Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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Ich hab in der ersten Halbzeit wahnsinnig oft beobachtet, dass die Ultras das Lied, das sie gesungen haben, sofort unterbrochen haben, wenn nur ein, zwei Leute von irgendwo anders her, etwas anderes angestimmt haben.

Dann hat man versucht, zu verstehen, was dieser eine Typ / oder diese zwei anderen gesungen haben und dann haben die Ultras es aufgenommen.

Eine erfreuliche Entwicklung. Wenn es so auch in den Heimspielen gehandhabt wird, bin ich zuversichtlich, dass die Stimmung sich über kurz oder lang verbessern wird. Denn eines der Hauptargumente, das viele - auch ich - gegen die Dauergesänge ins Feld führen ist ja, dass sie zu wenig Raum für spontane Gesänge der nichtorganisierten Fans bieten.
Wie gesagt; wäre schön, wenn sich das ändert. Wäre ein wichtiger Schritt des Aufeinander-zugehens.
 
Also ich war in Hoffenheim und der breite Support war nicht großartig. Dafür war der Gesang der Ultras sehr abwechslungsreich. War wirklich cool von euch, diesmal waren es wirklich die "Normalos" die es nicht angenommen haben. Macht weiter so.
 
Nur nochmal zur Veranschaulichung:

18.3 WERDER BREMEN - FC Valencia
20.3 WERDER BREMEN - VfL Bochum
23.3 WERDER BREMEN - FC Augsburg
27.3 WERDER BREMEN - FC Nürnberg

VIER HEIMSPIELE AM STÜCK und eine wichtige Phase für Werder. Wir sollten jetzt DIE GELEGENHEIT nutzen, ALLES ZU GEBEN um die Mannschaft voranzupeitschen. Ich hoffe Fans und Mannschaft stehen in den kommenden Tagen als Einheit auf Platz und Tribüne.
 
Also gerade heute hat es mal definitiv nicht an den Ultras gelegen, dass die Stimmung so scheiße war.

Ich hab in der ersten Halbzeit wahnsinnig oft beobachtet, dass die Ultras das Lied, das sie gesungen haben, sofort unterbrochen haben, wenn nur ein, zwei Leute von irgendwo anders her, etwas anderes angestimmt haben.

Dann hat man versucht, zu verstehen, was dieser eine Typ / oder diese zwei anderen gesungen haben und dann haben die Ultras es aufgenommen.

Das nur mal dazu, dass es sie nicht interessieren würde, was andere machen und dass man sie nicht unterbrechen könnte.

Aber ich kann's halt auch nicht verstehen, wenn ich das ganze Spiel über eigentlich nur von Menschen umgeben bin, die nur meckern über das Spiel un die Stimmung, aber kein einziges Mal den Mund aufmachen zum mitsingen. So was regt mich wahnsinnig auf. Und dann trotzdem über die Stimmung zu lästern, ist schon fast dreist.

Ich stand in der Nähe von UTB bzw. den Wanderers und kann dem nur zustimmen. Wenn ich dann allerdings nach links und rechts in Block H1 geschaut habe, kann man sagen dass die "Normalos" heute nicht mitgemacht haben.

Finde es schon enttäuschend wenn Leute eine Halbzeit lang darüber diskutieren können warum ein Marin (den sie dann auch noch beim Warmlaufen mit Jensen verwechseln) nicht spielt. Oder 30 Minuten lang über die Leistung von Pizarro schimpfen, dann aber beim Tor am lautesten jubeln.
Man stellt mittlerweile einfach fest wie viel Event- bzw. Erfolgspublikum auch Auswärts bei Werder dabei ist.
 
Eine erfreuliche Entwicklung. Wenn es so auch in den Heimspielen gehandhabt wird, bin ich zuversichtlich, dass die Stimmung sich über kurz oder lang verbessern wird. Denn eines der Hauptargumente, das viele - auch ich - gegen die Dauergesänge ins Feld führen ist ja, dass sie zu wenig Raum für spontane Gesänge der nichtorganisierten Fans bieten.
Wie gesagt; wäre schön, wenn sich das ändert. Wäre ein wichtiger Schritt des Aufeinander-zugehens.

Teilweise übernehmen die Ultras angestimmte Gesänge etwa aus dem Oberrang, das ist richtig. Ich würde mir aber wünschen, dass der Impuls schon von ihnen selbst ausgeht, denn dauernd gegen das Gesummsel etwas anderes anzustimmen ist mit Sicherheit nervig und hat wohl auch nicht wahnsinnig viel Aussicht auf Erfolg.
Es bleibt trotzdem dabei, dass unterstützende Schlachtrufe viel zu wenig Raum im Spielrahmen einnehmen und auch viel zu schnell wieder abklingen, was die Ultras dann auch gerne annehmen, um das nächste Lalala anzustimmen.
 
Teilweise übernehmen die Ultras angestimmte Gesänge etwa aus dem Oberrang, das ist richtig. Ich würde mir aber wünschen, dass der Impuls schon von ihnen selbst ausgeht, denn dauernd gegen das Gesummsel etwas anderes anzustimmen ist mit Sicherheit nervig und hat wohl auch nicht wahnsinnig viel Aussicht auf Erfolg.
Es bleibt trotzdem dabei, dass unterstützende Schlachtrufe viel zu wenig Raum im Spielrahmen einnehmen und auch viel zu schnell wieder abklingen, was die Ultras dann auch gerne annehmen, um das nächste Lalala anzustimmen.

Wobei ich persönlich hierbei dann schon eher der "Ultrameinung" bin. Wenn jemand was anderes machen möchte, solle er das anstimmen. Es wird ja etwas besser mit der Annahme durch die Ultras.
 
Es gibt aber auch die Gruppe derjenigen, die ihre Emotionen laustark ausleben wollen. Mittel hierzu sind u.a. spontane Rufe, Gesänge etc. Jedenfalls ändern sich diese je nach Spielsituation. Im besten Fall übertragen sich diese Gefühlsregungen auf die Spieler, die also motiviert werden, sich gegen die Niederlage aufzubäumen oder sich wertgeschätzt fühlen.

Diese Vorgehensweise bringt es mit sich, dass es auch Phasen gibt, in denen man nichts von sich gibt. Um so inbrünstiger und somit lauter wird es aber bei "emotional bewegenden" Spielsituationen (Torchancen, Fouls an unseren Spielern, Fehlentscheidungen des Schiris etc.)

Im Idealfall ist auch diese Unterstützung lauter als die der gegnerischen Fans. Aber es ist nicht Selbstzweck dieser Art von Anfeuerung, laut zu sein, sondern es geht wie gesagt um die jeweils notwendige Unterstützung der eigenen Mannschaft.

Also ich führs mal ein wenig aus. Ich verstehe eins nicht: Natürlich sind Gesänge eine Art emotionaler Auslebung. Meiner Meinung nach sollte man Schlachtrufe machen, wenn man eine Ecke oder so bekommt, weil das pusht in dem Moment am meisten. Wenns mal nicht so läuft verstehe ich diese Haltung "dann singe ich nicht, ist ja nichts los" nicht. Es ist immer genug los um auch nur annähernd motiviert zu sein. Allein schon die Unvorhersehbarkeit des Spiels. Bei Mittelfeldgepöhle bin ich persönlich immer ein wenig nervös, weil ich nicht weiß wer den nächsten Angriff startet, allein das motiviert mich dazu zu singen. Und weil es auch was unkreatives hat immer nur kurze Sachen zu rufen, kann man doch auch ruhig mal etwas längere Sachen singen. "wir stehen zu dir bis in alle Zeit", sowas singe ich gerne, ist ja auch so, und außerdem bin ich viel zu unruhig als nur darum zu sitzen und zuzugucken. Dazu kommt noch die Motivation lauter sein zu wollen als die Gegner etc.
 
Wenns mal nicht so läuft verstehe ich diese Haltung "dann singe ich nicht, ist ja nichts los" nicht. Es ist immer genug los um auch nur annähernd motiviert zu sein [...] und außerdem bin ich viel zu unruhig als nur darum zu sitzen und zuzugucken.

Ich denke, wir haben da einfach verschiedene Herangehensweisen, um mit der Anspannung während eines Spiels umzugehen. Auch wenn ich nicht singe und das Spiel sich gerade im Mittelfeld abspielt fiebere ich mit und sitze (bzw. in meinem Fall "stehe") nicht nur rum.

Ich reibe mir die Hände, balle die Fäuste, raufe mir die Haare - je nach Spielsituation halt. Oder ich rufe den Spielern zu, was sie tun sollen, also: "Pass auf den Ronaldo auf, der steht völlig frei!" oder "Spiel doch nach rechts!". (Dass das in einem großen Stadion in etwa so viel bringt wie meinen Fernseher anzubrüllen ist mir klar.)

Was die Kreativität von Zurufen angeht: Das Repertoire ist da begrenzt, das gebe ich gerne zu. Nur mag ich halt lieber Gesänge, die nach dem Schema Strophe-Refrain-Nächste Strophe-Refrain etc. aufgebaut sind. Wie etwa "Wo die Weser einen großen Bogen macht" oder "Lebenslang Grün-Weiß" (auch wenn ich letzteres inzwischen nicht mehr so gerne singe, weil zumindest der Text "Wir sind Meister und haben den Pokal" mal überarbeitet werden könnte.)

Ständig nur einen recht kurzen Text zu wiederholen wie bei den meisten Dauergesängen ist eher nicht so mein Ding.
 
Ich denke, wir haben da einfach verschiedene Herangehensweisen, um mit der Anspannung während eines Spiels umzugehen. Auch wenn ich nicht singe und das Spiel sich gerade im Mittelfeld abspielt fiebere ich mit und sitze (bzw. in meinem Fall "stehe") nicht nur rum.

Ich reibe mir die Hände, balle die Fäuste, raufe mir die Haare - je nach Spielsituation halt. Oder ich rufe den Spielern zu, was sie tun sollen, also: "Pass auf den Ronaldo auf, der steht völlig frei!" oder "Spiel doch nach rechts!". (Dass das in einem großen Stadion in etwa so viel bringt wie meinen Fernseher anzubrüllen ist mir klar.)
Wenn alle im Weserstadion "wenigstens" das tuen würden, wäre die Stimmung gut, das Problem sind ja eigentlich die Leute, die einfach gar nichts machen oder nur mit ihrem Handy rumspielen oder sonstwas... Und diese Leute müssen halt weg.
Was die Kreativität von Zurufen angeht: Das Repertoire ist da begrenzt, das gebe ich gerne zu. Nur mag ich halt lieber Gesänge, die nach dem Schema Strophe-Refrain-Nächste Strophe-Refrain etc. aufgebaut sind. Wie etwa "Wo die Weser einen großen Bogen macht" oder "Lebenslang Grün-Weiß" (auch wenn ich letzteres inzwischen nicht mehr so gerne singe, weil zumindest der Text "Wir sind Meister und haben den Pokal" mal überarbeitet werden könnte.)

Ständig nur einen recht kurzen Text zu wiederholen wie bei den meisten Dauergesängen ist eher nicht so mein Ding.
Ich hätte eher gedacht, dass die Leute, die mehr "spielbezogenen Support" haben wollen eher die anderen Lieder bevorzugen. "Wo die Weser einen großen Bogen macht" muss ja wenn es einmal angestimmt wurde (mMn) auch zuende gesungen werden. Einen Dauergesang kann man dagegen jederzeit abbrechen, weil er halt kein Anfang und kein Ende hat.
 
Wenn alle im Weserstadion "wenigstens" das tuen würden, wäre die Stimmung gut, das Problem sind ja eigentlich die Leute, die einfach gar nichts machen oder nur mit ihrem Handy rumspielen oder sonstwas... Und diese Leute müssen halt weg.
Die haben genauso eine Existenzberechtigung wie jeder andere Fan. ;)
Es sollte jawohl jedem selbst überlassen sein, ob er an der Stimmung teilhaben möchte. Das Problem ist eher, dass es scheinbar nur noch solche Fans gibt. Und viel schlimmer sind die Dauernörgler und Pfeifer.
 
Ich hoffe ja mal, dass die Stimmung einfach allgemein von der neue Ostkurve profitieren wird! Die Fans sind näher am Spielfeld, vielleicht ist dadurch ja dann auch der Support etwas "näher" am Spiel ;) Ich war bereits einmal im Unterrang der neuen West, man ist wirklich nah dran und fühlt sich viel mehr in das Geschehen eingebunden!
Und vielleicht springt der Funke ja dann in Zukunft auch eher auf Nord und Süd über, wenn das Stadion insgesamt enger geworden ist... die Hoffnung ist da :D
 
Auf eine Verbesserung durch das "neue" Stadion hoffe auch ich. Mal sehen, ob sich die Akkustik durch das neue Dach verbessert.

Allerdings muss der Verein aufpassen, dies nicht durch eine veränderte Preispolitik versaut wird. Ich mag mich täuschen, aber ich habe doch sehr den Eindruck, dass Leute, die sich teurere Karten leisten (können) die weniger lautstarken Fans sind. Rätselhaft bleibt, wieso das so ist. Möglicherweise ist Fußball für einen kleinen Arbeiter oder Angestellten (ALG-II-Empfänger können sich ja schon eine Stehplatzkarte kaum leisten) einfach bedeutender, um von den Sorgen des Alltags loszukommen als für einen leitenden, gutverdienenden Angestellten.

Daher halte ich es für wichtig, dass sich die Preiserhöhungen in Grenzen halten werden. Besonders für die Ostkurve. (Okay, bei diesem Wunsch ist auch etwas Eigeninteresse dabei.)


Ach ja: was ich bei der Schilderung meines "Fanverhaltens" vergessen habe, ist dass ich natürlich nicht geräuschlos mitfiebere, sondern sehr wohl aufschreie, (manchmal auch verzweifelt aufstöhne), raune etc. Insofern trage ich nicht so viel zur Geräuschkulisse bei wie andere, ich denke aber auch, dass wenn der Großteil der Fans ähnlich intensiv mitgehen würde, es um die Atmosphäre besser bestellt wäre als derzeit.
 
Wir sind eine Clique, bestehend aus "Vierzigern", sitzen in der Nord (Block8) und erleben den Wandel der Stimmung im Stadion seit Jahren schon. Einige von uns leben ihr Fansein ganz normal aus, springen auf, schreien je nach Geschehen, auf´s Spielfeld und singen auch gerne mit, wenn der Osten etwas anstimmt, dass der Spielsituation gerecht wird. Kommt ja eher selten vor. Der chorale Dauergesang hat deutlich Vorrang vor dem Situationsabhängigen Support...
Vor einigen Jahren noch, war auch die Nord ein guter Platz für die Unterstützung der eigenen Mannschaft. Inzwischen aber erntet man lächelnde, bisweilen unverständliche Blicke für sein "beklopptes" Tun. Es sind mittlerweile derart viele "Konsumenten" im Stadion, Leute die sich berieseln lassen, stets die Fassung bewahren, die lediglich aus ihrem Sitz kommen, um ihren Unmut zu äußern, wenn sie nicht entsprechend bedient werden – wenn Werder mal nicht „zaubert“!
Und dann sind da noch: die Marathon-Würstchen-und Bier-Holer, die Konfirmantenblasen und ähnlich nervös gelagerte Tribünen-Jogger. Diese turnen in einem fort, vor deiner Nase herum.
Man hat den Eindruck, dass es vielen Besuchern nicht um den Sport, nicht um das Spiel und schon gar nicht um Werder geht. Manche wissen anscheinend mit ihrer Zeit nichts Besseres anzufangen?! Da kann so etwas wie Stimmung gar nicht aufkommen.

Ein kollektiv gebrülltes „Werder-Werder“, in schwierigen Momenten, wenn die Mannschaft es bräuchte, so einfach das auch wäre, es kommt nicht zustande. Allenfalls für Sekunden, in gedämpfter Form – das war´s. Wir vermissen die Leidenschaft, das ehrliche Interesse an der Mannschaft! Wenn ich den Blick wende, die Nord in Richtung Westen betrachte, dann wird es noch trauriger. Nun gut – in Block 12 hockt noch einer der letzten Mohikaner… aber das ist eine ganz eigene Geschichte!

Unterm Strich: für eine Mannschaft, die uns so viele geniale Momente beschert hat, ist das eindeutig zu wenig Unterstützung. Jeder Kreisligist bekommt mehr Aufmerksamkeit.

Wie kommt das? Wo sind sie geblieben, die Leute, die das mühelos hinbekommen und mitgetragen haben? Und: was können wir tun, um das zu ändern? Wie bekommen wir wieder eine Stadionatmosphäre, die diese Bezeichnung verdient und vor allem: wie bekommen wir eine Unterstützung für die Mannschaft, wenn sie es braucht?

Das ging schon deutlich besser - auch ohne Stadionumbau. Dieses Argument lasse ich nicht gelten!

n´bend

Grüßlichst
Vege
 
Wir sind eine Clique, bestehend aus "Vierzigern", sitzen in der Nord (Block8) und erleben den Wandel der Stimmung im Stadion seit Jahren schon. Einige von uns leben ihr Fansein ganz normal aus, springen auf, schreien je nach Geschehen, auf´s Spielfeld und singen auch gerne mit, wenn der Osten etwas anstimmt, dass der Spielsituation gerecht wird. Kommt ja eher selten vor. Der chorale Dauergesang hat deutlich Vorrang vor dem Situationsabhängigen Support...
Vor einigen Jahren noch, war auch die Nord ein guter Platz für die Unterstützung der eigenen Mannschaft. Inzwischen aber erntet man lächelnde, bisweilen unverständliche Blicke für sein "beklopptes" Tun. Es sind mittlerweile derart viele "Konsumenten" im Stadion, Leute die sich berieseln lassen, stets die Fassung bewahren, die lediglich aus ihrem Sitz kommen, um ihren Unmut zu äußern, wenn sie nicht entsprechend bedient werden – wenn Werder mal nicht „zaubert“!
Und dann sind da noch: die Marathon-Würstchen-und Bier-Holer, die Konfirmantenblasen und ähnlich nervös gelagerte Tribünen-Jogger. Diese turnen in einem fort, vor deiner Nase herum.
Man hat den Eindruck, dass es vielen Besuchern nicht um den Sport, nicht um das Spiel und schon gar nicht um Werder geht. Manche wissen anscheinend mit ihrer Zeit nichts Besseres anzufangen?! Da kann so etwas wie Stimmung gar nicht aufkommen.

Ein kollektiv gebrülltes „Werder-Werder“, in schwierigen Momenten, wenn die Mannschaft es bräuchte, so einfach das auch wäre, es kommt nicht zustande. Allenfalls für Sekunden, in gedämpfter Form – das war´s. Wir vermissen die Leidenschaft, das ehrliche Interesse an der Mannschaft! Wenn ich den Blick wende, die Nord in Richtung Westen betrachte, dann wird es noch trauriger. Nun gut – in Block 12 hockt noch einer der letzten Mohikaner… aber das ist eine ganz eigene Geschichte!

Unterm Strich: für eine Mannschaft, die uns so viele geniale Momente beschert hat, ist das eindeutig zu wenig Unterstützung. Jeder Kreisligist bekommt mehr Aufmerksamkeit.

Wie kommt das? Wo sind sie geblieben, die Leute, die das mühelos hinbekommen und mitgetragen haben? Und: was können wir tun, um das zu ändern? Wie bekommen wir wieder eine Stadionatmosphäre, die diese Bezeichnung verdient und vor allem: wie bekommen wir eine Unterstützung für die Mannschaft, wenn sie es braucht?

Das ging schon deutlich besser - auch ohne Stadionumbau. Dieses Argument lasse ich nicht gelten!

n´bend

Grüßlichst
Vege

Schöner Beitrag, der mir sehr aus der Seele spricht. Auch wenn der Stadionumbau die Atmosphäre deutlich verändern wird, als Argument für die mässige Stimmung kann er nicht herhalten. Ich finde auch, das inzwischen viele Stadionmuffel unterwegs sind, die sich hinsetzen und berieseln lassen wollen. War die Vorstellung schlecht, gehen alle genauso schlecht gelaunt wieder nach Hause. Mir fehlt es total, das sich die Fans auch mal wieder selber feiern. Mir fehlt das Bewusstsein, das wir als Fans auch was nach außen darstellen. Es spricht sich durchaus schnell rum ob eine Mannschaft in einen Hexenkessel kommt oder in ein Stadion mit miesepetrige Fans, die mehr damit beschäftigt sind die eigene Mannschaft zu zerpflücken anstatt der gegnerischen Mannschaft klarzumachen das sie bei UNS sind. Ich hoffe sehr das die folgenden vier Heimspiele dazu genutzt werden mal wieder positive Stimmung zu verbreiten. Das ist die Verantwortung die die Fans jetzt im Endspurt haben, um der Mannschaft den akustischen Teppich zu bereiten der die Mannschaft beflügelt.

:svw_schal::svw_applaus::svw_schal:
 
Ich habe den Eindruck, dass WIR alle das gleiche wollen und in den meisten Punkten ALLE einer, zumindest einer ähnlichen, Meinung sind....

Die Beiträge von Bremerland und Vegehans find ich bemerkenswert:tnx:

Letztendlich fehlt es vermutlich nur an einer Initialzündung bzw. einer Initiative, die das ganze in welcher Form auch immer in die Wege leitet...

Macht es vielleicht Sinn im OKS genau zu diesem Thema mal eine Art Podiumsdiskussion, geleitet bzw. initiiert von DZ ? So ne Art Brainstorming, Auskotzen usw??
 
Ich habe den Eindruck, dass WIR alle das gleiche wollen und in den meisten Punkten ALLE einer, zumindest einer ähnlichen, Meinung sind....

Die Beiträge von Bremerland und Vegehans find ich bemerkenswert:tnx:

Letztendlich fehlt es vermutlich nur an einer Initialzündung bzw. einer Initiative, die das ganze in welcher Form auch immer in die Wege leitet...

Macht es vielleicht Sinn im OKS genau zu diesem Thema mal eine Art Podiumsdiskussion, geleitet bzw. initiiert von DZ ? So ne Art Brainstorming, Auskotzen usw??

Glaubt ihr dass die eben beschriebenen Konsumenten daran teilnehmen? Die Leute die hier aktiv teilnehmen unterscheiden sich ja nur in der Art wie sie SUpport sehen, supporten aber im Gegensatz zu den Konsumenten sowieso
 
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