Großartig halte ich für übertrieben.
Seit er mir bei der EM damals aufgefallen ist, hat er dieselben Stärken und Schwächen. Technisch ist er nicht schlecht, hat einen guten Zug nach vorn, kann ach mal ins Dribbling gehen. Defensiv ist er dagegen oft überfordert, hat kein ideales Stellungsspiel, es mangelt am Zugriff auf den Gegenspieler.
Skripnik hat daraus aber dieselbe richtige Schlussfolgerung gezogen wie die Tschechen damals bei der EM: Er muss konsequent unterstützt werden, die gegnerischen Außenspieler muss man doppeln, um seine Defensivschwächen zu kompensieren. Gleichzeitig muss man ihm erlauben, abgesichert den Weg nach vorn anzutreten. Es hat mich immer etwas gewundert, warum das bei Tschechien ging und bei Werder nicht möglich sein soll. Da hat auch der Trainerwechsel einen Effekt gehabt, denn bei Dutt und Schaaf war das offenbar nicht möglich.