Sommerloch

Dank Corona konnten wir gestern doch schon die Essen-Verabredung aus November 2020 in unserem Stammrestaurant einlösen.
Lecker gespeist im Garten, gegrilltes Iberico-Kotelett, mit Rosmarinkartoffeln und Salat, getoppt vom Nachtisch Cheesecake-Creme und Blaubeere
So ein wenig Kultur atmen, tat gut :D
 
Ich habe irgendwann mal im vorigen Jahrtausend "Spezi" für mich abgeschafft.
Ersatzweise gibt es seit dem für mich das "Moorwasser". Coca-Cola und frisch gepresster Apfelsinensaft - natürlich mit Fruchtfleischanteil und eiskalt.

Wie spricht man eigentlich Apfelsinen ohne Kerne an? Apfel*sine?
 
Die Fanta ist doch auch nicht mehr was sie war, die schmeckt doch völlig anders als früher oder meint man das nur?
Das ist nicht ungewöhnlich. Denn die Geschmäcker ändern sich im Laufe der Jahrzehnte. Beginnend mit dem eigenen. Und dem der Allgemeinheit, so dass sich die Rezepturen der Produkte ändern können.

Bei Getränken gibt es aber noch einen anderen Faktor, der erheblichen Einfluss auf den Geschmack haben kann: das verwendete Wasser. Während / nach der Fußball-WM 2006 hatte ich gelesen, dass Konsumenten anmerkten oder gar reklamierten, dass Beck's Bier nicht so wie sonst schmecken würde. Der Grund war der, dass aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Bier während der WM und der während des Turniers eintretenden Hitzeperiode die Beck's Brauerei in Bremen an ihre Kapazitätsgrenzen stieß, so dass die Geschäftsführung von InBev entschied, dass Beck's zusätzlich bei Diebels im niederrheinischen Issum gebraut und abgefüllt werden sollte. Doch während die Beck's das Brauwasser aus der Gegend um dem südlich von Bremen liegenden Nienburg/Weser bezieht, stammt das Brauwasser bei Diebels aus der sich vom Niederrhein bis ins Münsterland ziehenden Hohe Mark, so dass trotz der Verwendung von gleichem Hopfen und identischer Herstellungsweise die Chargen unterschiedliche Geschmäcker aufwiesen.
 
Gibt es heute auch noch - mit (nahezu) unverändertem Design des Schriftzugs aus den 1970ern

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Ahhh.
Gesehen im Supermarktregal ja, getrunken nie.
 
Ich habe irgendwann mal im vorigen Jahrtausend "Spezi" für mich abgeschafft.
Ersatzweise gibt es seit dem für mich das "Moorwasser". Coca-Cola und frisch gepresster Apfelsinensaft - natürlich mit Fruchtfleischanteil und eiskalt.

Wie spricht man eigentlich Apfelsinen ohne Kerne an? Apfel*sine?
Das klingt so widerlich, wider die Natur...

Steht doch sicher auch irgendwo in der Bibel, dass eine Cola nur bei einer Fanta liegen darf. Aber wer Wasser zu Moorwasser wandelt, gehört mit dem ersten Stein beworfen.
 
Ein unaussprechliches Bier wurde in Hamburg, Kiel und Neumünster gebraut. Aus Kiel und Hamburg kam Jauche. In Neumünster kam das Wasser aus 80 Meter Tiefe und das war sehr gut für den Geschmack. Auf "Abgefüllt in" zu achten, machte Sinn. Irgendwann wurde die Brauerei dicht gemacht und seit dem gibt es nur noch unaussprechliche Jauche.
Du meinst die "..,knallt am dollsten"-Jauche?
 
. Der Grund war der, dass aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Bier während der WM und der während des Turniers eintretenden Hitzeperiode die Beck's Brauerei in Bremen an ihre Kapazitätsgrenzen stieß, so dass die Geschäftsführung von InBev entschied, dass Beck's zusätzlich bei Diebels im niederrheinischen Issum gebraut und abgefüllt werden sollte. Doch während die Beck's das Brauwasser aus der Gegend um dem südlich von Bremen liegenden Nienburg/Weser bezieht, stammt das Brauwasser bei Diebels aus der sich vom Niederrhein bis ins Münsterland ziehenden Hohe Mark, so dass trotz der Verwendung von gleichem Hopfen und identischer Herstellungsweise die Chargen unterschiedliche Geschmäcker aufwiesen.

Ahhh.
Nach gefühlten 100 Jahren eine Aufklärung :D
Wurde damals für bekloppt gehalten, als ich meinte Becks schmeckt komisch und schlechter als sonst.
 
Das ist genial. :top: Unsere Freunde in Österreich haben Fischteiche bei ihrem Bauernhof dabei, frische Forellen dann abends über den Grill, auch was Gutes. :top: Auch wenn die vielen Gräten nervig sind.

Die Gräten sind bei Forellen eigentlich kein Problem - man braucht "nur" den richtigen Trick beim Schneiden. Wenn perfekter Gargrad dann kann man das Fleisch relativ einfach runterschieben, nicht so schön einfach wie bei Plattfischen aber auch ok, das nicht soooo viele Gräten über bleiben.
An der Rückengräte entlang einschneiden und dann quasi umklappen und schieben.
Braucht aufm Teller bissle Platz und haut auch nicht immer hin, aber wenn dann hat man recht grätenfreies Vergnügen :D
 
Das ist nicht ungewöhnlich. Denn die Geschmäcker ändern sich im Laufe der Jahrzehnte. Beginnend mit dem eigenen. Und dem der Allgemeinheit, so dass sich die Rezepturen der Produkte ändern können.

Bei Getränken gibt es aber noch einen anderen Faktor, der erheblichen Einfluss auf den Geschmack haben kann: das verwendete Wasser. Während / nach der Fußball-WM 2006 hatte ich gelesen, dass Konsumenten anmerkten oder gar reklamierten, dass Beck's Bier nicht so wie sonst schmecken würde. Der Grund war der, dass aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Bier während der WM und der während des Turniers eintretenden Hitzeperiode die Beck's Brauerei in Bremen an ihre Kapazitätsgrenzen stieß, so dass die Geschäftsführung von InBev entschied, dass Beck's zusätzlich bei Diebels im niederrheinischen Issum gebraut und abgefüllt werden sollte. Doch während die Beck's das Brauwasser aus der Gegend um dem südlich von Bremen liegenden Nienburg/Weser bezieht, stammt das Brauwasser bei Diebels aus der sich vom Niederrhein bis ins Münsterland ziehenden Hohe Mark, so dass trotz der Verwendung von gleichem Hopfen und identischer Herstellungsweise die Chargen unterschiedliche Geschmäcker aufwiesen.
Jetzt weiß ich auch womit @LotteS getauft wurde! :lol::D

Aber interessant auf jeden Fall.
 
Die Gräten sind bei Forellen eigentlich kein Problem - man braucht "nur" den richtigen Trick beim Schneiden. Wenn perfekter Gargrad dann kann man das Fleisch relativ einfach runterschieben, nicht so schön einfach wie bei Plattfischen aber auch ok, das nicht soooo viele Gräten über bleiben.
An der Rückengräte entlang einschneiden und dann quasi umklappen und schieben.
Braucht aufm Teller bissle Platz und haut auch nicht immer hin, aber wenn dann hat man recht grätenfreies Vergnügen :D

Ja genau, das macht immer unser österreichischer Freund. :top: Deshalb ist mir Filet eigentlich am liebsten, weil die Forellengräten halt auch teilweise wirklich sehr fein sind. Als Kind hatte ich da mal eine über Nacht im Hals stecken, deshalb bin ich eigentlich kein Forellenfreund. :dagegen:
 
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