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gelöscht
Guest
Habe ich oben schon geschrieben. Einfach nach oben scrollen.
Also steckte der Wurm letztendlich doch beim Trainer.
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Habe ich oben schon geschrieben. Einfach nach oben scrollen.
Eines bleibt widerlegt: Das alleinige Wechseln des Trainers führt (nicht) zu mehr Erfolg. Sondern der Wurm steckt zumindest auch in der Mannschaft selber.
Also steckte der Wurm letztendlich doch beim Trainer.
Wenn Du den Doppelpunkt beibehalten möchtest, würde ich die Hauptaussage lieber ohne das Wort "nicht" formulieren. Sonst könnte es zu Missverständnissen kommen! :cool:
Die Leute, die des Lesens und Verstehens mächtig sind, werden damit schon klar kommen.
:cool:Ich auch nicht. Beim Gewinn des Ligacups war eine "Marschroute" zu erkennen, die schon im letzten Sommer mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit andeutete, da hin zu führen, wo sie Mai 2012 endete. In der schlechtesten Rückrunde der Vereinsgeschichte. Dies wurde sogar noch einmal getoppt.In der Vorbereitung zur letzten Saison hatte ich da keine Schwierigkeiten, zu erkennen, welche grundsätzliche taktische Marschroute TS ausgegeben hatte bzw. hat einspielen lassen. Die wich ja durchaus von der zuvor praktizierten ab.
Das finde ich jetzt mal interessant, da ich bislang keinerlei Ansätze für irgendein "neues System" feststellen konnte. (...)
Auch wenn 2 Monate Vorbereitung nicht die Welt sind, müsste es doch eigentlich zumindest möglich sein, den Spielern ansatzweise zu vermitteln, wo auf dem Feld sie ihren Wirkungskreis haben.
Diese Sicht teile ich nicht. Würde Dir aber recht geben, was das Spiel in Saarbrücken angeht. Aber nur da. Diesen Auftritt kann ich mir auch nicht erklären und dafür darf der Trainer natürlich kritisiert werden.Jetzt erkenne ich bislang noch nichts. Das wirkt alles sehr zufällig..
Das stimmt so dahergesagt einfach nicht.Und warum müssen diejenigen, die den Trainerwechsel kritisch sahen/sehen sich hier richtig strecken und sachlich argumentieren, während die Rausschmiss-Befürworter als einziges "Argument" bringen, der Wechsel war eben nötig und fertig ?
..mit Verlaub.. :zweifeln:...Entlassung um der Entlassung Willen...
:face:Wenn ich Dich so einschätze, musst Du es nicht unbedingt verallgemeinern.Das hat schon Gründe.
Sei's drum: Über die vielfältigen Gründe haben ich und andere oft genug diskutiert. Schaaf ist natürlich mitverantwortlich. Ganz sicher aber liegt es nicht hauptsächlich an ihm. Man hat sich verzockt, hat, vom eigenen Erfolg beseelt, einen für Werder viel zu teuren Kader zusammengestellt, der zwingend eine CL-Qualifikation erforderte. Dass Werder sich dies, aufgrund seiner Struktur nicht dauerhaft leisten kann, hat und wollte man vermutlich lange nicht gesehen/sehen. Die Negativspirale setzte nach erstmaligen Nichterreichen und nach ersten Fehleinkaufen ein. Hinzu kommt, dass man sich beim Stadionumbau massiv verkalkuliert hat. Weitere andere Gründe erspare ich mir mal.
@ Corni: Chapeau für Deine, wie fast immer, sehr intelligenten und lesenswerten Beiträge. :daumen:

Du brauchst ja nicht die Spielerthreads, um z.B. über Arnautovic herzuziehen.
Der Gärtner, der den Garten seit Jahren nicht mehr auf Vordermann bringt, und nur Unkraut gesät, aber nix mehr geerntet hat, wurde entlassen und ein neuer Gärtner angestellt.
Dass der aus einem Feld voller wucherndem Unkraut nicht sofort nen blühenden Gemüsegarten machen kann, ist auch klar. Das Unkraut muss erstmal weg, was schon ewig wuchert, und das geht eben nicht von heute auf morgen.
Das war aber auch jedem Fan mit Verstand von vorneherein klar.

... Áber ist schon blöd, wenn einem die Argumente ausgehen, nicht?
Das ist definitiv falsch. Thomas Schaaf hat das Spielsystem wesentlich umgestellt. Und es war - z.B. im Spiel gegen Aston Villa - schon klar zu erkennen, welche taktische Marschroute eingeschlagen wird. Im Vergleich dazu habe ich im Spiel gegen Fulham leider gar nichts erkennen können. Wenn das aber ein Zeichen für Besserung sein soll, dann ist's ja gut.Nur wich diese Marschroute eben gerade nicht von der bisher praktizierten ab, sondern es wurde, - wie so viele Jahre davor auch schon - lediglich versucht, an irgendwelchen Stellschrauben zu drehen
Dann unterfüttere das mal ! Oder hast du an anderer Stelle schon analysiert, was Robin Dutt für taktische Pläne hat und wie er diese in der Vorbereitung versucht hat, in die "Schaafsköpfe" einzuhämmern ? Ich habe das nämlich tatsächlich nicht erkennen können.Nur argumentierst Du pauschal zur Sommervorbereitung und da kann man sehr wohl widersprechen.
Der Auftritt in Saarbrücken war, wie auch in Schneverdingen, mit einem Wort gesagt großer Quark. So. Und diesen Quark jetzt Schaaf anlasten zu wollen, ist kaum der Sache dienlich. Hier geht es jawohl darum, daß die Mannschaft nicht weitere solcher Auftritte absolviert. Und Schaaf ist jetzt weg, Dutt ist da und Dutt ist dran und er ist auch verantwortlich.
(...)


Und Schaaf ist jetzt weg, Dutt ist da und Dutt ist dran und er ist auch verantwortlich.
Auch wenn du grundsätzlich recht hast, machst es dir mit dieser These etwas sehr einfach. Denn du übersiehst, daß wenn ein Trainer seinen neuen Posten übernimmt - besonders dann, wenn der verein sich vom Vorgänger vor Ablauf der Vertragslaufzeit getrennt hat - er kein "besenreines" Haus vorfindet. Denn im Gegensatz zu dem nicht mehr anwesenden, "geschassten" Vorgänger ist dessen Wirken bis zu einem gewissen Grad noch allgegenwärtig, im Positiven wie im Negativen. Als Beispiel seien u.a. das von ihm (mit)verpflichteten Spielermaterial oder seine sportlichen und menschlichen Einflüsse auf die Mannschaft genannt Für diese Dinge ist der Trainer-Wechsel eben kein Reset-Button, der alles auf Null setzten kann, so daß diese "Altlasten" zu Beginn seiner Amtszeit einen nicht unerheblichen Einfluß haben und erst mit fortgeschrittener Dauer sukzessive geringer werden. Da ergeht es Robin Dutt heute nicht anders als Thomas Schaaf, als dieser im Mai 99 die Verantwortung für die Mannschaft von Felix Magath übernahm.
. Ich führte am Beispiel Freiburgs, das ich nun aus eigener Anschauung recht gewahr geworden bin, an, das so ein Umbruch mit dem Trainerwechsel allein nicht getan sein wird.
Auch wenn du grundsätzlich recht hast, machst es dir mit dieser These etwas sehr einfach. Denn du übersiehst, daß wenn ein Trainer seinen neuen Posten übernimmt - besonders dann, wenn der verein sich vom Vorgänger vor Ablauf der Vertragslaufzeit getrennt hat - er kein "besenreines" Haus vorfindet. Denn im Gegensatz zu dem nicht mehr anwesenden, "geschassten" Vorgänger ist dessen Wirken bis zu einem gewissen Grad noch allgegenwärtig, im Positiven wie im Negativen. Als Beispiel seien u.a. das von ihm (mit)verpflichteten Spielermaterial oder seine sportlichen und menschlichen Einflüsse auf die Mannschaft genannt Für diese Dinge ist der Trainer-Wechsel eben kein Reset-Button, der alles auf Null setzten kann, so daß diese "Altlasten" zu Beginn seiner Amtszeit einen nicht unerheblichen Einfluß haben und erst mit fortgeschrittener Dauer sukzessive geringer werden. Da ergeht es Robin Dutt heute nicht anders als Thomas Schaaf, als dieser im Mai 99 die Verantwortung für die Mannschaft von Felix Magath übernahm.


Wenn ich noch etwas ergänzen darf in Sachen Dutt, Sorg und Streich: Ich wage einmal zu behaupten, hätte der SC nach der Entlassung Sorgs den Kader in Freiburg unverändert gelassen, wäre auch Streich mit derselben Mannschaft, die Sorg ja hatte, untergegangen mit Mann und Maus. Auch war Streich ja mitverantwortlich an der Hinrunde, immerhin war er Assistenztrainer. Was wirklich mächtig etwas gebracht hatte, war der Kehraus.
Letzteres wünsche ich mir von unserem Team ebenfalls. Dann kommen auch Erfolge und der Spaß und die Spielfreude.
Auf ein gutes Spiel gegen Braunschweig!:svw_applaus:

Solche Phasen versuchst Du häufig mit Zynismus gegenüber anderen zu überdecken, gelle?
Leider, häufig vergeblich! Reine Effekthascherei, inhaltlich häufig eher mau!

Zum ersten Absatz: Müssig, weil schon tausend mal geschrieben. Daher nur Stakkato: Schlechte Transfers, die sehr wohl von KATS zu verantworten waren, haben ein Mannschaftsgefüge geschaffen, dass schwer fortzuentwickeln ist. Allerdings war und ist die TS-Kritik von vielen eher eine angeblich spieltaktische.

Meine Bewertung bezog sich ausschließlich auf das Ergebnis der Arbeit, nicht die Arbeit selbst.
Interessant finde ich auch den Hinweis weiter oben, dass im Rahmen der allgemeinen Hetze gegen Thomas Schaaf in den letzten Jahren schwerpunktmäßig seine taktische Ahnungslosigkeit breitgetreten wurde (da war hier im Forum ja fast jeder taktisch besser geschult ...). Es wurde ihm nie schwerpunktmäßig vorgeworfen, zusammen mit Klaus Allofs eine Gurkentruppe zusammengestellt zu haben. Gerade deshalb ist es jetzt erstaunlich, wie dieses über Nacht zum Haupt-Kritikpunkt an TS geworden ist. Jetzt ist es in erster Linie die Zusammenstellung der Mannschaft, für die ja TS hauptverantwortlich war und die ja zumeist nur aus untauglichen Bratwürsten besteht (wobei dies ja Eichin/Dutt anders darstellen).
Worin aber nun die Hauptschuld von TS liegen mag - wichtig ist jedenfalls, dass er weiterhin die Hauptschuld trägt ...

Nein, die Kritik an TS bezieht sich immer noch auf beides: Kaderzusammenstellung sowie Taktik, Training, Auswechselungen, etc.. Und daran hat sich auch bisher nichts verändert - wieso auch?![]()
Scharmützel, Boxkampf, Wettrennen etc. passen wohl eher in "virtueller Kleinkrieg" als zu "Thomas Schaaf" und daher wurden diese Beiträge auch entsprechend verschoben-
Und die Kaderzusammenstellung wurde immer dann kritisiert, wenn alle anderen schwammigen Vorwürfe und Behauptungen nicht mehr zu halten waren, so als letzte Fallbackposition.
Ach komm, die Kritik an TS ist vielfältig.

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Die SC Spieler sind ja nicht Weltklasse. Die sind nicht besser als Werders Spieler, gewiß nicht, aber die profitieren vom Mannschaftsgefüge. Streich ist kein Zauberer, genauso wie Dutt nicht Merlin ist.

Dutt ist gut. Und ja, Dutt hat diesen Job gewollt. Voll und ganz. Und dann ist er verantwortlich und das ist auch gut so denn nur wer Verantwortung hat kann etwas verändern. Und das sollte die Mannschaft schnell verinnerlichen. Diese Mär mit "Schaaf war 13 Jahre da, wir können nicht anders.." sollten die ganz schnell begraben. Sie sind Profis. Sie haben jetzt einen neuen Direktor und neuen Sportchef, sie dürfen sich mal nach der Decke strecken. Vom alte Kamellen erzählen wird das hier nicht besser.