TSG 1899 Hoffenheim

Man will ihn wohl jetzt aus dem Koma holen. Hört sich doch schon besser an.
Was ich mich die ganze Zeit frage. Hätte nie gedacht, dass man als Diabetiker überhaupt ne ärztliche Freigabe/ZUlassung für den Profifußball bzw. Leistungssport erhält.
 
Solange die Diabetes das körperliche Leistungsvermögen zu stark beeinflußt, spricht da überhaupt nichts gegen.

Aber wichtiger ist, daß es ihm so langsam besser geht.
 
Ich hab wenig Ahnung von Diabetes aber wenn ihm vor zwei Jahren schonmal was ähnliches passiert ist wieso nimmt er sich kein Taxi?
 
Aber vor 2 Jahren ist ihm doch schonmal ein Unfall passiert aufgrund von Diabetes?!

Verstehe nicht wieso er überhaupt ne Fahrerlaubnis hatte
 
Verstehe nicht wieso er überhaupt ne Fahrerlaubnis hatte

Die Erklärung habe ich doch oben gerade geschrieben.

Des Weiteren ist es bei häufiger Unterzuckerung der Diabetiker die ersten Signale nicht mehr erkennt und auch nicht gegensteuern kann - das soll bei ihm wohl öfter der Fall gewesen sein.

Ich glaube auch nicht, daß wenn er ohne bleibende Schäden davonkommt, er die Fahrerlaubnis behalten darf.
 
Naja aber ihm ist ja schon ein Unfall passiert aufgrund des Diabetes. Wie kann man ihn dann als ungefährlich einstufen?

Das halte ich für Gefährlich.
 
Man kann Menschen auch eigenverantwortliche Entscheidungen zumuten. Schließlich hat auch er ein Interesse unfallfrei zu bleiben und er ist ja nun nicht geistig unzurechnungsfähig.

Du fragst warum?

Weil der Gesetzgeber ihm es ermöglicht selbst zu entscheiden.
 
Man kann Menschen auch eigenverantwortliche Entscheidungen zumuten.

Scheinbar nicht allen wie man sieht.

Weil der Gesetzgeber ihm es ermöglicht selbst zu entscheiden.

Da finde ich problematisch. Wenn jemand schonmal aufgrund einer Krankheit einen Unfall gebaut hat kann man ihn dochnicht ohne weiteres wieder Autofahren lassen. Mal abgesehen von der Gefahr für die PErson selber sehe ich darin eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Das ist jetzt nicht persöhnlich gegen Vukcevic.
 
Dann müssen die Gesetzte wohl geändert werden, wenn ich den Beitrag von oben richtig verstehe. Selber informiert habe ich mich nun nicht. Finde aber auch weiterhin, das man den Menschen soviel Eigenverantwort wie möglich gibt und sie nicht bevormundet.
 
Scheinbar nicht allen wie man sieht.



Da finde ich problematisch. Wenn jemand schonmal aufgrund einer Krankheit einen Unfall gebaut hat kann man ihn dochnicht ohne weiteres wieder Autofahren lassen. Mal abgesehen von der Gefahr für die PErson selber sehe ich darin eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Das ist jetzt nicht persöhnlich gegen Vukcevic.

Hier mal etwas dazu: http://auto-motor-recht.de/tag/fahrerlaubnis/

oder auch:

Voraussetzung für die legale Teilnahme am Straßenverkehr in Deutschland ist der Besitz einer Fahrerlaubnis (§ 2 StVG), die Herr Schmidt seit vielen Jahren besitzt. Nach Erteilung einer solchen Fahrerlaubnis kann dem Autofahrer allerdings unter bestimmten Voraussetzungen die Fahrerlaubnis wieder entzogen werden, so dass er das Autofahren zu unterlassen hat. Eine Möglichkeit zum Entzug der Fahrerlaubnis besteht für die Straßenverkehrsbehörden. Diese sind verpflichtet, einem Kraftfahrer die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn ein hinreichender Verdacht besteht, dass er sich als ungeeignet erweist, ein Kraftfahrzeug zu führen (§§ 3, 46 Fahrerlaubnis-VO). In der Anlage 4 der Fahrerlaubnisverordnung sind verschiedene Erkrankungen aufgeführt, bei deren Vorliegen zwingend von einer Fahruntauglichkeit auszugehen ist. Herangezogen werden hierbei die Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahrereignung der Bundesanstalt für Straßenwesen (Stand: 2. November 2009, werden überarbeitet).

Bei Vorliegen beispielsweise einer Diabeteserkrankung wird erst dann von einer Nichteignung ausgegangen, wenn eine Neigung zu schweren Stoffwechselentgleisungen besteht. Aufgrund einer Alzheimer-Demenz besteht nach dieser Anlage 4 dann keine Fahreignung mehr, wenn die Demenz bereits fortgeschritten ist und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen geführt hat. Um feststellen zu können, ob Herr Schmidt ggf. nicht mehr zum Führen eines Kraftfahrzeuges geeignet ist, kann die Straßenverkehrsbehörde die Untersuchung durch einen Facharzt für Psychiatrie oder Neurologie veranlassen. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass gewisse Leistungsminderungen bei allen Menschen höheren Lebensalters zu erwarten sind. Es müssen also ausgeprägte Leistungsmängel und schwere Persönlichkeitsveränderungen nachgewiesen werden.
Quelle: http://www.wegweiser-demenz.de/beitrag-autofahren1.html
 
Will man Diabetikern oder Epileptikern oder anderen Kranken, die ein Leiden haben, das solche "Dinge" mit sich bringen kann, das Recht auf Autofahren verbieten und den Führerschein wegnehmen lassen? Man wird das nie ausschließen können, auch wenn man medikamentös eingestellt ist. Man muß ja nicht mal "krank" sein. Herzinfarkt und Schlaganfall können einem auch bei Autofahrt "so" ereilen.

Mir als Migräniker ist was ähnliches passiert. Habe die Kontrolle über mein Fahrzeug auf der A1 verloren, als ich nen Migräneanfall bekommen hatte (bzw. die Aura setzte während der Fahrt ein und ich habe da Fahrzeug verrissen, weil ich Sehstörungen hatte). Da habe ich keinen anderen Verkehrsteilnehmer getroffen, aber mich mit meiner Knutschkugel einmal überschlagen und das ich lebe habe ich dem Umstand zu verdanken, das es rechts einen ausgiebigen Seitenstreifen und keine Leitplanke gab, die mich unweigerlich wieder auf die Fahrbahn zurückgeworfen hätte - und damit vor einem LKW.

Immer ständig nach dem Gesetzgeber schreien, das habe ich gerne :bier:
 
@bine
Eben
Es gibt schon genug Regelungen, da muß nicht noch für jeden Einzelfall ne ganz spezielle Regelung gesetzlich verankert werden - dafür gibts nämlich die Rechtsprechung. Und wenn das ein Verstoß wäre, dann würde sich da einer melden.
 
Will man Diabetikern oder Epileptikern oder anderen Kranken, die ein Leiden haben, das solche "Dinge" mit sich bringen kann, das Recht auf Autofahren verbieten und den Führerschein wegnehmen lassen? Man wird das nie ausschließen können, auch wenn man medikamentös eingestellt ist. Man muß ja nicht mal "krank" sein. Herzinfarkt und Schlaganfall können einem auch bei Autofahrt "so" ereilen.

Mir als Migräniker ist was ähnliches passiert. Habe die Kontrolle über mein Fahrzeug auf der A1 verloren, als ich nen Migräneanfall bekommen hatte (bzw. die Aura setzte während der Fahrt ein und ich habe da Fahrzeug verrissen, weil ich Sehstörungen hatte). Da habe ich keinen anderen Verkehrsteilnehmer getroffen, aber mich mit meiner Knutschkugel einmal überschlagen und das ich lebe habe ich dem Umstand zu verdanken, das es rechts einen ausgiebigen Seitenstreifen und keine Leitplanke gab, die mich unweigerlich wieder auf die Fahrbahn zurückgeworfen hätte - und damit vor einem LKW.

Immer ständig nach dem Gesetzgeber schreien, das habe ich gerne :bier:

Und was wenn du ein anderes Fahrzeug getroffen hättest? Wenn du eine Familie zerstört hättest?

Wenn man durch was auch immer nicht in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu beherrschen sollte man das fahren sein lassen. Man kann mit öffentlichen Verkehrmitteln fast jeden Ort erreichen ohne Menschen gefährden zu müssen.

Aber sowas ist in Deutschland ein Tabu Thema. Die Steuern könnte man auf 90% setzen solange jeder seinen Führerschein behalten darf....
 
Will man Diabetikern oder Epileptikern oder anderen Kranken, die ein Leiden haben, das solche "Dinge" mit sich bringen kann, das Recht auf Autofahren verbieten und den Führerschein wegnehmen lassen?

Auch wenn es jetzt ins OT geht: bei Epileptikern ist genau das möglich. Je nach Charakteristik des Anfalls kann der behandelnde Arzt ein Fahrverbot von bis zu 3 Jahren verhängen, die er an die Straßenverkehrsbehörden melden kann (aber nicht muß); bei mehr als 2 Anfällen droht sogar ein vollständiger Entzug der Fahrerlaubnis.
 
@corox
Ich kann deine Meinung gut verstehen. Es geht eben nicht nur darum, dass jemand sagt, er möchte fahren und geht das eigene Risiko ein. Im Straßenverkehr gefährdet man nämlich nicht nur sich selbst.

Und @Schmolle
Bei denjenigen, die eine Krankheit haben, muss man auf jeden Fall hinterfragen ob eine Fahrerlaubnis ein zu hohes Risiko mit sich bringt. Ob man es im Fall Vukcevic gemacht hat, weiß ich natürlich nicht. Aber gerade dieser Fall zeigt, dass man es auf jeden Fall tun muss.
 
Und was wenn du ein anderes Fahrzeug getroffen hättest? Wenn du eine Familie zerstört hättest?

Wenn man durch was auch immer nicht in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu beherrschen sollte man das fahren sein lassen. Man kann mit öffentlichen Verkehrmitteln fast jeden Ort erreichen ohne Menschen gefährden zu müssen.

Aber sowas ist in Deutschland ein Tabu Thema. Die Steuern könnte man auf 90% setzen solange jeder seinen Führerschein behalten darf....

Also soll man jedem der eventuell vielleicht in so eine Situation geraten könnte den Führerschein entziehen? Sprich jeder der ab und an an starker Migräne leidet darf nicht mehr Auto fahren?:confused:
 
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