Dir ist schon klar, dass es fast nur ums Geld geht.
Wenn Tim Wiese wie zuletzt K-M Kühne die Funktion eines Investors hätte, dann wäre die Entscheidung vermutlich anders ausgefallen.
Wenn sich ein Vorstandsmitglied der PHW-Gruppe mit Menschen aus dem rechten Milieu trifft, dann würde Werder es mMn genauso schlucken, wie viele der anderen Skandale.
Wohninvest wäre entbehrlich, wenn z.B. alle Besucher der Ostkurve bereit wären durch höhere Ticketpreise(VIP Loge) den Stadionnamen wiederherzustellen.
Trikots würden auch anders aussehen, wenn sich insgesamt lachsrote Trikots mit Umbro HSV Raute nicht so gut verkaufen ließen. Es wird jedoch fleißig weiter konsumiert.
Zurück zu Tim Wiese:
Es kommen wohl weiter über 40000 Zuschauer für warmes Bier ins Stadion. Von daher entsteht für Werder kaum ein finanzieller Verlust, und es konnte den Schmäh-Spruchbändern der Fans Folge geleistet werden.
@Flutlicht82 Leider Äpfel mit Birnen verglichen. Die Maschine spielt ab sofort nicht mehr für die Traditionsmannschaft. Eine andere "Aufgabe" oder Position begleitet Tim bei Werder derzeit nicht. Sollte er Mitglied sein, ist auch dies von der Reaktion derzeit nicht betroffen. Das ist für mich so in Ordnung, weil wir klare Kante gegen Rassismus als Vereinmotto leben. Das der Verein vor "Schmähplakaten" einknickt sehe ich so nicht.
Was der Verein im Hinblick auf Sponsoren oder andere Geldgeber schluckt, ist sicher einer Diskussion würdig. Immerhin ist China wieder raus und PHW auf dem weg zu mehr Nachhaltigkeit. Einen ähnlichen Imageprozess haben wir bei der Citibank/Targobank oder kik auch begleitet.
Mach doch dazu mal einen Fred auf.



