Sebastian Prödl

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Frage:"Wenn es nicht läuft, sind Sie einer der ersten Spieler, die in der Kritik der Medien stehen. Beschäftigt Sie das?"

Prödl´s Antwort:
"Ich registriere es, aber mittlerweile bin ich da etwas abgehärtet. Man muss darauf achten, was der Trainer und die Mannschaftskollegen sagen. Dass man als Österreicher in Deutschland generell einen schweren Stand hat, sieht man ja."

Ja Sebastian...nicht nur beim Fußball.

Das merke ich mittlerweile seit ich im Berufsleben bin.
 

Hmm...

Insgesamt ein nettes Interview. Ein paar Sachen könnte man mal hinterfragen.

Zitat von Kurier.at:
Wenn es nicht läuft, sind Sie einer der ersten Spieler, die in der Kritik der Medien stehen. Beschäftigt Sie das?
Ich registriere es, aber mittlerweile bin ich da etwas abgehärtet. Man muss darauf achten, was der Trainer und die Mannschaftskollegen sagen. Dass man als Österreicher in Deutschland generell einen schweren Stand hat, sieht man ja.
Was sagen denn Fuchs aus Mainz, Hoffer vom FCK oder Maierhofer vom MSV zum "schweren Stand"? Ein klein wenig hätte er sich zumindest an die eigene Nase fassen können.

Zitat von Kurier.at:
Wie sehen Sie Ihre persönliche Zukunft in Bremen?
Ich hab' mir das Ziel gesetzt, Stammspieler zu werden. Wenn das über diese Saison hinaus nicht bei Werder sein sollte und ich nach der Rückkehr des verletzten Naldo wieder auf der Bank sitze, dann muss ich mir etwas überlegen. Ich verschwende aber keine Gedanken an Negatives.

Klingt ein wenig nach der Pistole auf der Brust. Halte ich momentan auch nicht für angemessen. Wobei er rein inhaltlich natürlich solche Gedanken äußern darf.
 
Zitat von ÖSTERREICHER;1412066:
Frage:"Wenn es nicht läuft, sind Sie einer der ersten Spieler, die in der Kritik der Medien stehen. Beschäftigt Sie das?"

Prödl´s Antwort:
"Ich registriere es, aber mittlerweile bin ich da etwas abgehärtet. Man muss darauf achten, was der Trainer und die Mannschaftskollegen sagen. Dass man als Österreicher in Deutschland generell einen schweren Stand hat, sieht man ja."

Prödl ist ein sympathischer Kerl. Aber mit der Aussage liegt er daneben. Warum sollten wir Ösis anders beurteilen als Finnen, Schweden, Peruaner usw.

Was zählt ist die Leistung. Und wenn Prödl die auf konstant hohem Niveau zeigen würde, würde er sicher nicht kritisiert werden. Dabei darf man nicht vergessen, dass z.B. Mertesacker derzeit zu Recht in gleicher Weise kritisiert wird wie Prödl. Der ist auch kein Ösi.

Ich persönlich bin bis heute der Meinung dass man z.B. Harnik nicht hätte gehen lassen sollen und ihm die selben Chancen hätte geben müssen wir Rosi und Hugo. Und Harnik ist Ösi.

Und noch was: Werder hat in der Vergangenheit viele Österreicher ins Herz geschlossen. Allen voran Andi Herzog aber auch Pfeifenberger oder Pezzey. Und ich persönlich auch noch den glücklosen Steinkogler - wie man vielleicht an meinem Namen erkennen kann :)

Also Sebastian: Keine Ausreden suchen sondern weiter hart arbeiten. Wenn die Leistung passt, wirst du deine Anerkennung erhalten. Auch als Österreicher.
 
Prödl ist ein sympathischer Kerl. Aber mit der Aussage liegt er daneben. Warum sollten wir Ösis anders beurteilen als Finnen, Schweden, Peruaner usw.

Was zählt ist die Leistung. Und wenn Prödl die auf konstant hohem Niveau zeigen würde, würde er sicher nicht kritisiert werden. Dabei darf man nicht vergessen, dass z.B. Mertesacker derzeit zu Recht in gleicher Weise kritisiert wird wie Prödl. Der ist auch kein Ösi.

Ich persönlich bin bis heute der Meinung dass man z.B. Harnik nicht hätte gehen lassen sollen und ihm die selben Chancen hätte geben müssen wir Rosi und Hugo. Und Harnik ist Ösi.

Und noch was: Werder hat in der Vergangenheit viele Österreicher ins Herz geschlossen. Allen voran Andi Herzog aber auch Pfeifenberger oder Pezzey. Und ich persönlich auch noch den glücklosen Steinkogler - wie man vielleicht an meinem Namen erkennen kann :)

Also Sebastian: Keine Ausreden suchen sondern weiter hart arbeiten. Wenn die Leistung passt, wirst du deine Anerkennung erhalten. Auch als Österreicher.


das war imho etwas unglücklich formuliert. ich glaube er meinte, als legionär hat man es immer schwerer als ein inländer.
 
Auch das finde ich nicht. Wenn man nicht immerfort selber allzu auffällig betont, Österreicher zu sein und sich dadurch selber ab- bzw. ausgrenzt, hat es man es genau so leicht wie irgend ein anderer Deutscher, der in einem anderen etwas weiter vom Heimatbezirk liegenden Bundesland unterwegs ist.

Schließlich sind Österreicher auch nur Deutsche, die die besondere Eleganz besitzen (keine Ironie!), zusätzlich noch Österreicher zu sein.
 
Irgendwie leiden die Österreicher alle unter Verfolgungswahn...

Naja, man kann nun wohl davon ausgehen, dass nach dieser Saison entweder Merte oder Prödl geht. Wenn ich es mir aussuchen darf, sollte Merte bleiben. ;)
 
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