dazu paßt ja, daß man über mangelnde auslastung in der abgelaufenen spielzeit jammert - bei den heimleistungen ist es erstaunlich, daß überhaupt soviele zuschauer kommen - wahrscheinlich die hoffnung, daß endlich mal bessere zeiten anbrechen - vielleicht ja schon zur eröffnung der neuen saison - wenn der fc bayern nicht der passende gegner ist - wer dann?!
Also abgesehen von dem Gästeblock war letzte Saison jedes Spiel Ausverkauft. Und das schon lange vor den Spiel abgesehen von den paar Karten in der Ticketbörse.
Man muss dazu noch sagen, das quasi ca. 25.000 Dauerkarten und somit nur 15.000 überhaupt in der Verlosung sind. Daher ist es nicht verwunderlich das sich viele auf verdacht auf Karten bewerben auf der Hoffnung, das man durch das Los Glück hat und das man tatsächlich mit allen Leuten, für die diese Karten bestimmt waren, auch mit hinfahren kann. Da spielt es heute keine Rolle mehr wie gut oder schlecht die Mannschafft derzeit drauf ist. Man hofft halt, das zumindest das eine Spiel wo man dann vor Ort ist, das man ein gutes Spiel sieht.
Meine Heimbilanz war in der Abgelaufenen Saison fast positiv. 3 Heimsiege 1 Unentschieden 2 Niederlagen. Ich habe also nur 2 Heimsiege verpasst.
Stimmung hab ich nur in der Ostkurve her Wahrgenommen. Aber ansonsten, haben sich die Leute mit ihren Sitznachbarn unterhalten. Nur dann wenn man von der Ostkurve zum Mitmachen angesteckt wurde, dann war auch mal kurz das ganze Stadion da. Ich weiß nicht woran es liegen mag, aber wenn ich von der Ost dann sowas wie, "wir singen hier, egal was hier passiert auch wenn ihr hier 1-4 verliert...." Dann sagt das schon viel aus. Aber das hab ich zumindest in den Spielen wo ich da war nicht gehört. Oder nicht hören können (zum Glück) Bei so ein Gesang sagt sich die Mannschafft auch, "was sollen wir uns noch groß anstrengen, den Fans ist es doch eh egal wie wir spielen".
Da muss dann auch mal wieder sowas her, wie "Wir regieren hier, der SVW " Oder "ohne uns wäre hier nichts los"

Das erste hat ja auch ein faden Beigeschmack, aber besser als diese Schlaflieder, die von der Ostkurve heut zu tage kommen. Dazu wird stumpf das Programm heruntergeleiert. Das ist immer die selbe Reihenfolge an Liedern. Es wird dann beim nächsten Spiel dort weiter gemacht wo man beim letzten Spiel angefangen hat. Es wird nicht auf Spielsituationen Reagiert, als wären den Ultras der Spielverlauf völlig egal. Oder das Spiel geschehen, früher wurde mit dem Gesang Einfluss auf das Spiel Geschehen auf den Platz genommen oder man hat halt kurzfristig Gesänge unterbrochen, weil es die Situation erforderte. Wechsel wurden Zelebriert, jeder Spieler wurde gefeiert, der auf den Platz kam oder der den Platz verlies. Das kommt heute so gut wie gar nicht mehr vor. Da kommt zu wenig. Man kann auch auf ein Spielerwechsel auch negativ reagieren. Oder eben positiv. Aber sobald der Stadionsprecher die Wechsel übermittelt worden sind, manchmal sogar erst viel zu Spät, dann werden die Gesänge wieder aufgenommen. Aber es nimmt sonnst keiner im Stadion von den Wechsel Kenntnis. Das war als das Weserstadion noch eine Festung war alles viel besser. Und wenn sich das in diese Richtung wieder bewegt, dann wird das auch die Mannschafft zur Kenntnis nehmen und die Auftritte im Weserstadion werden von selbst wieder besser. Das hört sich oft an wie ein Auswärtsspiel.