Spieltagsthread vs Bielefeld

Den Willen insofern, dass man zu oft in die Passivität gerät anstatt "weiter zu spielen und versuchen das 2:0 zu machen"....
Vielleicht habe ich es unglücklich ausgedrückt. Der Mut fehlt ist vielleicht das richtige Wort

Könnte das nicht besser mit aufkommender Angst, als fehlenden Willen erklärt werden?
Nach der vergangenen Saison und der "Mentalitätsstruktur" der Einzelspieler im Kader, für mich eher so zu formulieren.
 
Du bist echt gut.... :top:
diese zweite Halbzeit war absolut das Schlechteste Bundesligaspiel, was ich seit langem gesehen habe.
Erstaunlich dass es zum Sieg reichte.
Und nein, es ist nicht scheißegal.
Weil wir so nicht wettbewerbsfähig sind.

Die Mannschaft hat sich speziell im zweiten Durchgang in einer Art und Weise präsentiert, die stark an die letzte Saison erinnerte.
Also bitte. Wenn man das nicht ansprechen darf! Und das hat mit Meckern und Unken aber auch garnichts zu tun!
Als Fan will ich sehen dass mein Verein 90 Minuten alles gibt! 2.Halbzeit war Schrott!!! Und der Trainer schaut zu!!! Warum steuert er nicht gegen? Man hatte schon ab der 35. Minute gesehen, dass sich Werder immer weiter zurückzieht. Dann Wechsel ich schon in der Halbzeit!!!!
Nein, fast 20 Minuten hat er sich das alles angeschaut!!!
und hallo? Wir haben gegen Bielefeld gespielt. Nicht gegen Hoffenheim, Frankfurt oder Gladbach!

Als Fan darf man den Mund aufmachen, speziell wenn man sehen konnte, wie Werder das Spiel immer mehr aus der Hand gab. Wir hatten beim Stand von 1:0 das Spiel und den Gegner im Griff!!! Wir aber bauen auch den Schwächsten Gegner auf

Du hast mich offenbar etwas falsch verstanden.
Ich meinte es etwas anders.
Klar ist sachliche und berechtigte Kritik angebracht.
Kritik setze ich jedoch nicht gleich Meckern.
Als Meckern interpretiere ich jedoch einige, nicht wenige Beiträge.

Und, wenn (nach dem Gewinn von 6 Punkten !) in nicht wenigen Beiträgen nur davon geschrieben wird, wie die nächsten Spiele Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) werden, dann nenne ich das Unken.
Klar, die Leistungen sind schwankend, werden mit fortschreitender Spieldauer ängstlich.
Ist das nach der vergangenen Horrorsaison jedoch nicht irgendwie menschlich und nachvollziehbar?
Ich meine durchaus.

Deshalb wäre es m.M.n. richtiger, die schlechten Dinge anzusprechen, aber daraus einen vorsichtigen Optimismus abzuleiten, als Spiele schon als verloren vorherzusagen, die noch nicht einmal gespielt wurden.
DAS nenne und meine ich mit Unken.

Was würden die denn schreiben, wenn das Gegenteil dessen eintritt, was sie gebetsmühlenartig an Negativformulierungen von sich geben?
Weitere "Unkerei" oder nicht?
Wäre interessant zu erleben.
Denn das würde ja auch bedeuten, dass Werder weitergepunktet hätte.
Trotz der negativen Vorhersagen.
DAS wäre dann sicher auch für die "Schwarzmaler" eine sehr angenehme Erkenntnis!

Übrigens betrifft das, was ich mit Meckern und Unken verstanden wissen will, aus meiner Sicht nun gerade auf Dich so nicht mal ansatzweise zu.

PS.
Der ERSATZLOSE Abgang von Klaassen halte ich für eine oberdämliche Leistung von FB.
Für mich ist/war er einer der wenigen Spieler im Kader, der zwar oft auch fehlerbehaftet war, aber immer die "Ärmel hochgekrempelt" hat.
Ich glaube, dass seine Kritiker das alsbald erkennen werden.
Und:
Das sein Fehlen zukünftig durchaus bemerkt werden wird.
In wieweit, steht in den Sternen.
Aus meiner Sicht erleichtert es die Aufgaben zukünftig nicht.
FB sei Dank ... oder besser nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, dann frage ich mich, worin der Sinn dieses Wirtschaftsunternehmens besteht, welches ja letztlich keine wirtschaftlichen Leistungen im üblichen Sinne erbringt bzw. keinen Mehrwert schafft. Besteht der einzige Sinn und Zweck darin, einigen Hundert Menschen eine Arbeitsstelle zu geben, um so deren Lebensunterhalt zu sichern?
Was ist die Intention eines Sportvereins in der ersten Bundesliga zu spielen? Das Management und einige Spieler "reich" zu machen und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen? Hat ein solcher Verein auch eine sozial-kulturelle Aufgabe? Geht es um Ansehen, Geltungsbewusstsein und womöglich Macht?

Was treibt Menschen dazu, krampfhaft an Rahmenbedingungen und Strukturen festzuhalten, wenn von vielen Seiten spürbar ist, dass die angestrebten Ziele eigentlich kaum zu erreichen sind und man von anderen in dieser Struktur befindlichen "Mitstreitern" eher belächelt wird?
 
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