Allerdings freut es mich, dass Interesse an dem Thema da ist und es wird sicher besprochen werden, wie darüber gegenüber den fleißigen Teilnehmern Auskunft gegeben wird. Das liegt allerdings nicht in meiner Hand!
Das das bei quasi Auftragsforschung so ist, leuchtet ein. Allerdings kann ich nur dazu raten, denn wir sind ja nicht nur die fleissigen, kleinen Herlferlein. Mir klingt das etwas zu vage und zu abhängig vom Ergebnis. Und ich gehöre sicher nicht zu den mißtrauischten Usern hier.
Aus meiner persönlichen, betrieblichen Erfahrung (auch in Zusammenarbeit mit Soziologen) weckt eine Befragung IMMER das Bedürfnis nach der Veröffentlichung der Ergebnisse einerseits, nach konkreten Auswirkungen/ Veränderungen andererseits. Wozu sollte man schliesslich fragen, wenn man alles beim Alten läßt, bzw. die Antworten in den Safe packt. Man hat dabei also mit zwei Erwartungshaltungen zu tun, die beide sehr respektvoll und verantwortlich behandelt werden wollen, da sonst schwere Zerwürfnisse und Vertrauenskrisen folgen. Das gilt sicher nicht für jede Umfrage im selben Maße, hier aber würde ich das sehr wohl so sehen.
Das Klima ist ohnehin angespannt, was noch in einem gesteigertem Mitteilungsbedürfnis der User Ausdruck findet, in der klaren Absicht sich Gehör zu verschaffen. Sollte dieses Engagement aber nicht ausreichend (und damit meine ich inhaltlich) gewürdigt werden, wirds wohl noch frostiger und die "ich habs ja immer gesagt" Fraktion bekommt mächtig Oberwasser.
Ich weiß ja nicht wie das zwischen Dir und Polster besprochen ist, aber den Aspekt, qualifiziertes Feedback an die Teilnehmer zu geben, solltet ihr zeitig klären und vor allem kommunizieren. Ob und wie die Ergebnisse ganz oder in Teilen veröffentlicht werden, kann nur zur höheren Akzeptanz dieser Umfrage beitragen und grade auch hartnäckige Kritiker zum mitmachen bewegen.




