Scottish Cup Final
Hearts of Midlothian 5 – Hibernian 1
Verdienter Sieg für die Hearts, die vor einer großartigen und stimmungsvollen Kulisse von Anfang an die bessere Mannschaft war.
Lediglich nach demn1:2 Anschlusstreffer in der 41. Minute konnten die Hibs kurzzeitig hoffen. Diese wurde allerdings schon kurz nach der Halbzeit gedämpft. Durch einen unberechtigten Elfmeter, da 1. außerhalb und 2. kein Foul, stellten die Hearts den alten Abstand wieder her. Für sein leichtes Ziehen am Trikot außerhalb des Strafraums wurde Pa Kujabi auch noch des Platzes verwiesen.
Damit war das Spiel praktisch entschieden und der Rest war ein Schaulaufen der Hearts.
Insgesamt für einen neutralen Beobachter eine nett anzusehende Partie, die leider vom Schiedsrichterteam um Craig Thomson entschieden wurde.
Sowohl die Spieler als auch die Verantwortlichen der Hibs haben sich für die gezeigte “Leistung“ bei den Fans entschuldigt.
Das Management sprach zudem von einem Neuanfang zur neuen Saison
Viele Verträge laufen bei den Hibs aus, so dass ein Neuaufbau unvermeidlich ist.
Darunter auch von Leistungsträgern wie Stack, Murphy, O´Connor und Griffith. Letzterer war aus Wolverhampton ausgeliehen und kann sich als Hibs Fan aber eine Rückkehr an die Easter Road vorstellen. Neben ihn müssen auch sechs andere im Winter verpflichtete Spieler den Verein verlassen.
Kurz und knapp zum H** FC
Die SFA hat den Widerspruch der Blauen abgelehnt und behält unter anderem das zwölfmonatige Transferverbot bei. Die anderen haben weitere Gespräche und evtl. rechtliche Schritte angekündigt (CAS Schweiz)
Interessant wird es, wenn am Ende der Saison einige Spieler den Verein für wenig Geld verlassen (Everton soll z. B. an Naysmith dran sein). Noch spannender wird das ganze, wenn tatsächlich eine NewCo (Stichwort TUPE) gegründet wird und das Transferverbot aufrechterhalten bleibt.
Die “Fans“ plan(t)en nach dem Urteil u. a. Boykotte von Auswärtsspielen, möchten, dass der Verein in der nächsten Saison nicht am schottischen Cup teilnimmt und die Spieler das nächste Länderspiel (USA) der schottischen Nationalmannschaft boykottieren.
Sie machten auch auf die finanziellen Probleme anderer Vereine in der SPL aufmerksam und das diese “keine“ Strafen erhalten hätten.
Damit meinen sie wohl die Hearts und die Pars, die “verspätet“ Gehälter bezahlten. Dunfermline konnten wegen der Nichtzahlung der anderen ihre Gehälter erst mit Verzögerung überweisen und der HMFC bekommt noch eine Million für Wallace von den H***.
Green versuche weiterhin eine Lösung mit der SFA zu finden -erste Gespräche sollen positiv verlaufen sein- und bittet die “Fans“ um Zurückhaltung.
Der bevorzugte Weg von Green ist laut eigener Aussage eine CVA. Um den 21. Mai wollte Green den Gläubigern ein Angebot machen. Anschließend haben diese 14 Tage Zeit um über den Vorschlag nachzudenken. Bei der Gläubigerversammlung müssten dann 75% (ausgehend von der Summe) zustimmen. Stimmen die Gläubiger zu, würde Green diese laut eigener Aussage auch als (noch) Nichteigentümer zahlen –derzeit wird davon ausgegangen, dass der Verkauf Anfang Juni abgeschlossen ist. Der 6. Juni wurde hier häufiger genannt. Eine zeitgleiche CVA scheint derzeit allerdings unwahrscheinlich, da angeblich noch kein Angebot an die Gläubiger gegangen ist-. “Planmäßig“ wäre der Verein nach Ablauf einer anschließenden vierwöchigen Widerspruchszeit aus der Administration.
Der Vertrag zwischen Whyte und Green über die Abgabe der Anteile ist gemäß Greens Aussage verbindlich.
Nur bei Nichtgenehmigung der CVA wäre der Vertrag ungültig.
Mit Spannung wird erwartet, ob D&P Whyte auf der Gläubigerliste aufgeführt hat oder nicht.
Sollte Whyte nicht auf der Liste stehen könnte er eine CVA blockieren. D&P behauptet, dass Whytes “floating charge“ ungültig sei. Bestätigt wurde dies allerdings noch nicht. Gegebenfalls müssten weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden, die die CVA weiter verzögern könnten.
Würde der Verein den Weg über eine NewCo gehen plant Green ähnlich wie Miller.
Also Trennung der Unternehmen und Abzahlung der Schulden innerhalb von vier Jahren
Bislang sollen sechs Parteien ca. 20 Millionen zur Verfügung gestellt haben. Weitere sollen folgen.
Zum jetzigen Zeitpunkt möchten die meisten nicht genannt werden. Bekannt sind bislang neben Green der indonesische Geschäftsmann Jude Allen und der Anwalt Mazen Houssami. Der schottische Verband besteht jedoch auf Bekanntgabe der Investoren.
Einige Quellen sind weiterhin überzeugt, dass das Green Konsortium nicht über ausreichend Mittel verfügt, um einen Verkauf abzuschließen.
D&P behauptet, dass 8,5 Millionen Pfund auf einem Konto liegen, die komplett in eine CVA fließen sollen und weitere Mittel zur Verfügung stehen.
Diese würden auch dringend benötigt.
Ab dem 1 Juni erhalten die Spieler ihre alten Verträge zurück, dass würde eine sofortige Geldspritze von ca. 5 Millionen Pfund erfordern.
Der Ticketus Deal wurde für ungültig erklärt. Damit können die anderen über die Dauerkarteneinnahmen verfügen. Ticketus bleibt aber Gläubiger.
Ansonsten steht natürlich u. a. immer noch das Urteil des HMRC/ EBT Fall aus.
In dem Zusammenhang wurde übrigens der Name Christian Nerlinger genannt, der ab 2001 für die anderen spielte. Ich bin mal gespannt, ob da noch was kommt ...
Doncaster warnte die anderen davor eine bevorzugte Behandlung bei der Sitzung Ende Mai zu erwarten.
Edit:
Gestern Abend gab es einen Bericht im schottischen TV. Nicht viel Neues für Leute wie mich, die das ganze verfolgt haben. Aber das wenige hat schon eine "gewisse" Brisanz …
Es wurden erstmals detailiert Namen und Summen im EBT Fall genannt. Ich habe mal die bekanntesten Spieler/ Offiziellen und höchsten Summen aufgeführt (das ist aber nur ein kleiner Teil):
Sir David Murray £ 6,3 m
Peter Lovenkrands £ 902.000
Alex McLeish £ 1.7 m
Barry Ferguson £ 2.5 m
Christian Nerlinger £ 1.8 m
Claudio Caniggia £ 1.0 m
Dado Prso £ 1.9 m
Dick Advocaat £ 1.5 m
Michael Ball £ 1.4 m
Nacho Novo £ 1.2 m
Ronald De Boer £ 1.2 m
Stefan Klos £ 2 m
Tore Andre Flo £ 1.3 m
Zudem wird behauptet, dass D&P schon während Whytes Übernahme über den Ticketus Deal und den Einsatz dieser Gelder informiert waren, was diese bis heute abstreiten.
Beweisen soll das u .a. ein gezeigter E-Mail Verkehr zwischen Withey (Whyte Anwalt), Whyte und Grier (D&P) aus dem April 2011, zwei Wochen bevor Whytes Kauf durch Ticketus Gelder abgeschlossen wurde. Zudem soll Grier an einer Sitzung wenige Tage vor der Übernahme der anderen teilgenommen haben, in der erklärt wurde, dass die Gelder zur Übernahme nicht von Whyte sondern aus dem Ticketus Deal stammen.
Jelly and Ice cream ... :svw_schal: