Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Schon nach den Attacken gegen TS neulich im "Doppelpass" wurde deutlich, welchen Weg die Eintracht wieder gehen wird. Eher den Kotau vor der Presse üben, die in unerträglicher Art und Weise eine ehrabschneidende Kampagne gegen einen der besten Trainer Europas fuhr ,vermutlich instrumentalisiert von clubinternen Mächten, als sich in Loyalität zu üben und den Herren der FR, Bildzeitung offensiv die Stirn zu bieten. Nicht Schaaf wurde schlussendlich demontiert, sondern die Mächtigen dieses Vereins, die sich, so bleibt zu hoffen, in Grabenkämpfen selbst aufreiben und diesen Verein wieder in die Bedeutungslosigkeit führen, aus der ihn nicht zuletzt auch der Offensivfußball Schaafscher Prägung ein stückweit ins Rampenlicht der Öffentlichkeit beförderte, was in der Torjägerkanone für Alex Meier gipfelte.
Nein dieser Verein hat TS nicht verdient
Seine Gradlinigkeit, Tugendhaftigkeit und Ehrlichkeit sind Eigenschaften, die in diesem Verein und seinem medialen Umfeld nie auszumachen waren.
 
@Greencard :tnx:

Das Problem ist aber in der Tat nicht diese Schmierenpresse á la FR, das Problem sind die Zuträger aus dem Verein. Erstere freuen sich über "Futter", Zweiteren galt Schaaf von Beginn an als "3. Wahl-Kandidat" und Bruchhagen als "Lame Duck"!

Jetzt hoffen sie im Verein auf zwei neue bankennahe Aufsichtsräte und einen Vortsndsvorsitzenden Veh, dem sie "Menschenfänger-Fähigkeiten" nachsagen.

Man darf auf die Fortsetzung des Komödienstadls sehr gespannt sein.
 
Sicherlich lief bei Frankfurt wieder das Übliche ab, was Bruchhagen glaubte abgeschafft zu haben. Kräfte des Vereins bedienten die Presse und sich ihrer, um die schleichende Demontage einzuleiten. Erstaunlich was dieser Verein, der sich unter Bruchhagen vermeintlich stabilisiert hatte, immer wieder an Autodestruktion präsentiert, amüsant werden die nächsten Wochen allemal. Welcher Trainer wird sich eine Mannschaft antun, die, so scheint es ja heute, sich in Teilen zumindest vor den Karren bedeutungshungriger Funktionäre spannen ließ, um einen arrivierten, aber wohl in ihren Augen zu wenig glamourösen , Trainer medial zu meucheln.
Schaaf bliebt Schaaf und die Eintracht eben die Eintracht.
 
Zwietracht Zankfurt hat mal wieder eidrucksvoll unter Beweis gestellt, daß der "Laden" zu den am schlechtesten geführten Clubs des deutschen Profifußballs gehört. Dieser Ruf eilte den Hessen auch schon vor Jahresfrist hinaus. Hätte TS - auch wenn man hinterher stets klüger ist - das Angebot deshalb seinerzeit ablehnen sollen?

Einerseits ja, denn aufgrund des Images der Eintracht war es im Vorfeld schon abzusehen, daß wenn es sportlich nicht so läuft, wie es sich die Mehrheit der Honorationen und das Umfeld wünschen, es schnell eng für TS werden könnte. Hinzu kam, das schwierige Umfeld inkl. der Medien in "Mainhattan" und der Mensch TS zwei völlig unterschiedliche Welten waren bzw. sind. Andererseits nein, denn losgelöst davon, daß ein etwaiges zweites Sabatjahr einer Trainerlaufbahn wohl eher nicht förderlich ist, war es dem Vorstandsvorsitzenden Bruchhagen bis zu einem gewissen Grad schon gelungen, für dortige Verhältnisse der launischen Diva vom Main ihre Zicken einigermaßen auszutreiben. Viellicht hat TS auch deshalb die schwierigen Verhältnisse bei der Eintracht unterschätzt, so daß er dort anheuerte.

Wie auch immer: die Vorgehensweise, die zum Rücktritt von TS führte, ist selbst für Frankfurter Verhältnisse ungewöhnlich dreist: denn wenn ein Vorstandsmitglied (Hellmann) und Teile des AR einen Trainer loswerden wollen, dann gibt es fairere Methoden als Spieler daran Anteil an der Demission haben zu lassen, auch wenn dies ggf. die Arbeit von TS begünstigt wurde.

Daß TS seinen Hut nahm, war die für ihn einzig richtige Entscheidung. Es ist ihm zu wünschen, daß er daraus seine Lehren ziehen, und künftig vor Vereinen mit einem vorauseilendem zweifelhaften Ruf einen großen Bogen macht.
 
Ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben.

Dieser ekelhaft-geführte Verein hat keinen gradlinigen, ehrlichen und loyalen Trainer wie TS nicht verdient. Das ist allerdings auch das Kriterium was solche Schmierenvereine wie Zwietracht Frankfurt von Werder Bremen unterscheidet. Dort wird auch auf andere Aspekte bei einer bevorstehenden Trainerentlassung geschaut. Und mMn fährt man damit gut. Denn nicht immer ist ein Trainer an sportlichen Misserfolg schuld. Manchmal hat man auch einfach nur Pech und fabriziert unzählige Lattenkracher, oder die Fähigkeiten der Spieler sind einfach begrenzt. Da macht es dann wenig Sinn den Trainer zu entlassen.

Zudem ist die Saison für Frankfurt alles andere als katastrophal. Dann kann man solche Entscheidungen nur mit einem Kopfschütteln quittieren. Solche Schnellschüsse lassen dann aber klare Rückschlüsse auf den Charakter der Vereinsführung zu. Das könnte sich dann als nützlich erweisen, wenn der nächste Trainer schon im Vorfeld weiß, dass er es mit Leuten zu tun hat, die einen bei der nächstbesten Gelegenheit am nächsten Baum aufknüpfen.

Wie dem auch sei,- ich wünsche Eintracht Frankfurt auch eine grottenschlechte Saison. Ein Abstieg würde ich feiern und genießen.
 
Durch Bruchhagen hatte ich bisher immer einen gewissen Respekt vor Frankfurt, aber nun scheint die SGE ihr wahres Gesicht zu zeigen... die sind auf dem besten Weg, Ihren "schillernden" Vorbildern Schalke, H$V und VfB nachzufolgen. Ich glaube auch, dass Bruchhagen jetzt nahezu isoliert ist und nicht mehr allzu lange bleiben wird. Dann ist der Weg zurück in die eigene halbseidene Vergangenheit endlich wieder frei... :ugly:
Wenn TS sich in seiner Abschiedserklärung derart deutlich äußert, müssen schon ziemlich ekelhafte Dinge© passiert sein.
 
(...)
2. Die Tatsache, dass TS SELBST um Vertragsauflösung gebeten hat und dies nach den allgemeinen Regeln des Geschäfts bedeutet, dass er nur für die bisher geleistete Arbeit bezahlt wird, spricht Bände über den geradlinigen, loyalen, integren Charakter von Thomas Schaaf.
(...)

Das ist eigentlich ziemlich mieß.
Die ekeln ihn raus in einer unglaublichen Art und Weise, und jetzt kommen die auch noch ohne Abfindung davon. Besser hätte es für die SGE gar nicht laufen können. Jeder Andere hätte den Vertrag ausgesessen und gewartet bis er gefeuert worden wäre.
Aber Thomas hat da keinen Bock drauf...
 
Schaaf ist an seiner Kommunikationsunfähigkeit gescheitert.

Das war schon bei uns sein Problem.

Wenn Spieler nicht im Aufgebot waren, haben sie auf die Frage nach dem

Warum oft geantwortet, dass Schaaf schon seit Wochen nicht mit Ihnen

geredet hat.
 
Schaaf ist an seiner Kommunikationsunfähigkeit gescheitert.

Das war schon bei uns sein Problem.

Wenn Spieler nicht im Aufgebot waren, haben sie auf die Frage nach dem

Warum oft geantwortet, dass Schaaf schon seit Wochen nicht mit Ihnen

geredet hat.
Das ist Blödsinn. Sowas hört man bei fast jedem Trainer und das sind gern genommene Ausreden von unzufriedenen Spielern. Darauf kann und darf man eigentlich nichts geben.
 
Schon nach den Attacken gegen TS neulich im "Doppelpass" [...]
Ich wollte die Folge eigentlich gerne sehen, neben Schaaf war als Journalisten-Gast der Buschmann vom Spiegel angekündigt.

Dann habe ich aber doch noch bis sehr spät in die Nacht gedaddelt und die Sendung dann verpasst (verpennt). sport1 hatte dann einen Auszug auf der Webseite, der hier verlinkt wurde - und was sehe ich : nix Buschmann, da hat der Doppelpass/sport1 mal eben fein hinterhältig plötzlich statt dessen einen Fatzke von der FR hingesetzt. Damit der dann schön peinlich Schaaf anpinkelt, sowas gibt Gejohle im Publikum und Zitierungen bei anderen BLÖD-Medien.

Nur mal als Erinnerung daran, wer sich neben der Frankfurter Rundmache denn noch so an dieser widerlichen Kampagne beteiligt hat.

Dieser ekelhaft-geführte Verein hat keinen gradlinigen, ehrlichen und loyalen Trainer wie TS nicht verdient.
Naja, für den Bruchhagen und die meisten Anhänger der Eintracht tut mir das schon leid.
Was mich noch wundert ist, dass anscheinend die Anteilseigner und Sponsoren da nicht mal Machtwort-mäßig einschreiten /geschritten sind.
 
Das ist Blödsinn. Sowas hört man bei fast jedem Trainer und das sind gern genommene Ausreden von unzufriedenen Spielern. Darauf kann und darf man eigentlich nichts geben.

Ob das Ausreden sind oder nicht: Das Wochenlangnichtreden ist erbärmliches

Verhalten gegenüber Untergebenen.

Schaaf hat das wahrscheinlich nicht anders gelernt und sollte einen

Bruchteil seines siebenstelligen Jahresgehalts in Fortbildung investieren.
 
Kommentar bei 11Freunde

Wegen einer verzerrten Darstellung in den Medien ist noch kein Trainer zurückgetreten, Schaafs Spitze richtete sich also vor allem gegen jene Brandstifter, die aus den eigenen Reihen heraus die Trainerdiskussion via Presse stetig befeuert hatten. Mit seiner Empörung darüber hat Schaaf völlig Recht. Ein Trainer mit seiner Reputation verdient einen anderen Umgang, selbst wenn es menschlich oder fachlich nicht passen sollte. Vor allem aber haben die Störfeuer der vergangenen Wochen eines verhindert, was wichtig gewesen wäre: Eine sachliche Diskussion darüber, ob Thomas Schaaf der richtige Trainer ist.

:tnx:
 
Ob das Ausreden sind oder nicht: Das Wochenlangnichtreden ist erbärmliches

Verhalten gegenüber Untergebenen.

Schaaf hat das wahrscheinlich nicht anders gelernt und sollte einen

Bruchteil seines siebenstelligen Jahresgehalts in Fortbildung investieren.

Es ist ja nicht einmal gesagt, dass dem so ist. Viele Trainer reden auch nicht explizit mit den Spielern, warum diese nicht spielen. Entweder weils eh klar ist oder auch weil sie lieber ihre Co-Trainer darauf ansetzen, wie es bei Schaaf z.B. auch war. Spieler jammern und dass jeder Trainer mit jedem Spieler dauernd irgendwelche Einzelgespräche führt, ist einfach utopisch.
 
Es ist ja nicht einmal gesagt, dass dem so ist. Viele Trainer reden auch nicht explizit mit den Spielern, warum diese nicht spielen. Entweder weils eh klar ist oder auch weil sie lieber ihre Co-Trainer darauf ansetzen, wie es bei Schaaf z.B. auch war. Spieler jammern und dass jeder Trainer mit jedem Spieler dauernd irgendwelche Einzelgespräche führt, ist einfach utopisch.

dauernd sicherlich nicht. aber genau die einzelgespräche sind ein teil des konzepts von guardiola. führt man keine Gespräche macht sich unmut breit. spricht dein chef mit dir?

wenn dann stimmen aus frankfurt laut werden, dass es bei der kommunikation hadert, glaube ich das sogar. ähnliches wurde auch in bremen bekannt und auch bemängelt. das ist ja keine frankfurter erfindung.

und gerade die fans aus bremen sollten nun mal wieder runterkommen. er wurde hier doch auch vom hof gejagd...

aber auf gutmensch machen kommt immer an...
 

meiner spricht sogar mit mir, wenn er nichts will. einfach small talk neben dem beruflichen krims krams. das gibt mir zumindest das gefühl, teil eines teams zu sein die etwas schaffen können.

wenn ich aus der Zeitung erfahre, dass ich am montag auf der arbeit nicht gebraucht werde, wäre ich auch ziemlich angepisst.

mangelnde kommunikation haben auch bremer spieler in der vergangenheit bemängelt. wenn ich mich recht erinnere, wurde sodann teambildende maßnahmen durchgeführt. radfahren und son kram.
 
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