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Finanziell
Es wird immer von den fetten CL Jahren gesprochen und davon das die Gelder aus der Zeit in die Gehälter und zum teil ins Stadion geflossen sind und das wir nicht das Umfeld haben wie andere Vereine (Bayern, Hamburg, Wolfsburg, Bayer, Schalke etc.). Dann darf aber die Frage erlaubt sein, warum an der Situation nichts geändert wurde? Diese Defizite die wir aufgrund des schwächeren Umfelds anderen Vereinen gegenüber haben, sind nicht mal Ansatzweise angeglichen worden, aber gerade in den erfolgreichen Jahren war es nie leichter dieses Manko zumindest ein wenig auszugleichen. Andere Vereine haben es doch vorgemacht z.B. der asiatische Markt, da sind uns Bayern, Dortmund, der HSV, Leverkusen, Wolfsburg, Schalke und selbst St.Pauli um Meilen vorraus.
Warum wurde das bis heute nicht geändert ?
Da gibt es noch zig andere Punkte die man hier anführen könnte, was da in der GF alles falsch gelaufen ist. Aber nicht TS seine Baustelle !
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Insgesamt kann ich alle Deine Statements so unterschreiben, weil es auch meiner Einschätzung entspricht.
Zum Thema Finanziellen:
- mein Vorwurf an die GF war, dass man den damaligen vis a tergo aus dem Double nicht dafür genutzt hat, neue Märkte und überregionale Sponsoren aufzutun. Es wird bei der TS-Diskussion auch immer wieder die "ewige Buli-Tabelle" genannt, in der man sich auf Platz 2 befindet, was am Ende nur eine Randnotiz darstellt, weil man aus den Sympathiewerten nicht sehr viel gemacht hat.
- Werder sieht sich als der klassische Arbeiterverein aus dem Norden, der sich dem Establishment entgegenstellt. Daher wurde zumeist auf die Fernsehgelder abgehoben, die allerdings stark vom sportlichen Erfolg abhängen. Das Sponsoring ist regional und damit dem schlechten Wirtschaftsstandort Bremen geschuldet. Zudem hat man auf Spielerverkäufe gesetzt, wobei man speziell in den letzten drei Jahren sehen konnte, dass dies ein sehr wechselhaftes Geschäft ist.
Zum Thema sportlichen:
- 2011 wurde in akuter Abstiegsnot
aus der Mannschaft heraus ein Mentalcoach Löhr geholt, um im Abstiegskampf die mentale Stärke zu finden.
- Dieses wurde hier im Forum als ein sehr positiver Akt gesehen, obgleich es höchst problematisch ist, dass damals gestandene Fußballer mittels eines Extra-Coaches motiviert wurden, damit sie um ihren Arbeitsplatz kämpfen. Dies gehörte eindeutig in den Verantwortungsbereich des Trainerteams, was nicht nur in der Hinsicht schwere Defizite aufwarf. Daher auch seinerzeit mein Einwurf, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, sich von TS zu trennen. Wenn dieses Saison der Abstieg vermieden wird, ist das eher den Fans zuzuschreiben als TS seinem Coaching. Ohne die Unterstützung der Fans hätte die Truppe auch gegen Hoffenheim klar verloren. Die Fans machen der Mannschaft bewusst, was sie für sie und diese Region bedeuten. Der Trainer nimmt das dankbar auf. Viel mehr scheint es auch nicht zu sein, was er gerade vollbringen kann...???