Spieltagsthread: Hamburger SV - SV Werder Bremen

Wie geht das Spiel für den SV Werder Bremen aus

  • Sieg

    Votes: 19 65,5%
  • Unentschieden

    Votes: 2 6,9%
  • Niederlage

    Votes: 8 27,6%

  • Total voters
    29
  • Poll closed .
Nach meinem Verständnis sollte man beide nicht pfeifen.
Allerdings ist das Regelwerk so, wie es ist. Wir haben das auch schon oft zu spüren bekommen.
Deshalb, auch nur deshalb waren beide Elfer für mich berechtigt.

Wäre aber schön, wenn die se Regel bald mal der Vergangenheit angehört.
Was meinst du mit?
Soll das Handspiel grundsätzlich erlaubt sein?
Soll es erlaubt sein, sich mit ausgebreiteten Armen in einen Schuss oder eine Flanke zu werfen?
So kann es ja wohl nicht gemeint sein.
Ich sehe auch das Problem bei der derzeitigen Regelung und bin damit auch nicht zufrieden.
Deshalb verstehe ich auch, dass vielfach eine Änderung gefordert wird.
Aber wie soll denn eine zukünftige Regel formuliert sein, die alle Ansprüche der Kritiker zufrieden stellen kann?
Ich denke, diese Frage wird uns noch lange beschäftigen und die Diskussionen über die Schiedsrichterentscheidungen werden uns so oder so erhalten bleiben.
 
Was meinst du mit?
Soll das Handspiel grundsätzlich erlaubt sein?
Soll es erlaubt sein, sich mit ausgebreiteten Armen in einen Schuss oder eine Flanke zu werfen?
So kann es ja wohl nicht gemeint sein.
Ich sehe auch das Problem bei der derzeitigen Regelung und bin damit auch nicht zufrieden.
Deshalb verstehe ich auch, dass vielfach eine Änderung gefordert wird.
Aber wie soll denn eine zukünftige Regel formuliert sein, die alle Ansprüche der Kritiker zufrieden stellen kann?
Ich denke, diese Frage wird uns noch lange beschäftigen und die Diskussionen über die Schiedsrichterentscheidungen werden uns so oder so erhalten bleiben.
Was ich bis heute nicht verstehe, ist, warum in die Bewertung ob Handspiel oder nicht überhaupt nicht mit einbezogen wird, ob durch das Handspiel tatsächlich eine Torchance oder ein Tor verhindert wird. Wie oft kommt es vor, dass ein Abwehrspieler den Ball unabsichtlich an die Hand bekommt, während ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Ball beim Versuch eines Torschusses in aussichtsloser Position Richtung Toraus schießt. Dann wird diskutiert, ob eine Vergrößerung der Körperfläche vorliegt und wenn die verteidigende Mannschaft Pech hat, gibts Elfmeter. Dabei wäre der Ball ohne das Handspiel sang- und klanglos weit am Tor vorbei gegangen.

Ich finde, sowas sollte in die Bewertung bei solchen uneindeutigen Kann-Entscheidungen, wie z. B. gestern auch bei unseren beiden Elfmetern, eigentlich mit einbezogen werden. Dann wäre wahrscheinlich keiner der beiden Elfer gepfiffen worden, weil Bittencourt im Abseits stand und beim 2. Elfer Weisers Schuss wahrscheinlich drüber gegangen wäre (wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, müssts die Szene nochmal sehen, aber gesetzt den Fall...). So fände ich das zumindest aus praktischer Sicht gerechter, aber klar, nach aktueller Regelauslegung kann man die beiden Elfer natürlich geben. Toll finde ich das aus genereller Fußballsicht aber nicht. Aber ich stimme dir zu, die Regel wird uns noch lange beschäftigen.
 
Was meinst du mit?
Soll das Handspiel grundsätzlich erlaubt sein?
Soll es erlaubt sein, sich mit ausgebreiteten Armen in einen Schuss oder eine Flanke zu werfen?
So kann es ja wohl nicht gemeint sein.
Ich sehe auch das Problem bei der derzeitigen Regelung und bin damit auch nicht zufrieden.
Deshalb verstehe ich auch, dass vielfach eine Änderung gefordert wird.
Aber wie soll denn eine zukünftige Regel formuliert sein, die alle Ansprüche der Kritiker zufrieden stellen kann?
Ich denke, diese Frage wird uns noch lange beschäftigen und die Diskussionen über die Schiedsrichterentscheidungen werden uns so oder so erhalten bleiben.
Back to the roots meine ich.
Einfach mal den Fußball nicht komplizierter machen als er sein muss.
Über 100 Jahre galt absichtliches Handspiel verboten und fertig.
Warum müssen "Handspiele" als solche bezeichnet werden, wo der Betroffene den Ball nicht mit der Hand "spielt" sondern aus kurzer Distanz angeschossen wird?
Geht die Hand zum Ball, soll es bestraft werden. Die Verteidiger stehen wie armlose Marionetten in den Strafräumen rum, und wenn dann trotz Wegdrehens und Arme am Körper auf Hand"spiel" entschieden wird nachdem zig Kameraperspektiven minutenlang geprüft werden, dann hat das mit Fußball GAR NICHTS mehr zu tun.
 
So lange der Arm nicht am Körper ist und sich über einer gewissen Höhe befindet ist das nun mal Handspiel. Es gab übrigens Zeiten da galt die Regel Hand ist Hand. So viel zur back to the roots.

Wie soll eigentlich ein Schiedsrichter entscheiden? Würde die Regel geändert, würden Abwehrspieler sich wie Handballtorhüter verhalten. Mit ausgebreiteten Armen in den Schuss gesprungen und billigend in Kauf genommen, wenn der Arm angeschossen wird. Kein Handspiel?
 
Zuletzt bearbeitet:
So lange der Arm nicht am Körper ist und sich über einer gewissen Höhe befindet ist das nun mal Handspiel. Es gab übrigens Zeiten da galt die Regel Hand ist Hand. So viel zur back to the roots.

Wie soll eigentlich ein Schiedsrichter entscheiden? Würde die Regel geändert, würden Abwehrspieler sich wie Handballtorhüter verhalten. Mit ausgebreiteten Armen in den Schuss gesprungen und billigend in Kauf genommen, wenn der Arm angeschossen wird. Kein Handspiel?
Wie so oft bei dir....sorry. VERSTEHEND LESEN.
Wenn die Hand zum Ball geht ist es strafbar. Was ist daran nicht zu verstehen?
 
Also ich habe mir auch eben nochmal beide Elfmeter angeschaut und ich muss sagen beide Elfmeter berechtigt. Weil, beim ersten Bittencourt zwar im Abseits stand, aber durch das Handspiel, kam der Ball erst überhaupt zu ihn. Ansonsten wäre der Ball direkt auf das Tor gekommen. Daher berechtigter Elfer, da der Spieler nicht absichtlich den Ball Spiel aber absichtlich Blockt.

Der Zweite Elfer auch berechtigt, der Schuss wurde auch durch das Handspiel nach oben abgefälscht, deshalb ist der auch rüber. Wäre der Hamburger da nicht im Weg gewesen, wäre der Ball nicht zu hoch sondern ebenfalls Richtung Tor geflogen.

Also beide male hat sich ein Hamburger in den Schuss gestellt und hat damit ein klares Tor verhindert.
 
Das Problem bei der alten Regel war doch immer die persönliche Auslegung der Regel, ähnlich wie auch beim passiven Abseits. Kann nicht verstehen wie Leute das zurück haben wollen. Oft genug wurde darüber gestritten, ob es nun Absicht war oder nicht und es wurde eine Vereinfachung gefordert. Die gibt es nun. Die Regel ist eindeutig. Noch deutlicher wäre es nur, wenn man grundsätzlich jedes Handspiel als solches werten würde. Jeder Spieler kann sich darauf einstellen, dass man in solchen Situationen einfach mal die Hand am Körper lässt. Das ist es was Siebert meinte. Die Bälle waren zu erwarten in der Situation
 
Das Problem bei der alten Regel war doch immer die persönliche Auslegung der Regel, ähnlich wie auch beim passiven Abseits. Kann nicht verstehen wie Leute das zurück haben wollen. Oft genug wurde darüber gestritten, ob es nun Absicht war oder nicht und es wurde eine Vereinfachung gefordert. Die gibt es nun. Die Regel ist eindeutig. Noch deutlicher wäre es nur, wenn man grundsätzlich jedes Handspiel als solches werten würde. Jeder Spieler kann sich darauf einstellen, dass man in solchen Situationen einfach mal die Hand am Körper lässt. Das ist es was Siebert meinte. Die Bälle waren zu erwarten in der Situation
Sehe ich auch so. Wenn ich mich wegdrehe, weiß ich, das der Ball kommt, warum sonst sollte ich mich wegdrehen? Und wenn dem so ist, lasse ich die Arme am Körper.
Beim ersten mal kann man ggf. noch streiten, aber beim zweiten mal, Jatta springt hoch, dreht sich weg und hat die Paddeln oben. Mehr Elfer geht nicht.
 
Alles, aber wirklich alles absolut den Regeln entsprechend. Nichts zu deuteln.
3 Punkte und der HSV profitierte nur von der Abschlussschwäche unserer Leute.
0: 4 in den erste 45 Minuten wäre durchaus mehr als möglich gewesen.
Also... der HSV kann über das 2:3 froh sein.
Grüße
 
Vielleicht sollte man auch mal aufhören, zu behaupten, dass die Regeln Blinde machen, die nichts von Fussball verstehen.

Die einfachste Regel "alles ist Handspiel" würde noch mehr Probleme bringen, dann müßte man wieder definieren, was und wann ist bewußt angeschossen. Ist doch klar, dass unsere Profis trainieren würden, die Hand oben oder wo immer hinzuhalten, damit sie nicht angeschossen werden.
Solange die Regel für alle gilt, ist es doch ok, im anderen Sonntagsspiel war es doch ähnlich.

zum zweiten bin ich dafür, die Schiedsrichter mehr zu schützen. Vielleicht sollte man dafür die Beurteilung durch den DFB transparenter machen,

drittens sollte man dafür viel mehr Augenmerk auf das dauernde Lammentieren und Aufregen der Spieler legen und auf das Zeigen des Trainers nach einem Pfiff wie er damit nicht einverstanden ist und sich aufregt.

Ist unmöglich, ist mir auch klar, da es zum medialem Spektakel gehört.

Hab mir noch mal die Pressekonferenz angesehen, bin enttäuscht vom Hamburger Trainer,
weiß auch nicht, ob das die neue mediale Selbstvermarktungsstrategie ist,
zum anderen stößt es mir immer noch auf, wie er vor dem Spiel mit seinen Kindern pussiert, und meint man verstünde es medial nicht. Kinder als Vermarktungsgegenstand zu benutzen war früher mal ein no go, ja früher war nicht alles schlechter.
Da bleibt ein bitterer Nachgeschmack.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie so oft bei dir....sorry. VERSTEHEND LESEN.
Wenn die Hand zum Ball geht ist es strafbar. Was ist daran nicht zu verstehen?

er hat schon recht, die Hand geht ja nicht zum Ball, wenn ich mich schon vor dem Schuss mit ausgebreiteten Armen hinstelle. Die Diskussionen werden immer bleiben. Die Regel wie sie jetzt ist, macht schon Sinn. Klar ist es aus nächster Distanz schwierig die Arme anzulegen, aber das ist halt das kleinere Manko. Wer sich in den Schuss stellt muss die Hände anlegen, alles andere ist halt Ablocken mit der Hand. Ich sehe da wenig Verbesserungspotential.

Was ich bis heute nicht verstehe, ist, warum in die Bewertung ob Handspiel oder nicht überhaupt nicht mit einbezogen wird, ob durch das Handspiel tatsächlich eine Torchance oder ein Tor verhindert wird. Wie oft kommt es vor, dass ein Abwehrspieler den Ball unabsichtlich an die Hand bekommt, während ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Ball beim Versuch eines Torschusses in aussichtsloser Position Richtung Toraus schießt. Dann wird diskutiert, ob eine Vergrößerung der Körperfläche vorliegt und wenn die verteidigende Mannschaft Pech hat, gibts Elfmeter. Dabei wäre der Ball ohne das Handspiel sang- und klanglos weit am Tor vorbei gegangen.

Ich finde, sowas sollte in die Bewertung bei solchen uneindeutigen Kann-Entscheidungen, wie z. B. gestern auch bei unseren beiden Elfmetern, eigentlich mit einbezogen werden. Dann wäre wahrscheinlich keiner der beiden Elfer gepfiffen worden, weil Bittencourt im Abseits stand und beim 2. Elfer Weisers Schuss wahrscheinlich drüber gegangen wäre (wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, müssts die Szene nochmal sehen, aber gesetzt den Fall...). So fände ich das zumindest aus praktischer Sicht gerechter, aber klar, nach aktueller Regelauslegung kann man die beiden Elfer natürlich geben. Toll finde ich das aus genereller Fußballsicht aber nicht. Aber ich stimme dir zu, die Regel wird uns noch lange beschäftigen.

Das wäre ja noch komplizierter und die Überprüfung würde noch länger dauern und es bleibt wie so oft Auslegungssache: Um zu prüfen, ob es eine Torchance oder gar Tor wird, bräuchten die Schiris keinen Videobeweis, sondern eine Glaskugel. Auch ein Kullerball kann gefährlich werden. Beide Situationen wären ja schon je so ein Fall. Wo wären die Schüsse ohne Berührung denn hingegangen? Wäre Topraks Schuss wirklich bei Bittencourt gelandet oder aufs Tor gegangen? Auch Weisers Schuss, schwer zu sagen ob der nicht aufs Tor gegangen wäre bzw. ob ein anderer hinter Jatta nicht noch abgefälscht hätte.
 
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