Sebastian Mielitz

Du verdrehst hier wieder etwas sehr entscheidendes. Du kommst hier mit Wahrscheinlichkeiten um die Ecke und nein für mich ist das keine Diskussionsgrundlage. Da du weder konkrete Spielszenen benennen kannst, noch konkrete Beispiele wie er sich in der Situation besser verhalten sollte. Btw. das ist ein Grund warum ich die Beiträge von Campino schätze, weil er eben das durchaus tut, auch wenn du das gerne überliest.

Und warum sollte das nicht in den meisten Spielszene so sein, das wir oft kein eingespieltes Team auf dem Platz hatten, ist doch nun nicht von der Hand zu weisen. Und wenn er besser, weniger hektisch reagieren soll, ohne vorher zu suchen, müsste er doch schon vorher ne Ahnung haben wo er den Ball hinspielen soll.

Lese nochmal Peggy. Ich habe nicht umsonst von "Zahnrädern" geschrieben. Damit diese ineinander greifen können brauchst du mindestens 2 und nicht nur einen. Wenn du meinst hier überdramatisieren zu müssen. Bitte sehr. Für mich steht fest, und das ist eben ein Grund warum es blödsinnig wäre explizit auf spezielle Spielsituationen einzugehen, das der Ablauf nach abgefangener Ecke oder Flanke mehr als mangelhaft ausgeführt wird und das in 9 von 10 Fällen. Wo soll da bitte der Sinn darin liegen dies anhand einer bestimmten Spielsituation hervorheben zu müssen?? Wenn es in der Regel so wäre das das wunderbar funktioniert würde ich dir voll zustimmen. Es ist aber umgekehrt, und von DR. AKR auch korrekt beschrieben worden
 
Du kannst aber doch erst erkennen, was ist, wenn du an der Strafraumgrenze stehst. Und da muss er schnell hin. Dann sieht er doch erst endgültig, wer frei ist und wer nicht.

Wenn er vorher guckt, bringt ihm das nichts. Die Spieler sind ja in dem Moment nicht angenagelt, sondern bewegen sich. Auf dem Weg zwischen 5er und 16er kann sich die Situation vor ihm wieder völlig verändert haben.

HAARGENAU so siehts in der Praxis aus!!! :daumen::tnx:
 
Ansonsten muss der Torwart das eigene Tor hüten und nicht unbedingt eigene Angriffe einleiten. Auch, wenn es "Old School" ist und vielen von Euch evtl. nicht gefällt!

Ich finde ehrlich gesagt das es eher genau andersrum ist.

Während praktisch alle Experten und Torwarttrainer immer wieder betonen wie wichtig das moderne Torwartspiel ist und darauf höchsten Wert legen, sind es doch eher immer wieder einige User die diesen Wert herunterspielen.

Diesen scheint diese Einschätzung der Experten eher irgendwie nicht zu gefallen.
 

Stimmt. Da stehen alle Spieler still und starr und gucken, was der Keeper veranstaltet :daumen:
klar gibt es Laufwege, die einstudiert werden müssen.
Da das letztes Jahr aber ja unsere große Stärke war, diese Automatismen und Eingespieltheit, muss Miele jeden Laufweg im Vorfeld wissen.

Klar gibt es da Verbesserungspotenzial, was das schnelle Umschaltspiel angeht. Aber da ist Miele dem Rest der Truppe um Meilen voraus.
Das in die Mannschaft zu bekommen, das einzustudieren, das ist Dutts Aufgabe, nicht die von Miele.
 
Mag ja durchaus sein das Mielitz auch da noch Steigerungspotential hat, aber: Hier ist es beim Torwart doch genauso wie auf dem Feld. Bewegen sich die Mitspieler zu wenig, klappt das Umschaltspiel nicht, dann ist der mit dem Ball der Dumme.
 
Ja das tun sie in der Tat, allerdings in vordefinierten Laufwegen. Daher auch der für mich entscheidende Einwand des Doktors

Und die Gegenspieler stehen daneben? Glaubst du wirklich, jede Spielsituation, wenn Mielitz den Ball hat, ist gleich? Wenn der eigene Mitspieler zu wenig läuft, und gedeckt wird, nutzt auch kein Laufweg was. Dann wird der Laufweg mal eben geändert und es kommen noch ca 1083 weitere Variablen dazu, wie sich das Geschehen ändern kann.

Und bevor für Mielitz nicht Klarheit herrscht, wirft er eben den Ball nicht ab. Während er nach vorne geht, kann er das beobachten, kann auch den Ball im Lauf werfen, wenn er noch nicht an der 16er Kante ist. Hat er auch oft genug gemacht. Und wenn er am 16er ist, und niemald ist frei, Laufwege hin oder her, dann geht er wieder zurück und macht nen langen Abschlag.

Das hat aber nichts, das betone ich, mit Unsicherheit oder Nervosität zu tun, was einige, du ganz besonders, im andichten willst.

Ich glaube eher, hier liegt ein völlig falsches Bild dessen vor, was ein Torhüter vor sich hat, wenn er den Ball hat, und was seine Aufgabe ist. Das ist halt fehlendes Wissen, fehlendes praktischens Wissen, sorry wenn ich es so sagen muss. Das ist ja auch nicht schlimm, ist nicht jeder Torwart, aber dann muss man sich doch auch mal was erklären lassen, und nicht weiter auf seinem fachlich falschen Standpunkt beharren.


In jedem deiner Posts...
 
Ich finde ehrlich gesagt das es eher genau andersrum ist.

Während praktisch alle Experten und Torwarttrainer immer wieder betonen wie wichtig das moderne Torwartspiel ist und darauf höchsten Wert legen, sind es doch eher immer wieder einige User die diesen Wert herunterspielen.

Diesen scheint diese Einschätzung der Experten eher irgendwie nicht zu gefallen.

Ja, da hast Du recht.

Wenn die Interpretation des "modernen Torwsrtspiels" durch viele Experten bedeutet, dass dadurch das eigene Tor gefährdet wird, gefällt mir das in der Tat nicht wirklich. Zumal in Sutuationen, in denen die eigenen Mitspieler, bei eigenem Ballbesitz und eigentlich beruhigter Spielsituation nach vorn ausgerichtet sind. Ein falscher Abwurf ist haufig ahnlich gefährlich wie ein Fehlpass vorm eigenen 16er.

MMn muss der Torwart Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Er ist der Ruhepol im gesamten Spiel, seine Position ist mMn nicht umsonst besonders geschützt. Deshalb sollte mMn gerade im Torwartspiel auch immer Sicherheit vorgehen. Vor allem: vor Showeinlagen, vor Fehlspekulationen bei Freistößen, Eckbällen etc.( Jeder Torwarttrainer würde dazu raten, einen spät erkennbaren Flatterball besser wegzufausten und dadurch zu entschärfen als ihn festhalten zu wollen), auch vor überhasteten Gegenangriffen.

Aber, mMn widerspricht sich das alles doch auch gar nicht. Wenn Miele sicherer in seinen Aktionen ist, kann er gern Gegenangriffe einleiten. Derzeit sollte er mMn aber seine Prioritäten auf andere Aspekte des Torwartspiels lenken und Sicherheit in seine Aktionen bekommen. Vor der Kuer kommt immer die Pflicht. Mehr will ich aber zu diesem Thema nicht mehr schreiben. ;) :daumen:
 
Und die Gegenspieler stehen daneben? Glaubst du wirklich, jede Spielsituation, wenn Mielitz den Ball hat, ist gleich? Wenn der eigene Mitspieler zu wenig läuft, und gedeckt wird, nutzt auch kein Laufweg was. Dann wird der Laufweg mal eben geändert und es kommen noch ca 1083 weitere Variablen dazu, wie sich das Geschehen ändern kann.

Und bevor für Mielitz nicht Klarheit herrscht, wirft er eben den Ball nicht ab. Während er nach vorne geht, kann er das beobachten, kann auch den Ball im Lauf werfen, wenn er noch nicht an der 16er Kante ist. Hat er auch oft genug gemacht. Und wenn er am 16er ist, und niemald ist frei, Laufwege hin oder her, dann geht er wieder zurück und macht nen langen Abschlag.

Das hat aber nichts, das betone ich, mit Unsicherheit oder Nervosität zu tun, was einige, du ganz besonders, im andichten willst.

Ich glaube eher, hier liegt ein völlig falsches Bild dessen vor, was ein Torhüter vor sich hat, wenn er den Ball hat, und was seine Aufgabe ist. Das ist halt fehlendes Wissen, fehlendes praktischens Wissen, sorry wenn ich es so sagen muss. Das ist ja auch nicht schlimm, ist nicht jeder Torwart, aber dann muss man sich doch auch mal was erklären lassen, und nicht weiter auf seinem fachlich falschen Standpunkt beharren.



In jedem deiner Posts...

Wenn man das ganze mit deiner Kreisklasse C gleichsetzt würde ich das genauso sehen wie du. Nämlich das ich als Torhüter in Ballbesitz mich erst mal umschauen muss, quasi alle 10 abgrasen was die da gerade veranstalten, wer ist gedeckt, wer steht frei? Das er den Ball nicht zu einem gedeckten Spieler spielt oder spielen möchte ist doch klar, und ein gewisses Risiko lässt sich bei schnellen Abspiel eh nicht vermeiden. Das sich in 9 von 10 Fällen alle seine Mitspieler falsch verhalten, oder sich aus ihrer Deckung nicht befreien können ist schlichtweg eine Mähr der du gerne weiter fröhnen darfst. Möglicherweise liegt ein völlig falsches Bild dessen vor welche Aufgaben ein Feldspieler in der Buli hat. Sorry Campino, ich finde deine Ausführungen wenn sie mal auf Provokationen und Beleidigungen verzichten durchaus lesenswert und wäre der letzte der dir nicht zustimmen würde, bzw wäre der letzte den du nicht überzeugen kannst. Aber diesen Zeitverlust, der beim Abschlag/Abwurf nun mal entsteht ausschließlich den Feldspielern in die Schuhe zu schieben halte ich für Blödsinn. Ich sprach und spreche noch immer von Zahnrädern die ineinander greifen müssen, und das tun sie nach wie vor nicht. Das mag in manchen Fällen an seine Mitspieler liegen aber es wird auch an ihm liegen.
Auch an dich der ja gerade mit bewiesen hat mit der Aussage" in jedem deiner Beiträge", mir diesen zu zeigen wo ich Miele als dämlich tituliere. Ich bin gespannt auch wenn da nix bei rumkommen wird
 
Ja, da hast Du recht.

Wenn die Interpretation des "modernen Torwsrtspiels" durch viele Experten bedeutet, dass dadurch das eigene Tor gefährdet wird, gefällt mir das in der Tat nicht wirklich. Zumal in Sutuationen, in denen die eigenen Mitspieler, bei eigenem Ballbesitz und eigentlich beruhigter Spielsituation nach vorn ausgerichtet sind. Ein falscher Abwurf ist haufig ahnlich gefährlich wie ein Fehlpass vorm eigenen 16er.

MMn muss der Torwart Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Er ist der Ruhepol im gesamten Spiel, seine Position ist mMn nicht umsonst besonders geschützt. Deshalb sollte mMn gerade im Torwartspiel auch immer Sicherheit vorgehen. Vor allem: vor Showeinlagen, vor Fehlspekulationen bei Freistößen, Eckbällen etc.( Jeder Torwarttrainer würde dazu raten, einen spät erkennbaren Flatterball besser wegzufausten und dadurch zu entschärfen als ihn festhalten zu wollen), auch vor überhasteten Gegenangriffen.

Aber, mMn widerspricht sich das alles doch auch gar nicht. Wenn Miele sicherer in seinen Aktionen ist, kann er gern Gegenangriffe einleiten. Derzeit sollte er mMn aber seine Prioritäten auf andere Aspekte des Torwartspiels lenken und Sicherheit in seine Aktionen bekommen. Vor der Kuer kommt immer die Pflicht. Mehr will ich aber zu diesem Thema nicht mehr schreiben. ;) :daumen:

Dein Beitrag hört sich für mich so an, als hätte Mielitz letzte Saison mehrere Gegentreffer mit Abwürfen eingeleitet...

Das sich in 9 von 10 Fällen alle seine Mitspieler falsch verhalten, oder sich aus ihrer Deckung nicht befreien können ist schlichtweg eine Mähr der du gerne weiter fröhnen darfst.

Das hat überhaupt niemand behauptet. Es kommt aber auch nicht in 9 von 10 Fällen vor, dass Mielitz seinen schnellen Abwurf abbricht.
 
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