Stadionverbot gegen rechtsextremistische Dortmunder "Fans"

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Werder Bremen wird eine neue Verbotsregelung in der Stadionordnung anlässlich des Heimspiels gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag, 19.01.2013, gegen mehrere rechtsorientierte Borussia-Fans anwenden. Mit Beginn der laufenden Bundesligasaison ist die Stadionordnung des Weser-Stadions in der Weise verändert, dass extremistisch orientierten Personen der Zutritt ins Stadion verwehrt werden kann, wenn erkennbar ist, dass diese rassistisches Gedankengut verbreiten oder verfolgen.

Werder Bremen hat gegen acht polizeilich bekannte Straftäter im Vorfeld des Spiels gegen Dortmund ein Stadionverbot ausgesprochen. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Spiele ist davon auszugehen, dass von diesen Personen in Bremen erneut entsprechende Straftaten begangen werden und mit einem rechtsorientierten Verhalten zu rechnen ist. Gegen einen weiteren namentlich bekannten Rädelsführer besteht bereits ein bundesweites Stadionverbot.

„Es ist eines der großen Ziele von Werder Bremen, Gewalt sowie rassistisches und extremistisches Gedankengut aus unserem Stadion zu verbannen. Aus diesem Grunde haben wir in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden gegen acht polizeilich bekannte Personen aus Dortmund, die eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, ein örtliches Stadionverbot für das Weser-Stadion ausgesprochen", so Werder Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.

„Wer rassistisches oder rechtes Gedankengut verbreitet oder sich mit den Vorhaben von solchen Gruppierungen identifiziert, hat in einem Stadion nichts zu suchen. Für solche Menschen kann es daher im Bremer Weser-Stadion nur die „rote Karte" geben. Ich begrüße daher das entschlossene Vorgehen von Werder Bremen und die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden", so Bremens Innen- und Sportsenator Ulrich Mäurer.

Im örtlichen Ausschuss Sport und Sicherheit (ÖASS), der unter der Leitung von Senator Mäurer gemeinsam mit Werder Bremen, dem Bremer Fußball-Verband sowie der Polizei, über besondere Sicherheitsmaßnahmen anlässlich dieses Spiels beraten hat, bestand Einigkeit, dass für Personen, die ein Fußballspiel nur als Bühne zur Verbreitung ihrer rechtsorientierten politischen Einstellung missbrauchen wollen, kein Platz im Stadion ist. Zuvor waren den Sicherheitsbehörden eine bestimmte Anzahl von rechtsorientierten Personen aus dem Umfeld der Anhänger von Borussia Dortmund namentlich bekannt geworden. Diese waren bereits bei anderem bei Auswärtsspielen in der Hinrunde durch entsprechende Straftaten aufgefallen.

Auch bei den letzten Spielen von Bremer Mannschaften gegen Borussia Dortmund waren mehrfach Transparente entrollt worden, die eindeutig rechtsorientierte Inhalte hatten und u.a. auch den Ostkurvensaal-Überfall aus dem Jahr 2007 verharmlosten. Deshalb bestand Einigkeit bei allen Beteiligten des ÖASS, solche Vorkommnisse nicht länger zu dulden und bereits im Vorfeld tätig zu werden.

Quelle

Weltklasse!
 
Richtige Entscheidung, Respekt es auch umzusetzen.

Bin mal gespannt, was die BVB-Fans dazu sagen.

wenn es echte BVB Fans sind die Ihre Spieler lieben (so z.B. auch Felipe Santana, Mustafa Amini oder Robert Lewandowski) und das was diese für Ihren Verein tun, dann werden sie wohl Beifall klatschen für unsere Umsetzung! :daumen:
Im Umkehrschluß werden hoffentlich auch andere Vereine diesem Beispiel folgen und eine ähnliche Linie verfolgen! Es geht hier um Sport, gesundem Wettbewerb und Fairness, nicht um Hass, Krieg und Politik! :tnx:
 
Sehr gute Entscheidung und sehr schön zu sehen, dass das Ziel, Rechtsextrmismus aus dem Stadion auszuschließen, zumindest von Werder so konsequent verfolgt wird. :daumen:

Der Text auf der Werder Homepage selbst ist mir aber etwas zu schwammig und unklar formuliert. Dort wird oftmals davon gesprochen, politische Extreme im Stadion nicht mehr haben zu wollen, weshalb man folglich auch Linksextremismus ausschließen müsste. Und dann stellt sich mir natürlich noch die Frage, ab wann man, aus Sicht Werders, rechtsextrem ist. Sobald man sich öffentlich zur NPD usw. bekennt?

Versteht mich nicht falsch, ich begrüße die Entscheidung natürlich, nur sollte meiner Meinung nach noch etwas detaillierter berichtet werden.
 
Besonders im Oberrang, wie ich schon mehrfach erleben durfte. :kotz:

Echt? Habe ich noch gar nicht mitbekommen. In "meiner Umgebung" kam es auf jeden Fall noch nicht vor.

Ich habe unten ab und an mal ein paar Wortgefechte und eine auch handgreifliche Auseinandersetzung deswegen gehabt und auf dem Weg zum Stadion dachten mal ein paar Faschos, dass ich einer "ihrer Kameraden" wäre. Das ist der Nachteil bei meiner Frisur. Allerdings wussten sie schnell, dass sie daneben liegen und haben sich dann auch verpisst.

Früher gab es zudem bei den Elkos nicht wenige, die vorbestraft waren und mit denen ich als Jugendlicher nicht selten Ärger hatte. Alles Kandidaten für nen steifen rechten Arm.
 
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