Stuttgart 21

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Weiss nun doch, dass du ein Problem mit der Demokratie hast, wenn die Mehrheitsentscheidung nicht deinem Willen entspricht.
Das Projekt ist von der Mehrheit in allen Parlamenten beschlossen worden, somit ist es Mehrheitsfähig. Ich Verweise noch einmal auf die Bürgermeisterwahl, die Schuster gegen Schlauch gewonnen hat, und deren bestimmendes Wahlkampfthema S21 war.
Die Bürger stellen durch Ihren Protest diese Art und Weise zur Disposition. Da ändert es auch relativ wenig, wenn man sich in sein Schneckenhaus zurückzieht. Man kann vor der aktuellen Realität nicht die Augen verschließen.



Jetzt wollen wir also demokratische Wahlen durch Umfragen ersetzen. :rolleyes:

Überall wird dieser Aspekt diskutiert und die Frage gestellt, wie das aussehen kann. Aktuell beteiligte wie der Herrenknecht oder auch Lothar Spät fordern es sogar, weil sie Rechtssicherheit haben wollen und sie diese beim derzeitigen Verfahren gefährdet sehen.





Wie so ziemlich alles was du schreibts. Keine Fakten, bloße Annahmen.

Auf Holz gebaut!

Wie alles, was ich erwähne, belege ich es auch. Obs wohl wirklich zum Problem werden kann? ;)
 
Die Bürger stellen durch Ihren Protest diese Art und Weise zur Disposition. Da ändert es auch relativ wenig, wenn man sich in sein Schneckenhaus zurückzieht. Man kann vor der aktuellen Realität nicht die Augen verschließen.

"Die Bürger". Wieder behauptest du, dass die paar Leute, die in Stuttgart oder anderswo auf die Straße gehen, für alle 80 Mio Deutschen sprechen. Wenn man dann noch überlegt, dass gut die Hälfte der Demonstranten, aus Leuten besteht, die zu jeder Demo fahren, relativiert sich das noch mehr.

Die Realität ist:

Neun Wahlen - neun haben die S21 Befürworter für sich entschieden. :beer:



Auf Holz gebaut!

Wie alles, was ich erwähne, belege ich es auch. Obs wohl wirklich zum Problem werden kann? ;)

Sätze, die so Worte wie "wahrscheinlich", "womöglich" oder "wird wohl" enthalten, enthalten keine Fakten sondern Annahmen.

Hier übrigens die Gegendarstellung Werner Sobeks zu den Aussagen von Frei Otto.

Aber da Werner Sobek an dem Projekt mitarbeitet und S21 befürwortet kann er in deiner Glaubenswelt nur die Unwahrheit sagen.
 
Bislang ist noch alles so gekommen, wie es von den Kritikern aufgezeigt wurde. Die Schlichtung rückt näher, die Forderung der Öffentlichkeit der Schlichtungssitzungen steht im Raum.

Echt interessant!
 
Bislang ist noch alles so gekommen, wie es von den Kritikern aufgezeigt wurde.

Erstens stimmt das nicht und zweitens ist das kein Argument.


Die Schlichtung rückt näher, die Forderung der Öffentlichkeit der Schlichtungssitzungen steht im Raum.

Es ist nicht "die Öffentlichkeit" sondern ein Teil der Öffentlichkeit, der laut und teilweise gewaltätig auf der Straße demokratische Entscheidungen bekämpft.

Und ganz ehrlich: Das macht mir vor der aktuellen Integrations- und Zuwanderungsdebatte wirklich Angst. Wenn die Demokratie nicht wehrhaft bleibt, dann ist es nicht mehr weit zu brennenden islamischen Gotteshäusern. Um eine Umfrage aus gestrigen Illner Sitzung zu zitieren 37 % der Befragten wollen keinen Islam in Deutschland. Die Islamophobie und -feindlichkeit nimmt immer mehr zu.
Aber auch da wirst du dich ganz deiner Doktrien, die Straße hat recht, auf die Seite dieser Leute schlagen.
 
Wenn man diesen Artikel

Riskanter Tunnelblick

ließt, könnte man fast den Eindruck gewinnen, daß nicht nur die Sportredakteure von Deutschlands Lügenblattt #1 hier mitlesen, sondern auch die Online-Redaktion eines bekannten deutschen Nachrichtenmagazins. :D
 
Habe vor ein paar Seiten doch schon geschrieben, dass im Wendland Busse gechartert werden. Zudem sind von mir Bekannte aus Schulzeiten auch mit Mitwagen unterwegs nach Stuttgart zu den Demos gewesen!


[Ironiemodus an]

Seh es doch mal positiv: diese Menschen reisen durch die halbe Republik um zu demonstrieren und kurbeln damit die Wirtschaft u.a. bei Tankstellen, Busunternehmen, Gastronomie und ggf. auch Hoteliers an (obwohl letztgenannte dank einer großzügigen Wahlkampfspende an eine Partei schon vom verminderten MWSt-Satz profitieren). :D


[Ironiemodus aus]
 


[Ironiemodus an]

Seh es doch mal positiv: diese Menschen reisen durch die halbe Republik um zu demonstrieren und kurbeln damit die Wirtschaft u.a. bei Tankstellen, Busunternehmen, Gastronomie und ggf. auch Hoteliers an (obwohl letztgenannte dank einer großzügigen Wahlkampfspende an eine Partei schon vom verminderten MWSt-Satz profitieren). :D


[Ironiemodus aus]

Auch wenn du es ironisch meintest, möchte ich bitte festgestellt wissen, dass die Senkun der MwSt auf Hotelübernachtungen, so wie auf viele ander Dinge, in der Programmatik der FDP schon zu finden war, bevor wir Geld von Substantia AG bekommen haben.
Es ist wohl eher so dass wir als Partei durch die Programmatik erst für das Unternehmen interessant geworden sind und nicht umgekehrt.
 
:lol::applaus:

Wir haben lediglich ein Angebot gemacht. Was könne wir dafür, das es jemanden gibt, der es annimmt.

*ROFL*

Und wir deshalb gezwungen waren, es umzusetzen. :D:cool:
 
@Felissilvestris

Warum sprichst du den Gegnern von Stuttgart21 eigentlich das Recht ab, eine andere Meinung zu haben, die diese dann auch im grundgesetzlich verankerten Recht, nämlich unter anderem der Versammlungsfreiheit, äußern?

Nur weil das rechtstaatliche demokratische Verfahren bisher immerhin schon 15 Jahre gedauert hat und sich „niemand“ in den bisherigen Landes- oder Kommunalwahlen anders artikuliert hat? Was ist mit den heute 20jährigen mündigen Bürgern? Diese konnten sich vor 10 oder 15 Jahren noch nicht politisch äußern. Ist deren Stimme nun auf der Straße auf den Demos nichts wert?

Da du ja in vielen Beiträgen sehr viel Wert auf die formal richtige Feststellung legst, dass der Beschluss, Stuttgart21 zu bauen, demokratisch legitimiert worden ist, könnten wir uns den „Luxus“ der Versammlungsfreiheit nach Art.8 GG ja eigentlich schenken. Da ja alle Beschlüsse nach den Bestimmungen des GG gefasst werden, dürften ja Demonstrationen künftig damit überflüssig sein.

Ein „schöner“ Begriff von Demokratie.
 
:tnx:

Nur mal, um ein positives Beispiel von Bürgerinitiativen zu liefern, die von der Politik ernst genommen wurde - so kann Demokratie auch laufen und zwar in einem Landstrich der noch eindeutigere Verhältnisse hat als BW.

Die Paderborner grinsen ob der Unfähigkeit der schwäbischen Politiker, die einzig und allein durch Ignoranz glänzen. In Paderborn gab es zu keiner Zeit die Vorwürfe von Berufsdemonstranten oder andere Formen professioneller Schmähung.

Bürgerinitiative "Keine MVA auf Mönkeloh" lädt ein PDF Drucken E-Mail
Freitag, 08 Oktober 2010 | Autor: Jürgen Wrona
"Ofen-Aus-Party" beendet ein aufregendes Kapitel

Paderborn/Elsen. In Stuttgart treibt ein milliardenschweres Bahnhofs-Projekt die Menschen auf die Barrika-den, im Paderborner Land war es ein überflüssiger Müllofen. Durch den Vergleich zwischen der Stadt Paderborn und der Entsorgungsfirma Stratmann vom Mai 2010 ist dieses Kapitel nach fast vier Jahren endgültig abgeschlossen.

Die Bürgerinitiative (BI) Mönkeloh feiert die gescheiterte MVA-Planung am Samstag, 23.Oktober, ab 19.30 Uhr mit einer "Ofen-Aus-Party" in der Aula der Gesamtschule Elsen, Am Schlengerbusch 27. Dazu sind alle Einwender und Unterstützer der BI eingeladen.


Die BI erinnert noch einmal an den wohl einmaligen Schulterschluss zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung im Paderborner Land. Vereine, Verbände und Kirchengruppen aus Paderborn und Bor-chen, der Kreistag, der Paderborner Stadtrat und sämtliche Nachbarkommunen von Paderborn ha-ben der Müllofen-Planung der Firma Stratmann eine Absage erteilt. Insgesamt 45.000 Einwendun-gen machen deutlich, dass der Widerstand gegen die geplante Giftschleuder durch alle Gruppen der Gesellschaft ging.

Die BI würdigt in diesem Zusammenhang noch einmal die parteiübergreifende Standfestigkeit des Paderborner Stadtrates und die engagierte Arbeit der Paderborner Stadtverwaltung. Die Vertreter der Stadt haben die Belange der Einwender gegenüber der Firma Stratmann und der Bezirksregie-rung Detmold als zuständiger Genehmigungsbehörde mit sehr viel Herzblut hervorragend vertreten. In zwei Erörterungsterminen hatten die BI, die Umweltverbände, die Stadt Paderborn und andere Einwender ihre Argumente insgesamt 13 Tage lang vorgetragen.
 
:lol::applaus:

Wir haben lediglich ein Angebot gemacht. Was könne wir dafür, das es jemanden gibt, der es annimmt.

*ROFL*

Und wir deshalb gezwungen waren, es umzusetzen. :D:cool:


Du bist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Was willst du eigentlich? Auf der einen Seite schmipfst du auf die Politik, dass sie Wahlsprechen nicht einhält, auf der anderen Seite regst du dich darüber auf, wenn sie umgesetzt werden.
 
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