ich bin da mit werderjoshi voll und ganz einer meinung 



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Ich kann leider, entgegen der meisten Meinungen hier, keinen Aufwärtstrend feststellen. Wir haben zwar besser gespielt als z.B. gegen Heidenheim, aber das lag zum einen daran, dass sich Sokratis immer besser zurecht findet, dass Merte wieder mit von der Partie ist und nicht zuletzt, dass Aaron Hunt endlich einmal wieder ein sehr ordentliches Spiel gemacht hat. Bargfrede hatte auch in den Spielen zuvor ganz gut gespielt, sah nur evtl. weniger gut aus, da er aufgrund des schwächeren Spiels vor ihm viel mehr zu tun hatte. Was ich sagen will ist, dass dieser Sieg nicht die unübersehbare Handschrift von TS trägt. Hätten wir einen stärkeren Gegner gehabt, hätte die Geschichte ganz anders ausgesehen. Ja ja, ich weiß, hätte hätte, wenn und aber.
Das dumme an der Sache ist, dass TS nun auch noch bestätigt wird, dass seine Raute das richtige Mittel ist, doch der Schein trügt m.E. Ob ich damit Recht behalten soll, werden die nächsten Spiele zeigen und somit möchte ich mich erstmal nur auf Fakten beschränken.
Wie schon öfter mal von mir geschrieben, gibt unser Spielermaterial viel mehr her, als es in einer Raute an die Effektivitätsgrenze gebracht werden könnte. Da wird Marin als 10er spielen gelassen und sogar bei Einwechslung von Ekici nichts daran geändert. Zwar mag Ekici die Halbposition einigermaßen gut bekleiden können, zieht aber dennoch oft in die Mitte, was so verkehrt wohl nicht ist, da Marin mindestens ebenso oft ausweicht, nämlich auf den Flügel. Ergibt sich in diesen Situationen zwar durchaus wieder eine Raute, dann mit Ekici auf der 10, so muss aber das DM die Lücke von Ekici schließen und der von Marin "verdrängte" LM auf DM wechseln. So haben wir wieder die Problemsituation, dass Marin defensiv zu schwach ist und die linke Verteidigung Probleme bekommt. Evtl. versucht das DM auszuhelfen, hinterlässt dann aber eine Lücke im zentralen MF. Marin im Stamm spielen lassen zu wollen, bedingt es mMn in höchstem Maße die Umstellung auf ein System mit mehr Absicherung im zentralen DM. Es bleiben nicht viele Optionen, ein 4-5-1 oder 4-3-3, respektive ein situationsbedingter Hybrid daraus.
Ich kann nur hoffen, TS begreift das irgendwann, zumindest spätestens, wenn uns stärkere Teams die Schwächen aufzeigen, welche auszunutzen Lautern qualitativ nicht in der Lage war.
Du schreibst viel, das macht es in meinen Augen jedoch nicht richtiger. Das gestrige Resultat allein dem Glück zuzuschreiben (drastisch ausgedrückt, auch wenn Du es so nicht geschrieben hast), trifft es imo nicht. Die Mannschaft hat nicht die Geduld verloren, hat sich hinten nicht entblößt und nur wenig, sehr wenig zugelassen. Die Argumentation "gehen sie 1-0 in Führung, verlassen sie den Platz als Sieger", regt mehr oder weniger zum Schmunzeln an.
War es denn nicht häufig genug genau umgekehrt der Fall? Bremen ist dieser Fehler nicht unterlaufen, war über das gesamte Spiel das bessere Team - so what!? Was soll ich dann noch über hätte, wäre, könnte diskutieren?
So ist das nun einmal im Fußball: Wer weniger entscheidende Fehler begeht, gewinnt in der Regel das Spiel. Und was das angeht, muss man der Mannschaft auf jeden Fall eine Entwicklung attestieren.
Komme mir bitte jetzt keiner mit schnellem Umkehrspiel oder dergleichen. Natürlich dauerte es i.d.R. zu lange, jedoch ließ sich die Mannschaft nicht zum Breitwandfußball der vergangenen Saison(s) hinreißen und suchte zumindest den kurzen Weg nach vorne - auch, wenn dort nicht alles gelang, konnte man zumindest in Ansätzen erkennen, dass die alte "Rauten-Schule" wieder Einzug erhalten soll. Nach der letzten Saison und dem peinlichen Auftritt im Vorfeld dieser Saison, ist das schon äußerst erfreulich gewesen. Auch in Anbetracht der Uneingespieltheit der Mannschaft und der Ausfälle.
Dass ausgerechnet Rosenberg, der aufgrund seiner Veranlagung von einer solchen Spielweise ganz besonders profitiert, die Tore macht, halte ich in diesem Zusammenhang für keinen Zufall.
Bleibt nach diesem Spiel zu hoffen, dass das keine Eintagsfliege ist, sondern an diesem Trend festgehalten werden kann.

Was muss das Leben doch einfach sein, wenn man sachlich begründete Kritik damit abtun kann, dass die Verfasser Miesmacher sind...
:stirn:
Fußball ist nunmal mehr als ein Managerspiel oder das Aufstellen von 11 Spielern.
Ich denke, dass dem Spielsystem eine viel zu hohe Bedeutung zugemessen wird. Vielmehr hängt es meiner Meinung nach davon ab, welche Spieler mit welcher Philosophie auf dem Platz stehen und eine homogene Mischung ergeben, ob wir erfolgreichen Fußball spielen oder nicht, da wir entweder ein Qualitätsproblem im Mittelfeld haben oder aber eine mangelhafte Aufgabenverteilung.
[...]
Ob wir nun mit Raute oder Doppelsechs spielen, erscheint mir daher nicht ganz so wichtig, wie die klare Struktur, die mit diesen Systemen im Normalfall verbunden ist, bzw. verbunden sein sollte.
[...]
Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass es relativ egal ist, ob wir mit Raute oder Doppelsechs spielen. Wenn jeder seine Aufgaben genau kennt und sie erfüllt, die Laufbereitschaft und der Einsatz stimmen, sind beide Systeme absolut erfolgreich zu spielen. An diesen Basics scheint es allerdings noch sehr zu hapern...
So sicher wie gestern stand Werders Abwehr in der letzten Saison nicht ein einziges Mal. Hinzu kommt in Rosenberg ein zweiter, neben Pizarro, zuverlässiger Torjäger. Nicht zu vergessen die absolut positiven Impulse, die aus dem Mittelfeld von den beiden Einwechselspielern Ekici und Wesley ausgingen. Wenn auch noch Naldo, Prödl und Pizarro zurückkehren, dürfen wir absolut hoffnungsvoll in die Zuknft schauen.
Ich kann leider, entgegen der meisten Meinungen hier, keinen Aufwärtstrend feststellen.


Ist das so? Bei allem Respekt, aber die zweite Halbzeit war bis zum Lattenschuss von Ilicevic mausetod.
War das 10 Minuten lang oder 12 Minuten lang? Da von mausetot zu schreibe, ist maßlos übertrieben. Aber es klingt erstmal gut!
In der Phase, als Ilicevic die Latte traf, war Werder eigentlich schon erledigt, weil man sich selbst mindestens genauso aus dem Spiel genommen hatte, wie es der FCK mit Werder gemacht hat.
Erledigt? In der 58. Minute?
Der Lattentreffer war ein Weckruf zur rechten Zeit, der glücklich zustande gekommene Führungstreffer quasi die Entscheidung.
Ich finde, man hat den Führungstreffer erzwungen!
Die Geduld spielte hier keine große Rolle, da der Treffer relativ früh fiel.
Aha! (siehe oben, Stichwort: "mausetot", "erledigt")
Sehe ich anders. Aber das macht wohl eine oberflächliche von einer analytischen Spielbetrachtung aus. Ich denke, man sollte ein Spiel nicht nur am Ergebnis messen und durchaus die Schwachstellen aufzeigen dürfen - und davon waren gestern durchaus einige vorhanden.
Fragt sich, wer oberflächlich und wer analytisch argumentiert?! Wenn man Schwachstellen aufzeien darf, dann auch positive Entwicklungen, oder?
Das ist ehrlich gesagt eine ziemlich platte, aber durchaus richtige Feststellung, die aber am Ziel vorbeigeht. Denn ein Fehler wird erst dann entscheidend, wenn er zu einem Tor führt, oder sehe ich das falsch?
Man gut, dass Deine Feststellungen nicht "platt" sind. Ein Fehler kann, meiner Meinung nach, auch dann entscheidend sein, wenn er nicht zu einem Tor führt, nämlich nicht zu einem eigenen, z.B ei verschossener Elfmeter, oder?
Fehler, über die man im Nachgang des Spiels nicht mehr weiter sprechen wird, aber zweifellos vorhanden waren und zumindest für Thomas Schaaf, Wolfgang Rolff und die Mannschaft durchaus von Bedeutung sein sollten.
Wie kannst Du das beurteilen?
Ob hier eine Entwicklung stattgefunden hat, vermag ich nicht zu beurteilen.
Aha, aber erstmal einen "Rundumschlag" starten?
Sorry, aber bei der Bewertung eines Spiels MUSS man zwangsläufig auch das Umschalten von Abwehr auf Angriff und Angriff auf Abwehr in Betracht ziehen. Dass dort noch immer deutliche Schwächen vorhanden sind, räumst Du selbst ein, und ich würde die gestrige Leistung diesbezüglich absolut nicht als erfreulich, sondern als bestenfalls ausreichend beschreiben.
Nach den Leistungen der letzten Saison und dem Pokalspiel war das gestern absolut erfreulich!
Oha... Ich würde sagen, dass es zum einen durchaus Zufall ist, dass es ausgerechnet Rosenberg war, der gestern die beide Tore erzielte, zum anderen würde ich sagen, dass beide Tore kein direktes Resultat einer von Dir gesehen wollenden Spielweise war.
Es wundert mich nicht mehr, dass wir auch hier nterschiedlicher Meinung sind. Nach Schaafs Aussagen ha sich Rosenberg in der Vorbereitung eindeutig empfohlen. Insofern war es nicht nur Zufall, dass er gestern getroffen hat.
Dass einer der beiden Stürmer dort steht, sollte man auf diesem Niveau erwarten dürfen...
Wieviele Tore dann in der Liga fallen müssten!!
Auch hier darf man unabhängig von Personen behaupten, dass man von einem Bundesligastürmer erwarten darf, dass er den reinmacht und diesen Laufweg drin hat.
Wenn das keine "platte" Argumentation ist?!
Ich hoffe sehr wohl, dass dieses Spiel eine Eintagsfliege und keineswegs ein Trend war, denn das war nicht ansatzweise ausreichend, um um die internationalen Ränge mitspielen zu können. Vielmehr hoffe ich, dass die Mannschaft in den nächsten Wochen einen enormen Fortschritt verzeichnen kann.
Es wäre wohl Premiere in der Ligageschichte, wenn sich eine Mannschaft vom 1. bis zum 34. Spieltagnicht noch steigern würde!
Die Zeit zur Entwicklung hat man in dieser Saison. Man wird an vielen, vielen Europapokalspieltagen Gelegenheit haben, zu trainieren, man wird nicht mit dem Reisestress zu tun haben und auch in Sachen Akku hat man Vorteile gegenüber anderen. Das muss man nun umsetzen, zumal man selbst bei Länderspielen keine allzu großen Beeinträchtigungen über sich ergehen lassen muss.
Da sind wir uns einig!
Es gibt verdammt viel zu tun, um am Ende der Saison deutlich besser abzuschneiden, als das in der vergangenen Saison der Fall war.
Auf "diesem Niveau" gibt es immer viel zu tun! Nicht nur, um sich zu steigern, auch, um das NIveau halten zu können!
Keinen Aufwärtstrend in der Arbeit von TS. Wenn du meine Beiträge ausführlicher gelesen hättest, wüsstest du wie es gemeint war.
Warum formulierst Du so provozierend und damit falsch, wenn Du es dann in langen Textpassagen mühsam relativierst?
Das ist mir zu plakativ!
Es ist nicht ungewöhnlich, dass man einen Satz manchmal in weiteren Ausführungen verständlicher macht. Es war mir beim schreiben nicht bewusst, es könnte so falsch verstanden werden, da wir hier im TS Thread sind und ich hier in erster Linie seine Arbeit bewerten möchte. Ich bin kein Journalist der Bild und hatte sicher nicht im Sinn ein in irgend einer Form wirksames Plakat anzubringen.
Also darf man Deine Ausführungen und auch die von pan99 so verstehen, dass im Grunde schon eine Entwicklung der Mannschaft zu verzeichnen war, diese aber auf keinen Fall Thomas Schaaf zuzuschreiben ist?!
Das wäre ja schon etwas ungewöhnlich, oder?
Also darf man Deine Ausführungen und auch die von pan99 so verstehen, dass im Grunde schon eine Entwicklung der Mannschaft zu verzeichnen war, diese aber auf keinen Fall Thomas Schaaf zuzuschreiben ist?!
Das wäre ja schon etwas ungewöhnlich, oder?

So, nun hat Werder am Wochenende gewonnen. Die Kritik reißt hir nicht ab. Nein, das Haar in der Suppe wird gesucht... Warum?
Warum werden Niederlagen Schaaf zugeschrieben, Siege aber nicht?
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