Ist wohl nur ne Empfehlung der DFL und keine Regel des DFB.
Die Empfehlung wurde aber im März 2026 in die Spielordnung der DFL aufgenommen und gilt seither als verbindlich.
Bislang war es nur eine Empfehlung - ab diesem Wochenende wird eine Neuregelung bei den Ballkindern in der Bundesliga und der 2. Bundesliga zur Pflicht. Die Ballkinder sollen den Spielern die Bälle nicht mehr zuwerfen.
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Die Bundesliga (früher DFL) veröffentlichte am Freitag (06.03.2026) eine neue Fassung ihrer Spielordnung, in der das neue Vorgehen als verbindlich gilt. Dabei sollen die bisherigen Ballkinder die Spielgeräte auf Markierungsplättchen legen und nicht mehr den Profis zuwerfen. Die Heimklubs bei den Spielen sind von nun an verpflichtet, das "Multiballsystem" in folgendem Format zu gewährleisten:
- An beiden Seitenlinien soll es sieben Ballstationen mit je einem Ball geben. Aufgestellt werden müssen sie in einem Abstand von etwa 17,5 Metern, mindestens zwei Meter hinter der Seitenlinie.
- Neben den Toren soll es links und rechts je eine Ballstation geben, ebenfalls etwa 7,5 Meter neben dem jeweiligen Torpfosten und zwei Meter hinter der Torlinie.
- 19 Bälle sind bei jedem Spiel im Einsatz - der Spielball plus 18 Ersatzbälle.
In der Spielordnung heißt es: "Als Ballstationen sind einheitliche Plastikhütchen oder sonstige Markierungen zu verwenden, die gewährleisten, dass der Ersatzball sicher auf diesen liegen bleibt." Im August 2025 gab die Bundesliga das Vorgehen als Empfehlung aus. Ziel sei es, "die Fairness in der Bundesliga und 2. Bundesliga durch die schnellere Wiederaufnahme des Spiels und die Reduzierung des Zeitspiels zu fördern", hieß es damals.
MWn ist die Spielordnung der DFL in die des DFB eingebettet und die SR haben diese dann auch umzusetzen. Inwiefern in diesem Punkt
es einen spieltechnischen Eingriff seitens des SR ermöglicht, weiß ich nicht. Wenn nicht, wäre es aber unlogisch, weil explizit in der
Spielordnung die Positionierung der Bälle etc. festgeschrieben sind.
Wie wir sehen konnten, ist durch das Auslaufen von Pieper (behindert von den Werbebanden) ein kurzfristiger Nachteil für Werder (Unterzahl)
entstanden, welcher schlussendlich ausgenutzt wurde und zum Tor führte.