SG Dynamo Dresden

Hoffe Dynamo geht gegen diese unverhältnismäßige Benachteiligung mit allem zur Verfügung stehenden Mitteln vor. Die Strafe ist ein Witz. Es gibt ein Verursdacherprinzip. Und dies betrifft nicht den Verein von Fans die randalierten, sondern diejenigen die randaliert haben. die muß man bestrafen, wenn überhaupt.

wie kommt es eigentlich, das man die immer ausfindig macht? also. Bitte meine herren.

Das sieht "mal wieder" nach Aktionismus des DfB aus, Morgensternmäßig, es darf nicht sein, was nicht sein kann. Kann mir gut vorstellen das das Urteil kassiert wird.
 
Sorry, aber bei 28 Randale-Verurteilungen in 9 Jahren kann man wohl kaum von einem an einem Ostverein statuierten Exempel sprechen. Auch in diese Richtung sollten die Mauer in Köpfen nicht mehr gegenwärtig sein.

Werder hat zuletzt auch ordentlich Strafen gesammelt. Das ist doch Unfug - ohne die ZDF-Präsenz wäre das eine Geldstrafe geworden - 100%ig.

Und ich fand den Vorschlag von Dynamo vernünftig. Dynamo-Fans bei Auswärtsspielen aussperren und der Verein zahlt die Tickets trotzdem an den Gastgeber. Denn nur dort passiert (regelmäßig) etwas - ergo würde es nicht die falschen treffen.

Gehe aber auch davon aus, dass das Urteil noch gekippt wird.
 
Ich meine es war Martin Kind der sich im Doppelpass mal zu den DFB-Sanktionen dahingehend geäußert hat, das präventiv seitens des DFB nahezu keinerlei Maßnahmen getroffen werden um sowas zu verhindern. Da sollte man auch mal drüber nachdenken, ob man es sich so wie der DFB immer wieder so einfach machen kann.
 
dann sag mir doch mal was der Verein dagegen tun soll? Auch hier in Leipzig wurden Kampagnen gestartet und versucht die Lage zu deeskalieren aber genützt hat es nicht wirklich etwas. Es ist immer einfach aus der Ferne zu sagen, die Vereine sollen einfach mal was machen. Wie beeinflusst man ein Menge an Fans die nur darauf aus sind Randale zu machen, bzw. wie hält man jeden dieser Fans von den Spielen fern?

Konsequente Repression. Aber da passiert vergleichsweise wenig. War es nicht auch bei Dynamo, wo ein Spieler von einem annonymen Mob massiv bedroht wurde vor ein paar Jahren? Ähnliches hat sich ja jetzt in Magdeburg wiederholt und ohne das, in dem Fall Magdeburg, klare Kante zeigt, wird noch versucht die ganze Angelgenheit von Vereinsseite runterzuspielen.
Anderes Beispiel ist der BFC Dynamo, wo die Verquickung zwischen Randelebrüdern und Vereinsführung sogar vorhanden sein. Mal abgesehen von der politischen Ausrichtung des ganzen Ladens.

Das faszinierende ist die ständige Wiederholung solcher Dinge. Ja. Ich bin auch der Meinung, dass vieles einfach überzogen ist. Aber die Vereine, die gewisse Probleme haben, können schon mehr machen. In Dresden hätte ich die Stehplätze abgeschafft, den Alkoholausschank im Stadion gestoppt und bestimmte Fangruppen in Sippenhaft genommen, bis Ruhe herrscht.
 
Zitat von [Sportfreund];1964247:
Werder hat zuletzt auch ordentlich Strafen gesammelt. Das ist doch Unfug - ohne die ZDF-Präsenz wäre das eine Geldstrafe geworden - 100%ig.

Ich kann mich - im Gegensatz zu BVB vs. Dresden - nicht daran erinnern, daß aufgrund irgendwelcher Aktionen von sog. Werder-Fans eine Partie unterbrochen werden mußte bzw. kurz vor dem Abbruch stand und im einem fremden Stadiongelände Sachschäden von 100.000 € angerichtet hätten.

Abgesehen davon, gibt es heutzutage kein Profi-Fußballspiel mehr, wo kein TV-Team zugegen ist.
 
Ich kann mich - im Gegensatz zu BVB vs. Dresden - nicht daran erinnern, daß aufgrund irgendwelcher Aktionen von sog. Werder-Fans eine Partie unterbrochen werden mußte bzw. kurz vor dem Abbruch stand und im einem fremden Stadiongelände Sachschäden von 100.000 € angerichtet hätten.

Abgesehen davon, gibt es heutzutage kein Profi-Fußballspiel mehr, wo kein TV-Team zugegen ist.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Werderfans sich wie die Dynamos in Dortmund verhalten haben. Aber die vom DFB aufgeführten Strafen sind fast alles Pyro-Strafen, die Werder in der Form auch erhalten hat.

Und zu dem TV-Team: Es ist etwas völlig anderes, ob so ein Vorfall bei dem großen Live-Spiel zum Abschluss einer Spielrunde geschieht, wo sich zu allem Überfluss Poschmann ausheult, als sei gerade ein Krieg ausgebrochen (ja, es waren unschöne Szenen - aber der Typ hat dramatisiert ohne Ende) oder ob man es später im Sportstudio in einer 5-6 minütigen Zusammenfassung sieht. Daher hat das Live-Spiel sehr wohl einen großen Einfluss gehabt.

Wer hier ernsthaft glaubt, dass dieses Urteil nach irgendwelchen neutralen Maßstäben gefällt wurde, hat den von Thomas Schaaf geschaffenen nassen Helm auf.
 
Ich kann mich - im Gegensatz zu BVB vs. Dresden - nicht daran erinnern, daß aufgrund irgendwelcher Aktionen von sog. Werder-Fans eine Partie unterbrochen werden mußte bzw. kurz vor dem Abbruch stand und im einem fremden Stadiongelände Sachschäden von 100.000 € angerichtet hätten.

Abgesehen davon, gibt es heutzutage kein Profi-Fußballspiel mehr, wo kein TV-Team zugegen ist.

Ich hol einfach mal den Vergleich raus - der Becherwurf bei Paul. Spielabbruch nach Unterbrechung, keine Schäden im Stadion. Wenn man dannach geht, heißt es dass die 100.000 Euro darüber entscheiden ob ein Verein am DFB-Pokal teilnehmen darf?

Verbessert mich, wenn der Vergleich zuweit hergeholt ist.
 
Zitat von [Sportfreund];1964128:
Viel zu harte Strafe, da musste wohl ein Exempel statuiert werden. Da kam ein Ostverein wohl gerade recht.

Andere "prominentere" Vereine werden für ähnliches fast gar nicht belangt, typisch für die Machenschaften bei DFB und DFL.

Wünsche mir, dass Dresden vor ein richtiges Gericht zieht.

Stimme Dir fast vollständig zu. Das ist ein skandalöses Urteil. Gegen Eintracht Frankfurt würde der DFB niemals solch ein Urteil fällen, weil deren "Chaoten-Fans" vermutlich die Hütte des DFB in Brand setzen würden. "Der Verein vor der Haustür."

Was ich an Deinem Beitrag nicht glaube, ist, dass sich irgendein "ordentliches Gericht" in Deutschland mit dem Fall beschäftigen würde. Da müsste man wohl den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anrufen. Welches deutsche Gericht sollte dafür zuständig sein, gegen welche zivil- oder strafrechtliche Vorschriften hat der DFB verstoßen?

Insofern wird Dynamo mit dem Urteil leben müssen, so schwachsinnig es auch ist.
 
Zitat von [Sportfreund];1964275:
In Dresden passiert allerdings so gut wie nie etwas

Bist Du Dir da so sicher?

13. Januar 2010: Beim Drittligaspiel gegen Jahn Regensburg zünden Dresdener Anhänger Bengalische Feuer und eine Rauchbombe. Der DFB ahndet dies mit einer Geldstrafe von 4000 Euro

10. Februar 2010:
Dynamo-Fans hatten vor einem Testspiel gegen Rapid Wien erneut Bengalische Feuer und eine Rauchbombe zum Einsatz gebracht. Dresden muss daraufhin 5000 Euro Strafe bezahlen.
4. April 2011:
Dieselbe Summe muss Dynamo zahlen, weil Fans während drei Spielen Pyrotechnik und Feuerwerkskörper zum Einsatz gebracht hatten. Beim Heimspiel gegen Heidenheim flogen außerdem Bierbecher auf einen Gäste-Spieler und den Schiedsrichter-Assistenten.*
* (Anm.d.V: wofür der FC-St.Pauli in der letzten Saison beinahe das Heimspiel gegen Werder unter Ausschluß der Öffentlichkeit hätte bestrieten müssen)

27. April 2011:
Wieder flogen Bierbecher und darüber hinaus Feuerzeuge in Richtung Assistenten, dieses Mal während der Partie gegen Rot-Weiß Erfurt. Gegen den FC Hansa Rostock kam erneut Pyrotechnik zum Einsatz, außerdem befestigten Dynamo-Anhänger am Absperrzaun eine Fahne mit einer laut DFB „diskriminierenden/verunglimpfenden Abbildung". Dresden muss eine Strafe von 7000 Euro bezahlen.

22. Juni 2011:
Dynamo bekommt die in diesem Zeitraum höchste Geldstrafe aufgebrummt: Für Fan-Vergehen während drei Spielen, die teilweise zu Spielunterbrechungen führten, das Aufhängen eines diskriminierenden Schriftzugs, das Werfen gefüllter Bierbecher und das Eindringen von knapp 50 Dynamo-Fans in den Stadion-Innenraum muss Dresden insgesamt 24.000 Euro Strafe bezahlen. Erneut droht der DFB dem Klub mit einem Zuschauerausschluss oder einer Platzsperre.

Quelle
 
Was ich an Deinem Beitrag nicht glaube, ist, dass sich irgendein "ordentliches Gericht" in Deutschland mit dem Fall beschäftigen würde. Da müsste man wohl den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne anrufen. Welches deutsche Gericht sollte dafür zuständig sein, gegen welche zivil- oder strafrechtliche Vorschriften hat der DFB verstoßen?

Ich habe von meinen Dresdner Bekannten nur gehört, dass der Verein weitere rechtliche Schritte plant, da die Verhandlung heute nicht mehr als eine Schein-Veranstaltung war. Genaue Angaben wurden da noch nicht gemacht.

PS: Ich glaube übrigens, dass sich der DFB damit einen Bärendienst erwiesen hat. Viele Ultra-Gruppen werden nach dem "Jetzt erst recht"-Motto nun so richtig loszündeln, um Solidarität zu zeigen - darin sind Ultras ja meist ganz groß.
 
Ich hol einfach mal den Vergleich raus - der Becherwurf bei Paul. Spielabbruch nach Unterbrechung, keine Schäden im Stadion. Wenn man dannach geht, heißt es dass die 100.000 Euro darüber entscheiden ob ein Verein am DFB-Pokal teilnehmen darf?

Verbessert mich, wenn der Vergleich zuweit hergeholt ist.

Ist er, weils bei Pauli ne Einzelperson war. Bei Dresden warens wohl ein paar mehr.

Ich glaube auch, dass Dresden nächstes Jahr dabei ist. Der DFB wird nur klarmachen wollen, dass die Vereine sich noch mehr ins Zeug legen sollten. Es wurde ja heute schon über die Möglichkeit gesprochen, dass 2 Spiele vor leerem Publikum ausgetragen werden müssen. Rostock wird sicher ein Heimspiel ohne Fans bekommen, das Strafmaß wird sich auch da weiter steigern.

Insgesamt sollten die Vereine viel stärker dazu gezwungen werden zu kontrollieren, wer da auswärts zu den Spielen reist. Vielleicht sollte man auch über Änderungen für den Gästeblock nachdenken, damit man solche Ereignisse in Zukunft verhindern kann. Problem an der Sache ist, dass es ohne harte Strafen auch kein Umdenken bei den Vereinen geben wird.
 
Von mir aus nochmals "Herzlichen Glückwunsch" an diese "tollen Fans"...

Habt ihr eurem Veren einen tollen Gefallen getan. Ihr könnt "Stolz" auf euch sein.... Ihr Hohlköppe !!!
 
Zitat von [Sportfreund];1964275:
In Dresden passiert allerdings so gut wie nie etwas - den Auswärtsblock ausgenommn. Und da haben ganz andere Vereine (auch wir) die gleichen Probleme. :wall:

Es geht darum die eigenen Fans zu "bestrafen" für ihr Fehlverhalten und eben bei wohlverhalten nach und nach wieder mehr Freiheiten im Stadion zu gewähren.

Bin ja nun kein großer Freund des DFB. Aber mir erscheint das in der Diskussion dann schon wenig albern, wenn man den DFB auffordert mehr für die Prävention zu tun, der noch weiter weg vom Geschehen ist, als die betroffenen Vereine.

Ich für meinen Teil fand die Strafe gegen St. Pauli beispielsweise überzogen. Es war ein einmaliger Vorfall durch einen Einzeltäter zu diesem Zeitpunkt. Gleichzeitig fand ich es reichlich merkwürdig, dass Schiris offensichtlich durch den DFB eine größeren Schutz genießen als Spieler, die mit Gegenständen beworfen werden.
 
Von mir aus nochmals "Herzlichen Glückwunsch" an diese "tollen Fans"...

Habt ihr eurem Veren einen tollen Gefallen getan. Ihr könnt "Stolz" auf euch sein.... Ihr Hohlköppe !!!

Das ist doch genau der falsche Weg. Natürlich soll niemand gutheißen, was in Dortmund passiert ist, aber die Schuld für die übertriebenen Strafen ist nunmal nicht bei den Fans zu suchen. Der Unmut muss hier gegen den DFB gehen.
 
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... Gleichzeitig fand ich es reichlich merkwürdig, dass Schiris offensichtlich durch den DFB eine größeren Schutz genießen als Spieler, die mit Gegenständen beworfen werden.

Das glaube ich nicht. St. Pauli hat vermutlich Pech gehabt, dass der Schiri direkt getroffen wurde. Wäre der Becher vorbei geflogen, wäre Pauli wohl mit einer Geldstrafe davon gekommen.

Wenn ein Spieler getroffen wird, wie einst Kahn in Freiburg durch einen Golfball, wird der Verein auch bestraft, ohne dass ich jetzt weiß, wie die Strafe damals ausfiel.

Ich sehe mit dem heutigen Urteil nur ein gewaltiges Problem darin, dass der DFB offensichtlich mit zweierlei Maßen misst. Das ist nicht nur unsprotlich sondern auch ungerecht!
 
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