Na das sehe ich etwas anders. Zum Teil fahren doch die Stadionverbotler der jeweiligen Szenen mit durch die halbe Republik. Weshalb auch immer.
Es wird sicherlich auch in Zukunft welche geben, die Reisen von mehreren 100 Kilometern in Kauf nehmen, in der Absicht das Stadion nicht zu betreten. Krawalltouristen halt.
Völlig pauschaler Beitrag. Kennst du z.B. Bremer Stadionverbotler? Das sind mitnichten krawalltouristen. die sitzen dann während des Spieles auswärts oder zu Hause am Stadion und wenn sie das nicht dürfen in einer nahe Kneipe um das spiel zu sehen. Um ihre Kumpels zu begleiten und den Verein. Während drinnen im Stadion das Spiel läuft.
Würden siie sich am "Krawall" beteiligen wird deren Stadionverbot pauschal verlängert werden.
Diese "Präventiv-Maßnahmen" die gerade Herr Kind fordert sind völlig wider geltendem Recht. Und nur weil er seine Leute nicht im Griff hat kann er das nicht als "Landesweites Problem" abtun.
Genauso die unverhältnismäßige Aufbauschung einer kaum existenten Gewalt im Stadion. Sie ist einfach nicht da. Und infinitismal ist als nicht da zu werten. Trotzdem wird so getan als seien "Hooligans" dafür verantwortlich. eine Fankultur, die schon lange ein ganz anderes auftreten hat. Völlig Falsche und überzogene Berichterstattung. Und völlig falsche Polizeikampagnen in und am Stadion. Die Erfahrungen der hannover Szenekundigen Beamten ist, je weniger Polizeipräsenz desto freidlicher das Verhalten derer, die man als wenn überhaupt "gewaltbereit" einstuft.
Und Pyro und Gewalt sind zwei völlig verschiedene Dinge. Unsere Ultraszene z.B. ist für Pyros aber gegen Gewalt.
Der Vorfall in Dortmund war zu einem Teil sogar von allen anwesenden Sicherheitskräften hausgemacht. Unerfahrenheit und daraus resultierende Überraschung prallten aufeinander. Die situation am BhF Westfalenstadion kennt jeder der schon mal auswärts dortmund war. Der tunnel und die Bäschung sind ideales Terrain die jedwedes sicheheitskonzept zunichtemachen können, so man denn eins hat. Und das der Dortmunder einsatzkräfte war veraltet.
Und trotzdem waren es nur prozentual wenige Spacken, die für diesen krawall zur Verantwortung zu ziehen sind. Und diese muß man bestrafen, nicht den Verein. so will es auch das Srafrecht, in dem das Verursacherprinzip gilt.
Und die kann man auch ausfindig machen. Bilder dürften genug geschossen worden sein. Der Verein wird großes Interesse daran haben, diese einsehen zu dürfen und dann Repressalien gegen die Täter vornehmen zu können.
Von "Präventiv" halte ich absolut nichts und von personalisierten Eintrittskarten noch weniger. Vor 0,02 Prozent einknicken, die sich die freidlichen Fußballfans zum ausleben ihrer privat Probleme ausgewählt haben ist ein Armutszeugnis von DfB und Polizei insbesondere Polzeigwerkschaft. keine Bevölkerungsgruppe außer Terrorverdächtige werden so kriminalisiert wie Stadionbesucher bzw. Kurvenfans. Das sollte der Bevölkerung eher zu denken geben, angesichts dessen das Verfassungschützer 10 Jahre lang gewaltbereite Menschen beobachtet, die wahllos und ziellos umhermorden dürfen.