Torsten Frings

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ulifdra67 schrieb: vor einer Stunde

Schlimmer als der schlechte Schiri sind die Verantwortlichen für das Urteil. Als HSV Fan bin sogar ich für einen sofortigen Freispruch. Aber die Schiedsrichter Familie wird ja bekanntlich durch Ihre Vorgesetzten geschü... Schlimmer als der schlechte Schiri sind die Verantwortlichen für das Urteil. Als HSV Fan bin sogar ich für einen sofortigen Freispruch. Aber die Schiedsrichter Familie wird ja bekanntlich durch Ihre Vorgesetzten geschützt. Ganz schön blind, aber so sind sie beim DFB...
 
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ulifdra67 schrieb: vor einer Stunde

Schlimmer als der schlechte Schiri sind die Verantwortlichen für das Urteil. Als HSV Fan bin sogar ich für einen sofortigen Freispruch. Aber die Schiedsrichter Familie wird ja bekanntlich durch Ihre Vorgesetzten geschü... Schlimmer als der schlechte Schiri sind die Verantwortlichen für das Urteil. Als HSV Fan bin sogar ich für einen sofortigen Freispruch. Aber die Schiedsrichter Familie wird ja bekanntlich durch Ihre Vorgesetzten geschützt. Ganz schön blind, aber so sind sie beim DFB...

was ist das denn fürn kommntar ? alles 2 mal und unvollständig und so

naja h?V fan :D
 
ich denke schon das der DFB auch bei einem Bayernspieler so gehandelt hätte.

Was mich viel mehr nervt ist die verwirrende Aussage des Schiedsrichters.

Im Spiel soll es noch ein Ellenbogencheck gewesen sein, also eine Tätlichkeit. Frings aber wurde wegen eines unsportlichen Verhaltens gespeert.

Wenn der Schiedsrichter einen Fehler gemacht hat ist das ja ok.
Er sollte aber wenigstens die Eier in der Hose haben um dies auch nach dem Spiel zuzugeben.
Aber ich denke die Schiedsrichter sitzen auf einem ganz hohen Ross und lassen auf sich nicht kommen!!!
 
Es bleibt dabei : Hätte der Schiri schriftlich eindeutig seinen Irrtum eingeräumt hätte der DFB anders handeln können.Leider ist der Schiri ein Charakterschwein deshalb blieb nur dieser Weg.
 
wie oft noch:
beschwert euch bei oder über die FIFA. der DFB muss befolgen was die FIFA vorgibt. heißt: Tatsachenentscheidung ROTE KARTE => mind. 1 Spiel Sperre
 
Das stimmt halt so nicht. Wenn der Schiri es zurück nimmt kann man was gegen diese irrsinnige Regel machen. Da gibt es schon 2 Fälle von in Deutschland und in Spanien ist das auch üblich.

Genauso ist es . Aber es scheint intellektuell einfacher zu sein auf die Sündenböcke DFB und FIFA einzuprügeln als die einzige Chance zu sehen wer das hätte verhindern können - Herr Schmidt nämlich
 
Zitat von WÜ-HB;967062:
Genauso ist es . Aber es scheint intellektuell einfacher zu sein auf die Sündenböcke DFB und FIFA einzuprügeln als die einzige Chance zu sehen wer das hätte verhindern können - Herr Schmidt nämlich

Naja, auf die FIFA kann man einhauen weil es diese "Zwangssperre" gibt. Auf den DFB aufgrund der hanebüchenen Urteilsbegründung (Kein Verweis auf FIFA Regeln, aber Unsportlichkeit) und auf den lieben Herrn Schmidt weil er stumpf geschwiegen hat um ja keine Schuld anerkennen zu müssen.

Ergo: Alle sind blöd und verdienen Haue. ;)

Aber: Herr Schmidt war der einzige der konkret diesen Fall betreffend für Gerechtigkeit hätte Sorgen können.
 
Ich habe beim DFB mal nachgefragt, wo man denn das unsportliche Verhalten gesehen hat... Hier die Antwort:

On 3/31/2010 2:15 PM, Mail-Pressestelle wrote:
>
> Hallo,
>
> die Hand von Herrn Frings war im Gesicht seines Gegenspielers = unsportliches Verhalten. Nicht anderes wurde geahndet.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> DFB-Pressestelle


Damit habe ich mich nicht ganz zufrieden gegeben, habe mir die DFB Regeln mal runtergeladen und dem DFB folgende Antwort geschrieben:

Hallo!
Regel 12 der DFB Fußballregeln 2009/2010 besagt:

"Ein Spieler erhält eine Gelbe Karte und wird verwarnt, wenn er eines der folgenden sieben Vergehen begeht:
- unsportliches Betragen
- ..."

Es handelt sich nach Ihrer Darstellung um unsportliches Verhalten (oder "Betragen", wie es in den DFB Regeln heißt). Dieser Verstoß wird aber laut der DFB Fußballregeln (Seite 82 oben) mit einer gelben Karte bestraft, und nicht mit Rot (ebenfalls auf Seite 82 finden Sie die feldverweiswürdigen Vergehen, "unsportliches Betragen" ist dort nicht aufgeführt). Wie kann man also einen Spieler sperren, der sich eines Vergehens schuldig gemacht hat, welches laut Regelbuch lediglich mit einer Gelben Karte geahndet wird? Der Fehler lag also eindeutig beim Schiedsrichter, der die Regel 12 nicht beachtet hat, nämlich das ein unsportliches Betragen nur mit einer Gelben Karte zu ahnden ist. Wieso bestraft man trotzdem den Spieler???

Dieses juristische Vorgehen würde im "wahren Leben" folgendem Beispiel entsprechen: wenn ich 10 km/h zu schnell fahre, bekomme ich i.d.R. eine Geldbuße, dies ist aber kein Vergehen, um mir den Führerschein abzunehmen. Man entzieht mir aber trotzdem den Führerschein und brummt mir ein vierwöchiges Fahrverbot auf, und begründet dies damit, dass der Polizist eine (zwar falsche) Entscheidung getroffen hat, mir den Führerschein zu entziehen, aber um die Entscheidung des Polizisten zu schützen, bekomme ich trotzdem ein Fahrverbot, obwohl ich nur 20,- Euro Geldstrafe zahlen müsste. Ziemlich abstrus, oder? Aber genau so wird hier geurteilt.

Bitte teilen Sie mir noch mit, warum ein Spieler gesperrt wird, der ein Vergehen begangen hat, dass nach Regel 12 der DFB Fußballregeln nur mit einer Gelben Karte geahndet wird. Dies würde mich nun wirklich noch interessieren. Der DFB führt nicht nur das allgemeine Fair Play ad absurdum, sondern hält sich noch nicht mal an die eigenen Regeln.

Mit freundlichen Grüßen

...


Wenn sie die Eier hätten zuzugeben, dass Lutscher nichts gemacht hat und man ihn wegen der FIFA-Anordnung sperren muss, dann wäre das absolut nachvollziehbar, aber eine derart hahnebüchene Urteilsbegründung ist wirklich skandalös. Der DFB hält sich nicht mal an die eigenen Regeln, und das ist wirklich ein starkes Stück. Fair Play? Nicht beim DFB!
 
Naja, auf die FIFA kann man einhauen weil es diese "Zwangssperre" gibt. Auf den DFB aufgrund der hanebüchenen Urteilsbegründung (Kein Verweis auf FIFA Regeln, aber Unsportlichkeit) und auf den lieben Herrn Schmidt weil er stumpf geschwiegen hat um ja keine Schuld anerkennen zu müssen.

Ergo: Alle sind blöd und verdienen Haue. ;)

Aber: Herr Schmidt war der einzige der konkret diesen Fall betreffend für Gerechtigkeit hätte Sorgen können.

100 Prozent einverstanden
 

Der DFB predigt zwar Fair Play und Sportsgeist, betreibt selbst aber seit Jahr und Tag ausschließlich Gefälligkeitsjustiz - ob jetzt bei den Sperren für Frings und Boll, bei Lizensierungsverstößen oder bei Fanausschreitungen. Damit wird eine juristische Tradition fortgesetzt, die bis in die dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück reicht.
 
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