Ja aber warum beschwert sich jemand da drüber wenn man sich auch genauso gut woanders hinstellen kann?!? Man weiß doch wo die Fahnenschwenker in der Regel stehen und sehen tut man es ja anscheinend auch
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.Desweiteren scheinen sich immer mehr Zuschauer von der mitunter hitzigen Stimmung gegenüber des eigenen Personals anstecken zu lassen. Selbst am gestrigen Samstag, wo auf dem Platz eigentlich nichts anbrannte, hatte man im Ost Oberrang zeitweise das Gefühl man stünde im Abstiegskampf und mit dem Rücken zur Wand. Pfiffe bei der Hunt-Aufstellung, noch lautere Pfiffe bei der Borowski-Auswechslung, Raunen und Pfeifen bei misslungenen Szenen von Boenisch, Fritz, Hunt oder Borowski... Selbst der Spielstand von 3:0 konnte einige Zuschauer nicht ruhigstellen.
Für das Spiel der Mannschaft und die einzelnen Spieler ist und bleibt so etwas kontraproduktiv, egal ob man solche Reaktionen für gerechtfertigt halten mag oder nicht. Ich finde diese Entwicklung schade.
Es scheint bei einigen immer noch die Erwartung zu dominieren, man müsse mit Zauberfußball um alle 3 Titel mitspielen - und wenn das mal nicht klappt, wird man um sein Eintrittsgeld betrogen.
Gibt's eigentlich in der West einen Nichtraucherblock? Die Frage ist ernst gemeint.Zitat von dupree91:Die Fahnen stören mich auch gar nicht. Vielmehr stören die, die sich alle 15 Minuten eine Zigarette anzünden müssen und damit ihre Hinterleute belästigen.
Ja aber warum beschwert sich jemand da drüber wenn man sich auch genauso gut woanders hinstellen kann?!? Man weiß doch wo die Fahnenschwenker in der Regel stehen und sehen tut man es ja anscheinend auch.

...Wenn das Team scheiße spielt, so wie Werder am Samstag in den ersten 30 Minuten, dann ist es meines Erachtens legitim, dass das Publikum pfeift. Um vielleicht die Mannschaft mal aufzuwecken...
Ich finde es nämlich kontraproduktiv, wenn ein Publikum das eigene Team und sich selbst permanent dauerbejubelt, völlig unabhängig vom Geschehen auf dem Rasen.
Ich kann Deinen Standpunkt schon nachvollziehen. Ich persönlich pfeife gar nicht (kann ich gar nicht), sondern schreie eher, was ohnehin nicht ganz so missbilligend wirkt. Ganz allgemein finde ich auch, dass im Weser-Stadion zu schnell gepfiffen wird. Aber, unabhängig vom Gegner hat Werder einfach schlecht gespielt. Das war eine der schlechtesten Halbzeiten (besser gesagt: halbe Stunden), die ich bisher gesehen habe. Und dann haben die Zuschauer meines Erachtens das Recht, unzufrieden zu sein. Dass viele eine zu hohe Erwartungshaltung haben steht außer Frage. Aber man sollte von einem Fußballprofi eine bessere Passquote erwarten können als 25% oder so. Ob das nun Unkonzentriertheit ist, oder ob der Mann einfach mal nen schlechten Tag hat. Natürlich sollte man auch anfeuern, wenn's nicht gut läuft, das mach ich ja auch. Aber wenn sich die ganzen Fehlpässe so dermaßen häufen wie am Samstag, dann kann man das Team ruhig mal wissen lassen, wie das nach außen wirkt. Und sowas hat nichts damit zu tun, ob man gegen Mainz oder gegen ManU spielt. Stockfehler, verstolperte Bälle, ungezwungene Fehlpässe, eine allgemeine "Ballunsicherheit".Kann ich nicht nachvollziehen, Dash. Es ist ja immerhin noch ein Gegner auf dem Platz, der sicher nicht nach Bremen gekommen ist, um 3-4 Tore zu schießen, sondern primär darauf bedacht ist, schnelle Konter zu setzen und die eigene Hütte zu sichern. Daher ist es mE nicht "legitim" zu pfeifen, wenn ich nicht das sehe, was ich für mein Geld erwarte (und viele wollen immer so ein Hoppenheim-Event-Alle-20-Jahre-mal-Spiel). Sicher, man kann die Leistung registrieren und auch bewerten, aber dann auch mal sehen, wieso es nicht so rund läuft. Ich finde es zu einfach, wenn man die Leistung an sich ohne Berücksichtgung des Gegners betrachtet.
Gerade in diesen Phasen, wo die Mannschaft sich müht, aber der letzte Pass, die letzte Präzision fehlt, bin ich der Meinung, dass Pfiffe nicht zu akzeptieren sind.
Das sehe ich genauso.Wie wäre es stattdessen, dass diejenigen, welche am lautesten pfeifen, auch vielleicht mal etwas lauter supporten? Ich will hier nicht pauschalisieren, aber wenn Pfiffe kommen, nimmt die Lautstärke drastisch zu - da will irgendwie jeder dabei sein. Es ist ja immer einfacher, zu kristisieren (mittels Pfiffen) als eine Leistung mal anzuerkennen und mit Support zu belohnen (auch wenn es noch 0:0 steht).
Das war eine der schlechtesten Halbzeiten (besser gesagt: halbe Stunden), die ich bisher gesehen habe. Und dann haben die Zuschauer meines Erachtens das Recht, unzufrieden zu sein. Dass viele eine zu hohe Erwartungshaltung haben steht außer Frage..
Hmmm...
Ich dachte immer gerade WENN es schlecht läuft sollte man die Mannschaft anfeuern.
Wenn wir 3:0 führen kann jeder feiern und anfeuern... tolle Leistung...
Nach 30 Spielminuten würde ich nicht "sofort" nennen.Es ist ja nicht so, das Werder schlecht in die Saison gestartet ist... 9 Spiele in folge ohne Niederlage... Klasse... trotzdem wird bei mäßiger bis schlechter Leistung SOFORT gepfiffen... zum kotzen
Es ist aber ein Unterschied, ob sich das Team abrackert und womöglich am Gegner scheitert, oder Pech hat, oder wegen Schiri-Fehlentscheidungen verliert - oder ob es wie gegen Mainz anfangs selbst nichts auf die Reihe kriegt, weil jeder dritte oder vierte Pass beim Gegner oder im Aus oder im Niemandsland endet.
Und von einem Fußballprofi in der 1. deutschen Liga muss man mehr erwarten.
100% Werder und Unterstützung, da bin ich absolut dafür. Aber auch für eine kritische Betrachtungsweise des Spiels.
Im Übrigen feuere ich so gut wie gar nicht an, wenn Werder führt.
Nach 30 Spielminuten würde ich nicht "sofort" nennen.
Nein. Aber ich pfeife wie gesagt keine Spieler aus, sondern ärgere mich "nur" lautstarkAber dass jeder vierte Pass ein Fehlpass wird hat in der Regel etwas mit Unsicherheit zu tun. Und da werden gerade die jungen Spieler sicher nicht sicherer indem sie ausgepfiffen werden. Oder wirst du selbstbewusster wenn jemand neben dir steht und die ganze Zeit brüllt wie schlecht du doch bist?
Nein. Aber ich pfeife wie gesagt keine Spieler aus, sondern ärgere mich "nur" lautstark