend wohne, freute ich mich nur nicht mehr so weit zu BL-Spielen zu reisen. Generell folge ich da den Stiebers (auf Fußball umgemünzt): Gegen den Verkauf von Fußball habe ich gar nichts, was ich hass ist der Verkauf von falschen Images!" Soll heißen, ich denke das eine Fairness-Debatte nichts bringt. Geld regiert nicht nur die Welt sondern auch den Fußball, dies wird man kaum ändern können. Auch weiß ich nicht, ob es nicht besser ist, dass ein Privatmann viel Geld in einen Verein steckt anstelle von öffentlichen Geldern wie bspw. im Fall von Kaiserslautern. Auch kann man nicht bestreiten, dass Hoffenheim als Club gut geführt wird.
Aber: Dieses Vorheucheln von Tradition, nur weil dieser Dorfclub im Jahre 1899 gegeründet wurde ist mehr als peinlich. Interessierte können sich ja mal den Historie-Beitrag auf deren Hompeage ansehen. Diese heißt übrigens, ebenso wie die Homepageadresse, achtzehn99. Ein Freund von mir war mit im Stadion und konnte sich kaum noch halten, da er aus Eschenbach kommt und diese mit Hoffenheim in der Reginaliga spielten: Damals waren ganze drei (erkennbare) Hoffenheimer Fans nach Eschborn mitgereist.
So ich hoffe, dass wenigstens einige den zugegebenermaßen langen Beitrag durchgelesen haben, da es mich gestern wirklich sehr aufgeregt hat und dies gegen vieles steht, was ich unter Fußball verstehe.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussb...huldigt-sich-nach-hass-attacken-der-fans.html
Leider ist dies im Moment die einzige Quelle die ich habe und über die Qualität kann man sicherlich streiten. Der Höhepunkt war demnach sogar die Festnahme eines neunzehnjährigen Fans wegen Beleidigung, nunja über die Sinnhaftigkeit kann man sicherlich ebenso streiten.
Da ich im Stadion war, erlaube ich mir auch meine Meinung kundzutun. Vorab muss ich sagen, dass ich vorher nichts gegen den Klub hatte, er hat mich einfach kaum interessiert, aber: Die Organisation im Stadion war so überirdisch gut, dass ich aufgrund überfüllte Plätze (geschlossene Blöcke) mindestens ein Drittel des Spiel verpasst habe (Blöcke geschlossen) und danach Ersatzkarten bekam, die ein Verfolgen des Spiels fast unmöglich machten.
Meines Erachtens ist die Darstellung in der Bild eindeutig übertrieben (wer hätte dies gedacht?) und auch verfälscht.
Die dortmunder Fans hatten sich auch auf das Spiel vorbereitet, nicht nur mit einem Plakat "HASTA LA VISTA HOPP!", sondern es trugen auch sehr viele T-Shirts mit dem Aufdruck "Tradition statt Trend" - trotzdem war es lange Zeit sehr ruhig im Stadion, die Dortmunder sicherlich aufgrund der schnellen hoffenheimer Führung und der desolaten Leistung ihrer eigenen Mannschaft (soweit ich es halt verfolgen konnte). Lauter wurde es meines Erachtens erst, als die Hoffenheimer anfingen "Scheiße, scheiße BVB" und Schalke zu skandieren. Das man bei einem hohen Rückstand gegen einen Aufsteiger dann nicht so gut gelaunt ist, sollte verständlich sein. Danach kamen natürlich aus dem Dortmunder Block auch antworten, darunter auch „Hopp, du Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
".Das dies nicht die feine Art ist, ist mir bewusst, jedoch kann ich eine so übertriebene Reaktion seitens Herrn Hopp und auch anderen Verantwortlicher von BVB und auch DFB nicht verstehen! Die Reaktion von Herrn Hopp nennt die Bild verständlich: „Unfassbar, dass ausgerechnet die Dortmunder so auftreten, wo ihr Verein doch in der jüngeren Vergangenheit 100 Millionen durch Misswirtschaft verpulvert hat. Ich gönne diesen Fans von Herzen, dass sie sportlich von uns so gedemütigt wurden.“
Da frage ich mich, was daran verständlich ist! Ein angeblich sehr gebildeter und intelligenter Mensch reagiert auch nicht besser als die achso bösen Fans, er ist nur in seiner Wortwahl vorsichtiger! Statt die Rufe der Dortmunder als Neid auf seinen Erfolg anzuerkennen, pöbelt er auch nur zurück und die Verantwortlichen des BVBs entschuldigen sich auch noch. Nach dem ersten Zwischenfall mit Gladbach, befragte die Bild die Fanbeauftragten der anderen Bundesligavereine (kann es leider nicht mehr verlinken), der Bremer reagiert sehr gelassen und ich hoffe, dass dies auch so bleibt und die Vereinsführung nicht ähnlich peinlich reagiert.
Sehr schön finde ich auch die Reaktion von Theo Zwanziger, der sich damals fürchterlich über die gladbacher Fans aufgeregt hat. Jedoch sollte man wissen, dass ein gewisser Ralf Zwanziger (sein Sohn) Leiter (Ansprechpartner) der Hoffenheimer Fußballabteilung ist, nicht uninteressant ist auch dieser Beitrag: http://www.focus.de/sport/fussball/frauen-fussball_aid_137746.html Ich kann verstehen, dass er Herrn Hopp privat schätzt, jedoch sollte er bei Äußerungen immer bedenken, dass er auch als DFB-Vorsitzender spricht.
Meine Einstellung zu Hoffenheim:
Wie gesagt, vorher interessierte mich der Klub überhaupt nicht, da ich in der Gegend wohne, freute ich mich nur nicht mehr so weit zu BL-Spielen zu reisen. Generell folge ich da den Stiebers (auf Fußball umgemünzt): Gegen den Verkauf von Fußball habe ich gar nichts, was ich hass ist der Verkauf von falschen Images!" Soll heißen, ich denke das eine Fairness-Debatte nichts bringt. Geld regiert nicht nur die Welt sondern auch den Fußball, dies wird man kaum ändern können. Auch weiß ich nicht, ob es nicht besser ist, dass ein Privatmann viel Geld in einen Verein steckt anstelle von öffentlichen Geldern wie bspw. im Fall von Kaiserslautern. Auch kann man nicht bestreiten, dass Hoffenheim als Club gut geführt wird.
Aber: Dieses Vorheucheln von Tradition, nur weil dieser Dorfclub im Jahre 1899 gegeründet wurde ist mehr als peinlich. Interessierte können sich ja mal den Historie-Beitrag auf deren Hompeage ansehen. Diese heißt übrigens, ebenso wie die Homepageadresse, achtzehn99. Ein Freund von mir war mit im Stadion und konnte sich kaum noch halten, da er aus Eschenbach kommt und diese mit Hoffenheim in der Reginaliga spielten: Damals waren ganze drei (erkennbare) Hoffenheimer Fans nach Eschborn mitgereist.
So ich hoffe, dass wenigstens einige den zugegebenermaßen langen Beitrag durchgelesen haben, da es mich gestern wirklich sehr aufgeregt hat und dies gegen vieles steht, was ich unter Fußball verstehe.