Bei Werder Bremen fehlen dafür die Leute im Vorstand, Aufsichtsrat und vor allem im Management.
kein Mut zur Veränderung. Keine Ideen und auch keine Ambitionen. Daß ist alles sehr bieder. Und echt schade. Das hat der Verein SV Werder nicht und vor allem die Anhänger nicht verdient.
Bodenständig ja! Sympathisch im Auftreten auch ja!
Aber wenn nur noch brave Biedermannsmentaliät herrscht, dann passiert auch nichts.
Ja, Werder war mal eine Institution und Hausnummer in der Bundesliga.
Aber ich habe den Eindruck dass man sich darauf ausruht. nichts wagt.
Ich bin auch der Auffassung daß der SV WERDER andere Ansprüche haben sollte.
Die Fans lechzen nach 13 mageren Jahren nach mehr.
und ich rede nicht von Titel! Besserer Fussball einfach. Und wenigstens um einen Platz in der Conference League.Die Liga zeigt, dass zwischen Platz 6 und 13 alles drin ist!!!
Auch wenn man ungern auf Freiburg, Union oder Mainz schauen möchte...Dort wurde innovativ gearbeitet und man wurde belohnt!
Aber mit Baumann geht es jedes Jahr ein Stück zurück. Daran ändert der Wiederaufstieg nichts! Das war mit dem Kader Pflicht!
Ich fange mal hinten an:
Der Kader, von dem Du sprichst, wurde von Baumann nach dem Abstieg weitestgehend neu zusammengestellt. Es war und ist immer eine Mammutaufgabe, einen Kader in kurzer Zeit so weitreichend umzukrempeln, wie es finanziell notwendig ist, ohne die sportliche Wettbewerbsfähigkeit einzubüszen.
Den Kardinalfehler hatte Baumann doch schon weit vorher begangen, in dem er viel zu lange an einem völlig überforderten Trainer Kohfeldt festhielt und dadurch einen Abstieg heraufbeschwor, der auch mit dem damaligen Kader völlig unnötig war.
"Kein Mut zu Veränderungen, keine Ambitionen": Zweischneidiges Schwert. Einerseits richtig, was das Ideal des "Werderwegs" anbelangt, andererseits wurde man durch Abstieg, Corona und vorherige Fehler gezwungen, etwas zu ändern. (Anleihe. Sonst gäbe es diesen Verein nicht mehr.
Schalke 04 ist, was Risikobereitschaft anbelangt, das Gegenbeispiel zu Werder. Das Ergebnis? Möchtest Du mit denen tauschen? Ernsthaft, auch als Schalke-Sympathisant?
Über Ambitionen wird hier viel und oft diskutiert. Es gibt auch Stimmen, dass Werder zu ambitioniert sei, z. B. wenn es gilt, einen Transfer wie den von Keita zu bewerten oder darum, ein Saisonziel zu formulieren. Was ist denn nun richtig? Zu wenig ambitioniert, oder zu stark?
Nach dem unnötigen Abstieg in die 2. Liga, dem notwendigen Umbruch, nach Millionen-Defiziten, Krediten und hoch verzinsten Anleihen, nach Wiederaufstieg und Klassenerhalt kann es doch für Werder trotz der Tradition und der selbst im Vergleich zu S04 außerordentlich erfolgreichen Ära der letzten 40 Jahre in den nächsten Jahren hauptsächlich darum gehen, den Verein wieder jahrelang in der 1. Liga zu halten, den ein oder anderen Ausschlag nach oben gern eingepreist. Auch die genannten Vereine Mainz, Freiburg brauchten dazu Jahre, dort hinzukommen, wo sie jetzt sind. Das hat nichts mit "Kleinreden" zu tun. Ich denke, es ist Ausdruck der Realität. Trotz Tradition, trotz Titeln, trotz Fanerwsrtungen.