Der eine Euro geht mir auch am Allerwertesten vorbei. Aber dass man aus welchen Gründen auch immer das verzehren eigener Speisen und Getränke verbietet, finde ich doch recht bescheiden.
Vor nichteinmal 3 Jahren konnte man alles mögliche auf den Domshof mitbringen. Nur ein paar Streifenpolizisten haben mal in meinen Rucksack geschaut, ob da nicht irgendwelche Feuerwerkskörper drin sind. Es war damals eine friedliche und fröhliche Stimmung. Die Buden haben damals auch ihren Gewinn gemacht.
Anscheinend hat man herausgefunden, dass man durch ein Speisen und Getränkeverbot mehr Geld verdienen kann. Kosten für die Organisation hin oder her. Es gibt einige Werbepartner, die mit ihrer Werbung das Ganze mitfinanzieren. Ich gehe mal davon aus, dass man schön mit einem Gewinn aus der Sache rausgehen will.
Für Leute, die sowieso in der Mitte stehen, also weitab von irgendwelchen Buden, wird es ohnehin schwer werden an was trink- oder essbares zu kommen. Von Toilettengängen ganz abgesehen.
ICh gebe ja zu, dass man in die Kneipe seines Vertauens keine eigenen Getränke mitbringen darf. Aber dafür hat die Gastwirtschaft andere Vorteile, die ein großes PV nicht hat. Neben dem Sitzplatz hat man es nicht weit zur Toilette und der Getränke bzw. Nahrungsmittelnachschub ist auch gegeben, ohne dass man das halbe Spiel verpasst. Von daher bin ich dafür auch bereit mehr zu investieren.
Ich denke, dass ich es so machen werde, dass ich mir eine nette Gaststätte im Viertel suchen werde. Ist stressfreier und zentraler als Gröpelingen.
Jedenfalls finde ich es schade, dass man in Sachen PV jetzt auch mehr oder weniger auf die Kommerzschiene setzt. Aber toll finde ich es trotzdem, das sowas stattfindet. Am Ende soll jeder entscheiden wo er hinmöchte. Ich denke, es ist für alle Leute Morgen Abend was dabei.