Spieltagsthread (28. Spieltag): SV Werder Bremen - SC Freiburg

Wie geht das Spiel für den SV Werder Bremen aus

  • Sieg

    Votes: 10 40,0%
  • Unentschieden

    Votes: 3 12,0%
  • Niederlage

    Votes: 12 48,0%

  • Total voters
    25
  • Poll closed .
Desolate Leistung, weil Freiburg zwei Torschüsse abgibt und beide reingehen aufgrund von zwei individuellen Fehlern. Klar kann man desolat nennen ist aber...
Die beiden individuellen Fehler waren schlimm. Und da dies zum wiederholten Male passiert (klar, immer unterschiedliche Spieler), bezeichne ich zumindest das Spiel von Werder desolat, oder wenn du so willst: trostlos. Weil es eben nicht zählt, dass das Team über 80 Minuten "eigentlich" gut mitgehalten hat, wenn nicht gar die bessere Mannschaft war. Solange nicht jeder einzelne Spieler bis zum Abpfiff konsequent konzentriert bleibt, kann das Team eben keine Punkte holen - Mannschaftsleistung hin oder her. Das Gesamtbild setzt sich eben aus vielen kleinen Einzelteilen zusammen - und es zählt, was unterm Strich herauskommt.
 
Exakt. Daher tue ich mich unheimlich damit schwer, den Fußball mit statistischen Werten wie im Baseball oder im American Football zu analysieren. Fußball ist halt ein dynamischer Prozess. In den anderen o.g. Sportarten geht es immer nur einzelne Spielzüge. Man kann nahezu Alles mathematisch erfassen. Nur bleibt die Frage der Sinnhaftigkeit.
{Klugscheiß /ON} Stimmt schon in etwa - ist u.U. aber doch sinnvoll. Eine Sinnhaftigkeit von statistischen Analysen ergibt sich auch im Fussball, wenn Du als Trainer Analysen für Entscheidungen unterstützend zu eigenen oft immer bei der hohen Anzahl von 20-30 Spielern oft nur eher noch subjektiven Eindrücken hinzufügen möchtest. Z.B. Zweikampfverhalten 1-1, Schußtechnik und Wirkung usw. usw. Gilt auch für Analysen typischer Stärken/Schwächen gegnerischer Spieler. Zumindest als Unterstützung, worauf der Fokus bei näherer visueller Betrachtung von Videomaterial liegen könnte/sollte. {Klugscheiß /OFF}
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin am Samstag im Stadion und gehe fest davon aus, dass wir zumindest einen Punkt holen.:opa:
Schöner wären natürlich drei :schal:
Aber dazu wird eine konzentrierte Leistung unserer Elf Voraussetzung sein, denn wirklich schlagen (Saisonziel Klassenerhalt) können wir uns nur selbst. :beer:
3 Punkte für uns bei Hertha hätten was: Dann ginge es bis Saisonende nur noch ernsthaft um den Pokal für die Schießbude der Liga. :schock:
 
Die beiden individuellen Fehler waren schlimm. Und da dies zum wiederholten Male passiert (klar, immer unterschiedliche Spieler), bezeichne ich zumindest das Spiel von Werder desolat, oder wenn du so willst: trostlos. Weil es eben nicht zählt, dass das Team über 80 Minuten "eigentlich" gut mitgehalten hat, wenn nicht gar die bessere Mannschaft war. Solange nicht jeder einzelne Spieler bis zum Abpfiff konsequent konzentriert bleibt, kann das Team eben keine Punkte holen - Mannschaftsleistung hin oder her. Das Gesamtbild setzt sich eben aus vielen kleinen Einzelteilen zusammen - und es zählt, was unterm Strich herauskommt.
Da bin ich ganz bei dir aber eine desolate Leistung wäre ein 0-5 oder höher zu hause :D ich sag ja nicht das wir gut gespielt haben, das Spiel war tatsächlich meh und hat keinen Gewinner verdient. Ja irgendwie fehlt was im Team, liegt es am Trainer, dass er sie nicht voll heiß machen kann? Keine Ahnung, liegt es am Umfeld, ist Bremen einfach zu freundlich?! Vielleicht. Aber irgendwie haben wir Spielphasen, da stimmt alles, wir spielen sogar gegen Bayern mit für ein paar Minuten und düpieren Dortmund... Das ist alles schon irgendwie komisch und ja da muss der Verein dran arbeiten, da braucht man auch die Spieler die alle irgendwie mit sich reissen. Wir müssen einfach die nächsten zwei Spielen was zählbaren holen und dann ist die Saison durch.
 
Wie kriegen es denn andere Teams hin, sich nur maximal einmal in 180 Minuten so derart lächerliche/geschenkte Gegentore einzufangen? Da sollte man vielleicht mal ansetzen.

An der individuellen Klasse dieser Spieler liegt es sicherlich oft nicht. Sondern viel mehr am kollektiven Verständnis und an der kollektiven Cleverness beim Verteidigen. Das "für den andere in die Bresche springen" wenn der gerade mal wieder seinen Monsterbock hat, fehlt halt gerade auch. Da wird von allen Mannschaftsteilen zu viel Vertrauen in konstante Leistungen jedes einzelnen in der Defensive gesetzt, statt viel öfter mal mit dem gezogenen Kopfstecker bei einzelnen Verteidigern zu rechnen um gleich mit in die Absicherung zu gehen. Diese Leute stehen dann halt da, mit den Händen in den Hüften und gucken nur noch zu wie der Ball aus dem Netz geholt wird. Man kann dazu keine Namen nennen, weil es im Grunde ALLE betrifft. Und diese Haltung, nach einer 1:0 Heimführung gegen Freiburg mit der kollektiven Einstellung absolut keinen Gegentreffer mehr zuzulassen, kann an erster Stelle erstmal nur einer hervorrufen, bis es alle begriffen haben...
 
Und diese Haltung, nach einer 1:0 Heimführung gegen Freiburg mit der kollektiven Einstellung absolut keinen Gegentreffer mehr zuzulassen, kann an erster Stelle erstmal nur einer hervorrufen, bis es alle begriffen haben...

Mit dieser Einstellung hat man ja bis zu 1:0 gespielt. Da ist jeder für den anderen gerannt, man hat den Gegner schon ab dem 16er angegriffen, jedesmal wenn der Torwart den Ball hatte ist einer direkt auf den Los um eine Aktion zu erwingen.

Nach dem 1:0 war davon nix mehr zu sehen. Man hat sich tiefer aufgedtellt und Freiburg kommen lassen. Die hatten jetzt Platz ihr Angriffsspiel zu entwickeln und zack. 1:2

Wir hatten Freiburg 50 Minuten genau mit der Spielweise die du forderst voll im Griff. Du konntest sehn wie die vor Frust am liebsten den Rasen aus der Erde gerupft hätten, weil wir denen keinen Luft zum spielen ließen. Und pufff....Tor und man schaltete quasi in den Feierabendmodus
 
Wie kriegen es denn andere Teams hin, sich nur maximal einmal in 180 Minuten so derart lächerliche/geschenkte Gegentore einzufangen? Da sollte man vielleicht mal ansetzen.

An der individuellen Klasse dieser Spieler liegt es sicherlich oft nicht. Sondern viel mehr am kollektiven Verständnis und an der kollektiven Cleverness beim Verteidigen. Das "für den andere in die Bresche springen" wenn der gerade mal wieder seinen Monsterbock hat, fehlt halt gerade auch. Da wird von allen Mannschaftsteilen zu viel Vertrauen in konstante Leistungen jedes einzelnen in der Defensive gesetzt, statt viel öfter mal mit dem gezogenen Kopfstecker bei einzelnen Verteidigern zu rechnen um gleich mit in die Absicherung zu gehen. Diese Leute stehen dann halt da, mit den Händen in den Hüften und gucken nur noch zu wie der Ball aus dem Netz geholt wird. Man kann dazu keine Namen nennen, weil es im Grunde ALLE betrifft. Und diese Haltung, nach einer 1:0 Heimführung gegen Freiburg mit der kollektiven Einstellung absolut keinen Gegentreffer mehr zuzulassen, kann an erster Stelle erstmal nur einer hervorrufen, bis es alle begriffen haben...
Da bin ich sogar fast ganz bei dir, was mir aufgefallen ist, anfänglich wenn jemand einen Fehler gemacht hat sind die da hinter her wie sonst was vor allem Mitch aber seit neusten heißt es erstma Hände noch, ärgern und dann mal gemütlich joggen. Da braucht es tatsächlich mehr Zusammenhalt, jeder ist für jeden da etc.
 
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